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Leselupe.de > Science Fiction
Babylon 3 (Kurzgeschichte)
Eingestellt am 16. 01. 2002 19:18


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Anamida
???
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Babylon 3 (Kurzgeschichte)

Ich betrat die runde Raumstation als Gewinner einer Gameshow. Ich konnte es immer noch nicht fassen, als ich auf dem obersten Deck des runden Foyers am Gel├Ąnder stand und mein Blick auf die unteren Decks fiel. Der Anblick erinnerte mich an ein altes, terranes Treppenhaus aus dem Jahr 1930 oder so. Da ahnte ich noch nichts von der Katastrophe, die nur zu bald geschehen w├╝rde.
├ťberall sah ich Menschen und Aliens in gemeinsamen gesch├Ąftigen treiben. Da reihten sich Menschen und Au├čerirdische beieinander, boten Waren oder Handlungen feil. In einer Ecke, neben einem der riesigen Panoramafenster, die hier ├╝blich waren, weilten dunkelh├Ąutige Menschen, die Sand von den terranen W├╝sten feilboten. Gleich daneben standen behaarte, gro├če au├čerirdische Wesen mit Kr├╝gen unbestimmbaren Inhaltes. Dazwischen rannten Kinder von der Erde und anderen Planeten gemeinsam durch die Ansammlung von Menschen und Aliens.
Nachdem ich dem bunten Treiben ├╝berdr├╝ssig geworden war, stieg ich mit einem Mann und einem sehr alienhaften Wesen in den Lift. Ich ├╝berlegte mir gerade woher der Alien wohl kommen m├Âge, da blieb der Lift stehen. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, bis entfernte Schreie zu uns drangen. Der Mann, bla├č und hager machte seinen Gef├╝hlen Platz in dem er pubste. Der Alien, ein Singsva wie mir der gedrungene Mann erz├Ąhlte, versuchte uns aus unserer Zwangslage zu befreien, was gar nicht so einfach war. Endlich nach geraumer Zeit fanden wir eine ├ľffnung, nachdem wir die ganze ovale Kabine abgetastet hatten. Der schm├Ąchtige Mann, ├╝brigens ein Teppichh├Ąndler, hielt sich beim ├Âffnen der kleinen Luke unauff├Ąllig zur├╝ck. Wir bekamen sie auch ohne seine Hilfe auf und konnten uns nun in die schmale ├ľffnung zw├Ąngen. Der Schacht war aber nicht eng, wie die kleine ├ľffnung vermuten lie├č, nein er war ger├Ąumig genug um in geb├╝ckter Haltung zu durchlaufen. Vor mir, der Singsva, der sich zum Anf├╝hrer erkoren hatte, war schweigsam auf der Suche nach einem Ausgang. Ganz im Gegensatz zu Picar, dem Teppichh├Ąndler, er schien seine Angst mit endlos langen Tiraden von den Unbillen eines kleinen Mannes, der nur sein Lebensunterhalt verdienen wollte zu ├╝bert├╝nchen. Eine ├ľffnung zu finden war gar nicht so leicht, da der Schacht aus glatten, blanken Metal bestand. Die ├ľffnung h├Ątten der Singsva und auch ich ├╝bersehen und der Teppichh├Ąndler wohl erst recht, wenn er nicht so heftig wie ein Vulkanausbruch geniest h├Ątte und mit seinem Kopf gegen besagte ├ľffnung gesto├čen w├Ąre. Dieser Metallschacht, auf den ich nun einen Blick werfen konnte, schien endlos lang zu sein und obendrein war er auch noch so schmal, das wir nur mit m├╝h und not durchkriechen konnten; einzelnd nat├╝rlich!
Nach vielen Sackgassen fanden wir endlich doch einen Ausgang, wir landeten in einem Restaurant. Auf den ersten Blick schien alles normal. Doch der Sigsva, das alienhafte Wesen, war mi├čtrauisch. Mit recht, wie sich herausstellte. Die G├Ąste waren ├╝ber ihrem essen erstarrt, was aber nicht an den Speisen lag. Der Singsva erkl├Ąrte es als Werk von Alienguerillias, genauer gesagt, von Thesscurern. Anscheinend glaubten diese Delinquenten, das die Raumstation gebaut worden sei, um ihre und einige weitere Arten zu versklaven und zu unterjochen. Und nun waren sie hier um dieses mit Gewalt zu verhindern.
Pl├Âtzlich h├Ârten wir, bzw. der Singsva Schritte. Wir setzten uns zur Tarnung mit mulmigem Gef├╝hl zwischen die erstarrten G├Ąste. Da st├╝rmten auch schon ein Dutzend Thesscurer herein und w├Ąren auch fast gleich wieder verschwunden, wenn Picar nicht genie├čt h├Ątte. Die Guerrilias ballerten wie wild in der Gegend herum und durchsiebten alles was in ihre Schu├člinie kam. Dazu geh├Ârte auch Picar` s Kn├Âchel. Er schrie aber nicht, weil ich ihm den Mund zuhielt. Der Singsva zog Picar behende in die K├╝che und ich kroch hinterher. Dort suchten wir nach einen Ausweg. Das Geballere verstummte. Verzweifelt suchten wir einen Ausgang und auch diesmal war uns das Gl├╝ck hold, wir entkamen durch den Abfallschacht. Im M├╝llcontainer machte ich den Vorschlag uns zur Br├╝cke durchzuschlagen. Doch der Singsva war der Ansicht, das die schon Bescheid w├╝├čten. Wir sollten uns lieber nach einer Fluchtm├Âglichkeit umsehen. Au├čerdem sei Picar nicht in der Lage sehr weit zu gehen. Wir einigten uns darauf nach einer geeigneten Transportm├Âglichkeit zu suchen.
├ťberall auf der Station entdeckten wir Bomben, wir konnten sie nicht entsch├Ąrfen. Wir fanden noch drei Walelier und einen terranischen Offizier. Er zeigte uns den Weg zu den Rettungskapseln und ging weitere ├ťberlebende suchen. Wir schafften es gerade noch rechtzeitig, denn schon wenige Minuten sp├Ąter explodierte die ganze Station.
Tagesp├Ąter wurden wir von einem Raumkreuzer gefunden. Wir berichteten dem Captain nat├╝rlich alles, aber es glaubte uns nicht. Niemand glaubte uns. Sie denken, wir h├Ątten diese neue Massendroge Lavernas genommen und einen unglaublichen Trip gehabt.
Glaubt ihr das auch?

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flammarion
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zu

erst einmal herzlich willkommen auf der lupe. ein unglaublicher trip ist das alle mal, was du uns hier geschilderet hast. liest sich trotz der vielen rechtschreibfehler gut. also bau babylon 3 wieder auf und berichte weiter. ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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Anamida
???
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Re: zu

vielen Dank f├╝r deine aufbauende Kritik. Schaue mir die Fehler noch ma etwas n├Ąher an (war mir keinerb mehr bewu├čt, bzw. WORD). liebe gr├╝├če Anamida

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