Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5471
Themen:   93020
Momentan online:
354 Gäste und 16 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Rund um den Literaturbetrieb
Ausschreibungen, Wettbewerbe, Preise, Medaillen und Edelmetalle
Eingestellt am 23. 06. 2016 21:28


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

Werke: 520
Kommentare: 3521
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mondnein eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe lupi lupaeque!

Wie geht's Euch mit den Ausschreibungen und Wettbewerben, - ich meine vor allem die lyrischen?
Ich nehme an fast allen teil, auch an solchen, die eine "Ver├Âffentlichung" verlangen (ich habe in einer Anthologie bei Kiepenheuer & Witsch mal eine Erz├Ąhlung untergebracht).
Meine Teilnahmen an den lyrischen Wettbewerben der letzten drei Jahre waren immer v├Âllig erfolglos, obwohl ich versuche, mein Bestes einzusetzen.
Bei den "h├Âchsten", wie z.B. dem Dresdner Lyrikpreis, gibt es nicht einmal eine Best├Ątigung, da├č etwas eingesandt wurde oder sp├Ąter, da├č man ausgeschieden worden sei.

Der Homunculus-Verlag (Ausschreibung mit dem astrophysikalisch angeregten Thema "dunkle Materie") sandte mir vorgestern immerhin eine Absage - ohne pers├Ânliche Anrede oben und ohne namentliche Unterschrift unten. Da platzte mir der Kragen, denn ich hatte einen saftigen Hit eingesandt, - aber die Kriterien sind ja nie offen und klar, - und was sind auch Kriterien, wenn es um eine klar umrissene Aufgabe geht, bei der die Inhalte getroffen werden m├╝ssen, nicht irgendwelche Stilrichtungen oder wei├č der Himmel was f├╝r Kriterien.
Dachte ich.
Da├č ich den Fehler machte und dann nachfragte, warum ich denn ein anonymes Absageschreiben bekomme und warum bei blo├č ca. 170 Einsendungen (andere haben 3000) so ein kleines Gedicht von 20 kurzen Zeilen keinen Platz in der Zeitschrift ("Seitenstechen") finden kann, wurde mir "verletzte Eitelkeit" vorgeworfen.
Das stimmt nat├╝rlich, es ist ein Totschlagargument, eine Beleidigung, die immer trifft.

Manche Leute werden sch├Âpferisch, wenn sie sauer sind. Ich nicht unbedingt, aber nun schrieb ich (zur Selbsttherapie) ein wenig belustigt ├╝ber die Beleidigungstricks des Verlagslektors (oder was auch immer der Mensch f├╝r einen Job hat, kann ja auch der Hausmeister gewesen sein) das folgende Ding, - zugeschickt habe ich es den seitenstechenden homunculi nicht, aber hier ist es, f├╝r Euch, liebe lupae lupique:


    die roentgenium-medaille


edelmetall habe ich gewonnen beim
wettbewerb - schau her mein schatz

bronze? silber? - nein das wiegt schwerer als
gold - mein strahlender gold-ersatz

├╝ber dem ersten preis: das eka-gold
einhundertelf - f├╝r den nullten platz

nach zwei millisekunden ist zweihundert-
zweiundsiebzig r g f├╝r die katz - -

doch meine freude am nullten preis ├╝ber-
juckt noch den reiz wenn am kopf ich mich kratz




__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Rund um den Literaturbetrieb Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!