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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ausreißer
Eingestellt am 24. 07. 2010 21:03


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Sperber
Hobbydichter
Registriert: Jun 2010

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Es ist schon witzig, dachte Karl Robota, der sonst eigentlich nicht zum Philosophieren neigte, wie sehr man die Dinge so sieht, wie man sich fühlt.

Vor ihm lag ein Korridor, wie er ausdrucksloser nicht sein konnte: graue Türen in aschgrauen Wänden, das Ganze auf schmutziggrauem PVC-Untergrund. Aber jede Tür, die er passierte, kam ihm vor wie der Eingang zu einem Kreis der Hölle. Manchmal meinte er, Flammen durch den Türspalt lodern zu sehen, beißenden Schwefelgeruch in der Nase zu spüren, die Schreie verlorener Seelen zu hören.

Und da war sein Ziel: die neunte Tür. Der erste Kreis der Hölle. Der Ort für Verräter.

Karl trat ein, ins Vorzimmer. Meldete sich gehorsam an bei der fleischgewordenen Verbindung aus Telefonkabeln, Computer und Faxgerät. Karl Robota, er habe einen Termin. Die Fleischmasse bedeutete ihm ohne aufzusehen, er möge warten. Er musste nicht lange warten. Gerade genug, dass er überhaupt warten musste; dass ihm klargemacht wurde, dass man hier nicht nur auf ihn wartete.

Das Büro des Direktors war geräumig und durchsichtig. Die Außenfront war vollständig Glas. Der Schreibtisch hatte eine Glasplatte, die neben dem Computer einzig von einer abstrakten Glasskulptur geziert wurde, die vermutlich Profit darstellen sollte. Karl war ein wenig überrascht, dass die Stühle nicht ebenfalls aus Glas waren.

Der Direktor selbst war ein junger Mann, nein, fast noch ein Kind. Gott, der muss mindestens zwanzig Jahre jünger sein als ich, dachte Karl ein wenig erschrocken. In dem babyglatten Gesicht konnte Karl ein Musterleben ohne Rückschläge ablesen: in der Schule immer nur Einsen, dann BWL-Studium in Regelstudienzeit, natürlich mit einem Jahr Auslandsaufenthalt und Praktika in den Semesterferien. Und dann hatte er angefangen zu arbeiten, Karriere zu machen, und in Rekordzeit den Job von jemandem übernommen, der zwanzig Jahre älter gewesen war als er. Seine Hände -- Karl achtete immer auf anderer Leute Hände, eine Berufskrankheit -- waren weiß und filigran. Er hatte nie mit seinen Händen gearbeitet. Und er hatte keine Familie. Kein Ring schmückte seine Finger.

Der Direktor bat ihn, Platz zu nehmen und lächelte freundlich: "Sie waren nicht leicht zu erreichen", sagte er.

Ich weiß, dachte Karl und versuchte, sich diese kleine Befriedigung nicht zu deutlich anmerken zu lassen.

"Ich heiße übrigens Mutter. Jochen Mutter", erklärte der Direktor. "Ich weiß, ich weiß...", er hob abwehrend die Hände. "Was glauben Sie, was ich mir deswegen schon alles anhören musste. Besonders in der Schule, natürlich."

Die bei Dir ja noch nicht so lange her ist, setzte Karl in Gedanken hinzu. Aber er konnte nicht umhin, Jochen Mutters Blick zu bewundern. Tun Sie sich keinen Zwang an! forderte dieser Blick ihn aufrichtig auf. Machen Sie sich über meinen Namen lustige. Wenn Sie sich dann wohler fühlen -- mir macht das absolut nichts aus.

Stille machte sich breit.

Karl merkte plötzlich, dass der junge Mann verlegen war. "Ja...", fing der an. Und dann noch einmal: "Ja..."

Und dann endlich: "Ja, vielleicht sollten wir erst einmal damit anfangen, wie es Ihnen geht, äh, gesundheitlich geht. Also, möglicherweise hat sich da ja was geändert, und, äh, eventuell ist dieses Gespräch damit vollkommen überflüssig."

"Mir geht's prima", erwiderte Karl kühl. Jetzt, wo er dem Direktor gegenüber saß, stellte er fest, hatte er auf einmal die Ruhe weg. "Ich muss noch Medikamente nehmen, aber bislang ist alles im grünen Bereich."

"Das ist ja schön. Das freut mich wirklich für Sie", sagte Mutter herzlich.

Plötzlich schien ihm etwas einzufallen: "Allerdings", fuhr er fort, "stellt uns das natürlich vor ein gewisses Problem."

Karl lehnte sich abwartend zurück.

