Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5563
Themen:   95480
Momentan online:
389 Gäste und 9 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Aufreizendes Bargespräch mit Hintergedanken
Eingestellt am 26. 05. 2016 20:15


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Susi M. Paul
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Oct 2013

Werke: 23
Kommentare: 154
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Susi M. Paul eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Aufreizendes Bargespräch mit Hintergedanken

Mit einem freundlichen „Zum Wohle!“ erhebt sie ihr Bier.
„Prostata!“, grüßt er zurück und stößt mit ihr an. „Und wie?“, fragt er nach einem durstigen Schluck, um das Gespräch ins Laufen zu bringen.
„Na, wie immer halt“, lächelt sie verschmitzt. „Hint‘ der Arsch und vorn‘ die Knie. Soweit also alles o.k.“
Die Vorlage lässt er sich nicht entgehen. Ein kurzer, prüfender Blick, dann spinnt er den Spruch zweideutig weiter: „Ist aber auch noch mehr dran, da vorn‘. Ansehnlich übrigens. Die Knie, meine ich. Und was sonst noch so dazugehört.“
„Danke. Es stört Sie doch nicht, dass der Rock ein bisschen kurz geraten ist? Berufskrankheit. Und ich hatte keine Lust, mich umzuziehen.“
„Stören? Niemals nicht. Wie heißt es doch so schön: ‚Geraffter Rock gefällt dem Bock‘.“
„Oha. Von daher weht der Wind“, quittiert sie den Spruch mit einem herzlichen Lächeln. „Da drückt scheints ein dringendes Bedürfnis. Taugt denn die Kneipe hier zum Aufreißen von willigen Weibchen?“
„Eher nicht. An so einen versifften Tresen verirren sich eher selten welche, geschweige denn eine von Ihrem Kaliber. Muss heute mein Glückstag sein.“ Dann, mit einer leichten Sorge, die er vorsichtshalber in seine Stimme legt: „Sie sind doch hoffentlich nicht vom Fach?“
„Vom Fach schon, aber nicht von dem, das Sie meinen. Sehe ich etwa aus wie eine Schwalbe, die auf dem Bordstein gelandet ist?“
„Das schwarze Kostüm, die weiße Bluse, der ausgeprägte Schlitz im Rock, das würde irgendwie zu den bewussten Vögelchen passen. Aber der Rest, nein. Noch ein Bier?“
„Danke, ja, kann ich brauchen. Die Reagenzgläser, die sie hier verwenden, sind eh‘ so klein, dass alles in Nullkommanichts verdunstet. Warum dann?“
„Warum was?“
„Warum Sie dann hier am Tresen rumsitzen.“
„Langeweile. Ich wollte eigentlich eine Weile über das Bier an und für sich meditieren, statt auf richtig schlüpfrige Gedanken zu kommen.“
„Ach so!“
„Und selber?“
„Keine Lust auf das Hotelzimmer und darauf, es mir schon wieder selber zu machen.“
„Hummeln im Hintern und eine komische Hitze in den benachbarten Körperteilen?“
„So ungefähr. Ich schätze halt, mir springt grad ein Ei.“
„Ach so! Dann ist ja alles klar.“
„Gell!“
„Sie sind auch nicht von hier, oder?“
„Nein. Berufsbedingtes Exil.“
„Schweres Schicksal. Aber das brauche ich Ihnen ja nicht zu sagen.“

Unterbrechen wir an dieser Stelle kurz die Balz der beiden in einer x-beliebigen Kneipe in NRW, um dem geneigten Leser und der interessierten Leserin ein paar Informationen über sie an die Hand zu geben. Bernd, 42, geschieden, ursprünglich gebürtig aus Bayern, hat als aufrechter Finanzbeamter den ganzen Tag in einem Handwerksbetrieb zugebracht, wo er vergeblich versucht hat, mittels einer rigorosen Steuerprüfung dem Fiskus frisches Geld zuzuführen.
Ungleich interessanter, zumindest aus der Außenperspektive, gestaltete sich das Tagwerk von Sigrid, Fränkin, ebenfalls um die 40, ledig. Sie verdient ihre Brötchen mit dem altehrwürdigen Gewerbe des Hausierens. Allerdings in völlig neuer Form. Sie initiiert und besucht nämlich Sextoy-Partys. Morgens um zehn war sie bei einer Gruppe junger Mütter zu Gast, mittags bei einem Hausfrauentreff, nachmittags um vier, pünktlich zum Kaffee, bei einer Runde bereits gereifter, aber dennoch wie Teenager gackernder Freundinnen und, kurz bevor sie Bernd traf, noch bei einem Häkelkreis, bestehend aus lauter politisch oder sonstwie engagierter Lehrerinnen und einer Architektin im nahegelegenen Neubaugebiet. Die vielen Häppchen und der Streuselkuchen von Frau Wiener vom Nachmittag lagen Sigrid schwer im Magen, so dass ihr Wunsch, ein paar Bierchen hinterherzuschütten, nur allzu verständlich erscheint.
Schauen wir also, wie sich das Techtelmechtel der beiden in der Kneipe weiterentwickelt. Sie sind übrigens in der Zwischenzeit ohne größere Umstände zum vertrauten Du übergegangen. „… muss was mit der Gruppendynamik zu tun haben“, spekuliert Sigrid gerade.

