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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Besuch der Glyptothek
Eingestellt am 01. 04. 2016 16:16


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Aina
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Registriert: Mar 2016

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Besuch der Glyptothek
(leicht gekĂŒrzt und bereinigt nach den konstruktiven Hinweisen und Kommentaren von Jo Phantasie und Ralph Ronneberger)

Kari steht vor dem Museum, spĂŒrt die prickelnde Erwartung, die in ihr aufsteigt, wenn sie sich an Orte begibt, die SchĂ€tze der Kunst und Kultur beherbergen. Heute hat sie sich den Nachmittag fĂŒr einen Besuch in der Glyptothek frei genommen. Sie war schon einmal hier, als junges MĂ€dchen. Von ihrem ersten Besuch sind nur wenige Erinnerungen geblieben: das GefĂŒhl von AufgewĂŒhltsein und der beeindruckende Anblick des großen, schlafenden Satyrs. Der Rest des Rundgangs klingt wie ein Traumwandeln nach – verschwommen und unwirklich.
Einige Jahre sind inzwischen vergangen, das Bild des steinernen Mannes hat sie nicht losgelassen, weshalb sie beschloss, dem Erlebnis von damals noch einmal nachzugehen. Vielleicht kann sie heute entdecken, was sie so fasziniert hatte.

Ein kurzes Innenhalten vor der großen MuseumstĂŒr, die GerĂ€usche der Stadt hinter sich lassen, zur Ruhe kommen.
Wenn es noch so ist, wie es damals war, mĂŒsste er links vom Eingang aus zu sehen sein. Bevor der Besucher bezahlt und sich innerlich gerĂŒstet hat, fĂ€llt der Blick unweigerlich auf die Hauptattraktion der Sammlung. Kari zĂŒgelt sich, schaut nicht hin, erledigt zunĂ€chst die FormalitĂ€ten, atmet durch und macht sich bereit den ersten Anblick auf sich wirken zu lassen.
‚Oh nein, tatsĂ€chlich so wie damals‘, denkt sie enttĂ€uscht. Der Satyr befindet sich nach wie vor im zweiten Ausstellungsraum, einem rund angelegten Kuppelsaal, in der Mitte aufgestellt. Die Skulptur ist so gedreht, dass der Anblick dem Zuschauer alle Neugier und dem Satyr jegliche IntimsphĂ€re nimmt. Als hĂ€tte man versehentlich eine TĂŒr geöffnet, hinter der sich eine sehr private Szene abspielt. Erschlagend offen und nackt zeigt sich der halb sitzende Mann aus weißem Marmor mit weit gespreizten Beinen, so dass sich jeder einfĂŒhlsame Betrachter im ersten Moment beschĂ€mt fĂŒhlen muss.
Kari spĂŒrt ihr Unbehagen, wĂ€hrend sie mit schnellen Schritten und gesenktem Blick den ersten Saal durchquert und sich aus dieser schrecklich kompromittierenden Perspektive rettet. Sie stellt sich an die Wand, aus Sicht des Satyrs auf die rechte Seite, so dass sein aufgestelltes Bein seinen Genitalbereich verdeckt und sie durchatmen kann.

‚Du wirst es nicht Ă€ndern können, also nimm es hin wie es ist und nutze die Zeit, ihn zu betrachten‘, redet sie sich zu und lenkt ihre Konzentration auf den ĂŒberlebensgroßen Mann. Aus dieser Perspektive hĂ€tte sie ihn gerne zuerst gesehen, damit sie sich im NĂ€herkommen an seine Nacktheit hĂ€tte gewöhnen können und der Spannungsbogen dieser Figur nicht auf den ersten Blick entzaubert worden wĂ€re.
Sie löst sich von der Wand, reibt die HĂ€nde aneinander. Ein Ausdruck ihrer Gedanken. Der Stein hat sie neugierig gemacht. Wie mag er sich wohl anfĂŒhlen? Gerne wĂŒrde sie an den wohldefinierten Muskelpartien des Armes entlang fahren, vielleicht sogar kurz, verschĂ€mt ihre flache Hand auf den straffen Bauch des Mannes legen. Die grĂ¶ĂŸte Versuchung wĂ€re es allerdings, seinen Hals zu streicheln, den er ganz offen zeigt. Im Reich der Tiere, zu denen er als Waldgeist mit seinem Pferdeschweif wohl in gewisser Weise zu rechnen ist, wird diese Geste als Unterwerfung verstanden. Zu groß und stark ist er – eigentlich hat er es gar nicht nötig, sich irgendjemandem körperlich zu unterwerfen.
'So etwas wĂŒrde ein Mensch nur tun, wenn er sich sicher fĂŒhlt', denkt sie. Ob Waldgeister der Antike anders einzuschĂ€tzen sind? Zumal man ihnen nachsagt, dass sie lĂŒsterne Wesen waren, die allen GenĂŒssen gegenĂŒber offen waren.
Mit wenigen Schritten tritt sie auf die linke Seite des Satyrs und befindet sich auf Höhe seines Gesichts. ‚Warum haben sie ihn den großen, schlafenden Satyr genannt? Ja, er ist groß – aber schlafend? Seine Stirn ist leicht in Falten gelegt und die Augenpartie wirkt trotz der geschlossenen Lider nicht, als hĂ€tte er sich in seine TrĂ€ume fallen lassen. Eher als wĂŒrde er mit geschlossenen Augen seinen Gedanken nachhĂ€ngen. Eine wahrscheinlichere, aber auch nicht richtig zufriedenstellende ErklĂ€rung‘, findet Kari
Die Haltung seines rechten Beines, das er angewinkelt auf sein Lager stellt, deutet ebenso wenig auf eine Schlafhaltung hin, wie der rechte Arm, mit dem er seinen zur Seite gelegten Kopf stĂŒtzt.
'Er ist wunderschön', denkt sie, 'muskulös, wohl proportioniert, eine einzige Aufforderung angefasst zu werden. Ja, genau das strahlt er aus, das wĂŒrde auch seinen Gesichtsausdruck und seine Haltung erklĂ€ren.'
"Ich zeige mich dir, ganz unverhĂŒllt und du darfst mich anschauen", scheint er sagen zu wollen.
Alle seine VorzĂŒge prĂ€sentiert er seiner Betrachterin ohne Scham und gibt ihr sogar die Möglichkeit in aller Ruhe seine Schönheit zu wĂŒrdigen. Wer kennt das nicht, dass es den Genuss des Beobachters schmĂ€lert, wenn der Beobachtete zurĂŒckschaut. Der Satyr weiß um seine Schönheit und genießt das GefĂŒhl angeschaut zu werden. Mit geschlossenen Augen kann er die Blicke wie ein leicht perlendes Prickeln auf der Haut spĂŒren.
‚So wie mein Blick vom Ellenbogen den Oberarm hinunter in die geöffnete Achselhöhle streift
.', Kari verliert den Faden ihres Gedankens und genießt die Zeit des Betrachtens.

