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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Auf des Wortes Schneide
Eingestellt am 07. 08. 2003 18:44


Autor
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Prinz_und_Gloeckner
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2001

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Du bist ja seit f√ľnf Minuten schon ganz aufgeregt, mit ihr sprechen zu k√∂nnen, von ihr beachtet zu werden, ihr goldiges L√§cheln f√ľr dich zu haben, dich in ihrem funkelnden Blick zu sonnen.
Oh, dein Herz schlägt immer schneller, je näher der Augenblick kommt. Du bewunderst ihre grazilen Bewegungen und sehnst dich, sehnst dich, von ihr bedient zu werden. Sie lacht! Du bist schon leicht erregt.
Gleich wird es auf des Wortes Schneide stehen! Die Berechenbarkeit der Situation bereitet dir gro√üe Lust. Gleich bist du dran - und dann, ja dann fragt sie auch schon - jetzt nur nichts Falsches sagen. Ihr L√§cheln gilt nur dir, als g√§be es f√ľr diese paar Minuten f√ľr sie nichts Wichtigeres auf der Welt als dich allein. Sie beachtet dich nicht nur, alles an ihrer Ausstrahlung zeigt dir, da√ü du jetzt das Einzige bist, was f√ľr sie z√§hlt. In diesem Augenblick ist ihre volle Aufmerksamkeit auf dich gerichtet, ihr Blick h√§ngt gebannt an deinen Lippen, die Luft knistert vor Spannung. Deine Knie werden ganz weich, als sich eure Blicke treffen, dich ihr Augenaufschlag trifft. All das passiert innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde - wie macht sie das nur, was macht sie mit dir?
"Was darf es denn sein?" fragt sie.
Jetzt kommt es drauf an - nun nichts Falsches sagen. Du √§u√üerst deinen Kaufwunsch - "Zwei Br√∂tchen bitte." Ihre zarten Finger greifen nach einer Papiert√ľte, oh wie sie sich bewegt, du nimmst jede ihrer Bewegungen in dich auf - ihrer Arme, Kopf, jeden Schritt. Welch Gl√ľck, als sie deinen W√ľnschen folgt. Jede Kopfbewegung ist voller Anmut und Liebreiz, alles an ihr ist Erotik. Wie geschickt sie mit der Zange die Br√∂tchen fa√üt und in die T√ľte gleiten, eindringen l√§√üt, es ist wie Ballett, wie Tanz. Leicht ist sie nach vorne gebeugt, da√ü man nur gerade so auf den Busen sehen kann, sich der Ansatz der Br√ľste k√∂stlich abzeichnet. Durch das Vorbeugen strecken sich auch ihre wundervollen Beine, die Hose spannt sich √ľber ihren knackigen Po. Du hast l√§ngst eine Erektion.




Jetzt nur nichts falsch machen. Sie wendet sich von den Brötchen wieder dir zu. Ihr Lächeln, ihr Strahlen ist deine Wonne! Jetzt kommt es! Oh jetzt!
Ob es sonst noch etwas sein d√ľrfe, fragt sie - und du denkst nat√ľrlich: ja! Was schie√üt dir alles durch den Kopf, was sie tun k√∂nnte, was du noch gerne h√§ttest, was passieren sollte. Das alles formt sich nicht einmal zu Worten im Kopf, geschweige denn, da√ü du es aussprichst.
Langsam sch√ľttelst du den Kopf, beteuerst, ihr dabei aber tief in die Augen schauend, nein, das w√§re es schon. Sie nickt freundlich - und jetzt! - jetzt sagt sie den Preis. Du h√§lst das abgez√§hlte Geld schon in der verschwitzten Hand zwischen zwei Fingern. Du hebst die Hand mit dem Geld √ľber den Tresen, ihr entgegen. Sie beugt sich wieder vor, preisgebend, was du gerne siehst, dazu ihre offene Handfl√§che unter deiner Hand. Als du das Geld in ihre Hand legst, ber√ľhren deine Finger gerade so eben ihre k√∂stlich zarte Haut, die Ber√ľhrung ist so erotisch, da√ü dir ein wohliger Schauer durch den ganzen K√∂rper f√§hrt und du f√ľhlst die Ber√ľhrung im Kopf wie einen kleinen elektrischen Schlag, ein herrliches Knistern.
Die Bäckereifachverkäuferin zählt, während du noch in anderen Sphären schwebst. Du hast deinen Blick noch verträumt auf sie gerichtet. Sie hat viel mehr Anmut und Liebreiz, ist auch viel erotischer als zum Beispiel die Fleischereifachverkäuferin von nebenan. Die eine Kassierin vom SB-Markt ist auch Klasse, aber an der Kasse kann sie sich nicht so erotisch bewegen wie diese Bäckereifachverkäuferin hinter ihrem gläsernen Tresen.
Da w√ľnscht sie auch schon ein sch√∂nes Wochenende, du erwiderst h√∂flich auf Wiedersehen und dann ist es vorbei - du mu√üt gehen...

