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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Begegnung in Blau
Eingestellt am 10. 10. 2001 13:20


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klara
Hobbydichter
Registriert: Aug 2001

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BEGEGNUNG IN BLAU


“Wie machst du das nur?” fragte sie mich.
“Wie machst du das nur?”
Was,
was mache ich denn? Was meint sie damit? Der Ton ihrer Stimme verriet auch nichts. Mitten im GesprĂ€ch, wĂ€hrend wir herzhaft lachten, fragte sie mich “wie schaffst du es nur?” Ich musste nachdenken. Es gab eine unvermittelte Pause in unserem Lachen. Ein scharfer Schnitt, kurz, schnell und prĂ€zise lĂ€hmte unsere Heiterkeit. Ich dachte nach. Ich dachte nach und fĂŒhlte mich nur ungeschickt. Was schaffe ich denn? Ach!
Ich vernahm eine Spur, die aus dem Unterschied zwischen zwei Begriffen entstand: Sie fragte mich, wie ich es mache und ich dachte wie ich es schaffe. Warum habe ich das Wort “machen” in das “Schaffen” ĂŒbersetzt? Warum nur? Vielleicht gab es doch eine FĂ€rbung an dem Ton ihrer Stimme oder vielleicht war es, weil ich sie kannte und wusste, was sie damit meinte?.
Ihre Frage beschÀftigt mich ernsthaft. Sie musste das Lachen gemeint haben. Mein Lachen. Ich war mir sicher, dass sie mit ihrer Frage mein lachen meinte, denn gleich nach ihrer Frage, weinte sie.

Das ist vermutlich wieder meine bekannte Unbeschwertheit. Ich habe leichte Schulter sagt man und mein Verstand schwebe Meter hoch ĂŒber meinem Kopf. Meine Beine berĂŒhren nicht den Boden, so leichtfĂŒĂŸig, nein so flatterhaft, sei ich...
Sieht sie denn nicht, dass ich vom Blitz getroffen bin? Merkt sie nicht, wie schwer es mir ums Herz ist? Nichts da mit Schweben, mit der Flatterhaftigkeit. Ich bin schwer wie Blei. Denn ich suche eine Antwort auf ihre Frage und finde keine.

Man nehme Brise Heiterkeit, mische sie mit einer Messerspitze Hoffnung, gebe das Ganze in die Vergesslichkeit hinein, streue hauchdĂŒnn Lachen darĂŒber und knete krĂ€ftig...
Es war mir sehr danach solche und Ă€hnliche Dinge zu ihr zu sagen. Ich konnte es nicht. Nein. Es ist nicht gut. Es hĂ€tte sie sogar aufgeheitert. Ich weiß es. Ich wusste aber auch, dass es keine Antwort auf ihre Frage wĂ€re.
Es wĂ€re... Es wĂ€re so, als wĂŒrde ich sie nicht ernst nehmen. Als wĂŒrde ich sie schnell zufrieden stellen. Aber ich nehme sie ernst. Aber ich will, dass sie wirklich zufrieden ist. Denn ich liebe sie.

Ich spĂŒrte einen Schmerz. Ich kenne diesen Schmerz, seit ich vor und zurĂŒck denken kann. Er begleitet mich schon so lange Jahre und wird mich noch lange Jahre begleiten. Er ist rieselnd, fein und stark.
Noch immer löcherte mich ihre Frage. Mein Schmerz rieselte durch die Löcher durch und ich vernahm eine Spur, die mich zu einer Antwort fĂŒhren könnte. Die Antwort nach dem Grund meiner Heiterkeit lag auf diesem Schmerzfaden. Meine seiden



siedende Schmerzen gaben mir den Faden wieder, der fĂŒr einen kurzen Moment verloren gegangen schien.
Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage wegen meiner Heiterkeit den Schmerz zu begegnen, war nicht grausam. Nein. Es bereitete mir eine Erleichterung. Da es völlig widersprĂŒchlich klingen musste, wenn ich darĂŒber reden wĂŒrde, musste ich lachen.
Es geschah, wie die unvermittelte Pause in unserem GesprÀch. Wieder ein scharfer Schnitt, kurz, schnell und PrÀzise. So verschwand die LÀhmung.
Sie lachte mit.