Viele Menschen sind, von ihr unbemerkt, vorĂŒber gegangen. Jetzt, wo sie sein Gesicht in Ruhe erfasst hat, scheint es ihr passend, sich von vorn zu nĂ€hern. Durch seine geöffneten Beine sieht sie sein Geschlecht.
'Schade', denkt sie, 'dass einige Teile an der Skulptur beschĂ€digt wurden.‘
Der linke Arm, der wohl locker ĂŒber die Lehne seines Lagers herunterhing, der linke Fuß und ein Teil seines Penis.
‚Dies ermöglicht mir einen freien Blick auf den Hoden, der nicht so weit herunter hĂ€ngt, wie er es in entspanntem Zustand tun wĂŒrde‘, bemerkt sie. ‚Er hat sich leicht zusammengezogen. Angeregt durch die Blicke, denen er sich aussetzte? Angeregt von seinen eigenen Gedanken?‘
Die Tatsache, dass der Penis nicht in Vollendung zu sehen ist, lĂ€sst ihr den Spielraum sich vorzustellen, dass die Rute des Satyrs nicht in schlaffem Zustand ĂŒber seinen leicht zusammengezogenen Hoden herunter hĂ€ngt, sondern gerade in Begriff ist, sich zu fĂŒllen und zu prachtvoller GrĂ¶ĂŸe anzuschwellen.
‚Ist es das, was den Mann auf dem Lager so sehr anstrengt? Will er seine beginnende Erektion, die allein durch das Betrachten seines Körpers ausgelöst wird, in den Griff bekommen?'
Sie geht ein paar Schritte nĂ€her, steht zwischen seinen weit geöffneten Beinen und ist versucht, ihre HĂ€nde auf seine Knie zu legen, langsam mit der flachen Hand seine Oberschenkel entlang nach oben zu streifen und auf das tiefere Einatmen zu achten, das diese lustvolle BerĂŒhrung bei ihm auslösen wĂŒrde.
Ganz offensichtlich ist die Skulptur sehr oft an den Knien angefasst worden, was die spiegelglatten, dunkleren FlĂ€chen verraten, aber so wie sie es gern tun wĂŒrde, wĂ€re es sicher in diesem Museum nicht gestattet.

Ein Blick auf die Uhr verrĂ€t ihr, dass sie nur noch wenige Minuten hat, um vor der Schließung des Museums die Toilette zu benutzen. Sie ist enttĂ€uscht ĂŒber die Tatsache, dass die Zeit wie im Fluge vergangen ist, gleichzeitig spĂŒrt sie die Erleichterung der Blase.
‚Morgen komme ich einfach noch einmal‘, versucht sie sich aufzumuntern. ‚Trotzdem, es wird nicht dasselbe sein‘, lamentiert sie innerlich. ‚Jetzt war ich gerade so nah dran, hatte den Eindruck, dem Geheimnis dieses faszinierend schönen Mannes nĂ€her zu kommen.‘ Ob sie morgen an diesem Punkt wieder anknĂŒpfen könnte?
Die TĂŒr zur Damentoilette öffnet sich, eine Stimme fragt in breitem, bayrischem Dialekt: „Ist da jemand? Wir schließen jetzt!“ und lĂ€sst die TĂŒre wieder zu fallen. Kari grinst ĂŒber das Vokalspiel des Dialektes. Ohne es geplant zu haben oder einen bewussten Entschluss zu fassen, bleibt sie sitzen. Sie bewegt sich nicht, denkt nichts, hört nur die sich entfernenden GerĂ€usche und wird nach minutenlanger Stille gewahr, in welcher Lage sie sich befindet. Noch könnte sie vielleicht reagieren, um ein Eingeschlossenwerden zu verhindern, aber will sie das? Nein, dies ist eine Chance, die sich ihr nie wieder bieten wird. Sie wird diese Nacht, ungestört im Museum sein können.
Den besorgniserregenden Gedanken, dass ihr eine Alarmanlage dieses Abenteuer verderben könnte, kÀmpft sie erfolgreich nieder und wartet eine gute halbe Stunde ab.
Dunkel ist es, Kari tastet sich zum Ausgang der Toilette, horcht, öffnet vorsichtig die TĂŒr, hĂ€lt noch einmal inne, um die Stille genauestens zu prĂŒfen und tastet an der Wand entlang nach dem GelĂ€nder, das die Treppe hinauffĂŒhrt.
Der Satyr liegt unter einer Kuppel mit Milchglasscheiben, die ihn in ein fahles, von oben scheinendes Licht tauchen und die Skulpturen drumherum im Schatten verschwinden lassen. Kari raubt es beim Eintreten in den Saal fast den Atem.
‚So, nur so, sollte er dargestellt werden. Als wĂŒrde er in seinem Wald auf einer Lichtung liegen, auf die das Mondlicht herab scheint. Auf diese Weise wirkt er nicht so unnatĂŒrlich prostituiert, wie heute Nachmittag. Jetzt ist es das SelbstverstĂ€ndlichste ihm hier und jetzt in dieser Position zu begegnen.‘

