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Leselupe.de > Ungereimtes
Ausgeschlossen
Eingestellt am 21. 10. 2004 16:58


Autor
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Kitty-Blue
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jan 2004

Werke: 228
Kommentare: 70
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Ausgeschlossen

Ich sitze im Zimmer mit mir ganz allein,
ich w├╝rde jetzt gern bei den Anderen sein.
Sie sitzen zusammen und es geht ihnen gut,
ich bin gefangen zwischen Trauer und Wut.

Sie reden und lachen, sie haben viel Spa├č,
es ist nicht das erste Mal, dass man mich verga├č.
Ich sitze hier allein und es ist schrecklich still,
zu ihnen zu geh├Âren ist doch alles was ich will.

Ich starre an die Wand und f├╝hle mich schlecht,
wie sie mich behandeln, das ist nicht gerecht.
Es macht mich so traurig, dass sie so zu mir sind,
ich f├╝hle mich einsam und verlassen wie ein Kind.

Sie wollen mich nicht und ich wei├č nicht warum,
ich sitze da und der Schmerz bringt mich fast um.
Ich frage mich, was ist an mir nur verkehrt,
bin ich denn wirklich so wenig wert?

Ich verberge die Tr├Ąnen auf meinem Gesicht,
wie sehr ich darunter leide, das zeige ich nicht.
Meine Verzweiflung w├Ąchst von Tag zu Tag,
was soll ich nur tun, damit mich irgendwer mag?


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silverbird
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2003

Werke: 35
Kommentare: 251
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Dein Gedicht hat mich nachdenklich gemacht. Du beschreibst einen Menschen, der v├Âllig in Selbstmitleid versunken den Weg zu seinen Mitmenschen nicht zu finden scheint. Ja er scheint sich mit jedem Gedanken weiter von ihnen zu entfernen. Du hast diese Situation vortrefflich beschrieben. Die Frage zum Schluss bewegt mich am meisten? Ist der Protagonist wohl schon so weit gekommen, dass er alles tun w├╝rde, nur um zu gefallen. Es gibt auch andere Wege, zum Beispiel sich selber bleiben und Schritt f├╝r Schritt versuchen, auf die andern zuzugehn.
Lieben Gruss
silver
__________________
es gibt immer Lichter in der Nacht, auch wenn die Augen sie erfinden m├╝ssen.
John Steinbeck

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Jongleur
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Aug 2001

Werke: 32
Kommentare: 315
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Es wird erz├Ąhlt, eins zu eins, das wirkt vertraulich-tagebuchartig im Stil und sehr authentisch.
Man wird nachdenklich (silverbird), man leidet mit diesem Lyrischen Ich mit.

Inhaltlich kommt mir hier nicht nur der Gedanke, wie von Silverbird angesprochen, eines Menschen, der klagt, weil er aus Gr├╝nden mangelnden Selbstwertgef├╝hls (Ich frage mich, was ist an mir nur verkehrt,/bin ich denn wirklich so wenig wert?)nicht dazugeh├Ârt und nur "etwas mehr zu sich stehen" und auf die anderen zugehen m├╝sste ..., sondern auch gruppenspezifisches Verhalten kommt mir in den Sinn, es wird nicht nur im Arbeitsleben, es wird auch privat "gemobbt". (wie sie mich behandeln, das ist nicht gerecht.)

Gr├╝├če vom Jongleur
P.S. Meine Bewertung steht f├╝r die Glaubw├╝rdigkeit dieses Textes.

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