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Leselupe.de > Ungereimtes
Aufstieg
Eingestellt am 15. 08. 2010 16:28


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Ralf Langer
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Auftstieg

Gehfallen gilt es
zu ├╝berwinden
dort diesen Stieg hinauf
ins Sprachenlose
durch widerspr├╝chliches
Ger├Âll aus S├Ątzen
die leichthin in die Tiefe rei├čen
und h├Âher alle Worte
fallen lassen
bis alles ausgedr├╝ckt
und wir am Ende dann
die Sprachbarriere ├╝berwinden
und Oberhalb in d├╝nner Luft
Schweigen nicht mehr
schwer
f├Ąllt
__________________
RL

Version vom 15. 08. 2010 16:28

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Ralf,

mir gef├Ąllt dein Gedicht, und ich ich habe nur einen Winzvorschlag:

quote:
Auftstieg

Gehfallen gilt es
zu ├╝berwinden
dort diesen Stieg hinauf
ins Sprachenlose
durch widerspr├╝chliches
Ger├Âll aus S├Ątzen
die leichthin in die Tiefe rei├čen
und h├Âher alle Worte
fallen lassen
bis alles ausgedr├╝ckt
und wir am Ende dann
die Sprachbarriere ├╝berwinden -
im Oberhalb in d├╝nner Luft
Schweigen nicht mehr
schwer
f├Ąllt
So kl├Ąnge es noch lyrischer, finde ich.

Freundliche Gr├╝├če
Heidrun

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w├╝stenrose
Routinierter Autor
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Hallo Ralf,

auf dem Hintergrund meiner "Bergerfahrung" gef├Ąllt mir dieses Gedicht sehr gut! Als Bergwanderer kenne ich die Sehnsucht nach dem Aufw├Ąrts, nach dem Gipfel.
Dieses Gef├╝hl findet sich hier, gelungen ├╝bertragen auf eine andere Ebene, wieder:
die Niederungen voller Sprache, ein Dickicht, ein undurchdringbares Gewirr.
H├Âher kommen. Durchsteigen.
Irgendwann die Baumgrenze (Sprachbarriere) erreichen.
Und pl├Âtzlich tut es sich auf, jenseits der Wirtlichkeit, jenseits des Wortes!

lg w├╝stenrose

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Ralf Langer
Routinierter Autor
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hallo wuestenrose,
es ist ein langer weg zum schweigen, weil jedes wort zuviel waere.
indiesem sinn ist die sprache wie gepaeck, das auf dem weg dahin abgeworfen wird.
da dachte ich - wie du erkannt hast - ans bergsteigen.
freut mich das du es herausgelesen und gefallen daran gefunden hast.
lg
ralf
__________________
RL

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