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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Auseinandergelebt
Eingestellt am 13. 07. 2017 14:18


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Rehcambrok
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2015

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Schleichend, auf leisen Sohlen, hatte es sich in unserer Beziehung ausgebreitet. Ein l√§hmendes Gift h√§tte nicht erbarmungsloser zuschlagen k√∂nnen. Der Alltag, Arbeit und Karriereleiter, hatte sich St√ľck f√ľr St√ľck mehr Platz verschafft, die menschlichen Gef√ľhle konterkariert. Wenn nicht der Zufall Pate gestanden h√§tte...... .
Angespannt warteten alle Beteiligten auf die Verk√ľndung des Urteils, das Gremium tagte schon mehr als zwei Stunden hinter verschlossenen T√ľren. Obwohl ich gest√§ndig gewesen war, schon bei der Befragung durch die Beamten hatte ich den Einbruch zugegeben, wurden eine Unmenge an Zeugen angeh√∂rt. Der Verhandlung war ich nach meiner Aussage nicht mehr gefolgt, hatte alles Revue passieren lassen, das 'Warum' ich √ľberhaupt hier sa√ü.

Vor neun Monaten, der neue Oberarzt hatte schon drei Tage fr√ľher seinen Dienst zur Einarbeitung angetreten, erlaubte ich mir einen fr√ľheren Feierabend. Nach zwei Tagen wusste ich, ich kann ihm bedenkenlos die Chirurgie √ľberlassen. Da ich Claudia noch in ihrer Anwaltskanzlei vermutete, vor siebzehn Uhr war sie wochentags nie Daheim, wollte ich mich auf der Couch in meinem Arbeitszimmer ein wenig entspannen. Federnd leicht, wie es schon immer meine Art gewesen war, lief ich ger√§uschlos die Stufen ins Obergeschoss, als ich ein Wimmern vernahm. Vorgebeugt sa√ü sie vor ihrem Laptop und rieb sich die Augen. Nur durch ihre Haltung bedingt, gab mir der r√ľckw√§rtige Spiegel einen Einblick auf die aufgerufene Webseite. Die biologische Uhr konnte doch noch nicht abgelaufen sein, wir waren doch erst f√ľnfunddrei√üig. Als ich n√§her trat, immer noch mit den Gedanken auf dieser Adoptionsseite, klappte Claudia den Laptop zu. Sie erz√§hlte mir eine zu Tr√§nen r√ľhrende Story, ein Klient dessen Namen sie nat√ľrlich nicht erw√§hnte. So weit waren wir also schon, den Partner einfach mit einer Ablenkung bel√ľgen. Ich nahm es so hin, brauchte Zeit zum Nachdenken.
F√ľr das Wochenende teilte ich mir den Bereitschaftsdienst komplett zu. Auf unserem AB hinterlie√ü ich Claudia eine diesbez√ľgliche Nachricht. Da √ľberraschend wenig zu tun war, nur zwei Unf√§lle mit chirurgischen Eingriffen, hatte ich viel Zeit unsere Situation auszuleuchten. W√§hrend der Studienzeit hatten wir uns vor f√ľnfzehn Jahren kennengelernt, eine gemeinsame Bekannte hatte eine Party ausgerichtet. Schon beim Augenkontakt hatte es gefunkt. Jede freie Minute verbrachten wir zusammen, wussten schon bald alles vom Anderen, ohne das Studium zu vernachl√§ssigen. Zeitgleich machten wir den Abschluss vor elf Jahren, planten unsere Zukunft. Verliebt wie am ersten Tag heirateten wir im Folgejahr. Weitere zwei Jahre sp√§ter hatte ich den Facharzt geschafft und Claudia war in der Staatsanwaltschaft aufgestiegen. Die Karriereleiter schritten wir Sprosse um Sprosse nach oben. Als ich vor sechs Jahren die Oberarztstelle bekam, ein gut dotiertes festes Einkommen, wagte Claudia den Schritt in die Selbstst√§ndigkeit. Mit der Erfahrung aus der Staatsanwaltschaft war sie bald eine begehrte Strafverteidigerin, ihre Kanzlei brummte ab dem zweiten Monat. Fast zeitgleich, vor drei Jahren, mit dem Doktortitel erhielt ich die Chefarztstelle in der Chirurgie. Trotz der deutlich erh√∂hten Bez√ľge, mein sicheres Einkommen war nur noch ein Klacks gegen√ľber Claudias, aber das st√∂rte mich nicht.
Noch immer suchte ich schon fast verzweifelt nach dem Beginn der Entfremdung. Im Bekanntenkreis war das Sexleben auch mit der Zeit sehr eingeschr√§nkt worden, andere Werte z√§hlten mehr. Aber nach l√§ngerem √úberlegen stellte ich fest, der letzte Sex war schon √ľber ein Jahr her. Auch davor waren wir nicht allzu aktiv gewesen, wenn ich da an die Anf√§nge denke. Mit glasigem Blick schaute ich in den Spiegel, die Tr√§nen, meine Tr√§nen zeigten mir, dass ich sie immer noch abg√∂ttisch liebe. 'Nur nicht die Augen verschlie√üen', schoss es mir durch den Kopf. Mich selbst hart ins Gericht nehmend, brachte mir auch keine Antwort.
Sicher, mit der stetig gewachsenen Verantwortung, waren unsere freien Zeiten deutlich geschrumpft. Unsere freien Zeiten verbrachten wir auch heute noch zusammen, und doch war es ganz anders geworden. Unwohlsein und damit verbundene R√ľcksichtnahme, vielleicht findet sich ja hier ein Ansatz. Im Zeitraffer eines Schnelldurchlaufs, mein Gehirn sortierte schneller als meine Gedanken einhergingen, landete ich bei unserem Kenia Urlaub. Zu Anfang war es herrlich, das Wetter war angenehm und der Nationalpark lie√ü keine W√ľnsche offen. Dieser Zoo ohne Gitter, sich des erh√∂hten Risikos bewusst, war ein hinrei√üendes Erlebnis. Einzig der erk√§ltete Reiseleiter st√∂rte, sein h√§ufiges Niesen scheuchte einige Tiere davon. In der dritten Woche, leider konnte ich den Urlaub nicht l√§nger dehnen, erk√§ltete Claudia sich. Wieder in Deutschland zur√ľck, Claudia suchte ihren Frauenarzt auf, wurden bei ihr die R√∂teln festgestellt.




