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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Aussichtlos!
Eingestellt am 25. 01. 2004 19:18


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green-cat2
???
Registriert: May 2003

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Gernot glaubte es kaum. Die Adresse stimmte. Lange genug danach gesucht. Nachdem Nadja verschwand, verfolgte er jede Spur.
Z├Âgernd betrat er den verwilderten Garten. Vorsichtig entfernte er die Spinnweben an den schmutzigen Fenstern, um einen Blick in das Innere des Hauses zu werfen.
Nat├╝rlich war es nicht seine Art, wie ein Verbrecher Haust├╝ren zu ├Âffnen. Aber sein Instinkt befahl ihm, rein zu gehen.
Ein widerlicher Geruch str├Âmte Gernot entgegen. Die F├╝├če stockten. Grausig! Wirklich schauderhaft. Berge von M├╝ll bereits im Flur. Der Gestank reizte seinen Magen. ├ťbelkeit kam hoch. Melissa hatte gelogen! Niemals existierte hier noch ein Mensch! Er trat fast auf eine Ratte, die sich durch den Unrat fra├č. Genauso erschreckt wie er, w├Ąhlte sie die Flucht. In der K├╝che Essenreste. Maden krabbelten bereits. Auf dem Boden seltsame K├Ąfer. M├Ąuse tanzten auf dem Tisch.

Vor einem Jahr lernte Gernot Nadja kennen. Eine neue Kollegin. Keine Frau, die schnell auffiel. Aber sie beherrschte ihren Job fabelhaft. Eine ausgezeichnete Kraft. Sie passte zu dem piekfeinen Restaurant. Tadellose Manieren. Auf ihre nat├╝rliche Art bezauberte sie die G├Ąste. Oberkellner Jakob w├Ąhlte sie zu seiner Stellvertreterin.

Der erste Stachel f├╝r Melissa, auch eine Serviererin. Bis zu dem Zeitpunkt dachte sie, sie w├Ąre der Star unter den Besch├Ąftigten. Sie arbeitete hart genug, um vorw├Ąrts zu kommen. Warum beachtete man sie nicht? Niemand konnte sich mit ihrer Sch├Ânheit und Intelligenz messen. Sie strebte nach Macht.
Mit Argusaugen ├╝berwachte sie von nun an Nadja, wartete auf Fehler.
Eine Unversch├Ąmtheit, das die bl├Âde Kuh ihr die besten G├Ąste wegschnappte. Soviel Trinkgeld f├╝r ein kleines L├Ącheln! Die Hilfsbereitschaft ├╝bertrieb das Wesen. Die Schlange!
In Melissa begann es zu brodeln, als das Luder ihr Gernot nahm. Den attraktiven Chefkoch. Ein k├╝hler Mensch, der selten Gef├╝hle zeigte, verliebte sich tats├Ąchlich in Nadja.
Auf der Weihnachtsfeier pr├Ąsentierten sie sich als Paar.
Melissa ├╝berlegte, ihre scharfen Fingern├Ągel in das Gesicht der Konkurrentin zu zeichnen. Es kostete sie viel Kraft, nicht an dem Tag auszurasten.
Jeder Kuss, jede Ber├╝hrung, ein Stich!
Sie wartete auf die Gelegenheit.

Nach der Sp├Ątschicht verlie├č Nadja das Hotel. Ein Zufall, dass das Auto nicht ansprang! Oder Melissa auftauchte!
Sie bot der dummen Person an ,sie mitzunehmen. Nicht gerade begeistert stimmte Nadja zu. Sie wusste und ahnte, dass die Kollegin sie nicht mochte.
Pl├Âtzlich bremste Melissa scharf ab. Einen Grund sah Nadja nicht. Ehe die Kellnerin ├╝berhaupt begriff oder reagieren konnte, spr├╝hte Melissa ihr ein Bet├Ąubungsgas ins Gesicht.
Seit dem Tag galt Nadja als vermisst.