Sie fĂŒhlt sich ihm ein wenig vertrauter als zu Beginn ihres Betrachtens.
„Da bin ich wieder“, flĂŒstert sie und lehnt sich am Eingang des Raumes an die Wand. Noch ist sie sich ihrer Sache nicht ganz sicher und muss Kraft aufwenden, nicht daran zu denken, wie verboten es ist, was sie hier macht und welche Konsequenzen es haben könnte. Langsam nĂ€hert sie sich dem Satyr von der rechten Seite. Sie will ihn nicht erschrecken und seine aufreizende BlĂ¶ĂŸe zu direkt angehen. Jetzt, wo sie weiß, dass sie alleine ist, nĂ€hert sie sich ihm, bis sie das GefĂŒhl hat ihn durch ihr Kleid hindurch spĂŒren zu können. Sie hat noch Scheu ihn anzufassen, die sie wohl am ehesten mit einer eventuell vorhandenen Alarmanlage hĂ€tte erklĂ€ren können, was aber nicht die Wahrheit gewesen wĂ€re.
‚Einen nackten Mann anfassen, das geht doch nicht!‘ Die Neugier und die Besonderheit der Situation machen es ihr leichter, sich ĂŒber solche Konventionen hinwegzusetzen und geben ihr schließlich die Hand frei, um ihn ein allererstes Mal vorsichtig zu berĂŒhren. Mit den Fingerspitzen fĂ€hrt sie ganz leicht, als wolle sie ihn nicht wecken, von seinem erhobenen Ellenbogen hinab in Richtung der Achselhöhle, so wie sie es sich bereits ausgemalt hatte.
Sie zögert, beugt sich ein wenig nĂ€her zu seinem Gesicht und flĂŒstert: „Sag Bescheid, wenn es dir unangenehm ist, dann hör ich sofort auf.“
Mit seinem stillen EinverstĂ€ndnis im RĂŒcken traut sie sich weiter und erkundet vorsichtig seine haarlose Achselhöhle und die Flanke bis hinunter zur Beuge, wo sich der Oberschenkel anwinkelt. Die Rinne, die direkt zu seinem Schambereich fĂŒhrt, fĂ€hrt sie nicht entlang, obwohl es sich ganz organisch ergeben wĂŒrde.
Sie ist sich ihrer Sache noch nicht ganz sicher. Vorsichtig nÀhert sie ihre Hand seinem Gesicht.
Als wolle sie ihn – ganz wie ein kleines Kind – beschwichtigen, sagt sie leise: „Ich tu dir nichts, ich möchte dich nur ein wenig berĂŒhren“, und muss ĂŒber den Blödsinn kichern, den sie gerade von sich gibt. Das Reden und Kichern machen es leichter: Sie senkt die Hand auf die rechte Wange.
„Bei einem Waldgeist weiß man nie
“, aber nichts passiert, er bleibt bewegungslos und duldet ihre BerĂŒhrung immer noch mit leicht gerunzelter Stirn. Das macht sie entschieden mutiger und sie lehnt sich noch ein kleines StĂŒck nach vorn, so dass ihr Oberkörper mit der Skulptur in Kontakt kommt. Durch das Sommerkleid spĂŒrt sie die ĂŒberraschend weiche KĂ€lte und den festen Halt, der es ihr erlaubt, die Finger weiter wandern zu lassen. Sanft streicht sie ĂŒber seine SchlĂ€fen und seine Stirn, die Stirn die verrĂ€t, dass er nicht schlĂ€ft, sondern Ă€ußerst wach miterlebt, was um ihn herum geschieht. Um die linke GesichtshĂ€lfte erreichen zu können, reicht es nicht aus, auf Zehenspitzen zu stehen und sich zu strecken. Zu groß ist er. DafĂŒr kann sie nun endlich in Ruhe den Hals erkunden, den er ihr zeigt. Dass er es duldet, am Hals gestreichelt zu werden, macht sie mutiger und lĂ€sst sie mit der ganzen Hand weiter Richtung Brust und Bauch wandern.
Die kleine Falte ĂŒber dem Bauchnabel verrĂ€t ihr, dass er die Muskulatur leicht anspannt, damit er das rechte Bein in seiner Stellung halten kann.
„Du schlĂ€fst ganz sicher nicht!“, stellt sie leise fest. „Wer sich nur so einen unpassenden Titel fĂŒr dich ausgedacht hat!“ Sie legt den Arm um seinen Bauch und ihren Kopf auf seine Brust, als wolle sie ihn, trösten, weil man ihm einen so unpassenden Titel verpasst hatte. Ein unerwartet schönes GefĂŒhl, diese Gestalt zu umarmen und die weiche KĂŒhle auf der Haut zu spĂŒren. WĂ€hrend sie an ihm lehnt und ihre EntrĂŒstung mit ihm teilt, streichelt sie seinen RĂŒcken, fĂ€hrt mit der Hand weiter hinab, wo der Ansatz seines Pferdeschweifes zu tasten ist.
„Ungewöhnlich bist du schon, irgendwie ein ganz besonderer Mann“, sinniert sie. Ein wenig unwohl fĂŒhlt sie sich, wenn sie mit ihm spricht. Wer spricht schon mit einem Steinmann, aber es gibt ihr trotzdem das GefĂŒhl nĂ€her zu kommen, eine Verbindung zu schaffen.
Sie löst sich von ihm, geht hinten um ihn herum, streift seine halblangen lockigen Haare und bleibt an seiner linken Seite stehen. FĂŒr sie ist inzwischen die Außenwelt vergessen und es gibt nur sie und dieses Fabelwesen, diesen Halbgott, der ihr mit seiner Schönheit Herzklopfen verursacht und sie glauben macht, dass sie sich in dem Wald befinden, der seine Heimat gewesen sein muss.