Damals hatte ich mir nichts weiter dabei gedacht, oftmals hatten Eltern es vers√§umt ihre Kinder Impfen zu lassen, griff ich mir nun die Fachliteratur. Obwohl nur √ľberfliegend, in mir keimte ein grausamer Gedanke. Im Nachhinein war es dieser bombastische Urlaub, an dessen Folgen sich unser Gl√ľck verhakt hatte. Mit dem schlimmen Gef√ľhl im Bauch, das Wochenende war √ľberstanden, rief ich den Frauenarzt meiner Frau an.
Eigentlich war es naiv von mir, hatte ich doch erhofft eine Auskunft zu bekommen. Die Krankenakte wegen eines Notfalls einzufordern konnte ich auch nicht, zu sehr w√ľrde der Ruf der Klinik bei Bekanntwerden darunter leiden. So prokastinierte ich mein Begehren, wartete auf eine passende Gelegenheit. Nur drei Tage sp√§ter suchte eine von mir operierte Patientin, sie war neu in der Stadt, einen Frauenarzt. In meiner Freistunde fuhr ich sie zu Dr. Goller, inspizierte dabei die R√§umlichkeiten. Was ich nicht bedachte, die installierten Kameras dienten auch zur n√§chtlichen √úberwachung.
In unserem Keller √ľbte ich das Knacken von Schl√∂ssern, mein chirurgisches Feingef√ľhl half mir schnell Erfolg zu haben. In der Nacht zum n√§chsten Sonntag, ich h√§tte Claudia ja etwas von Notfall erz√§hlen k√∂nnen, verschaffte ich mir in k√ľrzester Zeit den Zugang zu ihrer Krankenakte. Die Best√§tigung f√ľr meine Vermutung, sogar noch weiter reichend, hatte ich schwarz auf wei√ü vor mir. Knapp ein Jahr vor dem Urlaub hatte Claudia die Pille abgesetzt, wir waren uns einig, bereit f√ľr Nachwuchs. Aber erst in der ersten Woche unseres Kenia Urlaubs hatte es dann geklappt, wie ich der Akte entnehmen konnte. Die R√∂teln hatten dann, in diesem fr√ľhen Stadium, zu sichtbaren Fehlbildungen gef√ľhrt. Einsam, Claudia wusste wie sehr ich mir den Nachwuchs w√ľnschte, hatte sie dann die Abtreibung vornehmen lassen. Das emotionale Loch, sie war auch an einen Psychologen √ľberwiesen worden, hatte ich als nat√ľrliche Hormonschwankungen einer Frau wahrgenommen.
Montag, am sp√§ten Nachmittag, wurde unser Oberb√ľrgermeister als Notfallpatient eingeliefert. Schwerste Verletzungen durch einen Verkehrsunfall, beinahe ein Wunder dass ich ihn retten konnte. Die f√ľnfst√ľndige Marathonoperation, das Leben hing am seidenen Faden, hinterlie√ü deutliche Spuren der Ersch√∂pfung. Dienstag wurde ich am Krankenbett mit unserem OB von der Presse abgelichtet, was in der Mittwochausgabe zu sehen war. Mittwoch, der OP-Tag war gerade beendet, besuchten mich zwei Kriminalbeamte im Dienstzimmer. Anhand des Fotos in der Tageszeitung hatten sie mich erkannt.
Dem Klinikchef hatte ich nach dem Besuch der Beamten mein Fehlverhalten mitgeteilt. Zu meiner Überraschung wurde ich nicht suspendiert, er wollte den weiteren Verlauf, wenn es nicht in die Presse geriet, bis zum Urteil abwarten. Mit der so gewonnenen Zeit, irgendwann musste ich es Claudia beichten, wollte ich um sie kämpfen. Meinen neuen Oberarzt, ihn hatte sie bisher noch nicht zu Gesicht bekommen, schickte ich mit einem sehr persönlichen Auftrag in ihre Kanzlei.

