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Leselupe.de > Humor und Satire
Axis of Evil
Eingestellt am 17. 02. 2005 08:04


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yza
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Axis of Evil (Achse des Bösen)
"Nur die Leute, die Kriege beginnen, wissen warum sie gef√ľhrt werden." Zitat eines zw√∂lfj√§hrigen amerikanischen Jungen.
'Eine fast wahre Geschichte!'

Erich ist schon mehr als 14 Stunden nicht mehr aus der Garage heraus gekommen. Margot macht sich Sorgen, schlie√ülich ist ihr aufgefallen, dass er auch die vorherigen drei N√§chte nicht richtig schlafen konnte. Sein Enthusiasmus f√ľr seine angebliche Forschungsarbeit kann sie nicht teilen. Sicherlich w√§re es sch√∂n, wenn er Erfolg haben w√ľrde, seine Ideen h√∂ren sich f√ľr sie jedoch viel zu unglaublich an. √Ėl zu Wasser machen. Wenn er anfing √ľber die chemischen Verbindungen zu reden und dann noch die biochemischen Zusammenh√§nge darstellte, dann konnte sie aus der Haut fahren. Kein anderes Gespr√§chsthema nahm so viel Platz ein, wie das Gerede um seine Forschung. Erich ist ein Tr√§umer, gerade in diesen Augenblicken, wo er sich zwischen H2O und ROX verliert, denkt sie daran, ihn zu verlassen. Erich hat seine Qualit√§ten, unbestritten, doch sind sie allesamt ins Hintertreffen geraten und dies nun schon seit 4 Jahren. Diese fixe Idee, die ihn nicht loslassen will.

Erich kann es nicht glauben, "es schmeckt wie Wasser". Es ist der Moment, in dem man in Jubel ausbrechen muss, doch er ist viel zu m√ľde, um jetzt noch einen Luftsprung machen zu k√∂nnen. Sowieso ist es nicht seine Art, Freude so unverhohlen auszuleben, zumal ihm auch niemand dabei zusieht. Die Garage sieht aus wie ein professionelles chemisches Labor einer kompetenten Firma. Wie viel Geld hatte er wirklich hier hinein gesteckt?
In diesem Augenblick er√ľbrigt sich das Nachrechnen, denn der Erfolg steht in keinem Verh√§ltnis. Seine Motivation war nie das Geld, obwohl der Erfolg der Entwicklung, unweigerlich mit einem bahnbrechenden finanziellen Erfolg Hand in Hand gehen muss. Er hat Schwei√üperlen auf der Stirn, als ihn bewusst wird, dass er es tats√§chlich geschafft hat. Alles f√§llt von ihm ab und die M√ľdigkeit wird immer deutlicher.
"Alles stehen und liegen lassen und Margot Bescheid sagen. Noch baden und schlafen." Geht ihm durch den Kopf. Seine Gedanken sind aufgew√ľhlt, doch der K√∂rper will sich ausruhen, immerhin hat er den Zenit der Leistungsf√§higkeit auch schon l√§ngst √ľberschritten.
Erich l√§sst alles wie es ist und geht r√ľber ins Haus. Margot schl√§ft, sie hat es aufgegeben zu warten, bis er vielleicht doch noch vor Mitternacht ins Haus kommt. Die Gedanken lassen sich nicht abschalten, Morgen muss er alles noch einmal √ľberpr√ľfen. Nicht, dass er sich jetzt was vormacht und das Ergebnis beruht auf einem Fehler, einer T√§uschung. Er duscht, baden scheint ihm jetzt nicht das Richtige. Er geniest das Wasser. Wasser, dass √ľberall auf der Welt immer wichtiger wird. Unverzichtbar, einfach g√∂ttlich.
Schnurstracks geht Erich hoch ins Schlafzimmer. Das Duschen hat ihm einen euphorischen Schub versetzt. Er schaltet das Licht ein und sagt laut: "Ich habe es geschafft, verdammt, ich habe es geschafft." Margot wird unsanft durch ein zus√§tzliches R√ľtteln an ihren Schultern abrupt geweckt.