Mit der HĂŒfte lehnt sie sich an den Satyr und genießt es, sein Gesicht aus nĂ€chster NĂ€he betrachten zu können. Sie legt ihre Hand zĂ€rtlich auf seine Stirn, streicht die Wange entlang und lĂ€sst ihre Fingerkuppen den Rand seiner Lippen erkunden.
„Sinnliche Lippen, wĂŒrden die Menschen heutzutage sagen. FĂŒr einen Mann aus der heutigen Zeit ein wenig zu voll, aber sie passen gut zu dir. Weißt du eigentlich, dass sie sagen, du seist betrunken und nach dem Tanz hier eingeschlafen? Ja, das mit dem Tanz ist ihnen vielleicht zu glauben, aber nur, weil deine Lippen leicht geöffnet sind, heißt das nicht, dass du zu viel getrunken hast, oder? Haben die noch nie einen Betrunkenen schlafen sehen? Ja, er wĂŒrde vielleicht durch einen geöffneten Mund schwer atmen, aber der Rest des Körpers wĂ€re genauso unkontrolliert. Nein, nein, mein Lieber, da haben sie sich gewaltig geirrt die KunstsachverstĂ€ndigen. Ob es ihnen wohl an Phantasie mangelt oder ihnen die Wahrheit zu peinlich ist? FrĂŒher hĂ€tte ich diese falsch interpretierte Körperhaltung noch verstanden, aber heute, in unserer aufgeklĂ€rten Gesellschaft
?“
Sie hÀlt inne und wird sich bewusst, wie laut sie im Eifer ihres Monologs geworden ist.
„Entschuldige, ich wollte dich nicht langweilen“, nimmt sie sich zurĂŒck, „du weißt selbst am besten, was die richtige Version ist.“
Sie wendet sich wieder der Betrachtung zu. „Einen schönen Mund hast du“, flĂŒstert sie. Es ist nicht mehr die Ängstlichkeit, die sie zu den leisen Tönen bewegt, sondern die ZĂ€rtlichkeit, die sie fĂŒr ihr GegenĂŒber empfindet. „Wer dich wohl schon gekĂŒsst hat?“ Sie erschrickt, ohne nachzudenken hat sie sich mit ihren Bemerkungen in sein IntimsphĂ€re geplappert und kann damit zu weit gegangen sein. Aber nein, zum GlĂŒck ist keine VerĂ€nderung zu bemerken. „Zumindest bist du nicht empfindlich in diesem Punkt, was wohl Teil deines Charakters sein muss, wenn du fĂŒr den Tanz, den Wein und die Feste zustĂ€ndig bist. Viele Frauen wird es dort geben, fĂŒr deren Unterhaltung du sorgst.“
In ihrem Umgang mit dem steinernen Mann liegt inzwischen etwas SelbstverstÀndliches.
„Weißt du“, erklĂ€rt sie ihm, wĂ€hrend sie ihre Finger an seinem Hals entlang gleiten lĂ€sst, „ich hĂ€tte niemals gedacht, dass du dich so weich anfĂŒhlen wĂŒrdest, auch wĂ€rmer – verzeih mir, das soll keine Kritik sein, aber unter Marmor hatte ich mir einfach etwas Anderes vorgestellt.“
Hat sie sich getĂ€uscht, oder ist da ein kleines LĂ€cheln ĂŒber sein Gesicht gehuscht? Ihr Pulsschlag schnellt hoch. Ist es möglich, dass sie im Mondschein von ihren Augen so hinters Licht gefĂŒhrt wird und sich eine Bewegung vorgaukeln lĂ€sst oder regt sich der sinnliche Koloss wirklich?
„Unsinn, so etwas gibt es nicht“, beruhigt sie sich selbst und setzt ihre Reise mit der Hand fort, ohne sein Gesicht aus den Augen zu lassen. Sicher war es nur eine Frage der Perspektive, die sein Antlitz ein wenig lĂ€chelnd erscheinen ließ. Sie lehnt sich wieder entspannter an ihren GefĂ€hrten und sucht durch ihre Finger Anschluss an das vertraute GefĂŒhl zu finden, das sie vor ein paar Minuten genossen hatte. Die Welt um sich herum vergessen und sich treiben lassen.
Kari erinnert sich an den Nachmittag, als sie fast zwischen den Beinen des Satyrs stand und sich wĂŒnschte die HĂ€nde auf seine Knie legen zu dĂŒrfen. Nun, da sie sich ihm wohlmeinend gezeigt hatte, erscheint es ihr berechtigt, sich ihm intim zu nĂ€hern.
„Du kannst mir sagen, wenn du das nicht willst, aber ehrlich gesagt scheint es, als wĂŒrdest du es dir sogar wĂŒnschen“, fordert sie ihn heraus. „Mir kann kein Mensch erzĂ€hlen, dass du nur zufĂ€llig deine Beine so auseinander stellst. Du weißt genau welche Schönheit an dir ist und trĂ€gst sie genĂŒsslich zur Schau“, provoziert sie ihn weiter.
Langsam, fast aufreizend langsam, gibt sie sich dem Genuss an seinen Oberschenkeln aufwĂ€rts zu streichen. Je nĂ€her sie dem Zentrum kommt, umso weiter lĂ€sst sie ihre HĂ€nde nach innen gleiten. „Eine Frechheit!“, denkt sie sich, aber im Gesicht des Mannes ist kein Unmut zu erkennen. Vielmehr sieht sie Anspannung, eine Art Anstrengung, als mĂŒsse er sich beherrschen, um auf seinem Lager still liegen zu bleiben.




