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Leselupe.de > Kindergeschichten
Balthasar wird unsichtbar
Eingestellt am 09. 10. 2015 13:47


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esze
Wird mal Schriftsteller
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Balthasar wird unsichtbar

Geschichte fĂŒr Kinder ab 5 Jahren.

Balthazar ist erst sechs und kann schon so viel. Er kennt alle Buchstaben, kann auf einem Bein stehen und gleichzeitig bis hundert zĂ€hlen. Er weiß, wie man Fahrrad freihĂ€ndig fĂ€hrt.

Balthasar kann alles sehr gut. Nur das GrĂŒĂŸen fĂ€llt ihm schwer. Besonders, wenn er die Großen und dazu noch in einer Fremdsprache begrĂŒĂŸen muss. Das passiert fast jeden Tag.

Balthasar wohnt in einer Großstadt, in der auch Menschen aus vielen anderen LĂ€ndern leben - AuslĂ€nder. Sie reisten einmal hierher und blieben, weil es ihnen so gut gefallen hat.

Balthasar und seine Eltern haben auslĂ€ndische Bekannte. Seine Mami versucht, sie immer in ihrer Muttersprache zu begrĂŒĂŸen. Sie möchte, dass Balthasar es auch tut. Die Bekannten freuen sich, aber Balthasar geniert sich. Zudem versteht er nicht, wieso man alle jeden Tag aufs Neue grĂŒĂŸen muss. Ist einmal nicht genug?

Letzten Samstag beim Spazieren hatte er es satt und beschloss, dass er niemanden mehr grĂŒĂŸen wird. Einfach so.

Kurz darauf kam die kleine Marie ihm entgegen. Balthasar mag Marie sehr. Es ist so lustig, mit ihr zusammen im Freien zu rennen und Ball zu spielen. "GrĂŒĂŸ dich, Marie", hĂ€tte er beinahe gesagt, konnte sich jedoch im letzten Augenblick noch fassen: "Ich grĂŒĂŸe doch niemand mehr", meinte er und schaute einfach weg, als Marie ihm Hallo sagte. Marie wurde traurig. Balthasar fĂŒhlte sich ebenfalls betrĂŒbt.

Er ging weiter und begegnete John, seinem Englischlehrer.

"Hello, Balthasar, how are you?" - Fragte John. Ihm werde ich bestimmt nicht antworten, dachte Balthasar und zeigte John die Zunge, er musste doch auf die BegrĂŒĂŸung reagieren. John wunderte sich und schĂŒttelte den Kopf.

Balthasar setzte seinen Spaziergang fort, als ob nichts wÀre, und sah Noah, einen Jungen aus Frankreich.

"Salut, Balthasar!" - begrĂŒĂŸte ihn Noah. Balthasar schwieg als ob er seine Zunge verschluckt hĂ€tte. Vor lauter Anstrengung, nicht zu reden, wurde er sogar rot. Noah fĂŒhlte sich ungemĂŒtlich, und Balthasar dachte: "Das ist manchmal ganz schön schwer, nicht zu grĂŒĂŸen."

Und da kam sie - die Zauberin mit dem Hund. Eigentlich sah sie aus wie eine gewöhnliche alte Dame, die ihren Vierbeiner spazieren ausfĂŒhrt. Sie sprach Deutsch. Aber ein sehr spezielles - Schweizerdeutsch. Das tönte wie ein Gewitter! Ihr Kopf krönte ein grĂŒner Hut, auf dem echte Blumen wuchsen. Sie trug rote Schuhe mit silbernen AbsĂ€tzen. Die Kinder hatten großen Respekt vor der Dame.

"GrĂŒzi, Balthasar!" - sagte sie.

Baltasar fĂŒhlte sich nicht wohl und machte den Mund nicht auf.

Die Zauberin runzelte die Stirn, blieb stehen und beobachtete den Jungen.
Balthasar begegnete gerade dem Postboten Giovanni, einem sehr lustigen Herrn aus Italien.

"Bongiorno, Balthasar, come stai?" - sagte Giovanni und winkte mit den HĂ€nden wie eine WindmĂŒhle. Balthasar lĂ€chelte sogar, verlor jedoch nach wie vor kein Wort und ging am Postboten vorbei. Giovanni schaute erstaunt ihm hinterher und wurde traurig.

Die Zauberin sah das und befĂŒrchtete, dass etwas Schlimmes passieren könnte, wenn sie nichts unternimmt.

Jeder, den Baltasar nicht grĂŒĂŸt, wĂŒrde traurig, lĂ€chelt nicht mehr und kann ebenfalls aufhören, andere zu grĂŒĂŸen. Wenn sie dann vor lauter EnttĂ€uschung vergessen, ihre Blumen im Garten oder zu Hause zu gießen, die Blumen verwelken. Das sehen die Vögel. Sie verlieren ihre Freude und hören auf, zu singen. Die Welt wird grau und trĂŒb.

Schrecklicher Gedanke! Ich muss handeln, beschloss die Zauberin.

