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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Bedenkliches
Eingestellt am 27. 02. 2012 17:10


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wirena
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Registriert: Sep 2009

Werke: 123
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Jenseits von Worten
vom Atem getragen
erkennt
erfĂĽhlt
sich das Ich
als Ausgeburt
des Nichtseienden
dem Seienden anhaftend
welches dem Undenkbaren
entsprungen ist

__________________
Das Innere oder Innerliche ist um so wirklicher, als ich es mir immer wieder erobern muss.
"Was ich selbst erlebt habe, ist nur dann wahr, wenn es als verwandelter Vorgang wiederkehrt. Hans Bender, geb. 01.07.1919

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
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hallo wirena,

ich weiĂź nicht mehr genau, ob ich es dir schonmal gesagt
habe.
Dieses "raunen", die metaphorik:
" seienden - nicht seienden etc",
erinnert mich stark an heidegger?!

schĂĽrfst du in den dĂĽsteren, kaum nach vollziehbaren gedanken
dises philosophen der phänomenologie, und bildest daraus
deine texte?
fragt sich rätselratend
ralf...
__________________
RL

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Miro
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2010

Werke: 34
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offen ...

mitten in der Lebendigkeit
sich selbst bewuĂźt werden
ohne small-talk und Getue,
empfielt Deine Protagonistin
gnadenlose Reflektion
die Grenzen
des eigenen Verstandes
sprengend.
("undenkbar"),
Ich frage mich
welche Botschaft
vermittelt sie?
Ist es pure Lust
an abgrundtiefen Schluchten
zu springen ĂĽberlegen?
Gälte es Platon zu beweisen:
alles nur Schein,
und wenn sie springt,
passiert gar nichts?
Undenkbares käme woher?
Wie käme es und nicht
selbstauslöschend,
gedacht und damit
nicht länger ungedacht und
damit wirklich geworden?
Welches Nichtseiende
wird dem Seienden angehaftet
und was ist es dann,
immer noch Nichtseindes ?
Noch undenkbar
oder neue Wahrheit und
Wirklichkeit
die bis dahin
aber jetzt nicht mehr
undenkbar wäre?

Du bleibst die Antwort schuldig. Du wirfst nur eine Frage auf. Bitte strenge Dich nochmals an und schreibe mehr!

__________________
Es mag bessere Zeiten geben, aber dies ist die unsere (J.P.S.)

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wirena
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2009

Werke: 123
Kommentare: 585
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Hej Miro

Welch eine Aufforderung! – bitte verzeih, wenn ich nicht schürfe, wenn es für mich nichts zu schürfen gibt – habe gelernt mit Fragen zu leben – Mit der Zeit, wenn die Zeit dafür reif ist, beantworten sich einige für mich, um mir neue zu stellen - Für mein derzeitiges Verständnis, stellst Du die Frage aller Fragen, auf die ich keine Antwort weiss – die vermutlich jeder für sich zu finden hat –

Dankend habe ich aber Deine Gedanken gelesen und gerne fĂĽge ich spontan, kursiv, ohne Anstrengung, die meinen dazu:


offen ...
mitten in der Lebendigkeit
sich selbst bewuĂźt werden
ohne small-talk und Getue,
empfielt Deine Protagonistin
gnadenlose Reflektion
die Grenzen
des eigenen Verstandes
sprengend.
("undenkbar"),
Ich frage mich
welche Botschaft
vermittelt sie?

keine Botschaft
lediglich Schilderung einer subjektiven Erfahrung


Ist es pure Lust
an abgrundtiefen Schluchten
zu springen ĂĽberlegen?

Lust am Verstehen wollen
das Undenkbare, die Schlucht:
- die herzerwärmende Geborgenheit -


Gälte es Platon zu beweisen:
alles nur Schein,
und wenn sie springt,
passiert gar nichts?
Undenkbares käme woher?

Keine Ahnung
Habe dafĂĽr keine GefĂĽhlsbasis


Wie käme es und nicht
selbstauslöschend,
gedacht und damit
nicht länger ungedacht und
damit wirklich geworden?
Welches Nichtseiende

Das Ich
fĂĽr mein Empfinden:
Jeden Augenblick gestorben und neu geboren


wird dem Seienden angehaftet
und was ist es dann,
immer noch Nichtseindes ?

subjektives erleben

Noch undenkbar
oder neue Wahrheit und
Wirklichkeit
die bis dahin
aber jetzt nicht mehr
undenkbar wäre?


...ja – tönt gut:
Noch undenkbar
Aber jetzt nicht mehr
Undenkbar wäre


Irgendwie ahnungsvoll fĂĽhlbar
aber nicht mit Worten zu denken
:-)

Siehe:

verdichtet
Dichter
dichtet
dicht

Wie dicht ist diese Dichte – mir fehlen die Millimeterangaben –
Miro hast Du eine Messmöglichkeit, damit wir mit Zahlen weiterdenken, die Verdichtung messen, überprüfen können ob diese genügend ist?



oder „musikalischer“:

zuviel der Worte

Wortreiches ringt nach Worten
um Wortloses in Worte zu fassen.

Verlorenes Irren im Zuviel der Worte

Eiszapfen klingen
Sterne singen
Farben jauchzen
berĂĽhren das im Wort Verlorene


Hier fehlen mir die Musiknoten – kannst Du mir bitte diese schreiben, ich würde gerne Deine Musik hören, wenn Du diese Zeilen liest

Kannst Du verstehen, was ich meine, sind Deine Fragen beantwortet?

Lg wirena

__________________
Das Innere oder Innerliche ist um so wirklicher, als ich es mir immer wieder erobern muss.
"Was ich selbst erlebt habe, ist nur dann wahr, wenn es als verwandelter Vorgang wiederkehrt. Hans Bender, geb. 01.07.1919

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