Margot ist stinke sauer, doch noch bevor sie auch nur ann√§hernd losmeckern kann, springt Erich f√∂rmlich, neben sie ins Bett und nimmt sie in die Arme. Er sagt: "Ich habe es, Margot ich habe es tats√§chlich geschafft." Er hat sie schon solange nicht mehr so in den Arm genommen und Margot ist √ľberrascht, dass er sich mit seinen 63 Jahren, doch noch so sportlich ins Bett werfen kann. F√ľr einen Augenblick genie√üt sie die Umarmung. Erich dr√ľckt sie an sich und sagt aufgeregt direkt in ihr Ohr: "Bitte Margot, komm mit in die Garage, ich muss dir etwas zeigen."
"Was sonst?", denkt sie sich und die liebevolle Stimmung ist verflogen. Margot sagt: "Erich, hast du sie nicht mehr alle? Seit Monaten, was sag ich, seit mehr als 3 Jahren, geht es nur noch um deine Erfindung, meine Anwesenheit reduziert sich auf die Hausarbeit. Du bist zerstreut, manchmal ungenie√übar, abgelenkt und ich √ľberlege mir schon, ob ich dich nicht verlasse."
Erich ist verwundert: "Aber Margot, du weißt doch, dass ist alles nur wegen meiner Forschung, aber glaube mir, jetzt wird sich alles ändern."
Margot gibt zur√ľck: "Ich glaube nicht mehr daran, dass du dich noch √§ndern wirst! Au√üerdem mein Lieber, habe ich auch ein Anrecht auf Aufmerksamkeit, auch wenn ich 64 bin."
Das ist Erich klar, er hat sie in den vielen Wochen v√∂llig vernachl√§ssigt, aber er musste seine Erfindung zum Ziel bringen. Hatte nicht auch Good Year, damals, als er die Vulkanisierung erfunden hatte, seine Familie √ľber lange Jahre vernachl√§ssigt. War dies alles nicht der Preis, der zu bezahlen ist, wenn man sich auf solche Aufgaben st√ľrzt. Dabei musste Margot nur Monate, na gut, fast 4 Jahre, der Unaufmerksamkeit in Kauf nehmen. Good Years Familie viele, viele Jahre.

Margots Grenze ist erreicht, dennoch ist sie bereit, ihm ein letztes Mal zuzuh√∂ren. Sie klettert m√ľde aus dem Bett und schl√ľpft in den Bademantel. Erich geht beh√§nde voraus und redet: "Du wirst es nicht glauben, es wird den Umweltschutz revolutionieren, aber komm erst einmal mit und sehe selbst."
Margot ist das Chaos hier unten gew√∂hnt. Chemie hat sie schon auf der Schule gehasst, ihr fehlt einfach das Verst√§ndnis f√ľr diese abstrakten Formeln. Mathematik war da noch deutlich angenehmer, denn mit Zahlen kann man wenigstens etwas anfangen, aber nicht mit diesem komischen Gewirr aus Buchstaben und Zahlen, Molek√ľlen und Atomen. Chemische Verbindungen sind zudem meist noch gef√§hrlich, was man ihnen nicht einmal ansieht. Sie kann sich noch gut erinnern, als sie anfangs immer noch versucht hat, hier aufzur√§umen und dann ein Glas mit irgendeiner obskuren Fl√ľssigkeit versch√ľttet hatte. Die rechte Hand war 4 Wochen ver√§tzt.