"Als mein Vorgänger, Herr Luedenscheid", sagte Mutter, "Sie damals eingestellt hatte, hatten wir uns ja auch die medizinischen Gutachten angesehen, die Sie uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatten, und aus denen hervorging, dass Sie Krebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, hatten, und zwar in einem, ja, inoperablen Stadium, und dass Sie -- ich sag' das jetzt einfach mal so direkt -- wohl nicht mehr lange zu leben hätten. Und jetzt haben wir zwei Jahre später, und Sie sitzen hier, und..." Mutter lachte gezwungen. "Wie haben Sie's gemacht? Gesunde Diät?"

"Schauen Sie sich mich doch an." Karl seufzte affektiert und klopfte sich auf den runden Bauch. "Ich hab' in meinem Leben noch nicht Diät gehalten. Nein, keine Ahnung."

"Man weiß es einfach nicht?"

"Man weiß es einfach nicht", bestätigte Karl. "Der liebe Gott wollte wohl noch nicht, dass ich abtrete..."

"Der liebe Gott..." wiederholte der junge Mann und verharrte wie ein Ehrfurcht erstarrt ob dieser profunden Weisheit.

Karl wurde es zu bunt. Er beugte sich vor. "Was wollen Sie eigentlich von mir? Ich hab' meine Arbeit gemacht. Gut gemacht..."

"Da bin ich ganz sicher", bestätigte Mutter ihm großzügig. "Ich habe immer handwerkliche Spezialisten bewundert. Heutzutage..."

"Ich hab' auch niemandem erzählt, was ich gemacht habe", fuhr Karl, den Ablenkungsversuch ignorierend, fort, "nicht einmal meiner Frau. Also, wenn Sie glauben, dass Sie mir da einen Strick drehen können, dann täuschen Sie sich: ich kann schweigen wie ein Grab."

Mutter lächelte nur gequält.

"Tut mir ja leid, dass ich nicht gestorben bin..."

"Ach, um Himmels Willen!" rief Mutter unglücklich. "Das, also, das wollte ich gar nicht sagen..."

"... aber es sollte halt eben nicht sein. Also: was. Wollen. Sie von mir?"

Mutters Kopf war leuchtend rot angelaufen. Er sah aus, als müsste er jeden Moment platzen. "Also, zunächst einmal, ich, äh, ..." Er verhaspelte sich und musste noch einmal ansetzen: "Sie müssen mir glauben, das ist mir wirklich wahnsinnig unangenehm. Ich wollte auf gar keinen Fall auch nur andeuten, dass wir uns wünschen, dass Sie sterben. Wie ich schon sagte: ich freue mich, dass es Ihnen so gut geht." Er holte tief Luft. "Nur... mein Chef macht sich halt Gedanken wegen der Geheimhaltung. Ich sehe das ganz unproblematisch: Sie sagen, Sie schweigen wie ein Grab, und ich glaub' Ihnen das aufs Wort. Aber mein Chef... um ganz ehrlich zu sein, ich vermute stark, das war einer der Gründe, warum wir speziell Sie für dieses Projekt engagiert haben."

"Ach, das ist doch verrückt!" brummte Karl unwillig.

Der junge Mann zuckte mit den Schultern, als wolle er sagen: Chefs! Was soll man da machen?

"Ich verstehe auch gar nicht..." sagte Karl mehr zu sich selbst. "Wissen Sie, was ich gemacht habe?"

"Nein, und ich will es auch gar nicht wissen", erwiderte Mutter schnell.

"Ich meine ja nur: da gab's überhaupt keinen Grund für diese Geheimnistuerei."

"Ich will es gar nicht wissen!" wiederholte Mutter scharf. Es war das erste Mal, dass er die Stimme erhoben hatte.

Einen Moment lang schwiegen Sie sich gegenseitig an.

"Der eine Typ, mit dem ich gearbeitet hab', der hatte auch Krebs, Lungenkrebs", fiel Karl plötzlich ein. "Das hat er mir erzählt. Der ist jetzt tot, nicht wahr? Und der Herr Luedenscheid, Ihr Vorgänger, der weilt auch nicht mehr unter den Lebenden."

Der junge Mann widersprach ihm nicht.

"Die hatten alle irgend'ne Krankheit. Irgend'n Leiden. Und jetzt sind die alle tot. Nur ich nicht."

Mutter widersprach ihm auch da nicht.

"Herrgott, Ihr Chef ist doch total bekloppt! Der ist doch paranoid! Geheimhaltung! Geheimhaltung ist ja schön und gut, aber man kann's ja wohl echt übertreiben!"

Mutter machte einen Gesichtsausdruck, als sei er da ganz Karls Meinung.

"Ja, und jetzt?" fragte Karl. "Ich sollte tot sein. Bin's aber nicht. Was wollen Sie denn jetzt machen?"

