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Leselupe.de > Ungereimtes
Auferstehung
Eingestellt am 24. 07. 2008 18:57


Autor
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Ellen
Wird mal Schriftsteller
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Als ich tief
im Staube lag,
verhöhnt
geschlagen
getreten

Folgte ich
oh du mein Lieb
deinem Rat
von der
kleinen Raupe

Still
geborgen
in dem Kokon
gesponnen
mit seidenem Faden

Warte
ich
voll Freude
auf die Geburt
in einen neuen Morgen.

Gleite
im leichten Flug
dahin
sicher getragen
vom Wind

Weiter und weiter
immer höher
beständig
unserem Ziele
entgegen.


Version vom 24. 07. 2008 18:57

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Hakan Tezkan
Guest
Registriert: Not Yet

immerhin ist da wer willensstark, fĂĽr ein gutes gedicht ist mir das zu wenig verdichtet und zu unoriginell. sorry, mich hat es nicht getroffen, aber das mag nur (m)eine meinung sein...
trotzdem weiterhin frohes schaffen.

lg,
hakan

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lapismont
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Hallo Ellen,

ich sehe es ähnlich wie Hakan.

Der Duktus ist volksliedhaft, was dem Text etwas den Ernst nimmt und nicht recht zu passen scheint.

Auch die Personen bleiben unklar. Wer ist dieses Ich wer ist das Lieb? Wer sind die oder der Widersacher des Ich?
Dann wird ein Rat angesprochen, aber eine Metapher beschrieben. Was ist denn nun der Rat? Warten? Wegfliegen?
Letztlich nimmt das getretene Ich die Raupe als Anker, um wieder aus dem Staub aufzustehen.
Aber dieses Aufstehen passt nicht zur Metarmorphose der Raupe, die sich ja verändert. Das aber ist vom Ich nicht zu lesen, im Gegenteil, offenbar wird es sich weiterhin in den Staub treten lassen.

Also aus meiner Sicht noch unrund.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Ellen
Wird mal Schriftsteller
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Auferstehung

Hallo lap

Erstmal danke fĂĽrs Lesen und Antwort

Die Situation an sich beschreibt etwas vergangenes
etwas erinnertes.
Ich hätte normalerweise auch Platz zwischen den einzelnen Bildern gelassen, aber ich wusste nicht so genau wie ich die Form da dann hinstellen soll.
Das Ich ist die Person die da im Staube lag.
Das Lieb ist das Innere Ich, die innere Kraft, der innere Trost usw es hat viele Namen.
Der Rat ist das gesamte Bild, das mit dem Still Warten beginnt. Dann aufzeigt dass dabei Veränderung schon im Gange ist, es braucht seine Zeit.Und in diesem Bild ist die Zeit der Verbündete, die es erst möglich macht, dass die Flügel wachsen.Die Metamorphose hat in dem Bild selbst auch schon statt gefunden, denn der Schmetterling fliegt ja.Und was wichtig ist er hört nicht aufzufliegen.Wenn er sich zum Bp.
auf einer Blüte niederlässt wartet er auch eine Weile bis er seinen Flug wieder aufnimmt und weiterfliegt. Das Warten, sich wieder erheben und das weitermachen sind also in beiden Bildern enthalten.
FĂĽr das Ich das im Staube lag, ist im Moment einfach das wieder Aufstehn und weitermachen wichtig.
Also nicht im Staube liegen bleiben, sondern Dreck abschĂĽtteln und weitergehen.

Das mit dem Anker hast du sehr gut erfasst denn in der kuzen oder langen Zeit bis zum Aufstehen ist sie in dem gelebten Moment wo Bewegung noch nicht möglich ist etwas an dem man sich halten kann um sich wieder aufzurichten.


Hmmm.... Ich hoffe ich hab das einigermassen verständlich rübergebracht.

Lieben Gruss
Ellen

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Perry
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Registriert: Aug 2004

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Hallo Ellen,
mir hat der Vergleich mit der Raupe gut gefallen.
Falls du Interesse hast an am Text noch weiterarbeiten, hätte ich einen Vorschlag für eine etwas verdichtetere Version, bei der ich einige erklärende Teile weggelassen habe. Vor allem das Schlussresüme solltest du den Lesern überlassen und dadurch das Gedicht öffnen.
LG
Manfred

Als ich tief
im Staube lag
verhöhnt
geschlagen
getreten

folgte ich
oh du mein Lieb
deinem Rat
von der
kleinen Raupe

Still
geborgen
im Kokon
warte ich
auf die Geburt

Breite
im hellen
Licht der Sonne
meine Schwingen
aus

Gleite
im leichten Flug
dahin
sicher getragen
vom Wind

Weiter
immer höher
beständig
unserem Ziel
entgegen.




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