Verzweifelt suchte Gernot seine Verlobte, schaltete die Polizei ein. Absolut nichts.
In der Zeit war Melissa eine St├╝tze, sorgte f├╝r ihn. Sie redete viel, gab ihm Mut. Sie zeigte aber auch deutlich, welche Gef├╝hle sie hegte. Nur die erwiderte Gernot nicht. Er trauerte Nadja nach, ertr├Ąnkte seinen Kummer im Alkohol.
Dann passierte es, dass er eine Nacht mit Melissa verbrachte, es gleich bereute. Geschickt setzte sie ihre Reize ein, verf├╝hrte ihn skrupellos. Den Mann ihrer Tr├Ąume!
Endlich! Endlich das hei├č ersehnte Ziel erreicht!
Angewidert starrte Gernot in den Spiegel und sagte:"
Melissa! Das ist zu fr├╝h, lass mir bitte Zeit! Ich kann dir keine Liebe heucheln. Verzeih!"
Wie eine Furie sprang die halbnackte Frau aus dem Bett, schrie ihn ironisch an:"
├ťberlege dir das gut! Du kannst, du musst! Streiche sie aus dem Kopf, sie kommt nie wieder! Nie! Den Platz verrate ich dir nicht. Dort findest du auf keinen Fall. Meine Lippen sind versiegelt. F├╝r immer."
Verdammt! Unverzeihlich! Nun wusste er, die T├Ąterin war sie.

Sie rannte gehetzt aus dem Haus, wimmerte und kicherte. In ihrem Wahn sah sie nicht den Bus, der sie erfasste, einige Meter mitschleifte. Der Fahrer versuchte zu bremsen, er schaffte es nicht rechtzeitig. Trotzdem h├Ârte man ihr schauriges Lachen, das pl├Âtzlich verstummte.
Sie starrte Gernot nur noch an, fl├╝sterte ein paar Worte. Das Leben wich aus ihrem K├Ârper. Gernot war ersch├╝ttert.
Ausssichtslos! Nadja ├╝berhaupt zu finden.
Bebend erz├Ąhlte er der Polizei von Melissas letzten Worten. Gemeinsam forschten sie nach. Es existierte noch eine zweite Adresse von ihr.

Auch die Beamten, die Gernot sp├Ąter folgten, staunten. Soviel Abfall in einem einzigen Haus. Der Geruch von Verwesung lag in der Luft. Sie brauchten Masken. Ausgeschlossen! Die Ratten knabberten mit Sicherheit an einem Skelett.
Die hatten wohl Mitleid. Im Obergeschoss fanden sie Nadja.
Ziemlich geschw├Ącht, ohnm├Ąchtig.

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Buffy
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2003

Werke: 52
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green cat2

hi,
ich habe deine Story jetzt ein paar mal gelesen und bin ├╝ber abrupten ├ťberg├Ąnge gestolpert.
Ich w├╝rde diese Geschichte noch mal genauer unter die Lupe nehmen. Mein Eindruck,Potenzial ist vorhanden, doch es fehlt die Spannung.
Gru├č Buffy
__________________
Bin nie falsche Wege gegangenDie Umwege haben mich gepr├Ągtc.by KW

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 43
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Hallo green-cat,

ich fand es recht spannend. Nur : die vielen kurzen S├Ątze haben das Lesen ein wenig erschwert. Nicht f├╝r Tempo gesorgt, sondern das Gegenteil bewirkt.

Und generell k├Ânntest du manches noch ausf├╝hren, stellenweise rei├čt du die Themen nur an, anstatt den Szenen Tiefe und Lebendigkeit zu geben.

Bis bald,
Michael

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green-cat2
???
Registriert: May 2003

Werke: 26
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Aussichtslos

Danke f├╝r eure Tips, werde den Krimi ├╝berarbeiten.
Noch einen sch├Ânen Abend

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