"Wir könnten einen Auftragskiller engagieren, der Sie ums Leben bringt", meinte Mutter. Hastig setzte er hinzu: "Das sollte ein Scherz sein. Ein Scherz."

"Eines sage ich Ihnen: wenn Sie sich einbilden, dass Sie auch nur einen müden Cent wiedersehen, dann haben Sie sich aber geschnitten. Ich war nämlich beim Anwalt mit dem Vertrag. Wissen Sie, was der gesagt hat? Sittenwidrig, die Klauseln. Die können Sie gar nicht durchsetzen. Solange ich mich an die Geheimhaltung halte, können Sie gar nichts, und wenn Sie sich einbilden, dass ich auch nur ein Wort sage, dann träumen Sie aber."

"Ich glaube Ihnen aufs Wort", wiederholte Mutter. "Und Sie haben prinzipiell auch vollkommen recht, dass es keinerlei rechtliche -- ja, sagen wir: keinerlei ethisch vertretbare rechtliche Handhabe gibt, um von Ihnen irgendeinen Teil des Geldes zurückzuverlangen." Er hielt inne. "Praktisch gesehen allerdings..."

"Was, praktisch gesehen?"

Man sah Mutter an, dass er nicht gerne der Überbringer schlechter Nachrichten war. "Na, die Sache ist doch die: mein Chef ist, dass muss ich der Fairness halber wirklich dazu sagen, ein Mann, der zu seinem Wort steht. Das müssen Sie auch selbst zugeben. Sie sind gut bezahlt worden, wir haben Ihren Lohn wie vereinbart nach Beendigung der Arbeiten weitergezahlt, und ich versichere Ihnen, sollten Sie doch noch verscheiden, würden wir die Restsumme wie vereinbart an Ihre Frau und Ihre beiden Söhne auszahlen. Und ich möchte persönlich hinzufügen, dass ich es unglaublich bewundernswert finde, dass Sie trotz Ihrer schweren Krankheit es geschafft haben, so für Ihre Familie zu sorgen."

Karl kniff die Augen zusammen. Er begann zu ahnen, worauf die Sache hinauslief. Er ahnte es, aber sehen konnte er es noch nicht. Man konnte es erst sehen, wenn es ausgesprochen vor einem stand. Es war zu fantastisch.

"Andererseits, falls Sie nicht in absehbarer Zukunft versterben, würden wir -- und ich möchte betonen, dass das gegen meinen expliziten Rat erfolgen würde -- würden wir der Erfolgsaussichten ungeachtet den Rechtsweg einschlagen. Die entscheidenden Klauseln mögen, wie Sie sagen, nicht rechtskräftig sein -- ich bin kein Anwalt. Aber unabhängig davon wäre etwa zu klären -- und ich will Ihnen da jetzt nichts unterstellen -- ob Sie uns bei Ihrer Einstellung über das Ausmaß Ihrer Krankheit getäuscht haben und inwieweit sich das gegebenenfalls auf die Gesamtgültigkeit des Vertrages auswirken. Da müssen Gerichtstermine gemacht werden, Gutachten erstellt werden -- das kostet Zeit, Ihre Zeit, das kostet Geld, viel Geld. Und nehmen wir an -- wir wollen's nicht hoffen, aber nehmen wir an -- Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich wider Erwarten doch wieder und... bessert sich auch nicht -- dann kann der Rechtsweg natürlich auch nicht mit Ihrem Tod enden. Wenn man so eine Maschinerie einmal in Gang gesetzt hat, kommt die so schnell nicht wieder zur Ruhe."

"Sie mieses, niederträchtiges Schwein!" stieß Karl zwischen den Zähnen hervor. "Was fällt Ihnen eigentlich ein?" brüllte er. "Haben Sie überhaupt kein Schamgefühl?"

Hinter ihm wurde die Tür aufgerissen. Ohne sich umzudrehen wusste Karl, dass der Fleischklops besorgt hereinblickte. Jochen Mutter winkte ab, oder vielleicht zitterte auch nur seine Hand. "Es ist schon gut", sagte er. "Es ist schon gut."

Die Tür schloss sich wieder. Karl rang nach Luft. "Wissen Sie", sagte er, "wissen Sie, ich hab' siebzehn Jahre in dem Laden gearbeitet - nicht hier. Siebzehn Jahre. Können Sie sich das vorstellen? Sie haben noch überhaupt keine siebzehn Jahre gearbeitet. Ich hab' den Betrieb mit aufgebaut. Und eines Tages setzen die mir diesen achtzehnjährigen Pimpf vor die Nase. Hey, Karl, zeig dem mal, wie das hier läuft. Und dann: Hey, Karl, jetzt kannst Du gehen. Siebzehn Jahre. Das hat mich fertig gemacht. Da bin ich nicht mit klar gekommen. Und dann kam der Krebs. Und dann... dann kamen Sie. Und ich dachte mir: endlich jemand, der gute Arbeit zu schätzen weiß. Der weiß, dass man mit Menschen so nicht umspringen kann. Die ham doch Gefühle! Und, tschuldigung, aber der Achtzehnjährige kann nicht, was ich kann. Da braucht man Erfahrung, die lernt man nicht in der Schule. Und jetzt... Sie... Sie könnten mein Sohn sein!"