Erich ist ein lieber Kerl, aber sein Tick ist nur schwer zu ertragen. 'Tohuwabohu' denkt sie, w√§hrend Erich mit einem Glas Wasser auf sie zukommt, er h√§lt es ihr vor die Nase und sagt: "Hier trink!" Margot sagt spontan: "Willst du mich jetzt auch noch vergiften?" Erich wird rot, er l√§chelt sie an und sch√ľttelt nur verneinend den Kopf.
Sie sagt: "Es stinkt." Erich erwidert: "Mach dir nichts draus, koste es."
Misstrauisch trinkt Margot einen kleinen Schluck, dann sagt sie: "Hmm, es schmeckt wie Leitungswasser."
Erich macht fast einen kleinen Luftsprung, er sagt: "Findest du? Findest du es wirklich?" Sie nickt zustimmend.
"Komm her..." Er nimmt sie bei der Hand und geht mit ihr um den gro√üen Tisch, auf dem sich ein Geb√§ude aus Glasgef√§√üen auft√ľrmt, Rohre, Fl√§schchen, Zylinder, Schalen, alles ineinander geschachtelt und miteinander verbunden.
"Was glaubst du, woher dieses Wasser stammt?" "Aus dem Hahn dahinten?" Sagt Margot ironisch. Erich geht an eine Plastiktonne und √∂ffnet ihren Deckel. Sofort entweicht eine faulige, nach Benzin riechende Wolke, die sich schnell im Raum verteilt. Erich nimmt mit einem Essl√∂ffel etwas aus der Tonne und h√§lt es Margot hin. Es sieht aus wie schwarze Pampe. Erich bemerkt ihren fragenden Blick und sagt: "√Ėl, Roh√∂l." Margot sch√ľttelt nur verst√§ndnislos den Kopf. Er sagt aufgeregt: "Verstehst du denn nicht? Dieses Wasser habe ich aus Roh√∂l gewonnen!"
Margot weiß nicht viel, aber sie weiß, dass es auf diesem Planeten deutlich mehr Wasser gibt als Land, also wozu das Ganze? Sie sagt uninteressiert: "Und? Haben wir nicht genug davon auf der Erde?"
Das erste Mal wird Erich so richtig bewusst, wie naiv sie doch ist. Anderseits wei√ü er, dass es nicht einfach w√§re, eine Frau in seinem Alter zu finden, die seine Leidenschaft zur Chemie und Biochemie teilen w√ľrde. Au√üerdem, er liebt Margot.
Erich sagt, als w√ľrde er mit einem Kind sprechen: "Margot, es geht doch nicht um das Wasser, es geht darum, dass ich das Roh√∂l zu Wasser machen kann, zu genie√übarem Wasser." Ihr scheint die Erkl√§rung nicht weniger aufsehenerregend, nun gut, Roh√∂l zu Wasser, was soll's. Erich sieht ihr an, dass sie es nicht begreift, er sagt: "Es ist die L√∂sung aller Umweltschutzprobleme. Erinnere dich doch an die Katastrophe vor der spanischen K√ľste. Du hast doch selbst vor dem Fernseher geweint, als du die vielen V√∂gel gesehen hast, die dort j√§mmerlich verreckt sind."
Die Bilder sind sofort wieder da. Erich sagt: "Mein Bindungsmittel macht es m√∂glich, dass bei solch einer Katastrophe das Roh√∂l in Wasser umgewandelt werden kann. Innerhalb k√ľrzester Zeit entsteht Trinkwasser. Man muss es nur in ausreichenden Mengen ausstreuen."
Dieser Argumentation kann sich auch Margot nicht mehr verschlie√üen, es leuchtet ihr ein, sie fragt: "Du meinst, darum ging es dir die ganze Zeit?" In diesem Moment hat sie das erste Mal Verst√§ndnis f√ľr seine Arbeit. Sollte er tats√§chlich solch eine weltbewegende Erfindung gemacht haben. Hier in dieser kleinen Garage. Ein Hobbychemiker?
Erich h√§lt ihr einen kleinen Sack mit wei√üem Pulver hin. "Hier das ist es, dass ist mein Werk. Ich muss es noch einmal √ľberpr√ľfen, aber ich bin √ľberzeugt, das ich keinen Fehler gemacht habe. Wei√üt du was das auch f√ľr uns bedeutet?"
Sie sch√ľttelt den Kopf. "Wir werden viel Geld bekommen. Viele Firmen werden sich darum rei√üen. Ich lasse mir das nat√ľrlich sofort patentieren."

In den n√§chsten Wochen gibt es viel zutun. Erichs Erfindung ist patentiert und er ist mit mehreren gro√üen Firmen in Kontakt getreten. Er hat es vermieden damit hausieren zu gehen, jedenfalls will er vermeiden, dass es jetzt schon √∂ffentlich wird. Ihm liegt die Vorstellung, nicht, dass die Presse es gro√ü herausbringt. Wenn er einen Partner gefunden hat, dann kann der es √ľbernehmen, die √Ėffentlichkeit von dieser bahnbrechenden Erfindung zu unterrichten. Obwohl Erich nie finanzielle √úberlegungen angestellt hat, geht es ihm durch den Kopf, was wohl ein Interessent f√ľr sein Werk bezahlen w√ľrde. 1 Million, 2, vielleicht sogar 5. Auf jeden Fall wird er seine Ersparnisse zur√ľckbekommen, die er vollst√§ndig aufgebraucht und darin investiert hat.

