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Leselupe.de > Kurzprosa
Berenada hutschiniert
Eingestellt am 29. 10. 2003 09:34


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Bernd
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berenada hutschiniert

w√§re frostiges wasser geschneet und die w√§lder √ľberf√§rbt mit violett von aufsteigendem kaliumpermanganat, so kreuzte der schlitten quer und √ľber die stra√üe, ein wahres zeugma irrwitziger denkg√§nge im inneren des rednerpults.
so lasset uns nun fortlyren und dichten wie im wintergarten der schneek√∂nigin. das wort ewigkeit entbehrt bitterlik√∂r aus th√ľringen.
das werk ist ohne schlagsahne gemöbelt, vorsicht beim widerkäuen ...
f√ľhlt sich das wetter √ľberall so gespenstisch an?


nun ist es fast weg und den bach hinunter gebacht, dann die elbe fortgeelbt, doch es sammelt sich da draußen, weit im westen, im nordwesten gar, und die häuser werden wieder aquarien, das alles aber ist nichts gegen die sintflut, ich suche noch holz, dass geeignet ist, von jeder art ein paar zu tragen, ich werde wohl hierbleiben.

lasse die wolken welken, wie sie mögen.

die tage lachen sich vorw√§rts und tagen oder nachten, √ľbernachtet wacht das linke √§uglein: ein√§uglein schl√§fst du? die macht spielt seifenblasen und kullert das all in das n√§chste gew√∂lbe. allt weiter, g√∂tter!


berenada
__________________
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Minds Eye
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Hi Bernd,
ich steh voll auf so was.
Buchtipp:
"Die B√§renfellm√ľtze hat eine Spunke am F√∂" von Herrn H√ľrzeler, "Hot Jazz Trio" von William Kotzwinkle oder alles von P√©ret und C√©line.
Gruß,
ME.

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Bernd
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Dank sehr f√ľr den Tipp.

---

Eine Zugabe
aus Kaffee duftet die B√ľcher,
die, die im Regal wehen,
die, die in der Luft liegen,
die, die die Ewigkeit zerkr√ľmeln.
Ich koste die Kr√ľmel der Ewigkeit.
Die Luft treibt mich nach oben.
Dieser Auftrieb ist es, der sie mir raubt.

__________________
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WindindenHaaren
Guest
Registriert: Not Yet

Ich kann zwar noch keinen klaren Gedanken irgendwie an den Text im Moment entwickeln.... aber meinem Gef√ľhl gef√§llt er... Weiss nicht wieso... Vielleicht, weil er mich mal wieder zum denken zwingt(ein Zustand, den ich liebe)... Ich mags gern, wenn etwas nicht so offensichtlich ist, sondern spielt...
gut so! - warum auch immer!! doch.
gruß
chi

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flammarion
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na,

ist doch mal wieder ne perle f√ľr meine sammlung. danke, lieber bernd!
ganz lieb gr√ľ√üt
__________________
Old Icke

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Bernd
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Eine Textvariante f√ľr den Sommer

Berenada hutschiniert

Der Sommer hei√üt und die W√§lder befahren mit violett von aufsteigendem Kaliumpermang-Spagat, so kreuzte der Schlitten quer und √ľber die Stra√üe, ein wahres Zeugma irrwitziger Denkg√§nge im Inneren des Rednerpults.
Nichts ist gespenstischer als ein wahres Huhn.
Kr√§henden H√ľhnern drehe man beizeiten den Hals um, sprach meine Oma, als ich klein war, in einem Vers. Der Hals ist die enge Stelle, wo alle Gedanken durch m√ľssen, die aus dem Bauch heraus kommen.

So also betrachte ich die Aussicht ins Nirgendwo, denn nur im Nirgendwo lässt es sich so gut aus dem All hinausblicken.

Hinter dem letzten Gasthof vor dem Weltende ruht ein Pinguin aus, er weiß nicht ob ihm kalt oder warm ist.

Alles, was die Gäste hinten aus dem Fenster werfen, verschwindet irgendwo, denn es ist ja das Weltende. Als ich zum Fenster hinausrief, verlor ich meine Stimme, fatal vor Wahlen. Je mehr ich wähle, desto weniger wiege ich. Man nennt das auch "negatives Stimmgewicht".

Und jetzt schnell noch eine Kreuzspinne und einen Kreuzschnabel von der Frau Elster geholt, ehe ich zur√ľckkehre √ľber den Blocksberg in meine Heimath√ľtte, um die Z√§hne zu schw√§rzen. Habt ihr jeh so pr√§chtiges Zahnschwarz gesehen?

Und so gr√ľ√üt euch alle freundlich wie immer

Berenada

__________________
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