Die gro√üe braune Holzt√ľr ging auf, der Richter und die beiden Sch√∂ffen traten zur Urteilsverk√ľndung ein. Als alle im Saal befindlichen Personen wieder sa√üen, man h√§tte eine Feder fallen h√∂ren, √∂ffnete der Richter seine gro√üe Kladde.
‚ÄěIm Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil: Der Angeklagte ist schuldig nach.....‚Äú √Ąhnlich der Anklageschrift wurden eine Unmenge an Paragraphen und Abs√§tzen angef√ľhrt. Im Magen wurde mir flau.
‚ÄěDaher verurteilen wir den Angeklagten zu sechzig Stunden Sozialdienst, welche bedarfsorientiert im Heim St.Josef abzuleisten sind.‚Äú Es fiel mir ein Stein vom Herzen, ich w√§re so nicht vorbestraft.
‚ÄěZur Urteilsbegr√ľndung: Die von der Staatsanwaltschaft angef√ľhrte psychologische K√∂rperverletzung hat sich nach unserer √úberzeugung nicht eingestellt. Unter Ber√ľcksichtigung des bisherigen tadellosen Werdegangs, keine Versuche etwas zu besch√∂nigen oder gar zu verbergen, und das sofortige Gest√§ndnis bei der ersten Vernehmung, w√§re eine geringe Bew√§hrungsstrafe eigentlich herausgekommen. Meine beiden Sch√∂ffen, sie haben auch schon bei Kapitalverbrechen Erfahrungen gesammelt, verwiesen auf den seelischen Zustand zum Zeitpunkt der Tat. Ein Gutachter h√§tte auch eine situative Unzurechnungsf√§higkeit feststellen k√∂nnen. Dass die Verteidigung diese M√∂glichkeit nicht genutzt hat, wie einger√§umt auf Wunsch des Angeklagten, hat meinen Sch√∂ffen eine ganz eigene Perspektive er√∂ffnet. Die Sch√∂ffen waren somit ihre besten Verteidiger. Gegen das Urteil kann innerhalb einer Woche Berufung eingelegt werden!‚Äú
‚ÄěDie Staatsanwaltschaft verzichtet!‚Äú
Das Urteil, ob es nur Erleichterung war, trieb mir Tr√§nen des Gl√ľcks in die Augen. Am liebsten h√§tte ich den oder die Sch√∂ffen vor Dankbarkeit gek√ľsst. Schulterklopfen allenthalben, selbst der Staatsanwalt gratulierte, lie√üen mich meine H√§nde vors Gesicht schlagen. Nichts mehr um mich herum wahrnehmend hatte ich den Rest dieses Films abgespult.
‚ÄěDie Verteidigung verzichtet ebenfalls!‚Äú
‚ÄěDamit ist das Urteil rechtskr√§ftig!‚Äú
Ich schaute zu Claudia, sie sa√ü auf der Zeugenbank, in deren Gesicht ein Strahlen auf zog. Es war genauso erfrischend wie bei der Aufarbeitung unserer Beziehung, am Tag der Zustellung des Gerichtstermins. Das Damoklesschwert hatte lange √ľber mir gekreist. Aber ab diesem Zeitpunkt warteten wir gemeinsam auf diese im Raume stehende Hinrichtung, der ich meine ganze Karriere m√∂glicherweise geopfert hatte. Es verkn√ľpfte unser Band wieder.
Claudia k√ľmmerte sich um mein Seelenheil, ich mich um ihres. Viele Kuscheleinheiten begleiteten unseren Weg, bis heute. Der diagnostizierte, irreversible Schaden an ihrer Geb√§rmutter, bei der Ausschabung verursacht, war eine Fehleinsch√§tzung des Gyn√§kologen. Eine Zyste hatte ihn dazu veranlasst. Ein kleiner Eingriff bei mir in der Klinik, meine Frau und ihre Psyche waren wieder vollkommen hergestellt.
