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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Augenblicke des Wartens
Eingestellt am 23. 06. 2004 11:55


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fictionmaster
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2004

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ÔÇ×Augenblicke des WartensÔÇť

Die Jazzmusik war langsam und ruhig, gen├╝gte jedoch nicht, um Richard zu beruhigen. Nerv├Âs schaute er auf seine Uhr und funkelte die Zeiger b├Âse an, so als h├Ątten sie Schuld an der Versp├Ątung seines Kollegen. P├╝nktlich um neun wollten sich Michael und er hier treffen. Inzwischen war es bereits nach halb zehn aber noch immer war nicht die geringste Spur von ihm zu sehen.
Dabei war es so wichtig, dass er kam. Die Altman-Vertr├Ąge mussten dringend durchgesehen und ├╝berarbeitet werden, bevor sie morgen in der Drei-Uhr-Konferenz dem Chef vorgelegt werden sollten. Auch Michael wusste von der Dringlichkeit der Sache. Dies war der Hauptgrund, weswegen sich Richard immer gr├Â├čere Sorgen machte. Normalerweise war sein Kollege ein Musterbeispiel an P├╝nktlichkeit.
Am Tisch gegen├╝ber lie├č sich eine attraktive Frau mit brauen Haaren und einem dunkelroten Abendkleid nieder. Als sie seinen Blick bemerkte, schenkte sie ihm ein L├Ącheln, bei dem es ihm hei├č und kalt den R├╝cken herunterlief. F├╝r einen kurzen Moment war er ├╝berzeugt davon, dass sie an ihm interessiert war, aber sehr schnell verschwand dieser Gedanke wieder. Bestimmt taucht ihr Mann gleich auf, ging es ihm durch den Kopf. Er sah, wie sie auf die Armbanduhr schaute, beim Kellner etwas bestellte und gleich darauf abermals die Uhrzeit ├╝berpr├╝fte. Nun war sich Richard sicher, dass sie jemanden erwartete und beschloss sich wieder seinen eigenen Sorgen zu widmen. Ganz egal wie wundervoll die Frau am Nachbartisch auch aussah, er war hier, um mit Michael die Unterlagen durchzugehen. Das hie├č, wenn sein Kollege endlich erschien.
Er warf einen Blick nach drau├čen und sah ein knallgelbes Taxi halten. Richard hoffte, dass Michael aus dem Wagen klettern w├╝rde, doch stattdessen, zw├Ąngte sich eine ├Ąltere Dame hinaus. Nach ihr folgte ein kn├Âchriger alter Mann im dunklen Anzug.
Wahrscheinlich ihr Schreiner, ├╝berlegte Richard und schaute abermals auf die Uhr. Schon wieder waren f├╝nf Minuten vergangen, und noch immer gab es keine Spur von Michael. Er blickte zu der br├╝netten Frau am Nachbartisch her├╝ber und sah, dass sie ebenfalls einen Bourbon bestellt hatte. Als sie ihr Glas hob, um davon zu trinken, folgte er ihrem Beispiel. Sie bemerkte es sofort und schwenkte das Glas so, als w├╝rden sie beide ansto├čen.
ÔÇ×ProstÔÇť, fl├╝sterte Richard.
Nahezu gleichzeitig stellten sie ihre Gl├Ąser auf die Tische und tauschten vielsagende Blicke aus. Sie l├Ąchelte geheimnisvoll und er wusste einen Moment lang nicht, was er erwidern sollte. Schlie├člich entschied er sich f├╝r die einfachste Methode und l├Ąchelte zur├╝ck.




