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Leselupe.de > Gereimtes
Aufbruch
Eingestellt am 16. 09. 2006 12:05


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guelle
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2006

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Aufbruch

Das Herz geschn├╝rt,
des Morgens Glut erwacht.
Die Seel des Anfangs Gl├╝cke sp├╝rt,
das Reiseb├╝ndel lang gemacht.
Der n├Ąchtlich Nebel noch umspinnt das Haupt,
der jahrelang der Hoffnung Funk geraubt.
Das innre Auge sucht fingernd nach dem Wege,
der Bilder Seel sich b├Ąumen auf ganz rege.
Die F├╝├če fest geschn├╝rt in Willens Schuh,
der mutig Arm die alte T├╝r schl├Ągt zu.
So atme ein der k├╝hnen Taten Luft
und wieg dich ein mit Lebensfreud in g├Âttlich Weltenduft.
Der Freiheit Wind bl├Ąst staubig Leid aus wehend Wanderers Kluft
und Gl├╝ckes Stein schl├Ągt feste Br├╝ck aus tief gemauert Gruft.
Was lang ersehnt, was tief gewollt,
l├Ąsst willig auf mein Haupt sich nieder.
Des Peches Farb nun wandelt sich zu Gold,
des Ungl├╝ck Lied dr├Âhnt nimmer wieder.
Der Sternen Lichterflut w├Ąscht aus das abgestorbne graue Kleid.
Hervor ein gl├Ąnzend Wesen tritt f├╝r Gottes Weg bereit.
Kein Grenzbaum mehr den Weg versperrt,
kein mahnend Wort mehr schreit.
Das Antlitz, das moralverzerrt,
sich ebnet licht und weit.
So muss ein Kind sich f├╝hlen, das wiegt in Mutters Arm.
So anerkannt, so tief geliebt, so angstlos, sicher, warm.

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