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Leselupe.de > Gereimtes
Bei Dir
Eingestellt am 06. 05. 2007 22:15


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Dorothea
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Bei Dir sind Augenblicke heller Freude,
die nicht gebunden sind an K├Ânnen und Besitz,
die ohne Dauer sind und ohne Reue,
und deren Schwerelosigkeit den Tod verschmitzt.
__________________
Dorothea Gebauer
----------------------
Sein ist mehr als Haben.

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HFleiss
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bei dir

Dorothea, obwohl das nur vier Zeilen sind, stimmt einiges nicht so ganz. K├Ânnen und Besitz beziehen sich bei dir an die Augenblicke, richtig m├╝sste es aber sein: an die Freude, sie ist nicht an K├Ânnen und Besitz gebunden. Und dann: Ein Augenblick ist ein Augenblick ist ein Augenblick. Von Dauer kann man da ├╝berhaupt nicht reden. Und dann noch eine Frage: Was ist das - den Tod verschmitzen? Ich lie├če mir "verbl├╝ffen" gefallen, aber so muss ich annehmen, du hast die Zeile angeherrscht: Reim dich oder es gibt Haue. Die beiden P├╝nktchen ├╝ber der Schwerelosigkeit sind leider zwei zuviel.

Hanna

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Dorothea
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Antwort f├╝r Hanna

Hallo Hanna,

Danke, dass Du mich auf das verkehrte "├Â" aufmerksam gemacht hast, ich habe es schon korrigiert. Was die anderen "Fehler" angeht, man kann sie so sehen wie Du, aber auch anders. Gereimt sind diese vier Zeilen ├╝berhaupt nicht, sonst m├╝sste das Reimwort auf "verschmitzt" ja "besitzt" hei├čen. Es handelt sich hier allenfals um Assonanzen.

Bei dem Wort "verschmitzt" habe ich mir in der Tat die Freiheit genommen, ein Adjektiv zum Verb zu bef├Ârdern, weil es, jedenfalls nach meinem Daf├╝rhalten, sehr gut den Kern der Aussage hervorhebt und unterstreicht.

Herzlichen Dank f├╝r's Lesen und Deine R├╝ckmeldung.
__________________
Dorothea Gebauer
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heike von glockenklang
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Liebe Dorothea,

die aussage deines verses ist wundervoll,
und es liest sich fl├╝ssig. mich irritiert allerdings die aussage" den tod verschmitzt.
rein gef├╝hlsm├Ąssig gef├Ąllt mir das so nicht. da ich das wort verschmitzt mit etwas positiv geheimnisvoller leichtigkeit asoziiere, meistens auch mit etwas humorigem.
was hast du dir dazu gedacht?
gru├č heike
__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, k├╝hle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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Dorothea
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Re:Heike

Hallo Heike,

Danke f├╝r Deine R├╝ckmeldung! Was hab ich mir "gedacht"? Das Gedicht ist eher in einer emotionalen Situation entstanden und soll auch nicht unbedingt die cognitive Ebene ansprechen. Es hat aber dennoch auch dem Gedanken einen Anreiz zu bieten, wie ich hoffe.

Der Tod ist f├╝r viele Menschen eine verdr├Ąngte, aber ├Ąu├čerst bedrohliche Tatsache, zudem die unvermeidlich letzte Entw├╝rdigung ihrer Sehnsucht nach Dauer, nach dem das Heute und Hier ├ťberschreitenden. Meine Zeilen wollen auf eine Erlebnisebene hinweisen, die den Tod nicht wegdsikutieren und auch nicht leugnen will oder kann, die ihm aber, wenigstens f├╝r einige helle Augenblicke, in spitzb├╝bischer ├ťberlegenheit den Stachel der Allmacht nimmt, die ihm gesellschaftliche Tabus einr├Ąumen.

Herzliche Gr├╝├če, Dorothea.
__________________
Dorothea Gebauer
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