Die ersten Gespr√§che mit einer Rederei, sind mehr als ern√ľchternd. Im Grunde kommt nicht einmal ein wirklicher Termin zustande. Zweimal wird er versetzt und dann trifft er nur mit einem Abteilungsleiter zusammen, der ihn abwimmelt und kein Verst√§ndnis zeigt. Es ist ein Problem an die richtigen Leute der wirklich gro√üen Firmen heranzukommen. Egal ob Texaco, Shell oder BP, hier trifft er immer wieder auf eine Hierarchie der Verantwortlichkeiten, die kaum zu √ľberwinden ist. Nat√ľrlich wird er ihnen nicht blind seine Forschungsergebnisse aush√§ndigen. Trauen kann man niemandem. Es muss ein erstes Gespr√§ch auf der obersten Ebene der Gesch√§ftsleitung geben, dann kann man sehen.
Endlich kommt es zu einem vielversprechenden Termin mit einem Automobilhersteller. Erich soll sein Mittel vorf√ľhren. Auf dem Werksgel√§nde hat man eine Fl√§che von einem Quadratmeter mit Roh√∂l pr√§pariert. Es sind Mitglieder des Aufsichtsrates, wie auch ein Manager, der Leiter der Entwicklungsabteilung und einige Ingenieure vor Ort. Erich hatte ernste Probleme f√ľr diesen kleinen Fleck die genaue Menge an Bindemittel zu produzieren, denn die Zusatzstoffe waren nicht einfach zu bekommen.
Dennoch ist er mehr als froh, dass es zu diesem Treffen gekommen ist. Er sch√ľttet das Pulver √ľber die verdreckte Fl√§che und sofort beginnen die Bakterienkulturen zu arbeiten. Das Roh√∂l rei√üt auseinander und zwischen kleineren √Ėlflecken bilden sich Rinnsaale aus klarem Wasser. Die Zuschauer sind sichtlich verwundert. Erich holt einen Teel√∂ffel aus der Tasche und versucht ein paar Tropfen des Wassers aufzufangen. Dann sagt: "Schauen sie her, es ist trinkbar." Man wirft ihm misstrauische Blicke zu, doch Erich schluckt das Wasser vor aller Augen.
Nach drei Minuten befindet sich auf dem Boden ein großer Wasserfleck mit schwarzen Flecken. Das Bindemittel hat nicht gereicht, um alles aufzulösen.
Dennoch sind die Zuschauer beeindruckt, obwohl niemand es wagt, auch von dem Wasser zu kosten. Man verspricht Erich, dass sie einen zweiten Termin wahrnehmen wollen und weitere Gutachter hinzuziehen werden.
Doch dann passiert nichts.
Erich ruft mehrfach bei ihnen an, doch er wird vertr√∂stet und weitere Wochen vergehen. Erich ist entt√§uscht. Ist wirklich niemand in der Lage, den Wert seiner Erfindung zu sch√§tzen. Was gibt es Schlimmeres als eine √Ėlkatastrophe? Nat√ľrlich gibt es noch Schlimmeres, doch es geh√∂rt doch zu den Schlimmsten Dingen, die in einer modernen Welt passieren k√∂nnen. Erich entschlie√üt sich nun doch an die Presse zu gehen und vor allem wendet er sich an Greenpeace. Hier erh√§lt er tats√§chlich Aufmerksamkeit und man verspricht ihm, dass sie ihm mit seiner Erfindung helfen wollen. Der normalen Presse ist es kaum mehr Wert, als eine kleine Spalte auf den hinteren Seiten der Tageszeitungen.
Erich erkennt, das Umweltschutz zwar absolut n√∂tig ist und alle reden dar√ľber, doch niemand ist bem√ľht sich wirklich daf√ľr einzusetzen. Jedenfalls nicht die Firmen, die unmittelbar als Verursacher f√ľr solcher Art von Umweltkatastrophen in Frage kommen.

