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Leselupe.de > Gereimtes
Auf ein Neues (Lied)
Eingestellt am 23. 07. 2015 13:17


Autor
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Patrick Schuler
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2014

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Bange Seele, Kahn und K├╝sten,
Voller Winde, leicht und schwer.
Bange Seele, kreise, kreise
Auf ein Neues, leise, leise
Durch den Nebel, ├╝bers Meer.

Wilde Wasser und die Weiten,
Nasser Nebel, grau und gro├č.
Bange Seele, schreite, schreite
Auf ein Neues, breite, breite
Alle Segel - lasse los.

Version vom 23. 07. 2015 13:17
Version vom 23. 07. 2015 19:07
Version vom 23. 07. 2015 19:08

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anbas
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

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Hallo Patrick,

klanglich, wie ich finde, ein wirklich sehr sch├Ânes Werk.

Eine Kleinigkeit - wobei es "n├Ârgeln auf hohem Niveau" ist - w├Ąre hier meiner Meinung nach zu bem├Ąngeln:

quote:
Auf ein Neues, breite, breite
In die Weite, - Segel breiten
Mit "breite" und "breiten" ist mir das ein wenig zu viel an Wiederholungen.

Sonst aber ein wirklich sch├Ânes Teil.

Liebe Gr├╝├če

Andreas

__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen.
(anbas)

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Schreibfan
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Registriert: Feb 2019

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Ein wirklich sehr sch├Âner Text. Da es ja ein Lied ist:Gibt's eine Melodie dazu? Die wuerde ich gerne h├Âren. Und ein Refrain w├╝rde bestimmt auch gut zu dem Lied passen, aber ich schlie├če mich Anbas an: Bei diesem Text ist alle Kritik wirklich meckern auf hohem Niveau!
Lg Schreibfan
__________________
Guter Geschmack macht sehr einsam (Jan Josef Liefers als Prof. Boerne)

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w├╝stenrose
Routinierter Autor
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Hallo Patrick,

sch├Ân, dass dieses Gedicht durch Schreibfan reanimiert wurde! Mir entging es seinerzeit. So wie es jetzt dasteht (nach der ├ťberarbeitung) empfinde ich es als ziemlich makellos. Ein tolles Teil!
Und vielleicht auch eine Art Anschauungsst├╝ck: Manche Autoren leisten (hier) im Nachklapp viel ├ťberzeugungsarbeit, um die Genialit├Ąt ihres Werkes zu veranschaulichen.
Andere Werke, so wie deines, die sind ganz still, die bl├Ąhen sich nicht auf, die sind aus sich heraus ...

lg w├╝stenrose

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Patrick Schuler
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2014

Werke: 202
Kommentare: 1063
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Hallo schreibfan

Da musste ich doch erst einmal schlucken, als ich das hier gelesen habe. Das ist von mir? Das ist furchtbar...

Ob ich's seinerzeit vertont habe? M├Âglich...ich wei├č es nicht mehr, ich hatte auch diesen Text v├Âllig vergessen.


Hallo w├╝stenrose

Ich mag das Teil nicht, es ist so furchtbar kitschig.
Aber so habe ich wohl damals geschrieben...


L.G euch beiden
Patrick

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Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

Werke: 718
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quote:
Ich mag das Teil nicht, es ist so furchtbar kitschig.
Aber so habe ich wohl damals geschrieben...

Sehr wichtig, sehr richtig, Patrick,

auf diese Weise kritisch zur├╝ckzublicken. Es gibt gewisse und ungewisse ├Ąsthetische Ma├čst├Ąbe, bei denen vor allem die Originalit├Ąt die Hauptrolle spielt. Gut und sch├Ân ist demzufolge nicht, was einem alten Guten ├Ąhnlich ist, sondern was neu ist.
In der Tat hat dieses St├╝ck eine freundliche N├Ąhe zu bekannten Gedichten, etwa dem ber├╝hmten Nietzsche-Ding mit dem Genueser Schiff - und das Nietzschelied ist (wie es mir im Ohr wurmt, ich schaue gleich genauer nach, es steht glaube ich in der "Fr├Âhlichen Wissenschaft") eine Art "elit├Ąrer Jubel", den als Schlager zu vertonen eine schallende Ohrfeige f├╝r jeden Dichter w├Ąre.

Auch Vertonungen folgen nicht einfach den "guten" Mustern, sondern bringen das Originelle der Vorlage an die Oberfl├Ąche, auf "neue" Weise. Ich habe vor einigen Wochen ein gutes Beispiel geh├Ârt: Lutowslawskis Vertonung von franz├Âsischen Gedichten eines Surrealisten. Der Text war modern, die Vertonung auch, neu, frisch, erstaunlich und wunderbar.

grusz, hansz


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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