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Leselupe.de > Gereimtes
Aufbruch in eine neue Zeit
Eingestellt am 19. 11. 2001 21:07


Autor
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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

Werke: 20
Kommentare: 145
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Diese Zeilen widme ich meiner Muse, meiner Freundin.
Der Blick ihrer sanften Augen einer wilden L├Âwin und der Kuss ihrer anmutigen liliengleichen Lippen gab mir die Inspiration. Weisse Lilie, ich danke Dir von Herzen.
**********************************************************
Aufbruch in eine neue Zeit
*

Liebste, wenn du heute gehst, um zu kommen, sei willkommen.
Wenn du fort gehst um zu gehen, dann auf ewig, lebe wohl.
Du suchst deine Zukunft? Bis heut ist dir die Zeit zerronnen?
Du fliehst deinem dunklen Schatten, ich verstehÔÇÖ nicht, was es soll?
*
Du fliehst vor deinem Schatten, und stehst direkt, genau davor.
├ľffne deine Augen, und ├Âffne dein Herz, besinne dich.
Mein Ruf nach dir verhallt in der grausamen Leere an sich.
Dein Schrei der inneren Verzweiflung erreicht nicht mehr mein Ohr.
*
Deine Ohren lauschen gespannt der dunklen Stille im Wald.
Deine Augen suchen das Licht, und sehen nicht die Sonne.
Deine F├╝├če gleiten weg, die H├Ąnde suchen einen Halt.
Deine Sinne sind am flattern, die Werte sind zerronnen.
*
Sinnliche Werte, du suchst f├╝r dich den neuen Horizont.
Bitte, such deinen Traum nicht schneller als dein Schutzengel fliegt.
Den b├Âsen Drachen der Mutlosigkeit hast du schon besiegt.
Ich w├╝nsch dir von Herzen, dass die Suche einen Sinn bekommt.
*
Rosentraum
***********************************************************
F├╝r jede freundliche Kritik und jeden konstruktiven Kommentar bin ich allen sehr dankbar.
************************************************************

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Cassandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo mein lieber Rosentraum,

mir gef├Ąllt Deine Gedicht sehr gut.
Es ist sehr traurig und doch sieht man am Himmel einen Hauch von Lichtschein.

Eins st├Ârt mich irgendwie
[Deine Sinne sind am flattern]

Ich mag diese Formulierung mit am ...verb generell nicht.
Aber das ist Geschmacksache.

Ich w├╝nsche Dir einen sch├Ânen Tag und Halt im Fluss des Lebens.

Liebe Gr├╝sse

cass

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Johanna
???
Registriert: Dec 2000

Werke: 9
Kommentare: 66
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Lieber Rosentraum,

hab' zun├Ąchst lieben Dank f├╝r Deine freundlichen Zeilen unter meinem Beitrag. (Ich bin, was den Umgang mit e-mail und Internet angeht, eine ziemliche Null, konnte also die nicht ver├Âffentlichten Kommentare nicht lesen, daher auch nicht antworten...)
F├╝r Deinen/Euren? Aufbruch in eine neue Zeit w├╝nsche ich Euch/Dir alles Gute! Deine Muse ist mit einem Partner, der sich so sensibel auszudr├╝cken versteht, gl├╝cklich zu sch├Ątzen.
Liebe Gr├╝sse
Johanna

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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

Werke: 20
Kommentare: 145
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Danke euch beiden

