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Leselupe.de > Humor und Satire
Aussichtslose Gottesdienste
Eingestellt am 25. 08. 2002 05:37


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Barks
Wird mal Schriftsteller
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Meßner Dolls Niederlage


"Schei√üe" knurrte Me√üdiener Doll und raste schnaufend die Treppen der Empore hinab. Vorne am Altar klappte Pfarrer Schickelgruber gerade das Gesangbuch auf und die Gemeinde, eine dunkle, h√ľstelnde und knisternde Menge, tat es ihm gleich. Doll versuchte erst garnicht, leise auf die knarrenden Holzstufen zu treten. Er wu√üte aus bitterer Erfahrung, da√ü h√∂chste Eile geboten war.
Diesmal, wenigstens diesmal, wollte er nicht den K√ľrzeren ziehen. Keuchend und mit flatternder Sonntagsjacke scho√ü er um die Biegung der Treppe, immer zwei , drei Stufen auf einmal nehmend. Pfarrer Schickelgruber blickte aufmunternd zur Organistin hinauf , die sich mit dr√∂hnenden Akkorden bemerkbar machte. Me√üner Doll, mittlerweile im Kirchenschiff angekommen, schlitterte √ľber die spiegelnden Bodenplatten und stemmte seinen massigen K√∂rper fest an das gro√üe Portal.
"Fr√∂hlich nun wir fangen an, den Gottesdienst mit Schalle" r√∂hrte die Gemeinde, als mit berstendem Knall die Kirchent√ľre aufflog und Me√üdiener Doll, mit sich √ľberschlagender Stimme "Schei√üdreck" br√ľllend, in den breiten Mittelgang krachte. Verbissen hob der Pfarrer die Stimme und √ľbert√∂nte die nach und nach verstummende Glaubensgemeinde. Es nutzte nichts. Innerhalb weniger Sekunden machte sich atemlose Stille breit, nur die Organistin begleitete noch den verbissen singenden Pfarrer, w√§hrend alle Blicke sich dem Mittelgang zuwandten. Dr√∂hnend h√§mmerte der am Boden liegende Doll mit beiden F√§usten auf die Marmorplatten.

Mit Zornestränen in den Augen mußte er seine erneute Niederlage eingestehen: sanft und anmutig tänzelnd glitt Atheist Nietschke in seinem Balettgewand durch das Gotteshaus, nach allen Seiten Kußhände werfend ...







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Martin Weber
Wird mal Schriftsteller
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Und? Sinn dieser Geschichte?
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Fliehe, mein Freund, in deine Einsamkeit und dorthin, wo eine rauhe, starke Luft weht. Also sprach Zarathustra

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Barks
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Sinnfrage

Die Frage nach dem Sinn dieser Satire ist nur beantwortbar, wenn man sich mit der Thematik aussichtsloser Gottesdienste ausf√ľhrlich befa√üt (vgl. Ernst J√ľnger a.a.O.) - und, eingedenk der Tatsache, da√ü die abendl√§ndisch-christliche soziokulturelle Literaturenstruktur in den Bereichen Satire bis Humor ohnehin auf dramatisch t√∂nernen F√ľ√üen ruht, was die Sinngebung betrifft, sollte man davon an sich absehen. Die Beantwortung der Frage ist aber eigentlich auch ausreichend in die Textaussage implementiert. Gr.:B.

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Martin Weber
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Irgendetwas musst du dir bei dieser Geschichte doch gedacht haben. Oder sollte ich liber fragen, wo du das abgeschrieben hast. Ich will wissen, was du mit dieser Geschichte bezwecken willst. Oder giebt es keinen Selbstzweck? Dann ist das unter der der Rubrik Satire fehl am Platze.
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Fliehe, mein Freund, in deine Einsamkeit und dorthin, wo eine rauhe, starke Luft weht. Also sprach Zarathustra

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Barks
Wird mal Schriftsteller
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Die Geschichte √ľberh√∂ht satirisch die verkn√∂cherten gesellschaftlichen Strukturen und widerspiegelt deren Vorhandensein auch im sakralen Bereich.
Warum ist eine Geschichte, die "keinen Selbstzweck hat" in der Rubrik Satire fehl am Platze ?
Erfindest Du gerade das Rad neu ? Oder den tiefen deutschen Teller ?
Falls diese Geschichte nicht hierher gehört - Du aber auf jeden Fall. Bitte weiter so.
Übrigens ist sie tatsächlich abgeschrieben. Quelle: Lino Leum, Hier klicken Gr.:B.

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Martin Weber
Wird mal Schriftsteller
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Meiner Meinung nach hat jeder ein Anrecht hier zu sein - auch du. Da kannst du beruhigt sein. Aber Meinung nach ist es nicht gerade die feine Englische Art von anderen abzuschreiben. Und das die Geschichte nicht auf deinem Mist gewachsen ist hätte jeder nach deiner ersten Antwort gemerkt, also vorsicht in Zukunft.
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