„Soll heißen, auf den Sextoy-Partys fallen dann alle Schranken?“
„Fast jedenfalls. Wenn du die am Anfang so siehst, könntest du meinen, sie treffen sich jeden Sonntag in der Kirche. Und nach einer halben Stunde, wenn sie mein ganzes Arsenal gesehen haben, sind sie spitz wie Nachbars Lumpi.“
„Mit allem, was dazugehört? Hosen runter und rein mit dem Dildo in die feuchtwarme Stube?“
„Na ja, so weit geht’s auch wieder nicht, meistens jedenfalls. Ausprobieren dürfen sie die eh‘ nicht, von wegen Hygiene. Aber du solltest sie sehen, vor allem hören, wenn sie die dicken Brummer in der hohlen Hand halten und auf die höchste Stufe stellen. Göttlich!“
„Und du schaust zu und teilst cool die Bestellformulare aus.“
„Freilich. Das ist doch mein Job.“
„Glaub‘ ich dir nicht. Noch ein Bier?“
„Freilich. Aber was genau glaubst du mir da nicht?“
„Dass du außer Köfferchen aufmachen und Bestellungen annehmen nichts machst. Keine Gebrauchsanleitung am lebenden Objekt? Keine praktische Vorführung durch die Expertin? Wozu hast du denn dann den kurzen Dienstrock mit dem Schlitz? Doch wohl, damit du ihn bequem und ohne große Umstände mal schnell zum Gerätetest hochheben kannst?“
„Typisch Mann! Was ihr immer für schmutzige Phantasien habt, wenn Frauen sich ohne euch treffen. Ich würde doch in Teufels Küche kommen, wenn ich das machen würde. Stell dir vor, die beschweren sich hinterher bei meiner Chefin, dass ich da eine öffentliche Pornovorstellung gegeben habe! Das ist schließlich ein anständiges Geschäft. Mit glasklaren Vorgaben der Firma: Keine Tricks! Nichts Anrüchiges!“




„Aber was machst du, wenn die beim Damenkränzchen anfangen zu betteln: ‚Bitte, bitte, zeigen Sie es uns doch!‘ ‚Das kann ich mir gar nicht vorstellen, dass der in eine Muschi reinpasst!‘ ‚Könnten Sie nicht mal? Nur ganz kurz, weil ich will ja schließlich nicht die Katze im Sack kaufen!‘ Sag nicht, dass die das nicht machen und dich dabei mit großen Kulleraugen anschauen, aus denen schon die Geilheit raustropft.“
„Und du meinst, ich lüpfe‘ dann mein Röckchen und steck‘ mir nacheinander mein Sortiment rein, um ein paar Vibs oder Vagikugeln mehr an die Frau zu bringen? Auf die Gefahr hin, dass ich meinen Job verliere?“
„Allein die Vorstellung, dass du das machst, ist schon Gold wert“, brummelt Bernd leise und rückt dabei so nahe an sie heran, dass er ihr ins Ohr flüstern kann: „Wenn ich dich jetzt von deinen Knien aus über die straffen Schenkel nach oben streicheln würde, wo würde ich dann am Ende wohl hinkommen? Wetten, dass mich da ein nacktes, weiches, saftiges Fötzchen erwarten würde, das den ganzen Tag nur kalte Apparate geschluckt hat und das jetzt so richtig Hunger auf etwas Warmes und Fleischiges hat?“
„Pfui! Du bist ein geiles Ferkel, das nichts anderes im Sinn hat, als sich im nächsten Schlammtümpel zu suhlen“, flüstert Sigrid aus nächster Nähe in sein Ohr zurück, während ihre Nase die Witterung von einem Aroma aufnimmt, dem sie noch nie widerstehen konnte. „Du solltest dich wirklich schämen!“
„Mich schämen, gerne, mach ich hinterher. Aber jetzt sag, nimmst du die Wette an?“

