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Leselupe.de > Gereimtes
Auf den Schlips
Eingestellt am 25. 05. 2011 05:52


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schnecke
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Registriert: May 2011

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Auf den Schlips

Du bist mir auf den Schlips getreten,
und fĂŒhlst dich geil und mega-cool.
Die Frechheit platzt aus allen NĂ€hten.
Mir scheint, du sÀgst an meinem Stuhl.

Du outest dich als Schweinebacke.
Greifst nach den Waffen, zeigst Gewalt.
TagtÀglich blÀst du zur Attacke.
und fackelst aus dem Hinterhalt.

Ich finde Mittel und auch Wege.
Dein Schlupfloch bleibt nicht unentdeckt.
Bald wirst du miese NervensÀge,
erst rund gemacht, dann 'abgespeckt'.

Noch bin ich duldsam und verhalten.
Doch du gehst einen Schritt zu weit.
Es reizt mich sehr, dich auszuschalten,
du Motte fĂŒr mein Nervenkleid.

Denn jedem platzt einmal der Kragen.
Mit der geballten Energie
werd ich dich dann zu Kleinholz schlagen.
Und darauf geb ich Garantie.

Roman Herberth

Version vom 25. 05. 2011 05:52
Version vom 25. 05. 2011 13:42
Version vom 25. 05. 2011 15:38

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anbas
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Hi Schnecke,

hier mal wieder meine Anmerkungen:

quote:
Auf den Schlips

Du bist mir auf den Schlips getreten.
Und fĂŒhlst dich geil und mega-cool.
Die Frechheit platzt aus allen NĂ€hten.
Du sÀgst bereits an meinem Stuhl.

Du greifst zu Waffen, zeigst Gewalt.
Und outest dich als Schweinebacke.
Du fackelst aus dem Hinterhalt.
TagtÀglich blÀst du zur Attacke.

Der zweite Vers weicht von der Silbenzahl und somit vom Rhytmus ab. Hier sieht es nicht so aus, als ob das so als Stilmittel gewollt ist. Außerdem (Vorschlag): Statt "fackelst" könnte auch "zĂŒndelst" passen. Das Ganze könnte zum Beispiel so aussehen:
quote:
Du outest dich als Schweinebacke.
Und greifst zu Waffen, zeigst Gewalt.
TagtÀglich blÀst du zur Attacke
und zĂŒndelst aus dem Hinterhalt.

Des Weiteren wĂŒrde ich ĂŒberlegen, ob die ersten beiden Verse wirklich so anklagend bleiben sollen - auch, wenn es ein anklagendes Gedicht ist. Ich empfinde die vielen "Du" am Anfang etwas zu viel, aber das ist Geschmackssache. Außerdem solltest Du aufpassen, dass nicht zu viele "und" am Zeilenanfang stehen (ich weiß, auf diese beiden Punkte habe ich bei meinem Vorschlag jetzt auch nicht geachtet)

Doch gibt es (passt vom Rhytmus besser) Mittel und auch Wege.
Dein Schlupfloch bleibt nicht unentdeckt.
Dann wirst du miese NervensÀge,
erst rund gemacht, dann 'abgespeckt'.

Noch bin ich duldsam und verhalten.
Doch deine Bosheit geht zu weit.
Es reizt mich nun, dich auszuschalten,
du Motte, (kein Komma) fĂŒr mein Nervenkleid.

Denn jedem platzt einmal der Kragen.
Drum freu dich bitte nicht zu frĂŒh.
Zu Kleinholz werde ich dich schlagen.
Und darauf geb ich Garantie.

"frĂŒh" und "Garantie" - na ja, kein wirklich schöner Reim. Das mĂŒste doch noch besser gehen, oder?

Inhaltlich finde ich, geht's so - aber es ist schon aus dem Leben gegriffen, und solche Texte mag ich.

Gruß

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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anbas
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OK, besser.
Den Schaukelstuhl finde ich allerdings nicht so doll, um nicht zu sagen: Er ist fĂŒr mich eine deutliche Verschlimmbesserung. Und diese Zeilen:

quote:
Denn jedem platzt einmal der Kragen.
Schnell mangelt es an Harmonie.
empfinde ich als Widerspruch. Der erste Teil: "Denn jedem platzt einmal der Kragen" impliziert fĂŒr mich zunĂ€chst einen "lĂ€ngeren Geduldsfaden". Doch dann mangelt es plötzlich schnell an Harmonie.
Soweit mein Senf zu der Sache.
Gruß
Andreas
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anbas
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Jaaa, fĂŒr den letzten Vers aber noch mal unverbindlich folgender Vorschlag:

quote:
Denn jedem platzt einmal der Kragen.
Es gab so viel, das ich verzieh.
Drum werd' ich dich zu Kleinholz schlagen.
Und darauf geb ich Garantie.
Gruß
Andreas
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Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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