Auch Greenpeace l√§sst sich Zeit mit ihrem Engagement. Fast ein halbes Jahr vergeht, als er mit Margot an einem sommerlichen Herbstag im Cafe sitzt. Das normale Leben hat sie fast wieder eingeholt. Margot und Erich haben endlich wieder viel mehr Zeit f√ľreinander und sie gibt ihm viel Zuspruch. Wenn ihr auch nie klar werden wird, wie oder was er da im Einzelnen erfunden hat, so wei√ü sie doch, dass seine Absichten edel sind und er hat es ja auch geschafft.
Plötzlich tritt ein gut aussehender, junger Mann, in einem Anzug an ihren Tisch. Er trägt eine Sonnenbrille und hat einen dunklen Teint. Er sagt höflich in gutem deutsch: "Darf ich mich setzen?" Sie schauen sich beide fragend an, dann sagt Margot kurzentschlossen: "Bitte." Er sagt sofort: "Wir kennen uns nicht, ich komme im Auftrag von einer Firma, die sich mit ihrem Patent beschäftigt hat. Sie haben großes Interesse. Wie ist es mit ihnen, haben sie schon Partner gefunden?"
Erich sch√ľttelt nur den Kopf, im Grunde m√∂chte er gar nichts dazu sagen. Die Entt√§uschung wiegt schwer.
"Mein Name ist Ali und ich komme aus Saudi Arabien. Ich hoffe das ist f√ľr sie kein Problem?"
Margot sagt: "Aber nein, warum sollten wir damit ein Problem haben?" Margot hat sich vor etlichen Wochen das erste Mal dar√ľber Gedanken gemacht, was es bedeuten k√∂nnte, wirklich reich zu sein. Zu der Zeit war Erich noch v√∂llig euphorisch und √ľberzeugt davon, dass er seine Erfindung verkaufen kann. Der Traum war schnell ausgetr√§umt. Geld hatte bisher auch nie eine wirklich bedeutende Rolle in ihrem Leben gespielt. Aber man kann ja mal daran denken. Jetzt lodert f√ľr einen Augenblick noch einmal dieser Gedanke auf. Ein Mann aus Saudi Arabien kann nur Geld bedeuten.
Ali sagt: "Sch√∂n, dann will ich gleich zur Sache kommen. Die Firma Saudi Recycle Team, SRT, ist bereit eine nicht unbetr√§chtliche Summe f√ľr ihr Patent auszugeben. Sie k√∂nnen sich vorstellen, dass gerade wir ein Interesse an einem wirksamen Mittel gegen Verschmutzungen durch Roh√∂l haben?"
Erich nickt zustimmend. Margot sagt spontan: "Sie sitzen ja direkt an der Quelle, sozusagen." Sie lächelt ihn dabei freundlich an.
"Genau, wir haben tagtäglich mit diesen Problemen zutun. Ehrlich gesagt, ich kann es gar nicht verstehen, dass man ihrer Erfindung so wenig Aufmerksamkeit entgegen bringt. Es ist atemberaubend, wenn es wirklich funktioniert."
Erich sagt sofort energisch: "Es funktioniert!" Margot fasst ihn an den Arm, da er so heftig reagiert.
Ali sagt: "Ich glaube ihnen, keine Frage, auch wenn ich es noch nicht gesehen habe."
Erich erwidert: "Das k√∂nnen sie, wir wohnen 12 Minuten von hier. Ich kann es ihnen sofort vorf√ľhren."
"Das w√§re gut, denn ich bin beauftragt worden, mich selbst davon zu √ľberzeugen. Wollen wir f√ľr sp√§ter einen Termin machen?"
Erich sagt: "Wir können sofort hingehen, in einer halben Stunde sind wir wieder hier?"
Ali nickt zustimmend und sagt: "Gut, dann lassen sie uns keine Zeit verlieren. Ich liebe solche direkten Verhandlungen und glauben sie mir, es wird nicht ihr Schaden sein."
Margot bezahlt noch die Rechnung und sie laufen gem√ľtlich zur Garage. Unterwegs fragt Margot: "Sagen sie, ihr Auftraggeber, ist es ein Scheich?"
Ali antwortet: "Ja, das kann man so sagen. Er gehört sogar der Familie des Königs an."
Damit ist f√ľr Margot alles gekl√§rt, diesmal musste Geld flie√üen.
In der Garage dauert es kaum 10 Minuten, bis sie wieder herauskommen. Erich war f√ľr solche kleinen Vorf√ľhrungen bestens pr√§pariert. Ali hat sogar den Mut das Wasser zu trinken, was kurz zuvor noch Roh√∂l war. Er st vollst√§ndig √ľberzeugt, denn das Material was Erich ihm unter die Nase gehalten hat, war eindeutig Roh√∂l, das war keine Frage.
Margot sagt: "Sagen sie, wir können auch auf eine Tasse Kaffee ins Haus gehen." Sie will Ali jetzt nicht mehr weglassen, bis er gesagt hat, was sie Erich zahlen wollen.
Ali stimmt zu. Während Margot noch den Kaffee zubereitet, sitzen Ali und Erich auf dem Sofa im Wohnzimmer. Ali fragt: "Sagen sie, wie sind sie darauf gekommen?" Erich sagt kurz: "Ich hasse Umweltverschmutzung. Es ist eigentlich ein Witz, dass es noch nicht von andren erfunden wurde."
Ali fragt: "Was haben sie sich eigentlich vorgestellt, wie viel erwarten sie f√ľr ihr Patent?"
Es bleibt still, Erich weiß es nicht. Was soll er jetzt sagen?
Ali nimmt ihm die Entscheidung ab und sagt: "Ich sehe schon, sie sind Erfinder und kein Geschäftsmann..." Er lächelt, dann sagt er: "...Wie ist es mit 10 Millionen US Dollar?"
Es klirrt und scheppert und Margot steht in der T√ľr, mit offenem Mund und leerem Tablett. Alles liegt am Boden. Der Kaffee sucht sich seinen Weg zwischen Teppich und der Br√ľcke und versickert in den Spalten des Parketts.
Erich ist blass.
30 Sekunden ist es still, dann sagt Erich: "In Ordnung, wir machen das Gesch√§ft. Besser heute als niemals. Besser mit ihnen, als mit niemandem. Ich bin √ľberzeugt davon, das sie das Richtige tun werden."

