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Leselupe.de > Gereimtes
Beim Gehen
Eingestellt am 16. 11. 2004 10:09


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lester
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2002

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Beim Gehen

Wohin sich drehn, denn du schaust zu,
Mir ist, als wärst du neben mir und
Leitest mich mit deinem Auge, genau
Wie einen Mann die Frau.

Und siehst doch nichts, du zielst ganz ohne Ziel.
Und wenn der Herbst reinbricht, der goldene
Herbst, der nie so golden ist, was dann doch war -
Wieviel vorbei, und wieviel nicht.

Was uns umschwebt, worin wir leben, sind
Nur Sekunden, Tage nicht, nicht Stunden.
Und einen dieser Augenblicke, mag sein, den
wir noch sehn, doch nicht mehr ganz, reicht aus,
So wie ein Blatt den Baum erklärt, daß wir
Verstehn, was wir mit Augen nie gesehn.

Du wirst dann reisen, wie überstürzt und wie
Nicht ganz gewollt, und noch im Gehen wirst
Du den Herbst, die Tage und was war vergessen und
Ihre Augen, die dich so lange auf dem Weg begleitet,
Sie werden sich um andere drehn.

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Venus
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Zwei Dinge ließen mich ein bisschen ruckeln.

Einmal: Und wenn der Herbst reinbricht. Mir persönlich ist das zuviel Annäherung an Mundart; die sich in deinen Wortgedanken nicht unbedingt flüssig einreiht.

Und: Was uns umschwebt
das Wort mutet ein bisschen hilflos; bestimmt weil es auch in vielen Formen verbraucht erscheint.

Jedoch im Restgedanken war ich gerne.
Und bedank mich ebenso,
fürs Lesenlassen -

LG
Gabi
__________________
den wind im rücken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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