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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Aus einer Korrespondenz mit einer verehrten, unbekannten Schönen
Eingestellt am 09. 01. 2018 13:33


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Meerschwein Nele
Autorenanwärter
Registriert: Dec 2017

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Ich sitze in meinem Schreibzimmer und an meinem Fenster rinnt der Regen herab. Die schweren Tropfen trommeln ein Stakkato auf das Bleidach der Gaube, in der mein kleiner Schreibtisch steht, und die grauen Wolken liegen wie eine Decke auf meinem Gemüt.

Ich wünsche mir den Sommer zurück und erträume mir den einen, warmen Nachmittag, als ich damals allein mit meinen Gedanken durch den Wald strich. Es war ein kitschiger Wald, als ob er auf ein Casting für eine Courths-Mahler-Verfilmung im ZDF hoffte. Die Vöglein zwitscherten, die Käfer und Bienen brummten und die Geräusche waren die, die man eben so hat. Im Wald.

Aber das Licht! Ein flirrendes Grün, durchbrochen von einem dunkelblauen oder manchmal auch metallischem Flackern. Irrlichtern von Gelb auf dem satten Braun des Blätterbodens. Ich ließ meinen Blick durch die wogende See von Farbtupfern wandern, hinweg über den kleinen Tümpel, an dessen Ufer ich gerade entlang schlenderte. Ein Frosch fühlte sich inkommodiert und quakte ungehalten. Da sah ich sie.





Auf der anderen Seite des Ufers stand eine junge Frau mit brünettem Haar in kurzem Sommerkleid von luftigem Orange, den Rücken zu mir. Was tat sie da? Sie hielt sich am Ast eines Busches fest und stellte etwas schwankend ein Bein auf einem bemoosten Baumstumpf ab. Dann raffte sie ihr Kleidchen empor und, oho, ein Höschen war da nicht. Sie ruckelte sich etwas zurecht und streckte die Hüften nach vorne und was geschah dann?

Ein kurzes Zögern,
dann schlägt der gelbe Bogen,
kraftvoll duftend, schön.


Eine kleine Weile rauscht es da. Dann stellt sie ihr Bein zurück auf den Boden, schüttelt sich, so dass ihr Sommerkleidchen nach unten rutscht und verschwindet im Wald. Wie schade. Gerne wäre ich geblieben, um mit der Hand den Tau aus ihren Haaren zu streichen, sein Glitzern auf meiner Haut zu bestaunen und ihn dann versonnen abzulecken.

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