Kaum drei Tage vergehen, da erhält Erich den Vertrag. Ali bringt ihn persönlich vorbei. Am selben Tag klingelt das Telefon und Margot wird von ihrer Bank angerufen. Eine Angestellte teilt ihr mit, dass ihr Konto mit 10 Millionen Dollar aufgestockt wurde. Zuerst dachte man an einen Buchungsfehler, doch dann war alles richtig. Beide freuen sich.
Erich holt seine Forschungsarbeit und alle Aufzeichnungen aus dem Schlie√üfach der Bank und √ľbergibt alles an Ali.
Beim Abschied sagt er: "H√∂ren sie zu, sollten ihre Leute damit nicht klar kommen, dann melden sie sich und ich komme zu ihnen r√ľber und helfe ihnen. Sie m√ľssen das Bindemittel k√ľhl lagern und vor allem m√ľssen sie gro√üe Mengen herstellen, um eine gr√∂√üere √Ėlpest einzud√§mmen."

Ali sagt: "Das ist sehr freundlich von ihnen und im Namen der SRT möchte ich noch meinen Dank aussprechen. Ja, ich kann sogar soweit gehen, zu sagen, das ganze arabische Volk hat ihnen zu danken."
Ali sollen sie nie wieder sehen.

Kurz vor Weihnachten erhält Erich einen Brief, anscheinend aus Saudi Arabien, was nicht so einfach zu entziffern ist anhand der Frankierung.
Er liest den in englisch geschriebenen Brief:

Lieber Herr Erich Krochner

Ich m√∂chte mich auf diesem Weg f√ľr die gute Zusammenarbeit mit ihnen bedanken. Ihre Erfindung erm√∂glicht es uns, das arabische Volk auf einen neuen Weg zu bringen. Allein ihrem Erfindungsgeist, ist es zu verdanken, dass wir den Lauf der Geschichte auf einen neuen Weg bringen k√∂nnen. Endlich kann mein Volk, das Protektorat der imperialistischen USA abstreifen und seine eigenen Wege gehen. Wir verdanken ihnen viel. Vielleicht wird ihnen erst viel sp√§ter bewusst, was sie tats√§chlich mit dieser Erfindung geleistet haben. Aber allein ihr Engagement, etwas f√ľr den Umweltschutz zutun, ist aller Ehren wert und verdient meine Hochachtung.

Sch√ľtze sie Gott der Allm√§chtige

Osama Bin Laden

Erich sein Herz schlug noch nie schneller als in diesem Augenblick. Sollte er wirklich mit dem meistgesuchten Terroristen dieser Welt Geschäfte gemacht haben? Undenkbar!
Die ganze Nacht diskutiert er mit Margot, was dieser Brief wirklich zu bedeuten hat. Margot versucht ihn zu beruhigen und gibt zu bedenken, dass mehrere Araber Osama Bin Laden hei√üen k√∂nnten. Es √ľberzeugt Erich nicht im Geringsten. Sp√§ter sagt sie: "Und wenn schon. Dieser Mann hat auch viel Gutes f√ľr sein Volk getan. Es hat doch immer eine gute und eine schlechte Seite. Die Amerikaner machen auch nicht alles richtig."
Mögen ihre Argumente auch so ein paar Zweifel beseitigen, wohl ist ihm nicht. Er sagt: "Margot, ich hätte es nie an ihn verkauft. Er ist und bleibt ein Mörder. Und -- Was will er mit dem Zeug?"
Margot spekuliert: "Er wird seinen Leuten helfen wollen, vielleicht in Afghanistan, vielleicht im Irak oder anderswo. Da gibt es doch bestimmt viele Umweltprobleme."
Die weitere Diskussion f√ľhrt zu einer schlaflosen Nacht, aber zu keinem Ergebnis.