Leider müssen wir noch einmal unterbrechen, um der gespannten Leserin und dem erwartungsfreudigen Leser eine zusätzliche Information zu geben. Der biedere Finanzbeamte Bernd war nämlich bis vor zwei Jahren mit Olga verheiratet, und trotz ihrer Scheidung haben sie sich eine freundschaftliche Beziehung bewahrt. Olga wiederum hat vor drei Monaten die Koordination der Sextoys-Vertreterinnen in ganz Westdeutschland übernommen. Und Sigrid ist ihr mit Abstand bestes Pferd im Stall. Von den Verkaufszahlen her rangiert sie so weit vor allen anderen, dass Olga meint, das könne nicht mit rechten Dingen zugehen.
Deshalb hat sie Bernd gebeten, ihr einmal auf den Zahn zu fühlen, wo Sigrid schon die Tour in seiner Nähe geplant hatte. Und weil er nach der erfolglosen Steuerprüfung nichts Besseres zu tun hatte, ist er ihr eben vom Haus der Häkelfreundin bis zum Hotel gefolgt. Dann brauchte er nur zehn Minuten zu warten, bis sie wieder rauskam und in die Kneipe um die Ecke verschwand. Er hinter ihr her.

„Ich glaub‘, ich muss mal aufs Klo“, fällt Sigrid plötzlich ein. Einerseits, um der Antwort auszuweichen, andererseits aber auch, weil sich tatsächlich ein gewisser Druck angestaut hat. „Gehst du mit? Es könnte ja sein, dass ich in einen dunklen, dunklen Keller gehen muss. Da hab ich immer Angst, so ganz allein.“
„Aber vor mir geilem Ferkel fürchtest du dich etwa nicht?“
„Ganz bestimmt nicht“, lacht sie, schon auf dem Weg zur Treppe, ohne etwas auf die vielsagenden Blicke eines Pärchens zu geben, das händchenhaltend an einem Tisch mithört,. „Du bist doch ganz bestimmt ein nettes Beschützerferkelchen, oder?“
„Und wie!“, versichert er, während er voller Bewunderung auf ihre tanzenden Hinterbacken starrt. „Könnte das ängstliche Mädchen vielleicht kurz stehenbleiben?“, fragt er dann unten im Vorraum höflich an. „Denn das Aufpasserschwein würde zu gerne wissen, was es eigentlich beschützen soll.“
„Na gut. Aber mach schnell“, drängt sie, indem sie einen Fuß auf einen Stuhl stellt, um die Schuhriemen festzuziehen. „Das Bier treibt nämlich wirklich!“
Zwei, drei Minuten muss sie es aber dann schon aushalten, weil Bernd sich viel Zeit lässt. In aller Gemütsruhe streichen seine Fingerkuppen die Innenseite ihres Schenkels hinauf, ertasten den dünnen Stoff eines Höschens, verweilen dort längere Zeit bei der umständlichen Suche nach den Rändern, schlüpfen dann schließlich darunter, tauchen kurz ein in die feuchten Tiefen, um zwischen den weichen, nachgiebigen Wänden, die er sich rosig schimmernd ausmalt, eine Ruhepause einzulegen, und verlassen die warme Geborgenheit des weiblichen Verheißungstunnels wieder, um den glatten Ausbuchtungen zu folgen, die sie zu jenem zweifellos angeschwollenen Winzling von Organ führen, das am empfindlichsten auf seine Liebkosungen reagiert.
Sigrid zuckt sichtlich zusammen, als Bernds Mittelfinger dort ankommt, obwohl er sie mit seinem anderen Arm von hinten umfasst und seine Hand einen ihrer frei in der Bluse schwebenden Busen abstützt.
„Glaubst du, es lohnt sich, das zu beschützen?“, stöhnt sie leise auf.
„Auf jeden Fall!“, haucht er ihr einen zarten Kuss auf ihren Nacken.
„Dann darfst du mich wieder loslassen“, zerstört sie mit einem Ruck die sinnliche Atmosphäre, „sonst passiert noch ein Unglück“.
Sichtlich erleichtert setzt sie sich kurz danach wieder auf den Barhocker: „Was meinst du, sollen wir lieber woanders weiterreden?“
„Unbedingt! Aber vergiss nicht, dass du mir noch eine Antwort schuldig bist.“
Draußen hängt sie sich bei ihm ein, lässt ihn aber gleich darauf wieder los, um in einen Hauseingang zu verschwinden. Bevor er sich noch einen Reim darauf machen kann, ist sie zurück und wedelt aufreizend mit ihrem Schlüpfer vor seiner Nase herum. „Schau, jetzt ist mein Fötzchen nicht nur saftig und weich, sondern auch richtig nackt. Zufrieden?“
„Sehr!“, nickt er heftig mit dem Kopf und schnappt sich das Ding.
„Noch Fragen?“