„Ich quĂ€le dich, ich weiß“, flĂŒstert Kari, die nun ihrer inneren Unruhe gewahr wird. Ihr Herz klopft, ihr ist unerklĂ€rlich warm und sie spĂŒrt plötzlich wie unangenehm ihre kleine Tasche auf der Schulter drĂŒckt. „Kleinen Moment Großer, ich komme gleich wieder und mach da weiter, wo ich aufgehört habe“.
Sie tritt zurĂŒck, streift ihre Tasche ab, wirft das SommerjĂ€ckchen hinterher und bemerkt, dass ihr auch die Sandalen hinderlich sind. Zufrieden blickt sie an sich herunter, lediglich das knielange TrĂ€gerkleid schwingt luftig um ihre HĂŒften.

„Jetzt ist es besser“, seufzt sie erleichtert und tritt zu dem geduldig Wartenden. Barfuß kann sie sich auf einen Vorsprung des Waldgeistlagers stellen und kommt nĂ€her an ihn heran.
„Schon wieder da“, grinst sie ihn an, „Ich hoffe dir macht es nichts aus, wenn ich etwas nĂ€her komme.“ Mit den HĂ€nden tastet sie nun ĂŒber seine Leisten, genießt die weiche Kuhle auf dem Weg zu seiner Lende mit einem langen Ausatmen. Einen beobachtenden Blick auf seine GesichtszĂŒge kann sie sich nicht verkneifen, um sicher zu stellen, dass ihr eine eventuelle Regung nicht entgeht. Es ist nichts zu sehen.
„Zu viel Fantasie
“ murmelt sie in sich hinein. Das waren die Worte, die sie seit ihrer Kindheit zu hören bekommen hatte, wenn sie vom Spielen auf der Wiese oder der Waldlichtung nach Hause kam und berichtete wie sie mit den Pflanzen geredet hatte, wie gut sie zuhörten, welche Tiere ihr zugetan waren und dass es noch kleine Wesen gĂ€be, mit denen sie spielte. Keine Kinder, kleine Menschen, die sie regelmĂ€ĂŸig traf und die ihre SpielgefĂ€hrten waren. FĂŒr Kari gab es keinen Zweifel, dass sie das alles erlebt hatte, sie lernte nur mit den Jahren es fĂŒr sich zu behalten. Ganz offensichtlich nahmen ihre Mitmenschen die Welt anders wahr als sie und wollten darin nicht gestört werden.
Jetzt erinnert sie sich an diese Waldbegegnungen, an die unterhaltsamen Nachmittage mit ihren Freunden, die sie in ihren ErzĂ€hlungen aussparen musste, weil sie in die Kategorie „Fantasie“ fielen. Mit dem Umzug in die Stadt, hinein in das Studentenleben, hatte sich das Thema sowieso erledigt. Ganz in diese Gedanken versunken, nisten sich ihre HĂ€nde wie selbstverstĂ€ndlich in seiner Leiste ein und wĂ€rmen den Marmor. Ihr Blick folgt ihren HĂ€nden und findet zu seinem Intimbereich.
„Schade, dass du nicht ganz vollstĂ€ndig bist, ich wĂ€re doch zu neugierig, wie dein bestes StĂŒck in voller GrĂ¶ĂŸe aussieht. Allerdings lassen deine Glocken auf eine stattliche GrĂ¶ĂŸe schließen.“
Die Worte helfen ihr die Scheu zu ĂŒberwinden, ihn an diesen Stellen zu berĂŒhren. Jeder andere Mann wĂŒrde nun mit schnellen AtemzĂŒgen, einem wohligen Seufzen oder Stöhnen hörbar reagieren und sie damit zum Weitermachen ermutigen. Nicht so hier. NatĂŒrlich, wie auch?
Sie wendet sich dem Bauch und der Brust des wohlgestalteten Mannes zu.
„Na, dann werde ich mal ein wenig mutiger, wenn bis jetzt die Alarmanlage nicht losgegangen ist, kann ich dir auch noch ein StĂŒck nĂ€her rĂŒcken. Dein Gesicht ist so weit weg, wenn ich hier stehe.“
Sie klettert höher und setzt sich mit gespreizten Beinen auf seinen Bauch, rutscht ein wenig hin und her, um eine bequeme Position zu finden, verharrt kurz, als sie sein GemĂ€cht an ihren Pobacken spĂŒrt. Das verschafft ihr einen sicheren Halt und erinnert sie deutlich daran, wo sie sich gerade befindet. Ein wenig unwirklich: der kĂŒhle, glatte Marmor an den Innenseiten ihrer Schenkel und gleichzeitig die wohl definierten Muskeln, die weichen Linien, die lebendig wirkende Manneskraft, die sie unter sich hat.
Sie hĂ€lt inne, setzt sich aufrecht und spĂŒrt dabei wie kĂŒhl es an ihrem Höschen ist. Ja, sie muss richtig feucht sein, denkt sie mit einem Schmunzeln, das nicht ganz frei von Peinlichkeit ist.
„Du bist aus Stein und keiner sieht uns, was mach ich mir also Gedanken? Oder was meinst du?“, bezieht sie ihn in ihre Gedanken mit ein. „Und wenn ich lange genug an derselben Stelle sitzen bleibe, wird es warm und fĂŒhlt sich gut an.“
Sie beugt sich nach vorn und wendet sich nun dem zu, weshalb sie sich eigentlich auf ihn gesetzt hatte.
Sein Gesicht will sie sich nĂ€her anschauen, herausfinden was es mit seiner Mimik auf sich hat. Dabei rutscht sie auf seinem Bauch unwillkĂŒrlich hin und her und kann die Anregung ihrer Mitte nicht verhindern. Lust steigt in ihr auf. Sie merkt, wie sie nicht nur feucht, sondern richtig nass geworden ist und von der Beobachtung des Satyrs abgelenkt wird. Sie schaut nach unten, hebt ihr Kleid, um zu sehen, ob diese Erregungswelle ihre Spuren auf dem Marmorbauch hinterlassen hat. „Uuuups
“, sie kann ihre Überraschung nicht geistreicher ausdrĂŒcken. Da, wo sich ihre Begierde auf den Stein ergossen hat, verfĂ€rbte sich der weiße Marmor in einen RosĂ©-Ton. Sie rĂŒckt ein wenig zur Seite, um genauer anzuschauen was sich da ereignet hat. „Bist du gar nicht aus weißem Marmor? Bist du angemalt und ich löse hier gerade deine Farbe?“ Sie tastet nach der verfĂ€rbten Stelle und erschrickt, zieht den Finger schnell zurĂŒck, nimmt zögerlich ihren Mut zusammen und erkundet die Stelle noch einmal grĂŒndlicher: „Das ist ja gar kein Stein, das fĂŒhlt sich wie Haut an!“.
Sie lehnt sich zurĂŒck, schaut dem Waldgeist ins Gesicht, sucht seinen Blick und fragt ihn leise: „Liege ich hier völlig falsch oder gibt es unter dem Marmor noch einen echten Kerl? Völlig verrĂŒckter Gedanke, aber das hier fĂŒhlt sich nach Haut an. Warm und weich, es pulsiert jetzt sogar ein wenig. Okay, ich sehe ein, dass du nicht antworten kannst. Der Gedanke ist zu schrĂ€g, selbst fĂŒr eine wie mich, mit der sogenannten Fantasie, von der ich zu viel habe. Wenn ich logisch weiter denke, also, wenn Logik das ist, was hier gefragt ist, dann
 nee, wirklich, das ist ein starkes StĂŒck.“
Sie murmelt noch ein wenig weiter, schaut sich diese weiche Stelle im Marmor an und beginnt mit dem Finger die Feuchtigkeit weiter auf dem Stein zu verteilen. Und siehe da, auch dort wird langsam und fast unmerklich der Stein zu weicher, warmer Haut. Als alles verteilt ist, hat der Bauch eine HautflĂ€che von der GrĂ¶ĂŸe ihrer Hand. Sie betrachtet das Ergebnis und beschließt dieses PhĂ€nomen nicht logisch erklĂ€ren zu mĂŒssen, sondern, wie in ihrer Kindheit, die Tatsachen, die sich ihr zeigen, einfach anzunehmen.
„Also, wenn das so ist, will ich mal sehen, was sich heute Nacht fĂŒr dich tun lĂ€sst.“
Sie klettert runter zu ihrer Tasche und holt die kleine Wasserflasche hervor. „Wenn feucht machen das Rezept ist, dann wollen wir mal“. Sie geht zu seinem linken Fuß und reibt ihn mit dem Wasser aus der Flasche ein. Nichts geschieht, sie wartet noch ein wenig, schaut auf den Bauch, ja, da ist noch die pulsierende Haut zu sehen. Es gibt sie noch, nur am Fuß scheint es nicht zu funktionieren. Vielleicht an einer anderen Stelle? Sie versucht es am Oberschenkel, am Arm, an den Haaren
 nichts tut sich. Inzwischen ist das Wasser leer. Neues braucht sie nicht zu organisieren, es hilft ja sowieso nicht.

