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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Bedenkliches (gelöscht)
Eingestellt am 27. 02. 2012 17:10


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wirena
Festzeitungsschreiber
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Das Innere oder Innerliche, das nach Aussen dringt, ist immer neu zu erobern und zu prüfen auf Ästhetik und Ethik
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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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hallo wirena,

ich weiß nicht mehr genau, ob ich es dir schonmal gesagt
habe.
Dieses "raunen", die metaphorik:
" seienden - nicht seienden etc",
erinnert mich stark an heidegger?!

schürfst du in den düsteren, kaum nach vollziehbaren gedanken
dises philosophen der phänomenologie, und bildest daraus
deine texte?
fragt sich rätselratend
ralf...
__________________
RL

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Miro
Festzeitungsschreiber
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offen ...

mitten in der Lebendigkeit
sich selbst bewußt werden
ohne small-talk und Getue,
empfielt Deine Protagonistin
gnadenlose Reflektion
die Grenzen
des eigenen Verstandes
sprengend.
("undenkbar"),
Ich frage mich
welche Botschaft
vermittelt sie?
Ist es pure Lust
an abgrundtiefen Schluchten
zu springen überlegen?
Gälte es Platon zu beweisen:
alles nur Schein,
und wenn sie springt,
passiert gar nichts?
Undenkbares käme woher?
Wie käme es und nicht
selbstauslöschend,
gedacht und damit
nicht länger ungedacht und
damit wirklich geworden?
Welches Nichtseiende
wird dem Seienden angehaftet
und was ist es dann,
immer noch Nichtseindes ?
Noch undenkbar
oder neue Wahrheit und
Wirklichkeit
die bis dahin
aber jetzt nicht mehr
undenkbar wäre?

Du bleibst die Antwort schuldig. Du wirfst nur eine Frage auf. Bitte strenge Dich nochmals an und schreibe mehr!

__________________
Es mag bessere Zeiten geben, aber dies ist die unsere (J.P.S.)

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wirena
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2009

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Hej Miro

Welch eine Aufforderung! – bitte verzeih, wenn ich nicht schürfe, wenn es für mich nichts zu schürfen gibt – habe gelernt mit Fragen zu leben – Mit der Zeit, wenn die Zeit dafür reif ist, beantworten sich einige für mich, um mir neue zu stellen - Für mein derzeitiges Verständnis, stellst Du die Frage aller Fragen, auf die ich keine Antwort weiss – die vermutlich jeder für sich zu finden hat –

Dankend habe ich aber Deine Gedanken gelesen und gerne füge ich spontan, kursiv, ohne Anstrengung, die meinen dazu:


offen ...
mitten in der Lebendigkeit
sich selbst bewußt werden
ohne small-talk und Getue,
empfielt Deine Protagonistin
gnadenlose Reflektion
die Grenzen
des eigenen Verstandes
sprengend.
("undenkbar"),
Ich frage mich
welche Botschaft
vermittelt sie?

keine Botschaft
lediglich Schilderung einer subjektiven Erfahrung


Ist es pure Lust
an abgrundtiefen Schluchten
zu springen überlegen?

Lust am Verstehen wollen
das Undenkbare, die Schlucht:
- die herzerwärmende Geborgenheit -


Gälte es Platon zu beweisen:
alles nur Schein,
und wenn sie springt,
passiert gar nichts?
Undenkbares käme woher?

Keine Ahnung
Habe dafür keine Gefühlsbasis


Wie käme es und nicht
selbstauslöschend,
gedacht und damit
nicht länger ungedacht und
damit wirklich geworden?
Welches Nichtseiende

Das Ich
für mein Empfinden:
Jeden Augenblick gestorben und neu geboren


wird dem Seienden angehaftet
und was ist es dann,
immer noch Nichtseindes ?

subjektives erleben

Noch undenkbar
oder neue Wahrheit und
Wirklichkeit
die bis dahin
aber jetzt nicht mehr
undenkbar wäre?


...ja – tönt gut:
Noch undenkbar
Aber jetzt nicht mehr
Undenkbar wäre


Irgendwie ahnungsvoll fühlbar
aber nicht mit Worten zu denken
:-)

Siehe:

verdichtet
Dichter
dichtet
dicht

Wie dicht ist diese Dichte – mir fehlen die Millimeterangaben –
Miro hast Du eine Messmöglichkeit, damit wir mit Zahlen weiterdenken, die Verdichtung messen, überprüfen können ob diese genügend ist?



oder „musikalischer“:

zuviel der Worte

Wortreiches ringt nach Worten
um Wortloses in Worte zu fassen.

Verlorenes Irren im Zuviel der Worte

Eiszapfen klingen
Sterne singen
Farben jauchzen
berühren das im Wort Verlorene


Hier fehlen mir die Musiknoten – kannst Du mir bitte diese schreiben, ich würde gerne Deine Musik hören, wenn Du diese Zeilen liest

Kannst Du verstehen, was ich meine, sind Deine Fragen beantwortet?

Lg wirena

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