“Jetzt” dachte ich, “spĂ€testens jetzt muss ich etwas sagen”. Es kam mir kein einziges Wort ĂŒber die Lippen.

Wieder Mitten im Lachen schaute sie mich schmerzvoll an und sagte, dass ich immer abgehauen sei, wie eben. Dieser Vorwurf, der ein Bisschen zur Bewunderung neigte, bewegte mein Herz erneut. Sie meinte mit ihrer Frage womöglich die Kunst des Weglaufens?
Mir wurde es nach Fieber. Ich fĂŒhlte mich seltsamer als seltsam. Es gingen in meinem Kopf Bilder durch, die, wie irgend eine Melodie, irgend ein Name oder ein Wort, auf der Zunge liegen aber sich nicht frei machen, nicht fliegen können. In der Hitze des Fiebers merkte ich mir diese neue Erfahrung: Auch Bilder können, wie eine gut gekannte Melodie, sehr deutlich im Kopf schwirren ohne man sich daran erinnern kann.
Es ist wahrlich bemerkenswert.
Erinnerung und Nichterinnerung sind manchmal eins. Dieser Zustand verursacht ein Zwangsverhalten. Man kann die Melodie, das Wort, den Namen, was auch immer, nicht mehr los lassen... Besser gesagt, das Wort, die Melodie, der Name, die Nummer... was auch immer, lĂ€sst einen nicht mehr los. Das heißt, da sie so gefangen sind und los gehen möchten, fĂŒhlt der Mensch sich verpflichtet dem nachzuhelfen. Ich, fĂŒr meinen Teil, schnipse mit den Fingern, schaukele mit dem Kopf, klopfe mit dem Fuß auf dem Boden, kratze auf der Nase oder wĂŒhle in meine Haare... wenn mir etwas auf der Zunge liegt und ich es nicht losfliegen lassen kann oder es mich zwing ihm zu helfen. Meine ganze innere geriet in derartigen Bewegungen wegen den Bildern. Bilder, die sie kannte, kennen muss...
Meine ganze Innere, die sich Organ mĂ€ĂŸig nicht von ihrer unterscheidet, spielte verrĂŒckt. Ich hatte das GefĂŒhl, dass mein Herz mit meinem Brustkorb ins Streit geriet. Meine Haut wurde zu eng fĂŒr meine Innere. Folglich störte mich meine Kleidung. Ich kam ins Schwitzen.

“Du bist immer abgehauen, wie eben”.

Ich wollte einen Knopf an meiner Bluse öffnen, da umarmte sie mich. Liebevoll flĂŒsterte sie mir einen neuen Satz ins Ohr: “So bist du immer gewesen”.
Ich weinte plötzlich.
Sie weinte mit.

So unbeschwert, wie ich ihr erschien, erschien sie mir in voller Kummer. In der klirrenden KĂ€lte unserer Kindheit, dachte ich so oft, dass sie dem Sterben nahe ist. Sie geht ein, dachte ich. Ich sah, wie sie immer weniger wurde, immer Ă€ngstlicher, immer scheuer... und ich sah, sie starb nicht. Sie blieb doch stehen. Sie ging nicht ein zwischen den fliegenden GegenstĂ€nden im Wohnzimmer, das zuerst gemĂŒtlich zu sein schien. Sie blieb stehen in der HĂŒlle der laut gesprochenen Erniedrigungen. Sie blieb stehen nach einem gehörigen Schlagen, alias “Malzeit” . Sie blieb stehen mit ihrer Waschfrauen- HĂ€nde in der Unendlichkeit der Hausfrauen-TĂ€tigkeit.
Immer, jedes mal wenn es in der Luft nach Streit roch, schaute ich sie an und dachte “sie geht ein”. Jedes Mal, wenn es in unserer Hölle, in unserem Himmel nach Streit roch, dachte sie, dass ich den Schmerz nicht ernst nehme, dass ich abhauen werde.
So muss es gewesen sein. Sie muss all die Jahre gedacht haben, dass ich sie allein lasse. Sie muss gedacht haben, dass sie mir gleichgĂŒltig sei...
Sie? Mir gleichgĂŒltig? Dachte sie es wirklich? All die Jahre?