„Na dann, es sieht so aus, als wenn wir beide heute noch eine Menge vorhaben und dass das hier ein echt aufregender Spaß werden kann“, grinst sie ihn an, wĂ€hrend sie an dem Marmorblock lehnt und ihre Finger in die weiche Stelle auf seinen Bauch legt. Sie ist immer noch da und scheint sich ihr entgegen zu wölben, als wolle sie ihr etwas mitteilen.
„Das scheint unmissverstĂ€ndlich, finde ich. Nur, wo soll ich anfangen, du bist nicht grade klein und ich fĂŒrchte, dass meine Erregung
 na egal“, unterbricht sie sich, bei dem Gedanken an die GrĂ¶ĂŸe und die Unmöglichkeit der Aufgabe.
„Wollen wir es mal von der praktischen Seite angehen“, murmelt sie vor sich hin, streift ihr Höschen ab, erklimmt den Waldgeist zwischen den Beinen, stellt ihre FĂŒĂŸe in seine Leisten und setzt sich in die Hocke. Mit links hĂ€lt sie sich an seinem angewinkelten Oberarm fest, das gibt ihr einen sicheren Halt und mit der rechten Hand geht sie an den Ort, wo sich der Zaubersaft befindet, der diesen steinernen Menschen ganz offensichtlich zu einem lebendigen Waldgeist werden lassen kann. Noch wĂ€hrend ihre Hand langsam in der ĂŒppigen Feuchtigkeit, auf der weichen Haut hin und her gleitet, ĂŒberlegt sie laut: „Sag mal, wo fange ich jetzt am besten an? Was wĂ€re dir wohl am wichtigsten? Die Augen? Damit du sehen kannst, wer sich hier an dir zu schaffen macht?“
Mit etwas zittriger Bewegung fĂŒhrt sie ihre feuchten Finger zu seinem Gesicht. Ihre Anspannung ist grĂ¶ĂŸer als zu jedem anderen Zeitpunkt in dieser ungewöhnlichen Nacht. Bisher war es nur ein Abenteuer, bei dem sich die Ereignisse ĂŒberschlagen hatten, jetzt in diesem Moment wird ihr bewusst, was eigentlich vor sich geht. Wenn das hier funktioniert, wird sie einem Menschen begegnen, der sie nicht kennt, der hier völlig fremd ist, mit dem sie schon sehr intim ist, aber noch nicht ein Wort gesprochen hat, dessen Willen sie nicht kennt und, und, und

