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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Aufstand der Zeichensetzung
Eingestellt am 09. 04. 2012 11:23


Autor
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meradis
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2010

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Starrend kreisen Pupillen elyptisch
Strichpunkt ist eindeutig ambivalent
mit Bindestrich trennen verwirrt apodiktisch
und wie bitte schreibt man zusammen getrennt
pr├Ązise die Zeichen doch explizit kryptisch
Normkonfusion zeigt sich deutlich diffus
Beistrich im Einschub von Nebensatz schliert
in Regelausnahmen eindringlich konfus
und Abostroph setzen obskur dezidiert
zum Geier wie h├Ąndelt man G├Ąnsefu├č
Aufstand der Zeichen stell fest das ich h├Ąng
aus Interpunktionen ausdr├╝cklich abstrus
sticht pr├Ągnant Suspektes

heraus aus dem Stu├č
Interrobang!?

und Schlu├č


__________________
Nachts wird┬┤s hier auch dunkel

Version vom 09. 04. 2012 11:23

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gitano
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo meradis!

In Z1 lese ich Unvereinbarkeiten, die teilweise Widerspruch in sich sein k├Ânnen -aber wenig treffsicher formuliert sind. "Sch├Âner" - weil treffender sind mir dann doch die Oximorone wie z.B. Doppelhaush├Ąlfte

starrend - kreisen
Pupillen-elyptisch
kreisen-elyptisch
etc.
Z2:
eindeutig-kryptisch
nicht Neugier weckend...
bis hierher ahne ich auch noch nichts vom Zusammenhang mit der ├ťberschrift

Z3:
"Trennen mit Bindestrich"
auf den meisten Tastaturen so...vielleicht aus ├Âkonomischen Gr├╝nden...?!
...ist Dir also aufgefallen.
Magst Du f├╝r dieses Ph├Ąnomen ├änderungen i.S. von Unterscheidung?

Z4:
Hm, verstehe ich noch nicht so recht, da Nebens├Ątze doch eher durch Kommata abgetrennt werden. Einsch├╝be hingegen werden h├Ąufig noch mit Bindestrichen gekennzeichnet. Simikolions sind ja keine Strichpunkte...

Z5:
lateinisch: Widerspruch in sich

Z6;
So hei├čt also: Das besondere Satzzeichen finde ich gar nicht so ├╝bel weil es doch Aussage und Frage in einer Formulierung kennezeichnet.


Formal f├Ąllt mir au├čer die Trennung in zwei inhaltliche Abschnitte und den zwangstarrenden EndReimversuch elyptisch/kryptisch -der auch noch rhythmisch v├Âllig aus dem Tritt (das "e" in elytisch tut nun mal seine Wirkung und sollte nicht ignoriert werden)kommt - nix auf.

Jetzt frage ich mich wo der Aufstand der Satzeichen ist...
habe ich ihn verpa├čt? schade! ich hatte mich schon so darauf gefreut...nach dieser Ank├╝ndigung in der ├ťberschrift!

Ist die Benennung von grammatisch - orthographischen Ph├Ąnomenen (hier der deutschen Schriftsprache) auf lateinisch in Zusammenhang mit der Aneinanderreihung von inhaltlichen Unvereinbarkeiten nebst ein paar Fremdw├Ârtern (kryptisch, elyptisch) sinnentsprechend "experimentelle Lyrik"? Ich wei├č noch nicht einmal was in diesem Text ├╝berhaupt Lyrik ist.

Vielleicht doch eher ein "informativer"/ erinnernder Text?... mit Blick auf die Schreibwerkstatt.

nach meinem Empfinden sollte man derlei Texte hinterfragend "bewerten". Zahlenwerte bringen da nix.

Gr├╝├če aus dem Taunus
gitano






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gitano
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo meradis!
Erst einmal: Lobenswert da├č Du am Text arbeitest

Ich verstehe diesen Text nur fragmentarisch.
Ich spekuliere mehr als da├č ich wei├č - es geht um die Logik der Zeichensezung im verh├Ąltnis zum Inhalt einerseits und um die Logik der grafischen Zeichen die man f├╝r einen Zweck verwendet.
Zwischenrein schl├╝pfen dann noch Scheinantipoden wie:
"wie trennt man zusammen"

Allein der Sprachcode des Textes/ der Metaphern bewirkt, da├č ich eher die Stirn runzle...Gefahr laufe, da├č mir auch das letzte Qu├Ąntchen inhaltlichen Verst├Ąndnisses entgleitet, von Verst├Ąndnisinsel zu Verst├Ąndnisinsel angstvoll h├╝pfe ohne Land in Sicht. Spa├č macht dies nicht...vielleicht einem Voyeur...

Warum experimentell?...bleibt f├╝r mich unbeantwortet.
und warum derart codiert...M├Âchtest Du etwas verstecken?

Insgesamt zweifle ich verstanden zu haben worum es insgesamt geht. K├Ânnte man es nicht auch einfacher sagen?

Gr├╝├če aus dem Taunus
gitano

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