Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92277
Momentan online:
472 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Auf den Klippen
Eingestellt am 07. 09. 2009 19:15


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 177
Kommentare: 1958
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franke eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil


Irgendwann
ist es sch├Ân
am Abgrund zu gehen
Der Schritt wird fester
man kennt die M├Âglichkeiten

Einerseits
das sichere Land
und die Stille

Andererseits
die Chance zu fallen
oder gesto├čen zu werden
in ein Leben
das begeistert




__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)


Version vom 07. 09. 2009 19:15

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


samuel
gesperrt
???

Registriert: Feb 2004

Werke: 354
Kommentare: 605
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Hallo, Manfred!

Der Anfang Deines Textes gef├Ąllt mir, au├čer dass ich statt "sicher" vorsichtiger "sicherer" formulieren w├╝rde.

Die Wiederholung von "sicher" in der zweiten Strophe, denke ich, solltest Du vermeiden.

Und der Schluss gef├Ąllt mir nicht: Der ist mir zu bestimmt, zu positiv besetzt. Wei├č man denn, wohin man f├Ąllt, wenn man f├Ąllt? Ich w├╝rde deshalb vorschlagen, die letzten Zeilen so zu formulieren:

Andererseits
die Chance zu fallen
oder gesto├čen zu werden -

aber wohin?

LG, samuel

__________________
Es nehmet aber
Und giebt Ged├Ąchtni├č die See,
Und die LiebÔÇÖ auch heftet flei├čig die Augen.

Bearbeiten/Löschen    


Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 177
Kommentare: 1958
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franke eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Samuel!

Danke f├╝r deinen Kommentar und die wertvollen Hinweise.

Das "sicher" in der ersten Strophe habe ich durch "fester" ersetzt.

Mit deinem Vorschlag zum Schluss kann ich mich allerdings nicht anfreunden.
Zur Erkl├Ąrung:
Dass dieses Fallen und sein Ausgang ungewiss ist, erwartet der Leser bei diesem Gedicht. Das war allerdings nicht meine Intention.
Wir haben es hier mit einem lyr.ich zu tun, das aus seinem gleichf├Ârmigen Leben ausbrechen m├Âchte. Unser Protagonist ist sich also sicher, dass der Aufprall nur in einem besseren Leben enden kann.
Man darf in meinem Text den Abgrund nicht negativ belegen, sondern hier muss er als Chance gesehen werden. Und auch wenn das Fallen nie stattfindet, so kann das lyr.ich wenigstens in der Gewissheit leben, dass es die M├Âglichkeiten kennt.

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

Bearbeiten/Löschen    


revilo
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2008

Werke: 85
Kommentare: 6816
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um revilo eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Franke, mit diesem Text werde ich nicht so richtig warm.Die erste Strophe ist gut.Die Konstruktion " Einerseits, Andererseits" ist mi├člungen. So etwas geh├Ârt in wissensschaftliche Diskurse, nicht aber in ein Gedicht. Auch wirkt es erkl├Ąrend, fast schon belehrend. Das begeisternde Leben empfinde ich als zu plakativ . Bitte verdichte Deien Grundidee! LG revilo

Bearbeiten/Löschen    


Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 177
Kommentare: 1958
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franke eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo revilo!

Das "Danke" galt Maren.

Dir aber auch Danke f├╝r deine Hinweise.
Der Text ist schon etwas ├Ąlter und sticht deshalb aus meiner ├╝blichen Schreibweise heraus. Du hast sicher recht, dass es hier einer Verdichtung bedarf, allerdings der Schluss ist mir wichtig, den m├Âchte ich so behalten.
Ich werde mich mal an die Sache ranmachen!

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

Bearbeiten/Löschen    


Franka
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Feb 2006

Werke: 208
Kommentare: 2387
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franka eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Franke,

ich bin ja daf├╝r die zweite und dritte Strophe zu streichen, kommt deinen neuen Werk ganz, ganz nah und l├Ąsst viel Raum f├╝r Interpretation.

LG Franka
__________________
Man probiert. Vielleicht klappt es. Wenn nicht, dann probiert man was Neues. (frei nach Antje Joel)

Bearbeiten/Löschen    


8 ausgeblendete Kommentare sind nur f├╝r Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!