Statt einer Erwiderung schafft es Bernd nur, ein paar Brummlaute abzusetzen, denn ihre Zunge ist bereits dabei, sich zwischen seine Lippen hindurch in den Mund zu schlängeln. Gleichzeitig tastet Sigrid mit einer Hand routiniert die Beule in seiner Hose ab, um Rückschlüsse auf die Größe, den Umfang und die Konsistenz von dem zu gewinnen, was ihr Mumulein sich bald einverleiben wird.
„Wann möchtest du eigentlich meine Spielesammlung sehen?“, stammelt sie kurze Zeit später unter der Dusche.
„Zweite Runde“, kommt es gedämpft von unten, wo Bernd andächtig auf einer der stolzen Schamlippen kaut, bevor er zum Sturm ansetzt. Ein Trommelwirbel seiner Zungenspitze auf die kleine, rosige Hüterin der Pforte lässt die schöne Hausiererin erbeben, bis ihre Knie weich werden. Das nutzt er unbarmherzig aus und fährt triumphierend mit drei Fingern in ihr nun gänzlich offenstehendes Heiligtum ein. Dem hat Sigrid nichts mehr entgegenzusetzen. Mit einem heiseren Aufschrei ergibt sie sich haltlos. Ihr Körper zerfließt wie heißes Wachs, sinkt hinab in den Mund, der die Schaltzentrale ihrer Lust solange gefangen hält, bis jede weitere Berührung ihre angespannte Sensibilität überreizen würde.
Eng an Bernd gekauert lässt Sigrid die Erregung unter dem warmen Wasserstrahl abklingen. Erst dann erinnert sie sich daran, dass da etwas gegen sie drückt. Vorsichtig betrachtet und betastet sie den stämmigen Brocken, schiebt ihn sich probeweise bis zur Hälfte in den Mund und fragt dann unverblümt: „Wie rammelt und fickt der Herr denn gerne?“
„Am liebsten ganz tief drin in deinem Bauch. Da, wo‘s dunkel, heiß und nass wird, da fühlt er sich am wohlsten.“
„Nun denn, dem Manne kann geholfen werden.“ Wieselflink holt sie aus ihrem Kosmetiktäschchen ein Kondom, stülpt es über den knochenharten Gesellen und beugt sich dann tief hinunter zur Kloschüssel, damit ihre gerade ausgeschleckte Herrlichkeit offen unter den appetitlichen Hinterbacken zum Vorschein kommt.
„Mei, ist das schön“, freut sich Bernd und schiebt ihn hinein, wo die Sigrid mindestens genauso nass ist wie außen von der Dusche. Wenige Stöße braucht es, bis er merkt, dass er es nicht mehr kontrollieren kann.
„Dankeschön“, sagt er artig und noch leicht außer Atem, nachdem er ausgepumpt hat.
„Bitteschön, gern geschehn“, erwidert sie, lässt das Kondom im Mülleimer verschwinden und greift zum Handtuch, um ihn und sich abzurubbeln.
„Eine echte Fundgrube, dein Rollköfferchen“, ruft er kurz darauf erstaunt aus, nachdem sie ihre Schätze auf dem Bett ausgebreitet hat. „Was ist denn das für ein Ding? Nein, ich frag lieber nicht. Führ es mir doch einfach vor! So wie du es den aufgeheizten Weibern bei den Verkaufssessions vorführst.“
Ohne eine Miene zu verziehen legt Sigrid ihm einen Finger auf den Mund und stopft sich dann in aller Ruhe ein grellgrünes Plastikding in die Muschi, das wie ein dicker Riesentropfen aussieht. Am anderen, dünnen Ende, ist es nach oben gebogen, abgeflacht und mit weichen Gumminoppen besetzt. „So“, verkündet sie, während sie es zurechtrückt. „Jetzt schau. Drinnen Birne und außen die Noppen. Kannst du dir vorstellen, was das mit einer Frau macht, wenn sie einen engen String anzieht, damit es nicht verrutscht, und dann damit rumläuft.“
„Wie lang hältst du sowas aus?“, wundert sich Bernd.
„Höchstens eine Viertelstunde. Entweder schreist du dann in einem Orgasmuskrampf, oder du schreist, weil du dir alles wundgerieben hast.“
„Damit Einkaufen gehen…?“
„Würde ich eher nicht empfehlen. Aber wer weiß schon, was manche sexsüchtigen Weiber machen. Sachen hab‘ ich erlebt…“
In diesem Augenblick klingelt das Handy von Bernd. Mit einem liebevollen Augenaufschlag bitte er Sigrid um Verzeihung und nimmt den Anruf an. Sie hört nur ein paar unverbindliche Antworten, wie etwa: „Nein, nein, du störst gar nicht.“ „Nein, alles in Ordnung.“ „Ja, klar, hab ich gemacht, ganz ausführlich.“ „Nein, ganz bestimmt, da ist nichts, das hätte ich sicher rausgefunden.“ „Keine Sorge, kannst beruhigt sein.“
„Mein Kollege“, klärt er Sigrid auf. „Wir hatten ausgemacht, dass ich ihm das Ergebnis der Steuerprüfung von heute noch durchgebe.“

