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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Bahnfahrt
Eingestellt am 11. 12. 2018 20:47


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Lykill
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2018

Werke: 4
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Stumm saßen sie sich im Zugabteil gegenĂŒber. Er war in seinen Ebook-Reader vertieft. Sie las ein Buch. Hin und wieder schmunzelte er, sah auf und schaute sie an, dann guckte wieder auf sein GerĂ€t. Sie öffnete ihren Mund und strich sich mit der Zunge ĂŒber die Lippen, die sich zu einem sinnlichen LĂ€cheln verformten. Deutlich nahm er ihre Erregtheit wahr und erhaschte einen Blick auf den Titel ihres Buches: Das Delta der Venus von AnaĂŻs Nin. Er kannte den Klassiker mit erotischen Kurzgeschichten, der lange Zeit von BedenkentrĂ€gern fĂŒr den allgemeinen Genuss verboten war. Interessiert, aber unauffĂ€llig sah er ihr beim Lesen zu.
    Ihr kurzer Rock war ein gutes StĂŒck hochgerutscht. Er sah, wie ihre Schenkel sich anspannten und wieder lösten. Deutlich nahm er ihren unruhigen Unterleib wahr, der sich fast unmerklich auf dem Sitz vor- und zurĂŒckschob. Zu gerne hĂ€tte er jetzt gewusst, welche Geschichte sie gerade las. Ihre Schenkel öffneten sich ein StĂŒck weiter, und er bekam einen freien Blick auf ein Etwas von Stoff, das die Formen ihrer Labien nachzeichnete. Abwechselnd schaute er auf seinen Reader und zwischen ihre Schenkel. Der Kleine in seiner Hose zeigte erste Regungen.
    BeilĂ€ufig fuhr sie mit ihrer Hand ĂŒber ihren Busen, bevor sie die Buchseite umschlug. Die Nippel unter ihrer Bluse schrien geradezu nach Freiheit. Ihm wehte ein Duft von Osmanthus entgegen. Gierig sog er es auf. Sie blickte auf und sah ihm ins Gesicht als er sie gerade wieder anguckte. Beide erröteten.




    Ihre Brust hob und senkte sich im Rhythmus ihres schweren Atmens. Ihre ZĂ€hne lagen nun auf ihrer Unterlippe, und sie las weiter. Mit Ungeduld nahm sie Zeile fĂŒr Zeile in sich auf und spannte dabei ihre Schenkel und Pobacken scheinbar unauffĂ€llig, doch fĂŒr ihn sichtbar im Gleichtakt mit dem leichten Rutschen auf dem Sitz. Sie strich ihren Rock glatt; aber er sah deutlich, dass es nicht der Rock war, den sie zu glĂ€tten suchte.
    Die Vibrationen des Zuges ĂŒbertrugen sich auf ihre erogenen Zonen. Ihr entfuhr ein kaum hörbares Seufzen, und ihre Wangen glĂŒhten. Sein Blick war nun von ihr gefangen. Sie lugte kurz auf seine helle Leinenhose in der sich sein Klöppel gegen den Stoff spannte. Deutlich zeichnete sich die Eichel unter dem Stoff ab, und ein Lusttropfen fĂ€rbte ihn dunkel. Ihr Atmen wurde schneller.
    Wieder fasste sie sich an die Brust und kniff sich in den Nippel, um sich gleich darauf mit der Hand durch die Haare zu fahren und weiter an die RĂŒckseite ihres Halses, wo sie sich mit den Fingerkuppen die Haut streichelte. Die Spannung oberhalb ihrer Knie wuchs. Sie hob den Kopf und schloss die Augen, wĂ€hrend sie nochmals mit der Hand ĂŒber die Brust strich und die andere Brustwarze kniff, bevor sie die nĂ€chste Seite umschlug.
    Sein Kopfkino spielte nun verrĂŒckt. Blut schoss ihm gleichzeitig ins Gesicht und in den Unterleib. Erneut erreichte eine Wolke ihres Duftes seine Nase. Er schloss die Augen und befeuchtete seine Lippen. Dann hörte er ihr gedĂ€mpftes Stöhnen.
    Gleichzeitig rissen beide ihre Augen wieder auf als der Zug ĂŒber eine Unebenheit rollte und dann in eine enge Kurve fuhr. Ihr Becken rutsche nach hinten und plötzlich kniff sie ihre Schenkel zusammen und schloss die Augen wieder. Er hörte ihr Stöhnen nun deutlich und sah, wie eine Welle leichter Spasmen ihren Körper durchzuckten.
    Er lĂ€chelte sie an, als sie die Augen wieder öffnete und genoss die unbefriedigte Spannung in seiner Hose.
    Die Durchsage mit dem Hinweis auf den nĂ€chsten Bahnhof holte beide zurĂŒck in die RealitĂ€t. Sie knickte ein Eselsohr in die Buchseite, die sie gerade gelesen hatte, klappte das Buch zusammen und gab es ihm. »Ein Geschenk fĂŒr Sie«, sagte sie, schnappte sich ihren Schulrucksack und ging zum Ausgang.
    Â»Danke«, sagte er leise und legte das Buch in den Korb seines Rollators.

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Wipfel
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Registriert: Feb 2008

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Servus Lykill,

kurz und knackig ist deine Geschichte - eine flĂŒchtige Begegnung. Du spielst mit dem Leser, schaltest das Kopfkino an und lĂ€sst ihn verblĂŒfft zurĂŒck. Ich finde, das Ende deiner Geschichte gelungen. ist dir wirklich gut gelungen. Pfiffig.

GrĂŒĂŸe von wipfel

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Lykill
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2018

Werke: 4
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Hallo Wipfel,

freut mich, dass die Geschichte Dir gefÀllt.

Liebe GrĂŒĂŸe
Lykill

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