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Leselupe.de > Gereimtes
Berlin, Opernpalais
Eingestellt am 21. 08. 2009 11:01


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Walther
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Berlin, Opernpalais


Erst gestern ging ich durch Berlin:
Ein wenig um die H├Ąuser Ziehn,
Ein bisschen Jazz in dem Caf├ę
Im Gr├╝nen vorm Opernpalais.

Der Tag war warm, der Abend auch,
Das Leben wie ein alter Schlauch,
Dem Neues swingend eingegeben:
So ist Berlin. Man lernt das Schweben.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Thylda
???
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Lieber Walter

Inhalt geht so. Was ich aber gut finde, ist, da├č Du diesmal dem rezitierenden Drittkl├Ą├čler in der vierten Zeile der ersten Strophe ein paar Stolpersteine hingeworfen hast. Das lockert Deinen Text angenehm auf. Allerdings f├Ąnde ich eine Wiederholung einer Problematik in der vierten Zeile der zweiten Strophe f├╝r angebracht. Wie w├Ąre es mit einer Silbe weniger ÔÇ×man lernt das Schweb-ÔÇ× , als w├Ąre der Erz├Ąhler tats├Ąchlich in diesem Moment unversehens davongeflogen. Da├č der Reim pa├čte, sieht man ja. Dann f├Ąnde ich es gut, das w├╝rde den Inhalt weitertragen und dem Text die Mottenkugeln nehmen.

Liebe Gr├╝├če
Thylda

__________________
allgemeine Warnung: bei meinen Beitr├Ągen ist Ironie nicht auszuschlie├čen

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Walther
Routinierter Autor
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Liebe Thylda,

das daktylische Wort "Opernpalais" hat mich zu Anfang stolpern lassen. Ich habe lange hin und her ├╝berlegt, ob ich das Gedicht deshalb umformulieren sollte. Am Ende habe ich mir erlaubt, diesen Metrenfehler schlicht stehen zu lassen. Warum? Weil er ausnahmsweise beim Vorlesen nicht wirklich st├Ârt.

Ich gebe zu, da├č ich mir selbst eine Freiheit erlaubt habe, die ich oft kritisiere. Hier nehme ich - in einer seltenen Ausnahme - f├╝r mich in Anspruch, da├č der Text in seiner K├╝rze keine Ver├Ąnderung vertr├Ągt, soll er nicht schlechter werden, als er jetzt ist. Wobei ich nicht soweit gehen will zu behaupten, da├č er gut ist: Das kann eh nur ein Dritter beurteilen. Der Autor selbst ist da zu sehr betriebsblind und zudem Partei.

F├╝r mich ist der Text genau so, wie er sein soll. Und deshalb bleibt er auch, wie er ist. Wiewohl ich den Hinweis mit dem Stockfehler bescheiden zur Kenntnis nehme.

Den Rest Deiner Worte m├Âchte ich mit der Bemerkung beantworten, da├č meine Art der Lyrik sicherlich Geschmacksache ist. Dir gef├Ąllt sie meist nicht besonders. Das ist in Ordnung und Dein gutes Recht. ├ändern werde ich die Diktion und die Thematisierung deshalb aber nicht. Bei dieser kleinen und unscheinbaren Liebeserkl├Ąrung an mein Berlin schon gar nicht.

Danke und Gr├╝├če

W.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber Walther,

das gef├Ąllt mir an der Oper Unter den Linden auch so gut, dass man da drau├čen im Gr├╝nen essen kann. Es gibt Spatzen die F├╝lle,die an Deinem Teller picken, wie ├╝berall in Berlin und sie haben dort einen sehr guten Koch. Seeteufel kann ich sehr empfehlen. Den gibt es aber nur auf der Abendspeisekarte.

Lapismont hat mal in einem Kommentar gesagt:"Berlin ist Kunst".
Ich denke, er hat Ähnliches gemeint wie Du mit Deinem "Schweben" in diesem Text.

Ich selbst habe immer auch empfunden, dass die Berliner eine vergleichsweise gro├če Vorliebe f├╝r Kitsch haben. Das tut aber dem ├╝beraus reichhaltigen Angebot von Kunst in Berlin ├╝berhaupt keinen Abbruch.

Angenehm luftig, leicht hast Du diesen Text in Sprache gebracht, so dass Inhalt und Form f├╝r mein Empfinden gut ├╝bereinstimmen.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Walther
Routinierter Autor
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Liebe Vera-Lena,

vielen Dank f├╝r Deinen Eintrag. In der Tat ist Berlin etwas Besonderes, eine ganz eigene "Statt/Stadt".

Mir ging es darum, daraus so wenig Worte wie m├Âglich zu machen und doch alles das zu sagen, was dieser Ort f├╝r mich ist. Ich freue mich, da├č dieser Text Dich ber├╝hrt hat.

Lieber Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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