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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 03. 05. 2006 15:35


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OmaOnline
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Registriert: Mar 2003

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Lachen für die Anderen
Das ICH gekrümmt
Wie ein getretener Wurm
Manchmal schläft es
Vor Erschöpfung ein
Kraftlos im Überlebenssturm

Schultern tragen fremde Welt
An Traumfetzen klammert sich
Jeder ausgehaltene Morgen
Hoffnung bitterer Tränentage
Sind Einzigartigkeit und Stolz
Im Sinn des Lächelns geborgen

__________________
Du hast meine Seele berührt.....

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zyranikum
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2005

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hallo!
gehe ich richtig in der annahme, dass du mit deinem gedicht auf die mehrdeutigkeit einer physiognomie, speziell des lächelns, anspielst?
das falsche grinsen kritisierst, dass einem täglich begegnet? dass es jeder weiss, das es scharade ist und niemand etwas dagegen sagt? dass es kränken kann, wenn man es bemerkt und es deshalb lieber verdrängt? muss man es einfach "aushalten" und mit "stolz" darüber stehen?

erläutere bitte ein wenig deine intention, würde mich interessieren, da ich mich irgendwie angesprochen fühle von deinem gedicht...

__________________
Hohe Geister wollen schaffen, lieben und untergehen...(Nietzsche)

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OmaOnline
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Registriert: Mar 2003

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Hallo zyranikum

Deine Interpretation ist garnicht schlecht. Soweit wollte ich jedoch garnicht gehen.
Ich wollte ganz etwas anderes damit ausdrücken.

Äusserlich ein Lachen, aber im Innersten nur Qual.
Alle Last der Welt trägt man auf seinen Schultern.
Warten, hoffen, bangen.......
Zurück geblieben ist das Wissen um Einzigartigkeit.
Stolz zu sein, was man erlebt hat und man es mit einem
Lächeln im Herzen trägt.


Lieben Gruss


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Du hast meine Seele berührt.....

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
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Hallo OmaOnline,

zwei Dinge sollte man m.E. bedenken. Erstens sind es oft die eigenen hohen Ansprüche, die das Leben schließlich zur Last werden lassen. Zweitens verkennt der, der Liebe und Anerkennung von außen erwartet, dass man sich dies alles nicht "erarbeiten" kann durch Anpassung an die Bedürfnisse Anderer - ganz im Gegenteil führt Anpassung oft dazu, dass man erst recht übersehen wird.
Ein Text, der nachdenklich macht. Danke dafür.

Schöne Grüße, NDK

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OmaOnline
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Registriert: Mar 2003

Werke: 50
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Hallo NDK

Genau so ist es, hast du treffend erläutert.
Aber es geht nicht nur um Anpassung.
Vielmehr um das Nichtzeigenwollen einer inneren Befindlichkeit.


Liebe Grüsse
'Oma' ;-)

__________________

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