Mutter sah aus, als ringe er selbst um seine Fassung. "Es tut mir wirklich sehr leid", beteuerte er. "Aber Sie müssen auch unsere Situation verstehen. So, wie es aussieht, können wir uns nicht auf Ihr Wort verlassen."

Karl spürte, wie er in sich zusammensackte. Es war, als hätte er ein Loch, aus dem alle Kraft entwich. Er hatte keine Angst. Er war sich nur bewusst, dass jede Gegenwehr, jeder Protest vergebens sein würde.

"Sie haben ihr Wort gegeben. Sie haben Ihr Wort gegeben, dass Sie sterben würden. Und Sie sind nicht gestorben. Und Sie haben auch nicht vor zu sterben."

Aus einem Rollcontainer unter seinem Schreibtisch holte er ein langes weißes Seil hervor. Wie von einem Segelboot, dachte Karl. Mutters Hände begannen, eine Galgenschlinge zu knoten. Mutter schien es nicht einmal zu merken.

"Und seien wir mal ehrlich", sagte Mutter, "Sie haben den Vertrag gelesen. Sie haben ihn verstanden. Es geht hier nicht um juristische Spitzfindigkeiten. Wir haben Sie nicht über den Tisch gezogen. Niemand hat Ihnen eine Waffe an den Kopf gehalten und Sie gezwungen zu unterschreiben."

"Damals dachte ich auch noch, ich würde das Jahr nicht überleben", brachte Karl kläglich hervor.

"Ich weiß", sagte Mutter verständnisvoll. Seine Hände legten die Galgenschlinge auf den Schreibtisch. Sie sah aus wie ein Kopf mit Chonmage, dieser japanischen Hochsteckfrisur.

"Aber das ist der Punkt, nicht wahr? Sie haben einen Vertrag unterschrieben in der Erwartung, dass Sie sich niemals Gedanken darüber machen müssen, Ihrer Vertragspflicht nachzukommen. Jetzt haben wir unseren Teil des Vertrags erfüllt, und Sie weigern sich, Ihren Teil zu tun. Finden Sie das fair?"

"Es ist nicht meine Schuld", sagte Karl bittend.

"Niemand macht Ihnen einen Vorwurf", sagte Mutter beruhigend. "Niemand ist daran schuld. Es hat sich einfach so ergeben."

Er stand auf. "Ich gebe Ihnen mal ein paar Minuten", sagte er. "Denken Sie in Ruhe nach."

Karl starrte die Galgenschlinge an. Hinter ihm fiel die Tür ins Schloss. Karl wollte aufspringen. Randalieren! Aber es nützte ja doch nichts.

Karl Robota merkte auf einmal, dass er sich schämte.

Er nahm die Schlinge und stieg auf seinen Stuhl, ganz vorsichtig. Das fehlte noch, dass er jetzt stürzte und sich etwas brach! Er knotete das Seil an der Deckenlampenhalterung fest und zog ein paarmal daran. Das Seil hielt. Es war ein gutes, stabiles Seil. Die Schlinge lag weich um seinen Hals wie ein Schal. Es war ein gutes Seil, um sich damit zu erhängen.

Die dumme Kuh! dachte er mit plötzlicher Heftigkeit. Er hatte ihr gesagt, sie solle alle Briefe von seiner Arbeit sofort wegschmeißen. Keiner durfte sehen, dass sie überhaupt angekommen waren. Wenn er die Briefe nicht bekam, musste er auch nicht auf sie antworten. Das hatte ja auch Monatelang gut funktioniert.

Aber sie hatte ihn nicht ernst genommen. Du bist doch kein kleines Kind mehr! hatte sie gesagt. Denkst Du vielleicht auch, wenn Du Dir die Augen zuhältst, können die Dich nicht sehen?

Ja, hatte er gedacht. Trotzdem hatte sie den einen Brief mit in die Wohnung gebracht. Da hatte er gewusst, dass er diesmal hingehen musste. Wenn sie nicht...

Nein, dachte er. Niemand ist schuld. Es hat sich einfach so ergeben.

Er stieß den Stuhl mit den Füßen um.

Version vom 24. 07. 2010 21:03

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