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Leselupe.de > Ungereimtes
Bestimmt
Eingestellt am 14. 11. 2008 08:57


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Vera-Lena
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Bestimmt

Mag sein dass die Himmel trunken
erf├╝llt von goldenem Sang

dem wieder gerundeten Mond
entsteigt die verk├╝rzte Stunde

ein Duft aus gebrochenem Brot
in fiebernden H├Ąnden zerbr├Âselt

lilienwei├č zersplittert
der letzte Atemzug





__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Vera-Lena
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Lieber Karl,

danke f├╝r Deine Antwort!

Das hatte ich mir auch so gedacht, dass der Trost in diesem Text aus den Bildern herauswachsen muss.

Wie sch├Ân, dass er sich Dir vermitteln konnte!

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena
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Vera-Lena
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Liebe Julia,

gedacht habe ich mir dabei, dass der Mond sich durch unser ganzes Leben hindurch ver├Ąndert von der F├╝lle bis hin zum Schwarzmond, also anscheinend der v├Âlligen Abwesenheit, dann wieder dass allm├Ąhliche Wachsen, dann das allm├Ąhliche Abnehmen, zuverl├Ąssig in derselben Reihenfolge. Eigentlich ist er genau so wie die Sonne f├╝r uns ein Anzeiger daf├╝r, dass wir mit unsrem physischen K├Ârper innerhalb von "Zeit" zu Hause sind.

Irgendwann endet diese Zeit auf der Erde f├╝r unseren physischen K├Ârper. Dann wird die angebrochene Stunde, seine physische Lebenszeit auf der Erde, sich f├╝r einen Menschen nicht mehr vollenden k├Ânnen. Aber der Mond wird weiter durch seine Phasen wandern und vielleicht hat er in der Todesstunde eines Menschen, der nun sozusagen seinen "Schwarzmond-Augenblick" f├╝r sein diesmaliges Erdenleben durchlebt, seine F├╝lle erreicht.F├╝r ihn, den Mond wird es ja noch Jahrmillionen weitergehen.

Ich wollte diese Parallelen aufzeigen, wie wir mit Werden und Vergehen t├Ąglich von Angesicht zu Angesicht umgeben sind und deshalb auch unser eigenes Werden und Vergehen mit unseren Gedanken in das kosmische Geschehen harmonisch einbetten k├Ânnen, wenn wir das wollen.

Danke f├╝r Deine Frage!

Ganz liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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semanja
???
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ZER

zweimal - mit absicht? oder mangels alternative?
und "lilienwei├č" ist sehr abgedroschen. ansonsten sch├Âne bilder !

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semanja
???
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w├Ąrs nicht einfach

so:

lilienwei├č splittert
der letzte Atemzug

viel st├Ąrker, intensiver, besser?

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe semanja,

dass zweimal "zer" habe ich absichtlich benutzt, um auf die Zer-St├Ârung des physischen Leibes hinzutreiben.

Dass "lilienwei├č" keine Ahnung, wo mir das begegnet sein k├Ânnte? Rilke vielleicht, keine Ahnung.

Nur ein Text f├Ąllt mir ein von einem Barockdichter, Friedrich von Logau:

" Wie willst du wei├če Lilien zu roten Rosen machen?
K├╝├č eine sch├Âne Galathee: Sie wird err├Âtend lachen."

Insofern ist das "lilienwei├č" f├╝r mich nicht abgedroschen. Es w├╝rde mich freuen, wenn Du mir die Beispiele aufz├Ąhlst, bei denen ich vielleicht nicht auf dem Laufenden bin.

Es freut mich sehr, dass Dir die Bilder gegallen.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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