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Leselupe.de > Gereimtes
Bald ist Ostern, dem Osterspaziergang nachempfunden
Eingestellt am 06. 04. 2007 00:17


Autor
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Marie-Luise Wendland
???
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Bald ist Ostern
(Dem Osterspaziergang nachempfunden)

Vom Staube befreit sind Tisch und Schr├Ąnke
durch der Hausfrauen gro├čen, eifrigen Flei├č
Es blinkt und gl├Ąnzet wie man wei├č,
und im Park sind aufgestellt die B├Ąnke.
Es ist, als wispert's und t├ÂntÔÇÖs dort leisÔÇÖ.

Man f├╝hlt sich wohl, wenn die Sonne scheint.
Vermisst nicht die St├╝rme, den Regen, den Schnee
ist froh, wenn Petrus es gut mit uns meint.
Der Abschied vom Winter tut keinem weh.
Es ist, als ob Glocken heller klingen.
Wir h├Âren die kleinen V├Âgel singen.
Am Himmel wei├če W├Âlkchen zu sehen.
Sch├Ân, zu zweit durch das Leben zu gehen.

Kinder sind froh, spielen und tollen
lassen sich ├╝ber den Rasen rollen.
Ostern naht, wir freuen uns drauf.
Das H├Ąschen bringt uns Eier zuhauf,
vergessen ist nicht des Festes Sinn.
Wir gehen mit Andacht zur Kirche hin.
f├╝hl'n uns, als w├Ąren wir auferstanden
f├╝hlen uns nun wie neugeboren.
befreit von Winters harten Banden,

als Fr├╝hlingskinder auserkoren
und tanzen fr├Âhlich in der Menge.
Es ist nun, als w├╝rd die Welt ganz weit,
vergessen ist so manches Leid
Verschwunden ist die hemmende Enge
Wir sind nun ganz gl├╝cklich, frank und frei
vorbei ist des Winters L├Ąnge.
und vergessen des Winters Einerlei

Bunte Kleider m├Âchten wir tragen,
keine M├Ąntel und gef├╝tterten Schuh,
doch manchmal m├╝ssen wir uns fragen,
gibt uns der Fr├╝hling innere Ruh?
Nat├╝rlich muss man jemanden finden,
der mit uns genie├čt die L├╝fte, die linden.

Zufrieden ruf ich ganz entz├╝ckt:
Fr├╝hling, ja, du hast uns begl├╝ckt.

Marie-Luise Wendland















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Marie-Luise Wendland
Carpe diem!

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Brigitte Pulley-Grein
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Bald ist Ostern

liebe marie-luise wendland,

der grundgedanke deines gedichtes ist nicht schlecht, und der erste vers liest sich auch noch ganz ordentlich!
dann verlierst du dich allerdings in sehr abgedroschenen klischeemetaphern, abgesehen davon holperts beim lesen doch gewaltig, denn weder versmass, metrik noch reimschema finden bei dir durchg├Ąngig beachtung. dadurch verleidets mir das lesen.
bitte lies dir doch einmal goethes <osterspaziergang> laut vor und achte dabei insbesondere auf die o. angesprochen kritikpunkte. dann versuche deine verse denen des goetheschen gedichtes formal! anzugleichen. und metaphern, <wie sonne wind und schnee, winter ade> sind doch sehr ausgelutscht. es gibt immer wieder neue wortsch├Âpfungen, sei kreativ, lasse deiner phantaie freien lauf, suche deine eigene sprache!
alles gute und ein frohes osterfest w├╝nscht dir,

brigitte pulley-grein.
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Ich glaube an die Magie der Liebe (Hermann Hesse)

Brigitte Pulley-Grein

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Marie-Luise Wendland
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Bald ist Ostern

Hallo Brigitte,
ich danke dir f├╝r deine kritische Betrachtung.
Da Goethes Faust mein absolutes Lieblingsst├╝ck ist, f├Ąllt mir zu Ostern immer der“Osterspaziergang“ ein.
Mein Gedicht war einfach ein Experiment. Das so hinzukriegen, war ein ganz sch├Ânes St├╝ck Arbeit.
Ich meine, ich h├Ątte mich an das Reimschema des Osterspazierganges gehalten, habe auch die Silben gez├Ąhlt.
Nat├╝rlich sind mir nicht so hehre Worte wie unserem Dichterf├╝rsten eingefallen obwohl “Winter ade, scheiden tut weh“ von keinem geringeren als von Hoffmann von Fallersleben stammt.
Ich w├╝nsche dir auch ein sch├Ânes Osterfest
Marie-Luise.

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Brigitte Pulley-Grein
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Bald ist Ostern,

liebe marie-luise,

ich wollte keineswegs dein werk schm├Ąlern, und ich habe die zeilen <winter ade, scheiden tut weh> auch nicht goethe zuschreiben wollen! es geht mir vielmehr um altbackene metaphern sowie um den rhythmus und das reimschema. silben z├Ąhlein allein ergibt noch kein gutes gedicht.
zudem solltest du auch gar nicht erw├Ągen, so hehre worte wie goethe zu (er)finden, sondern dich mit unseren derzeitigen recht vielf├Ąltigen sprachschatz auszudr├╝cken versuchen.
das ist immer ein gutes st├╝ck arbeit, davon konnten selbst die gro├čen dichter schon berichten. dennoch lasse dich nicht entmutigen, wenn du nur freudig ans werk gehst, dann wird es dir auch gelingen.
einen sch├Ânen ostersonntag w├╝nscht dir,

brigitte.
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