Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92225
Momentan online:
157 Gäste und 8 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Humor und Satire
Bericht eines außerirdischen Agenten an seinen Vorgesetzten
Eingestellt am 12. 07. 2003 18:19


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
dubidu
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 62
Kommentare: 868
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um dubidu eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Im Parlament der >Vereinigten Gemüse- und Obst Republiken< kam es zum Eklat. Der Präsident der Traubenrepublik traf einen unwichtigen Abgeordneten der kartoffelrepublikanischen Gleichheitspartei in der Kantine des Parlaments. Der Präsident hatte wohl etwas zu tief ins Weinglas geblickt und wollte dem nach Wodka stinkenden Abgeordneten eins auswischen. Der Präsident erhob sich von seinem Platz und wankte auf den am Nebentisch sitzenden Abgeordneten zu. Ironisch teilte er seinem Gegenüber mit, dass dieser ein guter Mime in einem Film sein könnte. Dieses Lob wurde missverstanden, denn es handelte sich um einen Film über die Schandtaten der Kartoffelfresser während des Zweiten Gemüsekrieges. In der Kartoffelrepublik wurde das Thema unverzüglich in allen Medien diskutiert, denn das Land stand kurz vor den Ernteferien und in jener Zeit gab es gewöhnlich wenig Klatsch zu berichten. Der Kartoffelkanzler wollte sich die Stimmung zunutze machen, empörte sich medienwirksam und forderte vom traubenrepublikanischen Präsidenten eine Entschuldigung. Wenige Tage später schüttete ein traubenrepublikanischer Staatsminister Benzin in das bereits lodernde Feuer der diplomatischen Beziehungen beider Staaten. Er beklagte sich öffentlich über das unverschämte Verhalten einiger kartoffelblonder Touristen, die während der Ernteferien in Scharen in seine Traubenrepublik einfielen und die Strände mit leeren Wodkaflaschen verschmutzten. Das war dem Kartoffelkanzler des Guten zuviel. Er gab dem auflagenstärksten kartoffelrepublikanischen Boulevardblatt ein Exklusivinterview und teilte seinen kartoffelblonden Untertanen mit, dass er niemals mehr in dem Traubenlande seinen Urlaub verbringen werde. Zwei Tage darauf entschuldigte sich der traubenrepublikanische Staatsminister öffentlich und trat von seinem Amt zurück. Damit verhinderte er die drohende Mobilmachung der kartoffelfressenden Streitkräfte .

Ende des Berichts

Bitte erteilen Sie mir die Erlaubnis, den Planeten Erde unverzüglich zu verlassen.

gez. Agent Dubidus
__________________
Die Tollkühnheit des Schreibers und sein spontanes Bedürfnis nach Wahrheit müssen allemal größer sein als dessen Furcht vor den Konsequenzen seiner Aussagen.
RAFAEL SELIGMANN

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 43
Kommentare: 1978
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Michael Schmidt eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Schwach!

Bearbeiten/Löschen    


dubidu
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 62
Kommentare: 868
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um dubidu eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Michael,

zum einen trennen einen "Manchmal gelesenen Autor" auf dem Weg zum "Chefredakteursanwärter" und einen "Fast-Bestseller-Autor" Welten, zum zweiten schreibt ein dubidu nie "Dümmlich-Zeitgeistiges" (siehe Signatur), denn das ist in den Medien zuhauf zu lesen, zum dritten war es in diesem unserem Lande noch nie gern gesehen, den Kartoffelfressern aufs Maul zu hauen und zum letzten kann sich ein Autor, wenn es denn so wäre und der Kritiker hätte die Reife und Erfahrung "relativ" objektiv darüber zu urteilen, auch mal ein oder zwei schwache Werke leisten.
In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderschönen Abend,
gez. das dubidu
__________________
Die Tollkühnheit des Schreibers und sein spontanes Bedürfnis nach Wahrheit müssen allemal größer sein als dessen Furcht vor den Konsequenzen seiner Aussagen.
RAFAEL SELIGMANN

Bearbeiten/Löschen    


flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
Kommentare: 8208
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um flammarion eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
na,

endlich kann auch lieschen müller dem politischen geschehen folgen. danke, dubidu.
ganz lieb grüßt
__________________
Old Icke

Bearbeiten/Löschen    


dubidu
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 62
Kommentare: 868
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um dubidu eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Liebe flammende Marion,

du solltest Lieschen Müller bitten, mir das Ganze zu erklären, denn mir ist das Sommertheater gänzlich unverständlich.
Schönen Abend
gez. das dubidu
__________________
Die Tollkühnheit des Schreibers und sein spontanes Bedürfnis nach Wahrheit müssen allemal größer sein als dessen Furcht vor den Konsequenzen seiner Aussagen.
RAFAEL SELIGMANN

Bearbeiten/Löschen    


flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
Kommentare: 8208
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um flammarion eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
na sag mal!

sommertheater dient einzig der unterhaltung und findet statt, weil die großen bühnen ferien haben. da geht man hin und amüsiert sich, ist doch klar.

ganz lieb grüßt
__________________
Old Icke

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Humor und Satire Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!