Ihre Gedanken ĂŒberschlagen sich. Ihre Hand hat sich unterdessen auf seine leicht gerunzelte Stirn gelegt. Sie unterbricht ihre wilden Gedanken, die sie nur verwirren und von dem abhalten, was ihr GefĂŒhl und ihr Abenteuergeist zuflĂŒstern. Sie seufzt und spĂŒrt gleichzeitig wie sich unter ihren Fingern die Stirn glĂ€ttet und lĂ€sst ihre Hand frei agieren. Wieder feuchtet sich Kari ihre Finger zwischen den Schenkeln an und streicht ĂŒber die SchlĂ€fen des schönen Mannes, fĂ€hrt seitlich ĂŒber die Ohren, befreit die Augenbrauen vom Stein und benetzt den NasenrĂŒcken, die weiten NasenflĂŒgel und schließlich seine Oberlippe.
Alles wird wie von Zauberhand zu weicher, pulsierender Haut. Ach ja, die Augen, ja die sollen mit der nĂ€chsten Feuchte lebendig werden. Vorsichtig verteilt sie ihre NĂ€sse auf den Augenlidern und beobachtet wie sie sich zu bewegen beginnen. Ihr Herz klopft ihr bis zum Hals, was wird geschehen, wenn er sie sieht? Verbirgt sich hinter dem Stein auch ein waches Auge? Dieser Gedanke ist noch nicht zu Ende gedacht, als sie zwei große, braune Augen wach und freundlich anschauen. Sie beeilt sich die Versteinerung von der Augenpartie zu entfernen, um den Ausdruck und die Bewegung darin zu erkennen. Kleine Lachfalten kommen zum Vorschein, ja, gelebte Freude, ist hier zu erkennen. Und sehen kann sie nun auch, wie er ihre Bewegungen neugierig verfolgt, wie er immer wieder versucht ihr Gesicht zu fixieren und schließlich seine Augen in den Ihren Ruhe finden. Sie hĂ€lt in ihrem Tun inne, schaut sich sein Gesicht an, beugt sich nach vorn, lehnt mit ihren Knien auf seiner Brust und nimmt sein Gesicht in ihre HĂ€nde.
„Ich bin Kari und ich weiß nicht was hier passiert. Ich bin mir bewusst, dass das hier völlig verrĂŒckt ist, aber ich habe Lust, das weiter zu erleben. Kannst du mich ĂŒberhaupt verstehen?“
Seine Augen haben sie bis zu dem Zeitpunkt aufmerksam betrachtet, jetzt schließt er sie kurz, als wolle er damit nicken.
„OK, also ich habe keine Ahnung was das hier wird und ich hoffe es passt fĂŒr dich, so wie fĂŒr mich.“ Wieder dieses Augennicken. „Gut, dann der Mund als nĂ€chstes? Was fĂŒr eine Sprache sprichst du eigentlich? Ich kann weder Italienisch noch Griechisch, Latein
? Oh entschuldige, ich bin ganz aufgeregt, da fange ich immer an zu Quasseln wie ein Wasserfall.“
Sie verstummt, geht mit der rechten Hand zwischen ihre Beine, feuchtet an und fĂŒhrt sie zu seinen Lippen. Ein dankbares Flackern ist in seinen Augen unverkennbar, vielleicht auch ein wenig Ungeduld als sie sich in ihren Beobachtungen zu verlieren scheint.
'Sinnlich ist das', denkt sie. 'Stein oder nicht, unfassbar wie anregend dieses GefĂŒhl des feuchten Streichelns auf seinen vollen Lippen ist'. UnwillkĂŒrlich fĂ€hrt sie sich mit der Zunge ĂŒber die eigenen, befeuchtet sie und spĂŒrt die erregende KĂŒhle, die sich darauf bildet. Ihr Blick lĂ€sst sich gar nicht mehr von seinem Mund lösen, wie aus dem Stein die weichen, geschmeidigen Lippen werden, die mit jedem Atemzug zurĂŒck zu ihrer ursprĂŒnglichen Röte finden. 'Unwiderstehlich', geht es ihr durch den Kopf und sie neigt sich wie von selbst nach vorn. Ihr Mund scheint den Weg schon zu kennen, als wĂ€re es das SelbstverstĂ€ndlichste der Welt, legt sie ihre Lippen auf die des steinernen Mannes und spĂŒrt, wie er sich ihr entgegen reckt.
„Umwerfend!
.Lust!
.Mehr!“, sind die Wortfetzen, die in Karis Kopf losgelöst von allen Strukturen auftauchen, wĂ€hrend sie spĂŒrt, wie sich seine Lippen leicht öffnen und ihre Zunge Einlass findet. Das anfĂ€nglich Langsame und Tastende weicht der drĂ€ngenden Gier, dem Getriebensein von Lust und purer Leidenschaft. Tief dringen sie in einander ein, atemlos und feucht scheinen ihre MĂŒnder zu verschmelzen, die Zungen zu einer zu werden, die Sehnsucht des Einsseins schon jetzt vorwegnehmend.

