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Leselupe.de > Gereimtes
Bauchfrei II (Wirtinnenvers)
Eingestellt am 18. 11. 2008 09:49


Autor
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JoteS
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Bauchfrei

Die Wirtin hat ein Arschgeweih
Und tr├Ągt die Bluse nabelfrei.
Sie ist f├╝r alles offen.
Jedoch ist jeder, den das reizt,
Mit Sicherheit besoffen.

__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Inu
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Hallo JoteS


Dein Gedicht ist derb, aber gut. Wie Wirtinnenverse eben sein m├╝ssen. Ist aussagekr├Ąftig und vom Versma├č perfekt. Ich musste grinsen und mir gef├Ąllts.

Gru├č
Inu

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JoteS
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Hallo Inu

...danke f├╝r die Blumen. Eigentlich ist's doch schade, dass der Wirtinnenvers so selten zu lesen ist, oder?!

LG

J├╝rgen


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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Heidrun D.
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Frau Wirtin hatte auch `nen Sohn,
der schrieb der Dichtkunst nur zum Hohn
und war f├╝r alles offen.
Schon bald erhielt er seinen Lohn,
doch schien er nicht betroffen.

Sich strebend bem├╝hend:
Heidrun

(W├Ąre das denn nun so korrekt?)

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JoteS
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..n├Â, ein Reim zu viel!
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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Spaetschreiber
Guest
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Frau Wirtin



Also ne, ich finde dieses Gedicht sehr unanst├Ąndig. Mich als flotten Hirsch jedenfalls stimmt es etwas missmutig, einfach deswegen, weil es mich erinnert.
Sah ich doch vor nicht allzu langer Zeit, eben diese Person direkt vor mir. Sie war tats├Ąchlich nicht ganz unschuldig beim betrinken in dieser miefigen Berliner Eckkneipe.
Dieses Arschgeweih, welches ├╝ber dem ca. zwei m┬│ gro├čen, mit Speck gef├╝lltem Hinterteil thronte und irgendwie mitgewachsen war, hat sich leider im Laufe der Jahre, als appetitverderbende H├Âhlenmalerei entwickelt. Das eine Horn des Hirsches hing lustlos an der linken Seite des R├╝ckens herunter, und sah durch seine Wellenform so aus, als w├Ąre ein LKW dr├╝ber gefahren. Der anderen Seite ├╝brigens, ging es auch nicht viel besser. Das ganze Kunstwerk hatte einfach kein freundliches L├Ącheln mehr.

Der T├Ątowierer selbst, muss unserer Wirtin bekannt gewesen sein, denn zwischen den beiden Geweihspitzen stand ÔÇťRudi was hereÔÇť. Vielleicht aber auch, hat ein sp├Ąterer Liebhaber die Gelegenheit benutzt, schriftlich mit Kugelschreiber oder Edding, seine Marke zu setzen. Inzwischen laufen in der unserer Kneipe Wetten. Jeder neue Gast, der das erste Mal den Spruch von Rudi liest, verliert seine Gesichtsfarbe und bestellt einen Schnaps. Tut er das nicht, gibt einer einen aus. Aber das ist nicht oft.

Nat├╝rlich trug sie die Bluse nabelfrei, in passender Gr├Â├če, wird es eben keine, k├Ârperverdeckenden Textilien gegeben haben. Somit wurde der Blick eines jeden Bier schl├╝rfenden Gastes in diesem Etablissement f├Ârmlich angezogen von Speck und Elefantenhaut. Alle Diskussionen um die Dame, wurden sehr sensibel durchgef├╝hrt und erreichten das speckige Ohr von Frau Wirtin gar nicht. Alle Welt h├╝tete sich etwas Kaltes zu bestellen, denn kaltes war im Keller. Um dorthin zu gelangen musste die Dame in den Kellereingang hinter dem Tresen steigen. Die T├╝r aber war so angebracht, dass sie sich b├╝cken musste. Immer wenn ein neuer Gast kam, der die Regel des: ÔÇ×bitte nichts kaltes bestellenÔÇť, nicht kannte und er die Bestellung aufgab, ging ein ├Ąngstliches st├Âhnen durch den Raum. Der Anblick war aber auch unertr├Ąglich. Jedesmal wenn sich die Arschgeweihtr├Ągerin b├╝ckte, vergr├Â├čerte sich ihr Hinterteil um ein dreifaches und lie├č uns, bei diesem Anblick, in unsere St├╝hle- Barhocker zusammen sacken. Das faltige Geh├Ârn nahm bedrohlich wirkende Ausma├če an und jedermann im Raum, der einen Blick riskierte, bekreuzigte sich und bedankte sich still beim lieben Gott f├╝r seine Ehefrau. Besoffen waren wir alle, aber nicht weil uns die Wirtin reizte, nein, wir feierten gl├╝cklich die Hinterteile unserer Frauen.
Weil all dies passierte und mich das Gedicht daran erinnert, finde ich es fettig.
Fertig!





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