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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Begegnungen
Eingestellt am 13. 04. 2002 10:21


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anemone
Schriftsteller-Lehrling
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Teil 1

Van Heyden schlug seinen Mantelkragen in die Höhe. Bei dem Nieselregen mochte er nicht lÀnger an der Laterne warten, hÀtte er nur seinen Wagen mitgebracht, aber wegen der Kennzeichen; er wollte nicht auffallen.

Einige Meter weiter lag die Eckkneipe, ob sie noch geschlossen hatte? Er wollte es versuchen.
Sicher gab es einen Platz, von dem aus er das GebÀude ebensogut beobachten und sich dabei etwas Warmes trinken konnte.
Die EingangstĂŒr schien verschlossen und wĂ€hrend er noch zurĂŒcksah auf sein Beobachtungsobjekt, bemerkte er, wie an der Kneipe die Jalousien geöffnet wurden. Er wusste jetzt, wo gleich sein Platz sein wĂŒrde und wirklich dauerte es nicht mehr lange und der SchlĂŒssel drehte sich in der EingangstĂŒre.

Der Platz, den er sich schon von draußen ausgesucht hatte, mit dem RĂŒcken zum Wirt, wurde jetzt seiner. Seine nasse Regenkleidung tröpfelte an der Garderobe vor sich hin und der heiße Capuccino, den er sich bestellt hatte, gab ihm seine Ruhe zurĂŒck, die er auch brauchte.

Van Heyden schlug sein Notizbuch auf. Eveline verließ das GebĂ€ude. Sie trug einen schwarz-grauen Regenmantel und lief mit eiligen Schritten auf diese GaststĂ€tte zu, in dem er jetzt seinen Capuccino trank. Damit hatte er nicht gerechnet. „Sie wird doch wohl nicht......!“ ging es ihm durch den Kopf, doch da war es auch schon geschehen. Sie schloß sorgfĂ€ltig die EingangstĂŒr und trat ein, wĂ€hrend sie sich recht schnell ihres nassen Mantels entledigte. Sie plauderte mit dem Wirt, den sie zu kennen schien und hockte sich vor dem langen Tresen. Immer wieder schaute sie auf ihre Armbanduhr. Von ihm, van Heyden hatte sie bisher noch keine Notiz genommen, doch sie behielt den Eingang im Auge und seine Vermutung, dass sie auf jemanden wartete schien sich zu bestĂ€tigen, als er hörte, wie jemand das Lokal betrat und seine nassen Sachen vor der TĂŒr auszuklopfen schien. Evelin lief gleich dem Neuankömmling entgegen und dadurch verpasste van Heyden die BegrĂŒĂŸung, da sie bereits im Dielenbereich stattfand. Er hörte nur ihre Stimmen, die miteinander vertraut zu sein schienen.

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vicell
Guest
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begegnungen

liebe anemone,

als ich Deinen Text fertig gelesen hatte (was leider aber teilweise recht schwierig wurde, da Du des öfteren Redewendungen oder angefangene SĂ€tze nicht schlĂŒssig zu Ende fĂŒhren konntest), musste ich innerlich erstmal Luft holen. Sorry! Du beschreibst hier eine kleine Episode aus dem Alltag, bezogen auf das Thema Begegnungen, nehme ich an...denn ich muss hier wirklich betonen, wenn ich Deine Überschrift zu diesem Text nichr gewußt hĂ€tte, wĂ€re es mir sehr sehr schwer gefallen, ĂŒberhaupt den Sinn zu verstehen. Auch stört mich Dein Schluß. Denn er existiert ja gar nicht!
Zwar schreibst Du hier das erste Kapitel, so entnehme ich es zumindest Deiner Überschrift, aber um was gehtm es hier eigentlich?? Und wer ist auf einemal Evelin? Wie ist ihre Beziehung zueinander denn ĂŒberhaupt aufgebaut? Und was soll der Leser weiter erwarten? Falls Du dieses Thema absichtlich offengelassen hast, um die Leserschaft zu "reizen", lautet hier mein Rat: schreib subtiler und doch gleichzeitig aussasgekrĂ€ftiger...!

Auch bin ich gerade auf dem Gebiet einer Veröffentlichung, egal welches Thema auch immer, in Sachen Ausdruck sehr empfindlich. Und der fehlt hier leider!
Schade!
Aber wie gesagt, dies spiegelt nur mein persönliches Empfinden wieder, denn wie man ja so schön sagt, das Lesen und Verstehen eines Textes ist immer relativ,nicht wahr?

vicell

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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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hallo vicell,

dass es sich hierbei um eine Detektivgeschichte handeln könnte, dĂŒrfte aus dem Text wohl zu erkennen sein. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, tĂ€glich etwa 1 Seite zu schreiben, also muss man mit Folgen rechnen. Was den Schreibstil und meine halbfertigen SĂ€tze angeht, du weißt es sicher besser und könntest sie mir nĂ€her erlĂ€utern

mit freundlichen GrĂŒĂŸen
anemone

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anemone
Schriftsteller-Lehrling
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Teil 2

Eveline drĂŒckte sich mit ihrer Bekanntschaft am Ă€ußeren Ende des Raumes auf einen Stuhl.
Der Angesprochene hörte auf den Namen George, soviel konnte van Heyden noch gerade verstehen, die ĂŒbrige Unterhaltung ging in leises Gemurmel ĂŒber und hĂ€tte er es vorher gewusst, sicher steckte lĂ€ngst eine Wanze unter dem Tisch und er wĂŒrde von seinem Wagen aus Aufzeichnungen machen ĂŒber ihr GesprĂ€ch.

UnauffĂ€llig blieb er stattdessen in seinem Eckchen sitzen und versuchte einige GesprĂ€chsfetzen zu erhaschen, was ihm jedoch nicht gelang. Auch George schien sich fĂŒr van Heyden nicht zu interessieren und das war auch gut so. Schließlich hatte Evelines Mann ihn eigens auf seine Frau angesetzt und es wĂ€re sicherlich zu seinem Nachteil, wenn er von den Beiden erkannt wĂŒrde. Ihr Gemurmel schien allmĂ€hlich in ZĂ€rtlichkeiten ĂŒberzugehen und das Paar verlangte hastig die Rechnung.

Gemeinsam traten sie auf den Gehweg, der inzwischen von der langsam aufkommenden Sonne getrocknet wurde und sie liefen in verschiedene Richtungen davon, um sich allerdings in wenigen Minuten wieder zu treffen.

Van Heyden zahlte sein GetrĂ€nk und heftete sich der Dame an den Fersen. Sie nahm den Weg zum Markt, um dann anschließend den Hintereingang des GebĂ€udes Markt 36 zu benutzen, um dort in den 7. Stock des Hauses hinaufzufahren. Die TĂŒr stand fĂŒr sie schon weit offen und ein Schild mit der Aufschrift „Herzlich Willkommen!“ lud sie zum Eintreten ein.

Van Heyden hatte sein Beobachtungsobjekt bis vor der AufzugtĂŒr observiert und notierte sich die Etage, dann war zunĂ€chst Pause fĂŒr ihn angesagt. Vom Markt aus suchten seine Augen erneut den 7. Stock, doch die richtige Wohnung ausfindig zu machen, es wĂ€re sinnlos. FĂŒr ihn war zunĂ€chst der Auftrag erledigt. Mehr herauszufinden, gehörte nicht zu seinem Aufgabenbereich. Er steckte seine HĂ€nde in die Manteltasche und verließ den Markt in Richtung seines Parkplatzes.

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