Die erregten Leserinnen und Leser werden es bereits ahnen. Obwohl Sigrid die Ausrede geschluckt hat, war es natürlich Olga, mit der er gesprochen hat. Somit hat Bernd, wir müssen das leider in dieser Klarheit so ausdrücken, auf einen Schlag zweimal die Unwahrheit gesagt: Er hat Sigrid bezüglich des Anrufers belogen und gleichzeitig Olga bezüglich der Frage, ob Sigrid nicht doch bei ihren Verkaufspartys zu dem unlauteren Mittel der Geräteprobe am bzw. im eigenen Körper greift. Denn dass sie dies tut, daran hegt Bernd nicht den geringsten Zweifel.
Er hat, so könnten wir dies ausdrücken, die Seiten gewechselt und seine Loyalität Olga gegenüber für einen Fick mit Sigrid verkauft. Für einen guten allerdings. Eigentlich, bei Lichte betrachtet, für einen sehr guten Fick. Dazu kommt bei ihm die zuversichtliche Hoffnung auf noch viel mehr solcher sehr guten Rammeleien mit Sigrid hinzu. Ob das allerdings eine solide Basis für eine künftige Beziehung ist? Dies mögen die gewogenen Leserinnen und Leser entscheiden.
Wir brechen unseren Bericht an dieser Stelle besser ab, sicher sehr zum Leidwesen ebendieser ungeduldig auf eine Fortsetzung der deftigen Sexspielereien wartenden Leserinnen und Leser. Wir enden daher mit dem Ausblick auf das, was gleich geschehen wird, nachdem Bernd das Handy in seiner Jacke verstaut hat.

„Sigrid, mein Schatz“, wird er mit leuchtenden Augen sagen und dabei seinen wieder steinharten Prügel in die Hand nehmen. „Zieh bitte die Plastikbirne aus deinem süßen, nassen und geilen Fötzchen raus. Ich hab hier was viel Besseres zu bieten. Los setzt dich auf meinen Lümmel drauf und vernasch mich, bis wir zwei im Orgasmuskrampf schreien!“

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

Werke: 65
Kommentare: 1405
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Ralph Ronneberger eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Susi,

da hatte ich mir bei der Hitze genau das Richtige ausgesucht.

Erfrischend luftig, locker und leicht kommt der Text daher. Frisch von der Leber weg (warum eigentlich von der Leber?), schnörkellos, humorvoll, frech und natürlich frivol – das bereitet schon Lesevergnügen.

Nur an dieser Stelle bekam ich leichte Beklemmungen.

quote:
Ohne eine Miene zu verziehen legt Sigrid ihm einen Finger auf den Mund und stopft sich dann in aller Ruhe ein grellgrünes Plastikding in die Muschi, das wie ein dicker Riesentropfen aussieht.

Tut diese Stopferei nicht weh? Ich verstehe daher deinen Protagonisten, der letztlich diese Quälerei mit den Sätzen beendet:

quote:
Ich hab hier was viel Besseres zu bieten. Los setzt dich auf meinen Lümmel drauf und vernasch mich, bis wir zwei im Orgasmuskrampf schreien!“

Das in aller Kürze. War das nun eine tiefschürfende Analyse oder nur ein spontaner Leseeindruck? Scheißegal – sollen doch auch die LL-Gäste wissen, was ich von diesem gekonnt fluffigen Text halte.

Gruß Ralph

__________________
Schreib über das, was du kennst!

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung