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Leselupe.de > Humor und Satire
Beruf oder Berufung? Vampire beim Gesundheitsamt!!!
Eingestellt am 05. 06. 2002 02:03


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Zeitreiter
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: May 2002

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War eben bei der Ärztin die mir meinen Lebenssaft aus den Adern gerissen hat. Die hat ihr Diplom wohl vor dem ersten Weltkrieg in der Lotterie gewonnen.
Ein alter Vampir, dem es anscheinend richtig Freude bereitet hat mir mit Genuss die Nadel erst in den rechten Arm zu jagen. Kommt kein Blut! EnttĂ€uschung macht sich in ihrem gramzerfurchten Gesicht breit und sie murmelte so was Ă€hnliches wie:“ Scheiße und ich war so dicht dran“. Weißer Kittel und aschfahle Haut. Passt zu dem Vampir denke ich. „Wo zapft ihr Arzt sie denn immer an“, fragt sie mich, und ich habe die Hoffung aufgegeben hier lebend wieder herauszukommen. Sie hat ihr Diplom nicht einmal gewonnen. Mit einer Kraft die ich der Alten nicht zugetraut habe ruckt sie die schwere Liege auf der ich mich zur letzten Ruhe gebettet habe, nun von der Wand um an den anderen Arm zu gelangen. Ich ĂŒberlege ob ich fliehen soll. Doch scheinbar hat GrĂ€fin Drakular meine Gedanken erkannt und verbaut mir wie zufĂ€llig den Weg zur TĂŒre. Gedankenlesen kann sie also auch. Mir bliebe nur noch mich in mein Schicksal zu fĂŒgen, aber so schnell will ich einfach nicht klein bei geben. Ich denk jetzt an was neutrales. Keine Reaktion. „Faust machen“: herrscht sie mich an. Ich fange an zu pfeifen. Wieder keine Reaktion. Ich denke ganz intensiv an Knoblauch. War das ein Blitzen in trĂŒben Augen. Sie schlĂ€gt mir mit der Faust ins Gelenk. Wieder keine Erektion, dafĂŒr treten meine Adern hervor als wollten sie bersten. Sie tastet meinen Arm ab, als könnte sie meine Venen nicht sehen. Ich starte einen letzten Versuch mit einem kleinen Knöchelchen! Ganz wie die Hexe bei HĂ€nsel und Gretel denke ich mir. Als ich schon nicht mehr damit rechne sticht sie zu. Treffer! Tropfen um Tropfen rinnt mir der kostbare Quell meines Lebens aus dem Körper. Ich will noch nicht sterben. Zum GlĂŒck haben alte Menschen nicht mehr so viel Hunger. Jetzt kommt ich bestimmt in ein KĂŒhlhaus um mich möglichst lange frisch zu halten. Sie drĂŒckt mir einen Tupfer auf den frischen Einstich und ich beĂ€uge sie mit Argwohn. Sie murmelt etwas von ich solle mich wieder melden. Aber den Trick kenne ich schon. So schnell habe ich noch nie einen Raum verlassen.
__________________
Ver(s)suchender Wanderer, bestrebt gefundenes gefunden sein zu lassen

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