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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Begegnung im Straßencafé
Eingestellt am 09. 08. 2006 14:56


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springcrow
Festzeitungsschreiber
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Überarbeitung von "Begegnung Im Straßencafè"

New York, Weltstadt, Paradies für Städteurlauber und Exzentriker. Ich war seit vier Tagen hier im Urlaub und beschloss weitab vom Touristenstrom, ein kleines Straßencafé aufzusuchen. Es war recht voll und der einzige freie Platz, befand sich neben einem recht jämmerlichen Abbild eines Menschen. Dem ersten Eindruck nach, war er ein Araber. Er trug eine abgetragene Lederjacke über dem unauffälligen T- Shirt, eine Baseballkappe, zerschlissene Jeans und ungebundene Converses. Lange saß er einfach nur über seine Rühreier gebeugt und sagte gar nichts. Sein Blick schien den Teller zerschneiden zu wollen und wenn Frust ein Gesicht hatte, so war es seinem bestimmt recht ähnlich.
„Dafür also.“ sagte er plötzlich und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Sein Arm machte eine ausladende Bewegung. „Ich meine, ehrlich, schau sie Dir an! Dafür die ganze Scheiße!“ er sprach dermaßen laut, dass ich mich auf spießige Weise peinlich berührt fühlte.
So ertappte ich mich dabei, wie ich mich bemühte, den Anschein zu erwecken, nichts gehört zu haben. Auch die übrigen Gäste sorgten schnell dafür, dass ihr Blick diverse Straßenlaternen recht interessant fand.
Den Mann schien das nicht zu kümmern, da er ohnehin mit einer kleinen Katze sprach, die ihm gegenüber auf den Tisch gesprungen war.
„Er ist tot! Verreckt, vor ihren Augen! Mc Carthy hat ihn in den Müll werfen wollen! Er wollte Eddy wie Abfall entsorgen! Scheiße, der Mann hat ihm nie etwas getan! Er war einfach eine arme Sau, die von der Welt verlassen wurde! Job weg, Frau weg, ab in die Trunksucht." jetzt wurde seine Stimme leiser, fast traurig. "Er hatte keine Chance. Ich wollte mit ihm zum Arzt, heute. Und jetzt ist er tot. Keiner hat ihm geholfen, dabei war seine Krankheit so offensichtlich."
Die Katze sah ihn schief an.
„Ja, wenn jemand hingesehen hätte." - er trommelte mit den Fingern auf den Tisch - "Eigentlich kann ich ja keinem einen Vorwurf machen, Eddy hat sich selbst aufgegeben. Aber der Rest der Welt hat es ihm gleich getan. Und das macht mich krank." - wieder machte er eine Pause und ließ den Blick kurz über den Haufen Passanten streifen, der sich auf dem Bürgersteig angesammelt hatte. "Nicht schon wieder." dachte er. Doch dann seufzte er und wandte sich wieder der Katze zu. "Kannst Du Dich noch an Laika erinnern? Ich dachte wirklich, sie würde es schaffen, aber sie steht schon wieder auf dem Strich. Verflucht sie ist erst 13. Ihre Mutter hat sie wieder auf Crack gebracht, jetzt ist es schlimmer denn je. Ich werde nie vergessen, wie sie dasaß, als ich sie zum ersten Mal sah. Allein, geschändet, auf ihrem Bett. Ein zerbrechliches 8 Jahre altes Mädchen mit einem Teddy auf dem Schoß, die Schminke, die ihr über's Gesicht gelaufen ist. Und diese widerlichen Männer und Frauen, die sie..." er schluckte und sah aus, als würde er jeden Moment anfangen zu schreien. "Ich habe es versucht." presste er hervor.
„Miau.“ kommentierte die Katze.
"Hilfe!" brüllte er und lachte in einem Zug. "Von wem denn?!"
Der Mann fasste sich an den Kopf. „Natürlich gibt es Hilfsorganisationen, aber mal ehrlich, es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein! Sie wäre zurück gegangen! Sie hatte nichts! Und die Leute, die die Arme ausbeuten schmücken sich mit Gold und wagen es auch noch, sich Christen zu nennen, Moselms, Juden oder Hindus! Lächelnd verraten sie die Ideale ihres Glaubens und sehen sich nicht einmal in der Rolle des Ausbeuters! Manchmal könnte ich einfach nur kotzen!“
„Miau.“
„Auf mich hören?! Pah, sie hätten mich höchstens zusammengeschlagen, ausgelacht, oder, so wie letztes Jahr." er grinste bitter "Ja, erinnerst Du Dich an die Misere letztes Jahr,als ich in diese Sammlung von Geschäftsleuten trat und ihnen sagte, wer... ja genau, die Sache mit der Zwangsjacke! Sieh es ein, Leiden, wir können gar nichts machen! Nur hier rumsitzen, uns unterhalten und dabei dumm angestarrt werden!“ bei den letzten Worten erhob er die Stimme und drehte sich halb zu der glotzenden Menge Passanten um.
Mit einem abschätzigen Grunzen ließ er sich wieder zurück in den Stuhl fallen. „So, jetzt hören sie zu. Aber jetzt haben meine Worte ja kein Gewicht mehr, schließlich bin ich ja nur irgendein dahergelaufener Irrer, der mit einer heruntergekommenen Straßenkatze redet!“ er machte eine Pause und kraulte seiner Katze den Kopf. „Nichts für ungut, Leiden. Aber manchmal möchte ich nur ausrasten, wenn ich mir die Menschen ansehe! Den ganzen Tag reden sie, ohne etwas zu sagen! Und hast Du Dir mal diese Fernsehprediger angehört?!“
„Miau.“
„Natürlich geht es dabei nur um Geld und Mediengeilheit, was glaubst Du denn? Letzte Woche bin ich bei einem reingeplatzt und hab die "Donnie Darko" - Nummer abgezogen. Was kam heraus? Ich bin in der Mülltonne gelandet, weil ich die Wahrheit gesagt habe. Zweitausend Jahre und sie haben nichts begriffen! Ich hatte solche Hoffnungen in sie, als sie das Mittelalter endlich überwunden hatten! Dabei hatte schon damals Hildegard zu mir gesagt, dass Menschen sich nicht ändern. Das war eine Woche, bevor sie sie auf den Scheiterhaufen warfen, weil sie... ich hab es schon wieder vergessen, so banal ist es gewesen.“
„Miau.“
„Naiv? Wenn ich aufgebe, was bleibt dann noch? Ich bin nicht immer gescheitert! Schindler, er hat es begriffen, er hat das Wunder vollbracht! Und so oft war es ein Erfolg. Aber das Leid ist immer noch zu groß! Trägheit in Körper und Willenskraft! Diese ganzen Diktaturen, und das macht es so ätzend, hatten nur Erfolg, weil sie die Menschen geknackt haben! Und es kann immer wieder passieren! Hast Du den beiden letzte Woche zugehört? Sie haben nichts daraus gelernt! Und wenn ich ins Fernsehen schaue... ach, es ist doch alles... ach scheiße! Ich hätte einfach in dieser Höhle bleiben sollen!“
Er hatte es tatsächlich geschafft, einen Stau auf dem Gehweg zu verursachen. Hätte er einen Penny für jeden dummen Blick bekommen, den er aufing, dieser Kerl wäre innerhalb einer Stunde Multimillionär gewesen.
Aber er beachtete die Menge schon gar nicht mehr, sondern redete weiter mit seiner Katze.
„Was glaubst Du, Leiden, wie lange wird es noch dauern, bis diese Menschen, die sich religiös nennen, begreifen, dass sie alle in Wahrheit einem Gott dienen und Kriege immer wegen Macht und Geld geführt werden? Wann geben sie es endlich auf; sich hinter der Moral verstecken zu wollen. Wann gönnen sie sich und anderen die Freiheit, einfach nur zu leben?“
„Miau.“
Der Mann legte einen frustrierten Gesichtsausdruck auf. „Danke, Du machst mir wirklich Mut.“ er griff in die Innentasche und zog eine zerbeulte Zigarettenschachtel heraus. „Scheiß Sucht,“ murmelte er und zündete sich eine angerauchte Zigarette an. „Weißt du“, fuhr er nach dem ersten, tiefen Zug fort „es ist doch so, dass ich hier meine Zeit und meinen Atem verschwende.“
„Miau.“
„Ja, ja, ich warte ja schon den ganzen Morgen.“ er sah sich vorsichtig um. „Wahrscheinlich kommt sie hier gar nicht durch, wenn sie... ah, kuck mal, da ist sie!“
In diesem Augenblick kam eine junge Frau des Weges, sie ging an einem provisorischen Krückstock aus einer Brechstange und ein paar Stöcken, die nur mit Kabeln zusammengehalten wurden.
Der Mann stand auf, legte ein paar Münzen auf den Tisch, sagte über die Schulter zu der Katze: „Wir sehen uns.“ und drückte sich durch die Menschenmenge, bis zu der jungen Frau.
„Na, wie geht es uns denn heute, Clara?“ fragte er ganz offen heraus und fasste ihren Arm. Und obwohl es so schien, als sähen sie sich zum ersten Mal, lächelte sie und flüsterte es ihm etwas ins Ohr.
„Ja“, sagte der Mann „wir werden den Arzt dazu bringen, Dich umsonst zu behandeln, lass es mich erledigen. Ich tue jetzt schon zu wenig. Lass mich das für Dich tun.“
Clara's Gesicht, das bis eben noch vergrämt und von viel Schmerz gezeichnet gewesen war, hellte sich auf und war sie bis eben noch ein Abbild von Elend und Jammer, so zeigte sich nun ein Strahlen in ihren Augen, das sie lebendig und schön machte.
Die Menschenmenge löste sich auf, als der Mann und Clara die Straße hinunter verschwanden. Hier und da, tuschelten die Leute an den Tischen.
„Was war das denn für einer?“
„Armes Mädchen.“
„Und jetzt wirft sich der an sie ran.“
„Da sollte man etwas machen.“
„Ja, ja, sollte man... trinkst Du das noch aus?“
„Sicher, der war schließlich teuer.“
„Gehen wir dann noch einkaufen?“
„Aber natürlich. Sonst machen die Boutiquen noch zu. Dieses Kleid, das Du letzte Woche anprobiert hast, das war...“
Hier hatte ich keine Lust mehr zuzuhören. Auch ich machte mir Gedanken über diese Szene, die sich hier eben vor meinen Augen abgespielt hatte. Dieser Mann wirkte tatsächlich wie der personifizierte Frust und dennoch schenkte er diesem armen Mädchen so viel Hoffnung.
Ich fragte mich zwangsläufig, wer er war und sah die Katze an. Sie saß noch immer auf dem Tisch und sah den beiden nach.
„Leiden.“ sagte ich, mehr zu mir, doch die Katze kam zu mir herüber und setzte sich auf meinen Tisch. „Wer hat Dir nur diesen Namen verpasst?“ Ich streichelte sie und bemerkte zum ersten Mal, dass unter ihrem struppigen Fell ein Halsband zum Vorschein kam. Es sah schon recht alt aus, und war wohl einmal rot gewesen. Die Marke, die daran hing wirkte dagegen recht neu. Ich nahm an, dass dort ihr Name stand. Und ich wurde nicht enttäuscht; und darüber hinaus zeigte es auch noch scheinbar den Besitzer an.
„Da hat sich aber einer einen Scherz erlaubt.“ murmelte ich und lächelte unsicher. „Ja, ja, manche Menschen sind eben verrückt. Nicht wahr, Kätzchen?“
Die Katze rieb ihren Kopf an meiner Hand. „Nicht wahr, oder soll ich Dich jetzt wirklich; 'Leiden Christi' nennen?“

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aboreas
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2002

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Vorne weg: eine gelungene Geschichte. Sie hat mich auf seltsame Weise unter Spannung gesetzt, ohne dass ich auf den tieferen Sinn gestoßen wäre. Obwohl sie sich nach hinten hin immer mehr verdichtet. Die Pointe hat also gesessen. Dann, beim zweiten Mal, fielen mir selbstverständlich sofort die 2000 Jahre auf, auf die der schimpfende Herr zurückblickt. Usw, usf.

Interessant ist der Umstand, dass der Herr heute ganz offensichtlich an den Menschen verzagt. Was ja gerechtfertigt ist, schließlich hat er einst (vor 2000 Jahren) für sie gelitten. Aber er scheint zu resignieren – vor den gut gelaunten, entsozialisierten Lustmenschen. War es gewollt, dass die Aussage der Geschichte auf diese Weise mehr Gewicht bekommt?

Kleine Kritik: Die Geschichte ist einfach zu gut, als dass sie nicht noch einmal im Handwerklichen überarbeitet werden sollte: Kommasetzung usw.

Schöne Grüße. abo

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Anygirl
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2006

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Leider kann ich aboreas in seiner Bewertung nicht zustimmen. Ich finde die Geschichte etwas zu plump, der Erzähler wirkt emotionslos und abwertend: "recht jämmerlichen Abbild von einem Menschen", die Hauptperson in ihren Aussagen platt und klischeehaft:"Da leben sie, wie die Made im Speck und sehen nicht das Elend direkt vor ihren Augen", und das Überraschungsmoment am Ende kann ich nicht nachempfinden, die Vorzeichen waren zu offensichtlich. Im Großen und Ganzen erscheint es mehr wie eine Anneinanderreihung von Sozialkritik und Klischees, die den Leser eher nerven als berühren, oder dazu anregen über sich selbst nachzudenken.
Gelungen fand ich die Idee, das Gespräch mit der Katze zu führen anstatt mit dem Erzähler.

LG Anygirl

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springcrow
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2006

Werke: 3
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Hi Anygirl

der Erzähler ist abwertend, ja, das räume ich ein, aber das war gewollt, auch dass er peinlich berührt wegsieht. Immerhin ist der Erzähler kein "Moralheld", sondern nur ein Tourist, der zufällig Zeuge dieser Szene wird und gewollt dekadent reagiert.
Bei den Klischees räume ich ein "Ups" ein. Aber ich wollte diesen "Helden" der Geschichte einfach richtig rumkacken lassen. Der Ursprungstext war noch länger, da lässte er sich noch über viel mehr aus. Hm, vielleicht streiche ich noch mehr raus, da mir die erste Fassung schon zu lang vorkam. Im Vordergrund sollte sein Frust stehen. Das Erkennen, dass er einfach raus ist aus der Nummer. Gut, ich hätte mir andere Beispiele einfallen lassen können, aber ich wollte, dass jeder gleich weiß, wovon er da redet. Es war mehr, als Statusbericht aus seiner Sicht gedacht. So ist die Welt nunmal und das frustet ihn.
Darum redet er ja auch mit der Katze, weil die Menschen das so und so nicht hören wollen. Danke für das Lob an dieser Stelle.
Und was den Schluss angeht, ich habe nie gesagt, dass der Typ wirklich Jesus ist, auch wenn, wie Du sagst, alles darauf hindeutet. Kann sein, dass ich das gemeint habe, vielleicht aber auch nicht

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Anygirl
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2006

Werke: 13
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Hey Springcrow,

wenn dir das ganze auch zu lang erschien versuch es doch mal ohne Erzähler, ohne Straßencafe und lass "Jesus" im Park mit der Katze reden. Sei dabei offensiver und gib einen detaillierteren Statusbericht (in weniger Themen) und offene Frustration. Vielleicht wirken die Klischees dann nicht störend sondern gut eingesetzt.
Nur so eine Idee. Viel Spass beim tüfteln.

Anygirl

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aboreas
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 16
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Wie wäre es denn, wenn man die Geschichte überhaupt wegließe. Die Erzählerin ruft "Miau", die Katze kommt angelaufen und beklagt sich, dass die Whyskas-Dose leer ist. Und schon ist die Geschichte am Ende, jedenfalls der geschriebene Teil. Denn den sozialkritischen Rest muss sich der Leser denken, weil es modern ist und unverfänglich- und wehe, der Rezipient wagt es, dabei ein Klischee zu verwenden...

Nur so eine Idee. Sie hat den Vorteil, das man einfach nur Spaß dabei haben kann. Und das Tüfteln entfällt ganz einfach. Ist doch genial, oder?

PS: Ich wage mal zu behaupten, dass sozialkritische Aussagen in der direkten gesprochenen Form so gut wie immer klischeeverdächtig sind. Es sei denn, man ästhetisiert sie. Meistens bleibt dann von der Botschaft nicht mehr allzu viel übrig. Wie gesagt: authentische Sprache - vor allem, wenn sie mit Emotion daherkommt - ist relativ nackt, und manchen nervt sie - aus den verschiedensten Gründen.
Ich aber habe meine Freude daran. Und noch einmal: Mir hat die Geschichte gefallen!

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