@ cassandra

Meine liebe Cassandra

Ein herzliches Dankesch├Ân f├╝r Dein Interesse an meinem Beitrag.
Ja, diese Gedanken sind aus einer tiefschwarzen Quelle der inneren Zerrissenheit geflossen. Es war einmal . . . zwei Illusionen hatten eine zeitlang geglaubt, alle Sonnen des Universums w├╝rden nur f├╝r sie scheinen. Als sie merkten, dass aber nur das Licht einer einzigen unsere Erde w├Ąrmend erreicht, fanden sie nebeneinander keinen Platz mehr, sich aneinander zu w├Ąrmen. Also beschlossen sie sich getrennt voneinander an der Sonne Glanz zu erfreuen. Nur, sie wussten nicht wie. Bisher konnten sie es nur gemeinsam. So kam es, das die eine Illusion sich Gedanken machte und dar├╝ber nachdachte, w├Ąhrend die andere Illusion sich in das Auto setzte und fort fuhr. Vielleicht ja in der Hoffnung, im schmalen Scheinwerferkegel der eigenen Sicht irgendwo auf dem Highway ins morgen den Horizont zu verstehen. Eben genau in diesem Moment entstanden die Gedanken der einen Illusion f├╝r die andere.
Mit dem "flattern der Sinne" hast du recht, da ist mir kein sehr poetischer Ausdruck gelungen. Aber in den Augen der einen Illusion sah es so aus, als w├Ąren bei der anderen Illusion alle Sinne wie in Trance. Die Pupillen lie├čen sich nicht mehr fixieren, der Atem flog, die Zunge formulierte wirre Laute, und der ganze K├Ârper wand sich ekstatisch wie unter Schmerzen . . .
So danke ich Dir nocheinmal von Herzen f├╝r Deine Betrachtung. Vielleicht k├Ânnen wir uns bald ├╝ber fr├Âhlichere Tintenspritzer aus meiner Feder unterhalten, und dann auch wieder gemeinsam lachen.
*
@ Johanna

Hallo, liebe Johanna

Ein herzliches Dankesch├Ân f├╝r Dein Interesse an meinem Beitrag.
Wir treffen uns ja hier in dieser Runde nicht, um den pfiffigsten Computerfreak zu ermitteln. Dem Gl├╝cklichen schl├Ągt keine Stunde. So ist es uns denn nun doch gelungen, noch unsere Gedanken einmal auszutauschen.
Wie Du meiner Antwort an die Cassandra entnehmen kannst, berichtet dieses Gedicht von der Trennung zweier Illusionen. Es beschreibt nicht den Beginn des Weges f├╝r mich und meine Muse. Das mit meiner Muse ist ganz anders. Meine Muse ist f├╝r mich das zauberhafteste Gesch├Âpf, seit es Dinge gibt, an die man glaubt. Kurz gesagt, sie ist f├╝r mich ein Traum. Ein Traum von den sanften Augen einer wilden L├Âwin deren anmutige Lippen - den Bl├╝tenbl├Ąttern einer weissen Lilie gleich - ich gern k├╝sse. Sie inspiriert mich in einer leidenschaftlichen Art, die ich vorher nur aus Filmen kannte. So ein Streifen ist im Kino nach zwei Stunden rum. Die T├╝te Popcorn ist im Decolte├ę der Nachbarin und vor dem Klappsitz verteilt. Wenn Du Gl├╝ck hattest ist die Packung Taschent├╝cher auch noch weggeheult . . . und das war es dann. So stehst Du vor der flimmernden Leuchtreklame, und hast keinen Bock auf den Weg nach Hause, wo alles andere auf Dich wartet, nur kein angenehmer Traum. . .
Genau das haben wir beide erkannt, und bem├╝hen uns der traumhafteste, unter die Haut gehendste Traum des anderen zu sein. . .
So sage ich euch beiden leise servus und hoffe, dass wir bald wieder voneinander lesen - euer Rosentraum

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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

lieber rosentraum,
auch mir gef├Ąllt es sehr..
eine frage:
"Deine Augen suchen das Licht, und sehen nicht die Sonne."
k├Ânnte da auch passen: ..und FINDEN die sonne nicht??

lg
sanne

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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

Werke: 20
Kommentare: 145
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es ist besser, du hast recht

Hallo, liebe Sanne

Ein herkliches Dankesch├Ân f├╝r Dein Interesse an meinem Beitrag.
Jetzt, wo Du es sagst, ja, finden ist besser. Es unterstreicht mehr das suchen.
So w├Ąre es dann treffender:
..."Deine Augen suchen das Licht, und finden nicht die Sonne" . . .
Was lerne ich daraus?
Wenn ich n├Ąchstens an die Sonne denke,
meine Gedanken ich erst zu Sanne lenke . . .

mit einem dankend leisen servus - der Rosentraum

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