Sie drehte sich um, holte Balthasar leise ein, neigte den Kopf, schĂŒttelte etwas Blumenstaub von ihrem Hut auf den Jungen und flĂŒsterte ein Paar Zauberworte. Dann setzte sie ihren Spaziergang gemĂŒtlich fort.

Balthasar hatte gar nichts gemerkt. Ihm fiel gerade ein, dass er zum Spielplatz gehen könnte. Unterwegs begegnete er noch weiteren Bekannten. Aber niemand grĂŒĂŸte ihn.

Auf dem Spielplatz schaukelte Marie gerade. Sie quietschte vor VergnĂŒgen. Markus baute eine lange Autobahn aus Sand und fuhr mit seinem Auto hin und her. Balthasar plumpste auf die freie Schaukel neben Marie.

„Na, los“,- dachte er.

„Aaa“, - schrie Marie und sprang von ihrer Schaukel: "Markus, guck mal, die Schaukel bewegt sich von alleine. Hier spuckt es wohl“, - rief sie aus.

„Quatsch!" - sagte Markus: „Ihr MĂ€dchen denkt euch immer etwas komisches aus. Der Wind macht das und Schluss!“

„Ich bin doch kein Wind! - erwiderte Balthasar - Wieso sagt ihr das?"

„Balthasar - rief Marie erfreut aus - möchtest du mit uns Verstecken spielen? Du hast dich aber gut verborgen. Ich sehe dich gar nicht, aber ich höre dich sehr gut!“

„Man sieht mich nicht? Was redest du fĂŒr Unsinn! Schau, da bin ich doch!“ - Balthasar sprang von der Schaukel und ging zu Marie. Diese bemĂŒhte sich sehr, konnte aber trotzdem Balthasar nicht finden. Balthasar wurde sauer und beschloss, nach Hause zu gehen. Inzwischen hatte er großen Hunger.

Schon im Garten roch er, dass seine Mami eine sĂŒĂŸe Quarktorte gebacken hatte und spĂŒrte, wie ihm das Wasser im Mund zusammenlief. Als er lĂ€utete, öffnete Mami die TĂŒr. Jedoch, anstatt ihn wie gewohnt reinzulassen und zu kĂŒssen, machte sie die TĂŒr sofort wieder zu.

Balthasar schĂŒttelte den Kopf und drĂŒckte den Klingelknopf wieder.
„Wer amĂŒsiert sich da?" - hörte er Mamas Stimme. Diesmal schaute sie ins Guckloch und machte die TĂŒr gar nicht auf.
„Oh, Schreck!" - dachte Balthasar - „ sieht mich wirklich niemand mehr?“

Dieser Gedanke schmerzte so sehr, dass er sofort in TrĂ€nen ausbrach. Sie strömten ĂŒber seine Wangen wie zwei wilde BĂ€che. Ohne es zu merken, gelangte er wieder zum Spielplatz, setzte sich unter die Linde neben einem Blumenbett und heulte trostlos.
Es wurde Abend und die ersten Sterne leuchteten im Himmel. Der kleine Igel Stachi machte sich auf den Weg.

Er wohnte im Park in der NĂ€he von Balthasars Haus. Am Tag schlief er tief in einem gemĂŒtlichen Nest und in der Nacht erledigte er seine GeschĂ€fte. Er putzte seinen Stachelpelz, trank Wasser, verpflegte sich und das Wichtigste - er scheuchte die Schnecken von den Blumen.

Igel Stachi liebte die Blumen mit ihrem zauberhaften Duft. Obwohl die Blumen nachts schliefen und ihre BlĂŒten zumachten, war er jedes Mal begeistert, wenn er sich unter ihnen befand.

Einmal, als er den Blumenduft genoss, wurde er Zeuge eines bösen Überfalls. Eine ganze Truppe von Schnecken stĂŒrmte sich auf die Blumen. Sie krochen auf ihre BlĂ€tter und frassen Löcher hinein.

Die armen Blumen! Sie konnten nicht um Hilfe rufen, weil sie nicht redeten. Ohne den aufmerksamen Stachi wĂ€re es ihnen sehr schlecht ergangen. Schnell packte Stachi die Schnecken mit dem Mund und schleppte sie von den BlĂ€ttern weg. Einige hat er dabei verschluckt. Die Schnecken erschraken und flĂŒchteten. Die Blumen belohnten Stachi mit einem köstlichen sĂŒssen Duft. Seitdem pflegte Stachi jeden Tag zum Blumenbett zu kommen, und die Blumen vor Schnecken zu schĂŒtzen.

Ihr habt richtig geraten, dieses Blumenbett befand sich auf Spielplatz, wo unser trauriger Junge saß.

Igel Stachi kam wie gewohnt zu seinen Blumen. Er atmete die feine Luft ein und lĂ€chelte vor lauter VergnĂŒgen. Plötzlich spĂŒrte der Igel, wie es regnete. Er schaute in den Himmel und erstaunte.

Was war das? Die Sternchen leuchteten klar, keine Wolken waren zu sehen, aber dennoch regnete es. Auf seine Lieblingsblumen und auf Stachi fielen kleine Tröpfchen.