Mein Schmerz, der aus diesen Gedanken wuchs und wuchs, machte sich in mir so breit, dass meine Bilder, die auf der Zunge meiner Erinnerungen lagen, immer mehr ins GedrÀnge kamen.. Es war gut so. Denn eins davon flog raus:

Ich saß am Meer. Unsere Stadt, die meiner Meinung nach damals eine große Wohnung war, hatte auch ein Wohnzimmer. Der Weg dorthin war das Korridor. Der Korridor, geschmĂŒckt mit Dattel BĂ€umen in der Mitte und mit OrangenbĂ€umen an beiden Seiten, war der schönste Korridor der Welt. Durch das Wohnzimmer gelang man an drei Terrassen, die ĂŒber den Klippen am Meer eingerichtet waren. Sie hatten eine Schutzmauer. Sie ging in meiner GrĂ¶ĂŸe meiner Kindheit bis zur Brust. Ich hielt nichts von dieser Mauer. Bei meiner anfĂ€nglichen “Weglaufen“, saß ich erst auf der Mauer. Irgendwann sprang ich an die andere Seite, die fĂŒr Kinder gefĂ€hrlich sein sollte. Wer weiß, vielleicht war sie sogar gefĂ€hrlich. Nun, auch die Bedeutung der Gefahr ist relativ. FĂŒr mich war diese Mauer eine Gefahr fĂŒr sich. Denn durch sie hatte man, in diesem Fall ich, keine Möglichkeit meinem Kummer seinen Lauf zu geben. Ich wollte das Meer anschauen und seine Unendlichkeit. Die Unendlichkeit. Eins von unendlichen Dingen. Das Meer. Die Mauer hinderte es irgendwie. Diese Mauer hielt mich vom Beginn der Unendlichkeit zurĂŒck. Der Beginn ist wichtig. Ja, es musste sehr wichtig sein. Denn wenn es nicht wichtig wĂ€re, wĂŒrde es die Unbeginnlichkeit heißen. Es heißt aber nicht so, sondern die Unendlichkeit. Wo es ein Beginn gab... Der Beginn des Streites an dem Tag war mir nicht klar. Es war, wie schon so oft, verwirrend. Wie schon so oft kam ich mir ungeschickt und dumm vor. Woran lag der Sinn? Du hattest Kirschsirup zubereitet. Erinnerst du dich? Die GlĂ€ser, gefĂŒllt mit der eiskalten, herrlich roten FlĂŒssigkeit, hatten beinahe einen durchsichtigen Frost. An einem der GlĂ€ser glitt ein Tropf von diesem Frost sanft herunter. Mein Herz war warm umhĂŒllt an dessen Anblick. Ich war unbeschreiblich glĂŒcklich. Dazu waren diese GlĂ€ser auf dem Tablett platziert, das ich doch so sehr mochte. Das Tablett? Ach... Das mit dem schönen Bild von einer Terrasse. Weißt du noch? Du musst dich daran erinnern. Bitte Tu` mir den Gefallen. Erinnere dich daran. Da war eine Terrasse abgebildet. Belegt mit unförmigen Steinen. Zwischen den Steinen einige zarte BlĂŒmchen. Es stand eine Frau. Man sah sie von hinten. Sie hatte ein langes Kleid und ihre Haare waren am Nacken gebunden. Ihr Gesicht sah man nicht. Aber sie war mit Sicherheit sehr schön. Sie wirkte so unbeschwert, so dass sie sich jeden Moment lĂ€chelnd umdrehen könnte. Dann wĂŒrde man auch ihre Schönheit sehen. Darauf wartete ich. Oft. Dieses Tablett eben und die GlĂ€ser. FĂŒnf in der Zahl. Das, ich meine dieser herrlicher Anblick, kann doch nicht der Beginn gewesen sein... der Beginn von...
Es lagen Scherben auf dem Boden. Mit einer schönen Terrasse und mit einer Frau und mit vielen Blumen bemalte Blech verursachte ein Donner. An der Wand flossen rote Blitze zum Boden. Der eiskalte, Herz erwÀrmende Sirup.. O du schöne Sirup... Dann mein weises Kleid, das du mir nÀhtest... Dann deine Haare... die du gerne lang tragen wolltest.. Dann der Kopf.. deiner... Meiner...

Unendliche Dinge, wie geschlagen werden, beschimpf werden, erniedrigt werden, hatten bestimmt ein Ende, wie das Meer. Selbst, wenn man es nicht sieht. Ich wusste es. Ich war mir so sicher, wie ich sicher ĂŒber meine schreckliche Unwissenheit war. Meine Unwissenheit, die nie heraus bekommen mochte, wo und wie und wann und warum ein Unwetter kam.
Ich saß auch an diesem Tag am Meer. Blau und blau machten sich an und um mich breit. Es waren die Berge, das Meer und der Himmel. Die Farbe des VatersgetrĂ€nk in meiner Erinnerung war blau. Die Löwenmilch, wie er zu sagen pflegte... Löwenmilch... Es waren auch Dinge an meiner Haut, die man damals bei uns als “verwest” bezeichnete. HĂ€matome nennt sie das Medizin. Auch die waren ĂŒberwiegend blau. Ich trug sie als wĂ€ren sie mein ureigenes Kleid.. Da saß ich eben, schaute in der Gegend und an mir herum und entdeckte, wie unterschiedlich ein und der selbe Farbe sein kann.
Nachtblau ging in das Violett, ein Auberginen- Lila grenzte an ein Rauchblau. Und an der dunkelsten Stelle gab es ein PĂŒnktchen heiteres Gelb zu sehen. Als ich das Gelbe PĂŒnktchen an meiner “Verwesung” entdeckte, flog ein Vogel vorbei. Ich wĂŒnschte zuerst, dass er auf mein Kopf sch....n wĂŒrde, denn es bringt den GerĂŒchten nach GlĂŒck. Ich war aber unbeschreiblich glĂŒcklich darĂŒber, dass er es nicht tat. Ich hörte ein Kind schreien. Es wurde getröstet, anstatt geschimpft. Eine Pflanze hatte zarte, rosa- rote BlĂŒten zwischen unzĂ€hligen Dornen. Die Luft roch nach Salz. Meine TrĂ€nen schmeckten nach Salz. Offensichtlich konnte ich noch riechen und schmecken. Eine dicke, fette, grĂŒne Fliege trug eine andere dicke, fette grĂŒne Fliege auf ihrem RĂŒcken. Offensichtlich konnte ich noch sehen. “Wie hilfsbereit” dachte ich. Offensichtlich konnte ich noch denken.
Und, der Anblick der Fliegen war so lustig und so voller Hoffnung, musste ich lachen.

Meine Schmerzen wirkten plötzlich komisch.
Die Schmerzen, die bestes Material fĂŒr eine schauderhafte Geschichte liefern können, die auf- und eindringlich, ohnmĂ€chtig mĂ€chtig das Ernst der Lage dokumentieren wĂŒrden, wurden komisch.
Ich begriff, dass das Ernst meiner Lage nur Halb wÀre, betrechte man nur meine
BlutergĂŒsse. Denn es war ja da noch der Vogel, noch das Kind, Die hilfsbereite Fliege,...
Es war da offensichtlich noch immer ein anderer Teil von mir, der all das sehen konnte. Ich war nicht als ganzes ein HĂ€matom. Nein. Das wĂŒrde Niemand fertig bringen können. Das heißt, selbst wenn kein einzige Quadrat Millimeter von meiner Haut gesund bliebe, selbst wenn alle schönen GlĂ€ser der Welt zertrĂŒmmert werden wĂŒrden und wenn es keinen Tropfen Kirschsirup mehr auf der Welt gĂ€be... bleibt die Tatsache, dass ich den Geschmack der sĂŒĂŸen Sirup im Gaumen und die leuchtend rote Farbe in meinen Augen habe.

“wie schaffe ich es nur”.

Ich glaube, so schaffe ich es. So schaffe ich lauthals zu lachen. Bin nicht allein.