Zwei Tage später, einen Tag vor Heiligabend, sie sitzen vor dem Fernseher und schauen sich die Nachrichten an.
Die Sprecherin sagt: "...wir schalten nun zu unserem Korrespondenten nach Kuwait."
Der Reporter berichtet: "Die Firma Kuwait-Oil hat heute durch ihren Pressesprecher verlauten lassen, dass es seit mehreren Tagen ernste Probleme bei der √Ėlf√∂rderung gibt. Mehrere ansonsten ertragreiche Quellen, f√∂rdern kein Roh√∂l mehr. Obwohl die wissenschaftlichen Gutachten von einer F√∂rderungsmenge von mehreren Milliarden Barrel ausgehen, flie√üt aus ca. 123 Quellen kann √Ėl mehr nach. Mehr wurde bisher nicht bekannt."
Die Nachrichtensprecherin fragt: "Wie m√ľssen wir das verstehen, wenn kein √Ėl mehr kommt? Sind die Quellen leer?"
Der Reporter: "Dazu hat sich Kuwait-Oil nicht weiter ge√§u√üert. Man h√§lt sich √ľberhaupt sehr bedeckt in dieser Sache. Es kam wohl auch nur an die √Ėffentlichkeit, weil ein Ingenieur nicht seinen Mund halten konnte."
Dann sagt die Nachrichtensprecherin: "Soeben kommt noch eine zweite Meldung herein, die besagt, dass wohl das gleiche Phänomen, auch in Saudi Arabien, im Irak, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und wohl auch in Bahrain aufgetreten ist."
Der Reporter meldet sich aus dem Hintergrund und sagt: "Also, dar√ľber habe ich noch keine Erkenntnisse, aber es sieht wohl danach aus, dass wir hier vor einem ernstzunehmenden Problem bei der √Ėlf√∂rderung stehen. Ich denke wir m√ľssen abwarten, bis sich die offiziellen dazu √§u√üern werden."

Erich sieht ungläubig in den Fernseher und ihn beschleicht eine Vorahnung.

In den n√§chsten Wochen √ľberschlagen sich die Ereignisse. Zwischendurch wird die Krise mehrmals heruntergespielt, um dann jedoch wieder als unglaubliche Katastrophe geschildert zu werden, die die Weltwirtschaft zum erliegen bringen wird. Die Details kommen nur bruchst√ľckhaft in die √Ėffentlichkeit. Unglaublich scheint zu sein, dass anstatt Roh√∂l pl√∂tzlich reines Trinkwasser gef√∂rdert wird. Jeden Tag wird dar√ľber in den Medien berichtet. Mit der Weile sind auch Nordseequellen und sogar die im pazifischen Raum betroffen.

Im Januar erhält Erich einen zweiten Brief vom gleichen Absender. Diesmal öffnet er ihn und liest sofort die Unterschrift: Osama Bin Laden

Er ist schockiert und liest den Brief:

Lieber Herr Erich Krochner

Sehen sie sich ihr Werk an! Mit einigen kleinen Ver√§nderungen haben wir es geschafft, ihre Bakterienkulturen so zu ver√§ndern, dass sie sich exponential vermehren. Tats√§chlich reicht nun eine kleine Menge ihres Bindemittels aus, um √Ėlquellen in Trinkwasser umzuwandeln. Die Tatsache, dass bald in allen arabischen Staaten kein Erd√∂l mehr vorhanden sein wird, wird dazu f√ľhren, dass das Interesse an unserer Region schwinden wird. Die USA wird keinen Grund mehr haben, unsere L√§nder auszubeuten. H√§tten wir geahnt wie instabil Erd√∂l ist, dann h√§tte diese Ma√ünahme schon vor Jahrzehnten durchgef√ľhrt werden k√∂nnen. Das arabische Volk erh√§lt nun Trinkwassermengen, die ihnen ein Aufbl√ľhen der Kulturen verspricht.
Wir sind ihnen sehr zu Dank verpflichtet. Da ich, wie sie bestimmt wissen, nicht offiziell auftreten kann, verbleibt mir nur, sie mit einem Gebet zu ehren, einen offiziellen Orden kann ich nicht vergeben. Betrachten sie sich dennoch als einen der Auserwählten, die Allah mit offenen Armen empfangen wird. Sollten sie jemals die Absicht haben nach Arabien zu kommen, dann melden sie sich unter dieser Nummer: 89 0017 8563972.

Sch√ľtze sie Gott der Allm√§chtige

Osama Bin Laden

P.S. Ich muss zugeben, dass wir den Wachstumsprozess nicht in den Griff bekommen haben, aber auch dies ist ganz in unserem Sinne, die Weltwirtschaft zu schw√§chen. Es kann auch nur in ihrem Interesse sein, als Umweltsch√ľtzer, die Gei√üel der Menschheit, n√§mlich die Gier nach Bodensch√§tzen empfindlich zu st√∂ren.