"Ein seltsamer Regen." - sagte Stachi

- Das ist kein Regen, das bin ich. Ich weine. - hörte er Balthasars Stimme.

- Wer redet da? - rief der Igel aus.

- Ich bin es, Balthasar.

- Balthasar, wer bist du denn und wo? Ich sehe dich gar nicht.

- Ich bin ein Junge und ich bin schon sechs Jahre alt. Niemand sieht mich, deswegen weine ich.

- Niemand sieht dich? Ach, du grĂŒne Neune, was ist denn passiert?

- Ich weiß es nicht. Heute Morgen ging ich spazieren und kam zum Spielplatz. Plötzlich hat mich niemand mehr gesehen, nicht einmal meine Mami. - Die Erinnerung an die Mutter tat besonders weh und Balthasar heulte lauter.

- Man verschwindet doch nicht einfach so. - Stachi runzelte die Stirn. - Hör mal, war heute irgendetwas anders als an sonst? –

- Ich habe aufgehört, zu grĂŒĂŸen. –

- Was? wieso denn? –

- Ich fĂŒhle mich nicht wohl dabei und wollte es nicht mehr. So habe ich beschlossen, ab heute niemanden mehr zu grĂŒĂŸen. Dann wurde ich plötzlich unsichtbar. –

- Das gibt es doch nicht - sagte der Igel und kratzte sich hinter dem Ohr. - Ja, scheu zu sein, ist unangenehm. Aber nicht mehr zu grĂŒĂŸen, ist auch keine Lösung. Weißt du, Balthasar, ich denke, du muss es gern haben, die Anderen zu grĂŒĂŸen. Dann wird man auch nicht schĂŒchtern dabei. Du zierst dich doch nicht, Schokolade zu essen, weil du sie gern magst.

- Wie kann ich es erreichen? - Balthasar seufzte tief, weinte aber nicht mehr.

- Sehr einfach. Jeder, den du grĂŒĂŸt, sollte spĂŒren, dass du dich freust, ihn zu sehen. Dabei fĂŒhlst du dich selber so gut, dass du es wiederholen möchtest. Und dann grĂŒĂŸt du gerne noch jemanden. Ich, zum Beispiel, liebe es, meine Blumen zu grĂŒĂŸen. Wenn sie sich freuen, fĂŒllen sie die Luft mit feinstem Duft. Das ist wunderschön! -

- Unglaublich! Ich will auch gerne grĂŒĂŸen! - rief Balthasar aus - und werden sich alle wirklich freuen?

- Bestimmt! Beim GrĂŒĂŸen wĂŒnschst du den Anderen etwas Gutes: einen guten Tag oder Abend. Und was kann angenehmer sein als das? Deswegen grĂŒĂŸt man sich jeden Tag aufs Neue. - Der Igel lĂ€chelte und schaute liebevoll die Linde an, von da hörte er Balthasar.

- Ich möchte wieder grĂŒĂŸen - sagte der Junge bestimmt – Wie heißt du, Igel?

- Ich heiße Stachi.

- GrĂŒĂŸ dich, Igel Stachi!

- GrĂŒĂŸ dich, Balthasar, so gross bist du!

- Woher weißt du das?

- Ich sehe dich.

- Du siehst mich? Wirklich? Hurra! Ich bin wieder sichtbar geworden“, schrie Balthasar.

- Danke dir, lieber Igel! Ich renne jetzt mal nach Hause zu meiner Mama. Sie macht sich bestimmt schon Sorgen um mich.

- TschĂŒss, Balthasar!

- Gute Nacht, Stachi!

Balthasar erreichte springend sein Haus. Mama öffnete die TĂŒr. „Endlich bist du zu Hause, Schatzi!“ Sie begleitete den Jungen zu Tisch und gab ihm sĂŒĂŸe Quarktorte zu essen und warme Milch zu trinken. Als Baltasar im Bett lag, erzĂ€hlte sie ihm eine Geschichte.

Am nĂ€chsten Morgen, als Balthasar erwachte und seine Eltern sah, rief er laut und fröhlich: „Guten Morgen, Mutti! Guten Morgen, Vati!" Mami umarmte ihn und kĂŒsste auf die Wange. Papi lĂ€chelte und antwortete: „Guten Morgen, Sohn!“

Balthasar sprang zum Fenster, öffnete es und rief aus: "Guten Morgen, Sonne! Guten Morgen, Himmel!" Und die Sonne streichelte sanft seine HĂ€nde und Gesicht. Balthasar fĂŒhlte sich so wohl, dass er sich vor GlĂŒck um sich herum drehte. Er zog sich schnell an und ging raus. Er beschloss zum Spielplatz zu rennen, um zu sehen, ob Stachi immer noch dort war.

Unterwegs begegnete er John, dem Englischlehrer. Balthasar blieb stehen, sammelte seinen Mut und sagte deutlich: "Hello John, how are you today?“ Hello, Balthasar, I am glad to see you!" antwortete John. Balthasar spĂŒrte, dass John sich freute.