Mit dem guten Gef√ľhl des Tages waren unsere Gl√ľckshormone freigesetzt worden. Sie hatte alle Termine verlegt und auch ich hatte Dienstfrei. Daheim angekommen gab es kein Halten mehr, die Ungewisse Zukunft hatte wieder rosigen Zeiten Platz gemacht. Alle bisherige Zur√ľckhaltung deshalb wurde ad acta gelegt, die Gier der Leidenschaft hatte uns wieder.
St√ľrmisch rissen wir uns die Klamotten vom Leib, gaben den Trieben freien Lauf. Nach ersten wilden Kuss-Attacken, gegenseitigem Fingern, bekam die sanfte, liebevolle Note wieder √úbergewicht. Z√§rtliches Streicheln, ihre Knospen standen kn√ľppelhart, √§hnlich reagierte mein Klappdolch. Mein Kopf wanderte nach einer weiteren Kuss-Einheit, √ľber die Spitzen ihrer Kugeln bis an den H√ľgel der pulsierenden Lust. Zentimeterweise tastete sich meine Zunge bis an den weichen Schlitz, entlockten ihrem Mund eine Gef√ľhlsarie. Wie eine Saugglocke nahm mein Mund ihren Schlitz in Besitz, meine Zunge suchte und fand ihre Perle, den Rohdiamant den es zu bearbeiten galt. Ihr ganzer K√∂rper wurde zum Spielball, spannte, zitterte oder wurde wieder weich, immer meiner Zunge Tribut zollend.
Das Vorspiel, dieses ineinander aufgehen, dauerte l√§nger als der Sex der letzten zwei Jahre seit dem Kenia Urlaub. Claudia hatte sich komplett fallen lassen, war nur noch meinen Liebkosungen h√∂rig. Mehrfach starb sie den kleinen Tod, un√ľberh√∂rbar, und streichelte meinen Kopf wenn sie sich wieder gefangen hatte. In meinem Mund befand sich noch ein Rest ihres Liebessaftes als sie mich zu sich hoch zog um mich zu k√ľssen. Ihre Arme hatten mich umschlungen und ihre Fingern√§gel pressten sich in meinen R√ľcken als mein Rohr in ihre H√∂hle eindrang.
Wie in Zeitlupe bewegte ich mein Becken, nur allm√§hlich steigerte ich das Tempo. Mein R√ľcken wurde zum Indikator ihres sich erneut n√§hernden H√∂hepunkts. Mit M√ľhe konnte ich meinen Orgasmus hinausz√∂gern um dann gemeinsam den Blitzeinschlag zu sp√ľren. W√§hrend ich vermutlich die Aufstauung von zwei Jahren in sie pumpte, Schwall um Schwall, Welle um Welle, maltr√§tierte ihre Lust meinen R√ľcken. Ihre Fingern√§gel gruben sich, √ľber meinen R√ľcken fahrend, ein.
Nach einer kleinen Erholung k√ľmmerte Claudia sich u mein Wohlbefinden. Sie drehte mich auf den R√ľcken und begann mich vom Kopf abw√§rts mit K√ľssen einzudecken. Mein Luststab bekam eine m√ľndliche Nachbehandlung, war ganz schnell wieder gewachsen und einsatzbereit. Dem z√§rtlichen Kraulen und ihrer Zungenbehandlung hatte ich nicht viel entgegenzusetzen, schon nach kurzer Zeit schwappte meine Eiwei√ünahrung in ihrem Mund. Sie saugte mir den Schwengel leer als wenn sie einen Proteinmangel ausgleichen m√ľsste. Ihr verkl√§rter Blick, ihre streichelnden H√§nde, lie√üen mich in einer fernen Galaxie schweben. Allen Schmerz und Leid vergessend, im Hormonrausch, bemerkte ich erst nach Claudias Aufschrei ihren entsetzten Blick. ‚ÄěSchatz Du blutest. Das ganze Laken ist rot!‚Äú
‚ÄěF√ľr unser wiedergefundenes Gl√ľck ist mir jeder Aderlass recht.‚Äú, sprach's und nahm sie zum Kuscheln in den Arm.

__________________
Wer Frieden auf der Welt will muss bei den Kindern anfangen .

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