VertrĂ€umt schaute sie mich an. Sie lĂ€chelte. Mir wurde warm ums Herz. War meine Antwort melancholisch, vielleicht hörte sie sich poetisch an. Ich weiß es nicht, warum, sie lĂ€chelte weinerlich und fragte mich unvermittelt, ob ich mich daran erinnern kann, dass sie Gedichte schrieb?

“Es brennt ein Licht am Berg.
Nur manchmal.
Es brennt mein Herz,
wenn ich an das Licht am Berg denke.
Immer.”

Sie machte große Augen, als ich ihr Zeilen aus einem ihrer Gedichte vortrug. Ich vernahm ein Funken Licht des Stolzes darin. Da diese mich so glĂŒcklich machte, rĂŒckte ich mit der Wahrheit raus, warum ich mir diese Zeilen genau merkte:
Als sie diese Zeilen schrieb, musste ich immerzu dieses Licht betrachten. Es war tatsÀchlich ein Licht am Berg. Ich merkte, dass es Tag und Nacht brennte. Nicht nur manchmal. Eines Nachmittags machte ich mich auf dem Weg und erreichte das Licht gegen Abend.
Dort arbeiteten MĂ€nner und Kinder. Das Licht war ein Feuer. Das Feuer wurde fĂŒr die Kalkgewinnung geschĂŒrt. Ich wollte dort bleiben und mit arbeiten. ein Mann schickte mich nach Hause. Auf dem RĂŒckweg interessierte mich nur eins: Meine Schwester war ein Genie. Denn das, was ich gerade in Erfahrung brachte, wusste sie offensichtlich schon immer. Wie sonst konnte sie so ein Gedicht schreiben? Genau so, wie sie schrieb, brannte mein Herz, als ich die Feuerarbeiter sah. Meine Schwester wusste, was sie tat. Ich liebte sie und schĂ€mte mich, wie schon so oft, vor meiner Unwissenheit. Als ich sehr spĂ€t zuhause ankam, machte mir gar nichts aus, wie sie mich beschimpfte. Sie sei beinahe gestorben aus Sorge um mich.

Ohne mich zu unterbrechen, hörte sie sich mein GestÀndnis an. Dann schluchzte sie wieder.

Was habe ich wieder angestellt? dachte ich.
Wenn ich sie was frage, wird sie wieder weinen, dachte ich.

Ich wollte doch nur eine Antwort auf ihre Frage... Ich bin nicht abgehauen. Denn ich nahm mich immer mit. Ich habe dich nicht allein gelassen. Denn ich selbst hatte aller Hand zu tun mit unserem blauen Vater. dann wollte ich doch nur ehrlich sein, wegen dem Gedicht... Ich wollte doch nur, ihre Fragen nicht hÀngen lassen, weil ich sie ernst nehme.

Ist ihr Weinen die Schwester meines Lachens?
So muss es sein.

“Wie schaffst du immerzu zu weinen?” werde ich sie nicht fragen.
Denn ich liebe sie.





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klara

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selene
AutorenanwÀrter
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wundervoll! einfach ganz wunderbar geschrieben!
ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
danke!
alles liebe,
selene

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klara
Hobbydichter
Registriert: Aug 2001

Werke: 11
Kommentare: 53
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Hallo Selene,
danke fĂŒr deine zeilen. Sie sind sehr ermutigend.
Ich habe "Kurzgeschichten, Poesi, ErzÀhlungen..." durch geschaut, um etwas von dir zu lesen.
Teilst du mir mit, wo ich dich finde?

PS. Da mein Computer kaputt ist, kann ich keine E-Mails empfangen. Mitteilungen bitte als "Antwort".
Liebe GrĂŒĂŸe.
__________________
klara

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selene
AutorenanwÀrter
Registriert: Aug 2000

Werke: 18
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Das letzte, was ich gepostet habe, ist in der Schreibaufgabe.
Normalerweise schreibe ich wenig Texte, mehr Gedichte.
Wenn Du Gedichte von mir lesen willst dann schau am besten bei der Suchfunktion, sind nÀmlich sicher sehr weit hinten.
Lieben Gruß,
selene

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