Da kam Marie ihm entgegen. „Hallo, Marie!“ sagte der Junge. „ Hallo, Balthasar! Schön, dass du wieder da bist. Ich habe Dich so vermisst“, antwortete Marie.

„Weißt du, Marie, ich habe etwas Unglaubliches erlebt“,- begann Balthasar:„ Ich wurde unsichtbar und wusste nicht, wie ich da rauskomme. Dann lernte ich einen klugen Igel kennen, und er erklĂ€rte mir, was ich machen soll, damit die Menschen mich wieder wahrnehmen. Jetzt gehe ich zum Spielplatz, um mich bei ihm zu bedanken.“

- Darf ich mitkommen?

- Klar.

Sie rannten vergnĂŒgt weiter und sahen Noah, den französischen Jungen. Balthasar sagte sofort: “Salut Noah! Ca va?“ Salut! Hallo, Balthasar! Hallo, Marie!“ antwortete Noah. Die Kinder lĂ€chelten und gingen weiter.

Plötzlich sahen sie die Zauberin mit dem Hund. Sie spazierte gemĂŒtlich auf dem Gehweg und nĂ€herte sich den Kindern. Sobald sie Balthasar erkannte, wusste sie, dass alles wieder in Ordnung war. Balthasar strahlte wie die Sonne. Die Zauberin lĂ€chelte und sagte: „Sali miteinand!"

„GrĂŒezi“, - antworteten Marie und Balthasar im Chor. Balthasar staunte nur ĂŒber seinen Mut: "Unglaublich, ich habe sogar die Zauberin begrĂŒĂŸt! Und das auf Schweizerdeutsch“, dachte er. Dieser Gedanke spornte ihn richtig an.
Er rannte wie der Wind und konnte noch gerade in dem Moment stehen bleiben, als Giovanni, der Postbote vor seiner Nase stand. „Bongiorno!“- rief er aus. „ Bongiorno!“- antwortete fröhlich Giovanni und fĂŒgte noch jede Menge italienischer Wörter hinzu. Balthasar verstand wenig, aber er fĂŒhlte, dass Giovanni ihm viel Gutes gewĂŒnscht hat.

„Grazie! Danke!“- sagte er.

Den Igel traf er nicht mehr auf dem Spielplatz an. Balthasar bewunderte die Blumen, grĂŒĂŸte sie leise und bat sie, Stachi einen Gruß auszurichten.

Dann schaukelte er mit Marie auf einer Schaukel, spielte fangen und verstecken. Der Tag ging schnell vorbei. Am Abend, als Balthasar schon im Bett lag, dachte er: „Das war ein schöner Tag heute. Es ist wohl nichts Besonderes passiert, aber ich fĂŒhle mich, als ob ich eine Torte gegessen habe!"

Seitdem grĂŒĂŸte Balthasar alle. Er hat verstanden, dass eine freundliche BegrĂŒĂŸung ein richtiges Zauberwort ist. Sie kann einen traurigen Menschen fröhlich machen, einen verĂ€rgerten - zufrieden, und einem trĂŒben Tag ein LĂ€cheln bescheren. Sie wirkt sogar auf die Blumen, die Sonne und den Himmel, und die Welt wird zum Ort, wo es so schön ist, zu sein.



Version vom 09. 10. 2015 13:47

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GrĂŒzi esze,

Deine Geschichte gefĂ€llt mir, die wenigsten Kinder grĂŒĂŸen gern.
Ich habe jetzt mal einen Teil angeschaut, Du musst das nicht nehmen. Aber vielleicht helfen Dir ein paar Tipps.
ZunÀchst wörtliche Rede ohne diesen / Strich.

Geschichte fĂŒr Kinder ab 5 Jahren (Das muss dazu)

Balthazar ist erst sechs und kann schon so viel. Er kennt alle Buchstaben, kann auf einem Bein stehen und gleichzeitig bis hundert zÀhlen. Er weiss, wie man Fahrrad freihÀndig fÀhrt.

Balthasar kann Alles(alles) sehr gut. Nur das GrĂŒssen fĂ€llt ihm schwer. Besonders, wenn er die Grossen und dazu noch in einer Fremdsprache begrĂŒssen muss. Das passiert fast jeden Tag.

Balthasar wohnt in einer Grossstadt, in der auch Menschen aus vielen anderen LÀndern leben - AuslÀnder. Sie reisten einmal hierher und blieben, weil es ihnen so gut gefallen hat.

Balthasar und seine Eltern haben auslĂ€ndische Bekannte. Seine Mami versucht, sie immer in ihrer Muttersprache zu begrĂŒssen. Sie möchte, dass Balthasar es auch tut. Die Bekannten freuen sich, aber Balthasar geniert sich. Zudem versteht er nicht, wieso man alle jeden Tag aufs Neue grĂŒssen muss. Ist einmal nicht genug?

Letzten Samstag beim Spazieren hatte er es satt und beschloss, dass er niemanden mehr grĂŒssen wird. Einfach so.

