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Leselupe.de > Gereimtes
Außen Draußen
Eingestellt am 28. 08. 2007 16:53


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Vera-Lena
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Außen Draußen

Wie das schrille Bühnenbild
alle Spieler überfunkelt!
Ob das Auge überquillt,
wird von grellem Licht verdunkelt.
Und der Rhythmus wartet auf:
Züge quietschen, Türen schlagen;
wie im Puppenspiel zuhauf
Füße eilen, Schultern tragen.


Große Gesten sind gefragt,
grobe Schminke tonnenweise.
Ein Statist dort fragt und klagt
und ein andrer weint nur leise.
Tschingderassa bum trara......
ja, das ist das wahre Leben!
Eben war ein Spatz noch da;
wann denn? Ach so, eben....eben.




__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Venus
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mich wundert’s nicht

liebe Vera-Lena,
dass dieses Gedicht noch unkommentiert ist. Da erschlägt der leislaute Vorwurf doch die Spucke; im Mund.

Es ist alles schlechthin ein Rudelverhalten. Ich schwöre es! Bald wird es sich beweisen (ich schmunzle…).

Du weißt, die Reimform ist nicht mein Steckenpferd. Zu schätzen weiß ich sie doch allemal. Wenn geschickt und mit Bedacht genutzt – wie hier!

Das Leben allemal ist Zirkus! Von dem man gerne profitiert, oder vor dessen Publikum man, mitunter, böse ausgebuht im Schauplatz steht. Mittendrin stecken wir und verleben die Kleinigkeiten; oftmals so unbedacht.
Kein Vorwurf. Bloß ein müder Fakt.

Das Werk hier, hab ich so gern gelesen!

Herzlich,
Gabriele

PS: War da nicht eben eine - Spottdrossel…?
;o)

__________________
den wind im rücken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Venus, Du Liebe,

ich danke Dir!

ich will mal eben die Entstehungsgeschichte anreißen. Vor kurzem konnte ich per Fernsehen (zum Glück gute Optik, gute Akustik) aus dem Salzburger Festspielhaus die Aufführung: Berlioz "Benvenuto Cellini" miterleben.

Die Story ist dünn, aber Bühnenbild und Regie sind damit so farbenprächtig und bewegungsfreudig umgegangen, dass die Geschiche zwar nicht unbedingt erschlagen wurde, aber doch eine Dimension erhielt,bei der man ständig auf das "Außen" geworfen wurde und die Melodien der Solisten sich da wirklich aus ihren Tiefen, das Auge überspielend, in das Ohr einschleichen mussten.

Das war ungewohnt, hat mir aber viel Spaß gemacht. Was dann aber haften geblieben ist, war eben doch nicht diese Story, sondern das Drum und Dran, die Kostüme, die Schminke, die Gesten.

Nie hätte ich gedacht, dass ich darüber schreiben würde. Und das habe ich ja auch nicht, aber mein Gehirn hat wieder einmal ganz allein das Kommando übernommen und sich die Essenz herausgefiltert, nämlich das der Regisseur, es so gut verstanden hat, das Lebensgefühl in den großen Städten unserer Zeit wiederzugeben.

Und das war es dann, was ich auch versucht habe, in diesem Text, der geradezu nach der Reibungslosigkeit des Reims verlangte, wiederzugeben.

Wie freue ich mich, dass Du diese Essenz herausgelesen hast!
Ich danke Dir herzlich für Deine Antwort.

Liebe Grüße von Vera-Lena



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