Erich begreift nur langsam die Tragweite dieser Worte und ihm wird nur allzu bewusst, dass ein weltweites Chaos in der Luft liegt. Aber auch sein Privatleben wird zu einem Chaos werden, wenn sie erst einmal begriffen haben, dass er dahinter steckt. Wahrscheinlich wird der CIA ihn verhören, vielleicht wird man ihn nach sogar Guantanamo verschleppen .

Margot sagt zu ihm: "Wei√üt du, du hast es gut gemeint. Mach dir keine Vorw√ľrfe. Vielleicht wird es vieles auf dieser Welt verbessern. Vor allem machen wir noch einmal einen Neuanfang." Erich schaut w√§hrend dieser Worte nachdenklich aus dem kleinen Fenster des Flugzeuges in dem sie sitzen. Am Heckfl√ľgel erkennt man die Aufschrift 'Arabian Airlines' und in der Hand h√§lt er sein Handy.




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"Die Natur spielt verr√ľckt, aber wir haben sie auf die Idee gebracht!"

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Rainer
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hallo yza,

auch wenn es nur ein kleiner fehler ist, bitte NaOH statt NA2OH.
und, sollte es sich nicht um ein biochemisches labor handeln, in einem chemischen labor haben kann man mit bakterien nicht viel anfangen .


viele gr√ľ√üe

rainer

p.s. das gemecker ist nett gemeint, da mir dein text gefallen hat, sonst hätte ich einfach "nur" bewertet...
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yza
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Thanx :-)

Sehr nett, der Hinweis, das ändere ich doch glatt.
NA2OH ist egal, es steht sozusagen f√ľr alle Verbindungen :-)
Muss zugeben, dass ich mit Chemie nichts am Hut habe.
Der Hinweis auf Biochemie ist sehr intelligent, na klar!!!!

Danke dir und hoffe die Geschichte war zum Schmunzeln, auch zum Nachdenken. Denn Fakt ist, diese Erfindung gibt es tats√§chlich. Es ist sogar ein Buch √ľber den Erfinder geschrieben worden. Und es will keine Firma einsetzen. Er kann tats√§chlich aus Roh√∂l, trinkbares Wasser herstellen.

ciao Gert
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MDSpinoza
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noch'n Tip: es heißt DIE CIA (Central Intelligence Agency) Siehe: Hier klicken

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Rainer
???
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hallo yza,

*klugscheißmodus an*

ich komme doch noch mal auf die chemie zu sprechen. wenn du irgendetwas allgemeines haben willst, dann nimm z.B. ROX - das steht f√ľr eine organische verbindungsklasse mit zwei unterschiedlichen resten - ergo gibt es eine unendliche anzahl an real m√∂glichen verbindungen.

dass mensch roh√∂l mit hilfe von bakterien abbauen kann scheint mir m√∂glich zu sein. allerdings d√ľrfte die ausbaute an reinem wasser dabei eher gering sein, da roh√∂l aus (vereinfacht gesagt) kohlenwasserstoffen besteht. auch bakterien schaffen die umwandlung von kohlenstoff zu wasserstoff nicht - es sei denn, es sind kernspaltende alienbakterien . die terrestrischen bakterien dagegen ern√§hren sich von dem "kohlenstoff" des √∂ls, und bauen ihn in ihre eigenen k√∂rper ein, bzw. veratmen ihn (energie) zu kohlendioxid.der gro√üe nutzen dieser erfindung ist die REINIGUNG von mit roh√∂l kontaminiertem wasser, so dass das wasser √ľbrigbleibt - der zugewinn an wasser AUS roh√∂l (s.o.) ist dagegen eher marginal.

*klugscheißmodus aus*

viele gr√ľ√üe

rainer


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yza
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Danke f√ľr den Tip...

... H√∂rt sich nach professionellen Ausk√ľnften an!

Vor drei Tagen habe ich nur mit einem Ohr auf 3Sat in Kulturzeit etwas dar√ľber geh√∂rt. Die Erfindung muss es geben, vielleicht hei√üt der Autor oder der Erfinder so √§hnlich wie 'Erich Krochner'.
Angeblich versucht der Erfinder schon seit l√§ngerer Zeit sein Produkt an den Mann zu bekommen, der Autor schrieb √ľber seinen verzweifelten Versuch einen Roman, in dem der Erfinder diese gute Erfindung, ihrer Bestimmung zu zu f√ľhren versucht, n√§mlich dem Umweltschutz...

Was da nun wirklich im Detail dran ist, kann ich nicht sagen, ohne selbst recherchiert zu haben.

Danke f√ľr den Feedback
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