Kurz darauf kam die kleine Marie ihm entgegen. Balthasar mag Marie sehr. Es ist so lustig, mit ihr zusammen im Freien zu rennen und Ball zu spielen. "GrĂŒss Dich, Marie", hĂ€tte er beinahe gesagt, konnte sich jedoch im letzten Augenblick noch fassen: "Ich grĂŒsse doch niemand mehr", meinte er und schaute einfach weg, als Marie ihm Hallo sagte. Marie wurde traurig. Balthasar fĂŒhlte sich ebenfalls betrĂŒbt.

Er ging weiter und begegnete John, seinem Englischlehrer.

"Hello, Balthasar, how are You"? Fragte John. Ihm werde ich bestimmt nicht antworten, dachte Balthasar und zeigte John die Zunge, er musste doch auf die BegrĂŒssung reagieren. John wunderte sich und schĂŒttelte den Kopf.

Balthasar setzte seinen Spaziergang fort, als ob nichts wÀre, und sah Noah, einen Jungen aus Frankreich.

"Salut, Balthasar", begrĂŒsste ihn Noah. Balthasar schwieg als ob er seine Zunge (verschlungen) verschluckt hĂ€tte. Vor lauter Anstrengung, nicht zu reden, wurde er sogar rot. Noah fĂŒhlte sich ungemĂŒtlich, und Balthasar dachte: "Das ist manchmal ganz schön schwer, nicht zu grĂŒssen."

Und da kam sie - die Zauberin mit dem Hund. Eigentlich sah sie aus wie eine gewöhnliche alte Dame, die ihren Vierbeiner spazieren ausfĂŒhrt. Sie sprach Deutsch. Aber ein sehr spezielles - Schweizerdeutsch. Das tönte wie ein Gewitter! Ihr Kopf krönte ein grĂŒner Hut, auf dem echte Blumen wuchsen. Sie trug rote Schuhe mit silbernen AbsĂ€tzen. Die Kinder hatten grossen Respekt vor der Dame.

"GrĂŒzi, Balthasar, wie hĂ€sch's"? ( Mundart verstehen nicht alle) sagte sie.

Balthasar fĂŒhlte sich verlegen und konnte seinen Mund nicht aufbringen. ( Schweizer Hochdeutsch)Vielleicht so:
Baltasar fĂŒhlte sich nicht wohl und machte den Mund nicht auf.

Die Zauberin runzelte die Stirn, blieb stehen und beobachtete den Jungen.

Balthasar begegnete gerade dem Pöstler( Postboten) Giovanni,einem sehr lustigen Herrn aus Italien.

"Bongiorno, Balthasar, come stai"? deklarierte (besseres Wort finden)
Giovanni und winkte mit den HĂ€nden wie eine WindmĂŒhle. Balthasar lĂ€chelte sogar, verlor jedoch nach wie vor kein Wort und ging am Pöstler vorbei. Giovanni schaute erstaunt ihm hinterher und wurde traurig.
Weiter komme ich heute nicht mehr, vielleicht kannst Du es Dir ausdrucken, ich mache Morgen mit dem Text weiter. Warte noch mit dem verbessern.

GĂŒets NĂ€chtli molly


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esze
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Herzlichen Dank!

Hallo Molly,

Das ist aber eine schöne Überraschung, dass Du mein MĂ€rchen redaktierst!

Deine VerbesserungsvorschlÀge sind sehr willkommen, den ersten Teil habe ich mir schon notiert.

Werde dann gerne den Text anpassen, nachdem Dein Review abgeschlossen ist.

Herzlichen Dank fĂŒr Deine Arbeit und Geduld!

Viele liebe GrĂŒsse
Elena
(esze)

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molly
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Hallo esze, Teil 2


Zuvor: in jeder Geschichte schreibt man „du“ klein.
Bei SchwizerdĂŒtschen Wörter, wenn Du die behalten willst, fĂŒge am besten eine ErklĂ€rung unten an.
Es ist immer Deine Geschichte, Àndere nur das, was Du selbst auch gut findest.
Liebe GrĂŒĂŸe molly


Die Zauberin sah das und befĂŒrchtete, dass etwas Schlimmes passieren könnte, wenn (man) sie nichts unternimmt.
Jeder, (der vom Balthasar nicht gegrĂŒsst wird, wird) den Baltasar nicht grĂŒĂŸt, wĂŒrde traurig, lĂ€chelt nicht mehr und hört (kann) ebenfalls auf, andere zu grĂŒssen. Wenn sie dann vor lauter EnttĂ€uschung vergessen, ihre Blumen im Garten oder zu Hause zu giessen , verwelken die Blumen (verwelken). Das sehen die Vögel. Sie verlieren ihre (Inspiration) ANDERES Wort fĂŒr Inspiration- vielleicht Freude und hören auf, zu singen. Die Welt wird grau und trĂŒb.
Schrecklicher Gedanke! (Man) Ich muss handeln, beschloss die Zauberin.
Sie drehte sich um, holte Balthasar leise ein, (bog) neigte den Kopf, schĂŒttelte etwas Blumenstaub von ihrem Hut auf den Jungen und flĂŒsterte ein Paar Zauberworte. Dann setzte sie ihren Spaziergang gemĂŒtlich fort.