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

ja, das find ich irgendwie sehr lieb.
ein paar kleinigkeiten sind mir aufgefallen.
also am anfang, da w√ľrde ich das l√§nger offen lassen, dass sie eine verk√§uferin ist. du schreibst relativ bald, dass du von ihr bedient werden willst. ich aber f√§nde es sch√∂n, wenn der/die LeserIn zun√§chst glaubt, das w√§re ein date und kein einkauf.

dann verwendest du ein paar sehr gebr√§uchliche und platte redewendungen. schauer √ľber den r√ľcken. graziler gang. knackiger po. nicht genug, um den eindruck zu haben, du machst dich dar√ľber lustig und bist ironisch, aber zuviel, um originell zu sein.

und was ist eine erotische ber√ľhrung. da w√ľnsch ich mir ein bissl mehr detail.

aber alles in allem fand ich die geschichte lieb und witzig.
und auch am schluss wäre vielleicht ein kleines pointchen noch ganz nett. dass sie dich noch einmal anlächelt, den mund öffnet und endlich sagt:
danke vielmals, auf wiedersehen.

oder sowas in der art.

liebe gr√ľ√üe
die k.

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Prinz_und_Gloeckner
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2001

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sehr lieb ist ja eine interessante bezeichnung ;o)

zum anfang - hmmm na die ganze situation bezieht
sich ja eindeutig auf dies herrliche wesen der
baeckereifachverkaeuferin - warum sollte ich das
ueber die gebuehr verheimlichen? ;o)
zwar koennte man da mit doppeldeutigkeiten gezielt
draufhin arbeiten, aber ich glaub, solch erotische
zweideutigkeiten sind bereits sehr oft versucht worden.
da haette ich dann doch schon eher ein erotisches
maerchen ueber meinen farbstofflaser geschrieben,
um das auf die spitze zu treiben...
das hier ist schon sehr geradeaus gestrickt.
liegt mir fern, da jemanden auf die falsche faehrte
locken zu wollen. ich glaub, der mann an sich ist
(oft) so - da bleibt auch nicht viel im unklaren bei
derartigen gedankengaengen als solchen ;o)
ironie, erotik, lust(ig) ist glaub ich eine sache des
momentes, das findet im kopf statt - oder eben
auch nicht, daher ist mir nicht ganz klar, was du
bei einer erotischen beruehrung mit details meinst.
die beruehrung ist wie jede unerotische auch.
der unterschied liegt im empfinden oder auch im
benennen - ist vielleicht ein bisschen wie bei kunst
und literatur - wo auch oft die bezeichnung oder die
interpretation erst aus dem objekt ein kunstwerk macht.

und du hast die pointe am ende nicht gefunden?
das ist schade. aber vielleicht ist das groteske heute schon
zu normal geworden. da bin ich mir unsicher, ob ich
details noch absurder herausarbeiten sollte oder mein
weltbild aendern. denkt man(n) heute wirklich so?

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
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Hallo Prinz,

hmm... dieses g√∂ttinengleiche Gesch√∂pf ist also austauschbar, beh√§lt ihren Zauber nicht √ľber den erotischen Moment, √ľber den AUGENblick hinaus, ist selber Ware, wird bewertet - so etwa?

Gruß,
Gabi

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