Dass sie wundersch├Ân war, hatte er bereits bemerkt, aber nun betrachtete er sie viel aufmerksamer und fand noch viel gr├Â├čeren Gefallen an ihr. Ihr dunkelrotes Kleid verh├╝llte atemberaubende Rundungen, bei deren blo├čem Anblick sich die Raumtemperatur zu erh├Âhen schien.
Auch ihr Gesicht war mehr als nur eine S├╝nde wert. Die funkelnden blauen Augen, das strahlende, selbstsichere L├Ącheln und die Str├Ąhnchen ihrer brauen Haare, die ihr seitlich an der Stirn hinabhingen.
Die Frau in dem dunkelroten Kleid schien seine Blicke zu sp├╝ren und l├Ąchelte verf├╝hrerischer denn je. Sie hob langsam ihre H├Ąnde und Richard glaubte seinen Augen kaum. Sie schaute sich kurz um und als sie sich sicher, war, dass au├čer ihm niemand zu ihr her├╝berblickte, fuhr sie sich langsam ├╝ber die Rundungen ihrer Brust. Richards Kehle war wie zugeschn├╝rt und er konnte gar nicht anders als kurz an seinem Bourbonglas zu nippen und die Frau weiter zu beobachten.
Als ihre H├Ąnde weiter nach unten glitten, sp├╝rte Richard, wie ihm abermals hei├č und kalt wurde und er vor Aufregung zu schwitzen begann. Er wischte sich den Schwei├č von der Stirn und bemerkte an seiner Traumfrau eine weitere Geste. Sie winkte mit dem Kopf nach links und wies auf den Gang und die beiden dort befindlichen T├╝ren. Richards Augen folgte ihrem Blick und sahen die goldenen Schildchen, auf den T├╝ren. Das eine zeigte einen Herren, das andere eine Dame.
Er verstand sofort, was sie damit sagen wollte und konnte es kaum erwarten, dass sie aufstand und auf die T├╝ren zu ging. Kurz bevor sie in der Damentoilette verschwand, warf sie ihm einen letzten auffordernden Blick zu. Nun ab es f├╝r Richard kein Halten mehr. Er stand auf, vergewisserte sich, dass ihn niemand beobachtete und folgte ihr dann zu den Toiletten.
Einen Moment lang bef├╝rchtete er, dass sich alles als Irrtum herausstellen k├Ânnte und er in eine Reihe verst├Ârter Frauengesichter blicken w├╝rde. Doch au├čer der h├╝bschen Br├╝nette war niemand anwesend. Sie erwartete ihn in der Kabine links neben der T├╝r.
Richard hatte die Kabinent├╝r noch nicht richtig verschlossen, als die Frau schon ├╝ber ihn herfiel. Sie zog hastig an der Schnalle seines G├╝rtels und riss den Rei├čverschluss seiner Hose herunter. Im Gegenzug versuchte Richard, sie von ihrem Kleid zu befreien. Doch sie schob seine H├Ąnde sofort hinab und gestattete ihm lediglich, die Tr├Ąger des Kleides herunterzuziehen. Er wusste, dass sie darunter keinen BH trug und ber├╝hrte mit seinen Fingern vorsichtig ihre Brust. In den ersten Sekunden z├Âgerte er noch, aber als er sah, wie sehr sie seine Ber├╝hrung genoss, verwarf er s├Ąmtliche Bedenken und begann sie sanft zu kneten.
Mittlerweile hatte ihn die Br├╝nette von seiner Hose befreit und zog ihm die Boxershorts herunter. Richard lie├č sich dieses eindeutige Zeichen kein zweites Mal geben, sondern presste seine Partnerin fest an die Kabinenwand. Er schob ihren Rock nach oben und stellte fest, dass sie keinen Slip darunter trug. Beide l├Ąchelten. Dann schwang sie ihre Beine um seine Taille und er drang in sie ein. Schon dies war ein Gef├╝hl voller Wonne, und mit jedem sanften Sto├č steigerte es sich um ein Vielfaches. Ihre Br├╝ste wippten im Takt, w├Ąhrend sie sich n├Ąher an ihn heranpresste und strichen schlie├člich an seinem Hemd auf und ab. Ihrem Mund entrann ein leises Keuchen, das Richards Ohren mit gro├čem Wohlgefallen aufnahmen. Er l├Ąchelte und erh├Âhte die H├Ąrte seiner St├Â├če. Gleichzeitig sp├╝rte er, wie sich ihre Fingern├Ągel in seinen R├╝cken gruben. Einen Moment lang schmerzte es, dann war auch das vergessen.
Sein St├Âhnen wurde lauter und der Druck in seinem Unterleib nahm mit jeder Sekunde zu. Richard n├Ąherte sich seinem H├Âhepunkt und sp├╝rte, dass auch die br├╝nette Sch├Ânheit nicht mehr weit davon entfernt war. Die Sekunden wurden l├Ąnger und ihre Gef├╝hle intensiver, bis sie beide fast zeitgleich den Gipfel erreichten. Als Richard kam, kam er so heftig, dass vor seinen Augen grelle Explosionen stattfanden. Das St├Âhnen der Frau verwandelte sich in ein hohes Kreischen, das jedoch schon zwei Sekunden sp├Ąter erstarb. Ein ersch├Âpft zufriedenes L├Ącheln tauchte in ihrem Gesicht auf.
Danach herrschte Stille und nur ihr ersch├Âpftes Atmen war zu h├Âren. Doch selbst das wurde mit jeder Sekunde leiser. Einen Moment lang schauten sich beide tief in die Augen. Dann zogen sie sich an und achteten darauf, dass ihre Kleidung richtig sa├č. Zuerst verlie├č Richard die Toilette und nachdem er seinen Platz erreicht hatte, folgte ihm die br├╝nette Frau.
Als sie sich gesetzt hatte, schenkte sie ihm ein dankbares L├Ącheln, aber bereits wenig sp├Ąter schaute sie nicht einmal mehr zu ihm her├╝ber. Auch Richard verlor das Interesse. Zweifelsohne war die Frau noch immer wundersch├Ân, mehr jedoch auch nicht.
Um sich abzulenken, schaute er nach drau├čen und hoffte seinen Kollegen zu erblicken. Inzwischen war nach zehn Uhr, aber von Michael fehlte noch immer jede Spur. Vielleicht steckt er im Stau fest, ├╝berlegte er und beschloss sich noch eine halbe Stunde zu gedulden. Wenn er binnen dieser Zeit nicht auftauchte, wollte er von hier verschwinden. Richard fand, dass er dann lang genug gewartet hatte.

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