Balthasar hatte gar nichts gemerkt. Ihm fiel gerade ein, dass er zum Spielplatz gehen könnte. Unterwegs begegnete er noch weiteren Bekannten. Aber niemand (von ihnen be)grĂŒsste ihn.

Auf dem Spielplatz schaukelte Marie gerade. Sie quietschte vor VergnĂŒgen. Markus baute eine lange Autobahn aus Sand und fuhr mit seinem Auto hin und her. Balthasar plumpste auf die freie Schaukel neben Marie.
„Na, los“, dachte er.

„Aaa“, schrie Marie und sprang von ihrer Schaukel (wie verbrannt) -„Markus, guck mal, die Schaukel bewegt sich von alleine. Hier spuckt es wohl“, rief sie aus.

„Quatsch“! sagte Markus, „ihr MĂ€dchen denkt euch immer etwas komisches aus. Der Wind macht das und Schluss!“

„Ich bin doch kein Wind“, erwiderte Balthasar. „ Wieso sagt ihr das? (Nehmt ihr mich hoch? –nicht kindgemĂ€ĂŸ + SchwizerdĂŒtsch)

„Balthasar“, rief Marie erfreut aus, „möchtest Du mit uns Verstecken spielen? Du hast Dich aber gut verborgen. Ich sehe Dich gar nicht, aber ich höre dich sehr gut!“

„Man sieht mich nicht? Was redest Du fĂŒr Unsinn! Schau, da bin ich doch!“ Balthasar sprang von der Schaukel (weg) und (nĂ€herte sich) ging zu Marie. Diese bemĂŒhte sich sehr, konnte aber trotzdem Balthasar nicht finden. Balthasar wurde sauer und beschloss, nach Hause zu gehen. (- Ach, komm! - sagte er, unnötig) Inzwischen hatte er grossen Hunger.

Schon im Garten roch er, dass (Aroma) seine Mami eine sĂŒsse Quarktorte gebacken hatte und spĂŒrte, wie ihm das Wasser im Mund zusammenllief. Als er lĂ€utete, öffnete Mami die TĂŒr. Jedoch, anstatt ihn wie gewohnt reinzulassen und zu kĂŒssen, machte sie die TĂŒr sofort wieder zu.
Balthasar schĂŒttelte den Kopf und drĂŒckte den Klingelknopf wieder.
(- Ding-Dong – nicht unbedingt nötig)

„Wer amĂŒsiert sich da“? hörte er Mami's Stimme. Diesmal schaute sie ins Guckloch und machte die TĂŒr gar nicht auf.

„Oh, Schreck“, dachte Balthasar, „ sieht mich wirklich niemand mehr?“

Dieser Gedanke (war so bitter- vielleicht schmerzte so sehr), dass er sofort in TrĂ€nen ausbrach. Sie strömten ĂŒber seine Wangen wie zwei wilde BĂ€che. Ohne es zu merken, gelangte er wieder zum Spielplatz, setzte sich unter die Linde neben einem Blumenbett und heulte trostlos.
Es wurde Abend und die ersten Sterne leuchteten im Himmel. Der kleine Igel Stachi machte sich auf den Weg ( zum Spazieren.__ Stachi geht nicht spazieren, er geht auf Futtersuche)
Er wohnte im Park in der NĂ€he von Balthasars Haus. Am Tag schlief er tief in einem gemĂŒtlichen Nest und in der Nacht erledigte er seine GeschĂ€fte. Er putzte seinen Stachelpelz, trank Wasser, verpflegte sich und das Wichtigste - er scheuchte die Schnecken von den Blumen (weg).
Igel Stachi liebte die Blumen mit ihrem zauberhaften Duft. Obwohl die Blumen nachts schliefen und ihre BlĂŒten zumachten, war er jedes Mal begeistert, wenn er sich unter ihnen befand. (Es kam ihm vor, als ob er in einer Duftwolke war und den Zauber einatmete. )
Einmal, als er das Blumen(aroma)duft genoss, wurde er Zeuge eines bösen Überfalls. Eine ganze Truppe von Schnecken stĂŒrmte sich auf die Blumen. Sie krochen auf ihre BlĂ€tter und frassen Löcher hinein.
Die armen Blumen! Sie konnten nicht um Hilfe rufen, weil sie nicht redeten. Ohne den aufmerksamen Stachi wĂ€re es ihnen sehr schlecht ergangen (Und wenn nicht der aufmerksame Stachi gewesen wĂ€re, hĂ€tten sie es ganz schlecht.) Schnell packte Stachi die Schnecken mit dem Mund und schleppte sie von den BlĂ€ttern weg. Einige hat er dabei verschluckt. Die Schnecken erschraken und flĂŒchteten. Die Blumen belohnten Stachi mit einem köstlichen sĂŒssen Duft. Seitdem pflegte Stachi jeden Tag zum Blumenbett zu kommen, und die Blumen vor Schnecken zu schĂŒtzen.
Ihr habt richtig geraten, dieses Blumenbett befand sich auf Spielplatz, wo unser trauriger Junge sass.
Igel Stachi kam wie gewohnt zu seinen Blumen. Er atmete die feine Luft ein und lĂ€chelte vor lauter VergnĂŒgen. Plötzlich spĂŒrte der Igel (spĂŒrte, wie es angefangen hat, zu) wie es regnete. Er schaute in den Himmel und erstaunte.
Was war das? Die Sternchen leuchteten klar, keine Wolken waren zu sehen, aber dennoch regnete es? (- murmelte er.) Auf seine Lieblingsblumen und auf Stachi fielen kleine Tröpfchen.
„Das ist kein Regen, das bin ich. Ich weine“, hörte er Balthasars Stimme.

