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Leselupe.de > Gereimtes
Besenweisheit
Eingestellt am 06. 10. 2009 08:11


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MarenS
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Besenweisheit

Und solltest du, verhasstgeliebtes Wesen,
mich weiter so traktier'n, ich warne dich!
Die Konsequenz daraus w├Ąr sicherlich,
dass ich dir's austreib, eisern, mit dem Besen.

Du magst mich t├Ąglich qu├Ąlen nach Belieben?
Ich wei├č, das Leben gab dir dazu Recht,
doch bist du auch mein Herr und ich der Knecht,
ich kehre, bis die hellen Funken stieben!

Ach, Lieber, halte ein, lass uns zusammen
die Zeit verbringen, die uns beiden bleibt,
wenn einer stetig sich am andren reibt

vergeuden wir die Kr├Ąfte und es treibt
uns in des Feuers zehrend wilde Flammen.
Komm, ich verbinde lind dir deine Schrammen.

06. Oktober 2009
MarenS

Version vom 06. 10. 2009 08:11
Version vom 06. 10. 2009 12:36
Version vom 07. 10. 2009 07:14
Version vom 08. 10. 2009 08:26

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Liebe Maren,

Du kennst das Spiel:

quote:
Und solltest du, geliebtes Wesen,
xXxXxXxXx => 4
mich weiter so traktier'n, ich warne dich!
xXxXxXxXxX => 5
Die Konsequenz daraus w├Ąr sicherlich,
xXxXxXxXxX => 5
dass ich dir's austreib, mit dem Besen.
xXxXxXxXx => 4

Du magst mich qu├Ąlen nach Belieben?
xXxXxXxXx => 4
Ich wei├č, das Leben gab dir dazu Recht,
xXxXxXxX => 4
doch bist du auch mein Herr und ich der Knecht,
xXxXxXxXxX => 5
ich kehre, bis die Funken stieben!
xXxXxXxXx => 5

Ach, Lieber, lass uns doch zusammen
xXxXxXxXx => 4
die Zeit verbringen, die uns beiden bleibt,
xXxXxXxXxX => 5
wenn einer stetig sich am andren reibt
xXxXxXxXxX => 5

vergeuden wir die Kr├Ąfte und es treibt
xXxXxXxXxX => 5
uns in des Feuers wilde Flammen.
xXxXxXxXx => 4
Komm, ich verbinde deine Schrammen.
xXxXxXxXx => 4
Hinter dem Silbenbild steht die Zahl der Hebungen, da alles jambisch ist. Womit wir beim Punkt sind: Du mu├čt Dich entscheiden, ob Du 4- oder 5-hebig arbeitest. In der obigen Mischung geht es jedenfalls nicht zusammen.

Viel Spa├č beim Umbau.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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MarenS
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So, nun noch einmal in Ruhe.
Ich bin der Meinung, Walther, dass du dich verz├Ąhlt hast. Lass uns schauen:

Und solltest du, geliebtes Wesen,
xXxXxXxXx => 4 (bei mir auch 4)
mich weiter so traktier'n, ich warne dich!
xXxXxXxXxX => 5 (dito)
Die Konsequenz daraus w├Ąr sicherlich,
xXxXxXxXxX => 5 (dito)
dass ich dir's austreib, mit dem Besen.
xXxXxXxXx => 4 (dito)

Du magst mich qu├Ąlen nach Belieben?
xXxXxXxXx => 4 (dito)
Ich wei├č, das Leben gab dir dazu Recht,
xXxXxXxX => 4 (da z├Ąhle ich 5)
doch bist du auch mein Herr und ich der Knecht,
xXxXxXxXxX => 5
ich kehre, bis die Funken stieben!
xXxXxXxXx => 5 (hier nur 4)

Ach, Lieber, lass uns doch zusammen
xXxXxXxXx => 4
die Zeit verbringen, die uns beiden bleibt,
xXxXxXxXxX => 5
wenn einer stetig sich am andren reibt
xXxXxXxXxX => 5

vergeuden wir die Kr├Ąfte und es treibt
xXxXxXxXxX => 5
uns in des Feuers wilde Flammen.
xXxXxXxXx => 4
Komm, ich verbinde deine Schrammen.
xXxXxXxXx => 4

In den beiden Terzinen habe ich die gleichen Z├Ąhlergebnisse.

Was ich offensichtlich wirklich vermasselt habe ist, dass ich nicht f├╝nfhebig schrieb. Wei├č der Geier was mich da angefallen hat. Mea culpa...*grinst

Gr├╝├če von Maren

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Liebe Maren,

statt

quote:
Ich wei├č, das Leben gab dir dazu Recht,

w├╝rde ich

quote:
Ich wei├č, dazu gab Leben dir das Recht,

schreiben, das liest sich fl├╝ssiger.

Ansonsten ein sch├Ânes Sonett, das gut klingt!

Liebe Gr├╝├če

Herbert
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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MarenS
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Lieber Herbert,

ich freue mich ├╝ber dein Lob! Speziell dieses Sonett liegt mir sehr am Herzen, doch die Resonanz war karg, vor allem in Bezug auf den Inhalt. Das betr├╝bte mich ein wenig.
├ťber deinen Vorschlag werde ich in Ruhe nachdenken, ich muss schauen, ob f├╝r mich der Sinn wirklich genauso erhalten bleibt.
Dir lieben Dank f├╝rs Lesen und Kommentieren.

es gr├╝├čt die Maren

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