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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Augenliebste verklagt
Eingestellt am 31. 12. 2008 15:35


Autor
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Walther
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Augenliebste verklagt


Was w├Ąre
Wenn Sehn nur ein Versehn w├Ąr
W├Ąr dann ums Versehen
Ein Unversehen da

Nichts sei
Sagen welche dies wissen
Ohne die andre Seite
Nicht mal Medaillen

Bronze gl├Ąnzte schon
Sei aber nicht wie Gold
Unken sie ganz
Wie das Schweigen

Das so gerne
Beredt w├Ąr wenns d├╝rfte
Darf nicht ein jeder
Bedarf mal d├╝rfen

Meine Augen
Liebste schenk ich dir
Ich hab nichts Besseres
Das zu schenken w├Ąr

Wert
Und Unwert
Sind so Gegenteile
Und wertlos sind alle

Armen Herzen
Meine Augenliebste
Meine armen
Augen

Klagen verklagt

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 31. 12. 2008 15:35

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MuusTri
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Hallo Walther, die erste Strophe klingt (in meinem Sprachrythmus - das hatten wir ja schon mal...) ein wenig holprig.
Wie w├Ąre es mit:

Was w├Ąr
Wenn Sehen nur Versehen w├Ąr
W├Ąr dann um das Versehen
Ein Unversehen da

Dann w├Ąre ein Kontrast geschaffen zwischen dem Lese und dem Sprachverst├Ąndnis, denn die Erwartung schriebe Versehen in dem Fall klein, findet sie jedoch gro├č geschrieben vor. Aber ich sch├Ątze, damit h├Ątte ich in deinen Augen wieder mal die Grammatik verbogen...

Ich finde es sehr interessant, wie du hier mit den Worten spielst, obwohl mir das Gedicht als ganzes dadurch sehr gestelzt wirkt.
In einem K├╝rzeren jedoch, h├Ątte ich es grandios gefunden.


Gru├č vom
Tristan
__________________
[Wer wei├č, was uns erwartet?]

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Walther
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Hallo MuusTri,

wenn wir ein Silbenbild machen, s├Ąhe es so aus:

quote:
Was w├Ąre
xXx
Wenn Sehn nur ein Versehn w├Ąr
XxXxXxX
W├Ąr dann ums Versehen
XxXxXx
Ein Unversehen da
xXxXxX
Ich werde, Deinem Hinweis folgend, in der ersten Zeile eine Silbe anf├╝gen.

Lieben Dank f├╝r Deinen Kommentar.

Alles Gute f├╝r das noch junge Jahr 2009.

Lieber Gru├č W.


__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Das finde ich super, lieber Walther:

quote:
Das so gerne
Beredt w├Ąr wenns d├╝rfte
Darf nicht ein jeder
Bedarf mal d├╝rfen

Dein Gedicht hat einen sehr interessanten Rhythmus und einen vollkommenen Schluss.

Mir gefallen deine freien Texte von Mal zu Mal besser!

Sehr angetane Gr├╝├če
Heidrun



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Ohrensch├╝tzer
???
Registriert: Oct 2002

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Sch├Âne Sprachspiele, Walther. Allerdings ab Strophe drei immer weniger zusammenh├Ąngend, wirkt ein bisschen lose. Konkret zus├Ątzlich: Die Wendung "Unken sie ganz / Wie das Schweigen" finde ich etwas aufgesetzt, und warum es "Armen Herzen" statt "Arme Herzen" hei├čt, erschlie├čt sich mir nicht.

Sch├Ânen Gru├č,
__________________
Der Ohrensch├╝tzer

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Walther
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Registriert: Sep 2004

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Hallo Ohrensch├╝tzer,

das ist ein durch und durch "verr├╝ckter" Text. Was nichts entschuldigt, weit gefehlt.

Nun zu Deinen konkreten Anmerkungen:

(1)

quote:
Und wertlos sind alle // armen Herzen
ergibt so gelesen den Dir fehlenden Sinn (bzw. zeigt den Grund f├╝r das "n" auf).

(2) Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, hier ad absurdum gef├╝hrt ├╝ber
quote:
Wie das Schweigen / das so gerne / beredt w├Ąr wenns d├╝rfte /

Auch die anderen Assoziationen ergeben sich nach dem Lesen und Verbinden eigentlich wie von selbst. Wenn man sich auf den Text einl├Ą├čt und die Zwischenebenen ergr├╝ndet, die durch die ├Ąu├čere Form angeregt werden.

Danke f├╝r Deinen Eintrag und lieben Gru├č

vom W.


__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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