-„Wer redet da“? rief der Igel aus.

„Ich bin es, Balthasar.“

-„Balthasar, wer bist Du denn und wo? Ich sehe Dich gar nicht.“

„Ich bin ein Junge und ich bin schon sechs Jahre alt. Niemand sieht mich, deswegen weine ich.“

„Niemand sieht Dich? Ach, du grĂŒne Neune, was ist denn passiert?“

„ Ich weiss es nicht. Heute Morgen ging ich (wie immer) spazieren und kam zum Spielplatz. Plötzlich hat mich niemand mehr gesehen, nicht einmal meine Mami.“ dDe Erinnerung an die Mutter tat besonders weh und Balthasar heulte lauter.
Man verschwindet doch nicht einfach so. Stachi runzelte die Stirn. „Hör mal, war heute irgendetwas anders als an sonst?“
„ Ich habe aufgehört, zu grĂŒssen.“
„Was? wieso denn?“
„Ich (habe mich immer geniert, das zu machen.) fĂŒhle mich nicht wohl dabei und wollte es nicht mehr. So habe ich beschlossen, ab heute niemanden mehr zu grĂŒssen. Dann wurde ich plötzlich unsichtbar.“
„Das gibt es doch nicht“, sagte der Igel und kratzte sich hinter dem Ohr. „Ja, sich (genieren???), ist unangenehm. Aber nicht mehr zu grĂŒssen, ist auch keine Lösung. Weisst Du, Balthasar, ich denke, du muss es gern (bekommen schwizerdĂŒtsch) haben, die Anderen zu grĂŒssen. Dann wird man auch nicht schĂŒchtern dabei. Du (genierst???) zierst dich doch nicht, Schokolade zu essen, weil Du sie gern magst.
„Wie kann ich es erreichen?“ Balthasar seufzte tief, weinte aber nicht mehr.
„Sehr einfach. (Man muss spĂŒren, wie derjenige, den Du grĂŒsst, sich freut.??????) Jeder, den du grĂŒĂŸt, sollte spĂŒren, dass du dich freust, ihn zu sehen.(Obwohl es der Andere ist, der Freude empfindet,) Dabei fĂŒhlst du dich selber so gut, dass du es wiederholen möchtest. Und dann grĂŒsst du gerne noch jemanden. Ich, zum Beispiel, liebe es, meine Blumen zu grĂŒssen. Wenn sie sich freuen, (dann fĂŒhlen) fĂŒllen sie die Luft mit feinstem (Aroma) Duft. Das ist wunderschön!“
„Unglaublich! Ich will auch gerne grĂŒssen“, rief Balthasar aus, „ und werden sich alle wirklich freuen?“
(- Kommt darauf an, wie Du sie begrĂŒssen wirst - der Igel roch an einer Rose - wenn so wie die Sonne: warm und von Herzen - dann werden es Alle bestimmt spĂŒren.Kanst Du weglassen) Beim GrĂŒssen wĂŒnschst du den Anderen etwas Gutes: einen guten Tag oder Abend. Und was kann angenehmer sein als das? Deswegen grĂŒsst man sich jeden Tag aufs Neue.“ Der Igel lĂ€chelte und schaute liebevoll die Linde an, von da hörte er Balthasars.

„Ich möchte wieder grĂŒssen“, -sagte der Junge bestimmt. –„Wie heisst Du, Igel?“

„Ich heisse Stachi.“

„GrĂŒss Dich, Igel Stachi!“

„GrĂŒss Dich, Balthasar, so gross bist Du!“

„Woher weisst Du das?“

„Ich sehe Dich.“

„Du siehst mich? Wirklich? Hurra! Ich bin wieder sichtbar geworden“, schrie Balthasar. „Danke dir, lieber Igel! Ich renne jetzt mal nach Hause zu meiner Mama. Sie macht sich bestimmt schon Sorgen um mich.“

„TschĂŒss, Balthasar!“

„Gute Nacht, Stachi!“

Balthasar erreichte springend sein Haus. Mama öffnete die TĂŒr. „Endlich bist Du zu Hause, Schatzi!“ Sie begleitete den Jungen zu Tisch und gab ihm sĂŒsse Quarktorte zu essen und warme Milch zu trinken. (Dann legte sie ihn schlafen- kann er selber, er ist doch schon groß und) Als Baltasar im Bett lag, erzĂ€hlte sie ihm eine Geschichte.

Am nĂ€chsten Morgen, als Balthasar erwachte und seine Eltern sah, rief er laut und fröhlich: „Guten Morgen, Mutti! Guten Morgen, Vatti!" Mami umarmte ihn und kĂŒsste auf die Wange. Papi lĂ€chelte und antwortete: „Guten Morgen, Sohn!“
Balthasar sprang zum Fenster, öffnete es und rief aus: \"Guten Morgen, Sonne! Guten Morgen, Himmel!\" Und die Sonne streichelte sanft seine HĂ€nde und Gesicht. Balthasar fĂŒhlte sich so wohl, dass er sich vor GlĂŒck um sich herum drehte. Er zog sich schnell an und ging raus. Er beschloss zum Spielplatz zu rennen, um zu sehen, ob Stachi immer noch dort ( ist.) war. SchrĂ€gstriche entfernen in diesem Absatz

Unterwegs begegnete er John, dem Englischlehrer. Balthasar blieb stehen, sammelte seinen Mut und sagte deutlich: "Hello John, how are you today?“ Hello, Balthasar, I am glad to see you!" antwortete John. (Man sah, wie angenehm ihm Balthasars Aufmerksamkeit war. Und) Balthasar spĂŒrte, dass John (ihn respektiert.?????????????) sich freute
Da kam Marie ihm entgegen. „Hallo, Marie!“ sagte der Junge voller Freude. „ Hallo, Balthasar! Schön, dass Du wieder da bist. Ich habe Dich so vermisst“, antwortete Marie.

„Weisst Du, Marie, ich habe etwas Unglaubliches erlebt“, begann Balthasar (zu erzĂ€hlen). „ Ich wurde unsichtbar und wusste nicht, wie ich da rauskomme. Dann lernte ich einen (weisen) klugen Igel kennen, und er erklĂ€rte mir, was ich machen soll, damit die Menschen mich wieder wahrnehmen. Jetzt gehe ich zum Spielplatz, um mich bei ihm zu bedanken.“
„Darf ich mitkommen?“
„Klar.“
Sie rannten vergnĂŒgt weiter und sahen Noah, den französischen Jungen. Balthasar sagte sofort: “Salut Noah! Ca va?“ Salut! Hallo, Balthasar! Hallo, Marie!“ antwortete Noah. Die Kinder lĂ€chelten und gingen weiter.
Plötzlich sahen sie die Zauberin mit dem Hund. Sie spazierte gemĂŒtlich auf dem (Trottoir-SchwizerdĂŒtsch) Gehweg und nĂ€herte sich den Kindern. Sobald sie Balthasar erkannte, wusste sie (verstanden), dass alles wieder in Ordnung war. Balthasar strahlte wie die Sonne. Die Zauberin lĂ€chelte und sagte: „Sali miteinand!"
„GrĂŒezi“, antworteten Marie und Balthasar im Chor. Balthasar staunte nur ĂŒber seinen Mut: "Unglaublich, ich habe sogar die Zauberin begrĂŒsst! Und das auf Schweizerdeutsch“, dachte er. Dieser Gedanke ( beflĂŒgelte) spornte ? ihn an.
Er rannte wie der Wind und konnte noch gerade in dem Moment stehen bleiben, als Giovanni, der Pöstler vor seiner Nase stand. „Bongiorno“, rief er aus. „ Bongiorno“ antwortete fröhlich Giovanni und fĂŒgte noch jede Menge italienischer Wörter hinzu. Balthasar (hat wenig) verstand wenig, aber er fĂŒhlte, dass Giovanni ihm viel Gutes gewĂŒnscht hat.
„Grazie! Danke“, sagte er.
Den Igel (war) traf er nicht mehr auf dem Spielplatz an. Balthasar bewunderte die Blumen, grĂŒsste sie leise und bat sie, Stachi einen Gruß auszurichten.
Dann schaukelte er mit Marie auf einer Schaukel, (zeichnete????,) spielte ("Fangis\") fangen und verstecken. Der Tag ging schnell vorbei. Am Abend, als Balthasar schon im Bett lag, dachte er: „Das war ein schöner Tag heute. Es ist wohl nichts Besonderes passiert, aber ich fĂŒhle mich, als ob ich eine Torte gegessen habe!"

Seitdem grĂŒsste Balthasar alle (gern). Er hat verstanden, dass eine freundliche BegrĂŒssung ein richtiges Zauberwort ist. Sie kann einen traurigen Menschen fröhlich machen, einen verĂ€rgerten - zufrieden, und einem trĂŒben Tag ein LĂ€cheln bescheren. Sie wirkt sogar auf die Blumen, die Sonne und den Himmel, und die Welt wird zum Ort, wo es so schön ist, zu sein.



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esze
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2015

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Liebe molly,

Herzlichen Dank fĂŒr die unglaubliche Arbeit!

Gerne folge ich Deinen VerbesserungsvorschlÀgen und werde in den nÀchsten Tagen den Text anpassen.

Ich freue mich auch darauf, Deine MĂ€rchen zu lesen.

mit vielen GrĂŒssen
esze

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