In einer heftigeren Bewegung verliert Kari kurz das Gleichgewicht und ist dadurch gezwungen neuen Halt zu suchen. Sie nutzt die Unterbrechung, lehnt sich schwer atmend zurĂŒck, der Satyr atmet nicht weniger heftig. Aber ja, er atmet und sucht mit seinem Blick Halt und Begegnung in ihren Augen. Es wird still, nur in weiter Ferne wĂ€re das GrundgerĂ€usch der Großstadt zu hören, wenn sie es hören wollten.
Kari durchbricht die gespannte Stille: „Kannst du mir das erklĂ€ren?“
Er versucht zu schlucken, was aber nur in einem gurgelnden GekrÀchze endet. Sie fasst sich flink an ihre pochende Vulva und streicht an seinem Unterkiefer und Hals entlang, damit sich die Partie aus dem Stein lösen kann. Nun fÀllt ihm das Schlucken leichter.
Sie lehnt sich zurĂŒck, lĂ€sst ihm Zeit, wartet gespannt und wird sich bewusst, welchen Anblick sie ihrem GegenĂŒber bietet. Eine junge Frau im leicht verrutschten Sommerkleid hockt auf ihm. Der Ansatz ihrer ĂŒppigen Brust ist zu sehen und ihre Wangen sind gerötet. Das Kleid verdeckt ihre Nacktheit, doch ihre Hand scheint selbstvergessen die Feuchtigkeit darunter zu bewahren. Ihr Blick strahlt ihn offen und lebenslustig an. Davon kann auch ein Satyr beeindruckt sein. Vor allem in seiner Situation. Kari wartet ab, bis er sich gesammelt hat.
„Ich weiß es nicht.“ Seine Stimme ist warm und tief. ‚Entspricht seiner GrĂ¶ĂŸe und seiner Ausstrahlung‘, denkt sie.
„Ähm, also, auf deine Frage was hier passiert. Was ich weiß: ich heiße Gola, ich war ein Waldbewohner bis eines unserer Feste zu wild wurde, also bis ich mit einer Frau
 also, das ist eine lange Geschichte. Am Ende bin ich verzaubert worden, verdammt ein Stein zu sein.“
Kari grinst: „Und jetzt bist du hier in diesem Museum und wirst, weil du dich nicht beherrschen konntest, jeden Tag von vielen Menschen angeschaut. Von wegen schlafen
! Wie war das, kurz bevor du verzaubert wurdest? War die Frau gerade bei dir, hat der Zauberer dich mit ihr zusammen erwischt?“
Gola schließt kurz die Augen, als mĂŒsse er nachdenken und sich die Ereignisse wieder ins GedĂ€chtnis holen.
„Ja, wir hatten mit anderen getrunken und gefeiert und uns dann zurĂŒckgezogen. Es war eine wilde Nacht. Ich wusste, dass wir ein großes Risiko eingehen und doch war die Verlockung so groß, dass ich nicht widerstehen wollte. Als ihr Mann hereinkam, kniete sie gerade zwischen meinen Beinen und hatte meinen Stab in ihrem Mund.“
Kari lacht leise.
„Was ist so komisch daran? Machst du sowas nicht?“
„Äh, doch das mach ich auch“, purzelt es aus Kari und ihr wird bewusst, wie intim sich diese Unterhaltung in der kurzen Zeit entwickelt hat. „Ich muss nur lachen, weil sie dich den schlafenden Satyr nennen und ich das schon immer unpassend fand. Nichts an deiner Haltung und deinem Gesichtsausdruck weist drauf hin. Es sieht eher so aus, als wenn die Frau zwischen deinen Beinen gerade ihre Hand an der sehr empfindlichen Stelle unter deinen Glocken leicht hin und her streicht und dir damit quĂ€lende Lust verursacht. Gleichzeitig hat sie vermutlich deine volle LĂ€nge tief in ihrem Mund und massiert die Spitze mit der Zunge. So wirkte zumindest dein steinernes Gesicht.“ Kari lehnt sich an Golas aufgestellten Oberschenkel und kann das Erstaunen in seinem Gesicht erkennen.
Kari schmunzelt: „Ganz unerfahren bin ich nun auch nicht und die MĂ€nner haben sich ganz offensichtlich in diesen Dingen seit ein paar hundert Jahren nicht allzu sehr verĂ€ndert. Aber egal, ich schĂ€tze wir haben nicht allzu viel Zeit zusammen oder was denkst du?“
„Ich weiß gar nichts, mir passiert das hier zum ersten Mal und mit dem Zaubern habe ich mich damals nicht nĂ€her beschĂ€ftigt. War mir nicht wichtig. Eines noch: du hast vorher etwas von einer Sprache gesagt, keine von denen kann ich, wir haben uns im Wald mit unserer eigenen Sprache unterhalten, ob die einen Namen hat, weiß ich nicht.“ Da dĂ€mmert es Kari, hier spricht sie gerade gar nicht Deutsch, hier spricht sie gerade in der Sprache ihrer Kindheit im Wald. Wozu solche „Fantasiewelten“ in der Kindheit gut sein können, denkt sie kurz.

Viel drĂ€ngender erscheint ihr jedoch die Gegenwart. Sie wird sich ihrer Hand an ihrem Geschlecht bewusst und schaut auf die Fleckenlandschaft von Marmor und Haut vor sich. „Wie soll es nun weitergehen?“
Gola zwinkert verschmitzt: „Ich denke, wir können an der Stelle weitermachen, wo es sich zwischen uns beiden so angenehm angefĂŒhlt hat.“
Kari beugt sich nach vorn, nimmt ihre feuchte Hand und setzt ihren Verwandlungsakt auf Golas Brust fort, der genĂŒsslich wieder seine Augen schließt.
„Ich weiß nicht, ob mein Saft fĂŒr dich ausreichen wird und was wir machen, wenn es nicht reicht.“
Gola öffnet die Augen trĂ€ge: „Denkst du immer so viel ĂŒber die Zukunft nach? Weder du noch ich kennen die Antwort, wollen wir nicht einfach erleben was gerade geschieht? Machst du mir als nĂ€chstes bitte den Arm und die Hand frei oder nein 
.“
Er atmet hörbar lange aus, weil Kari inzwischen an seinen Leisten angekommen ist und sich seinem GemĂ€cht nĂ€hert. „ Àhm, vielleicht bleibst du doch lieber an dieser Stelle.“
Doch Kari ist ganz froh ĂŒber seinen Wunsch den Arm zu befreien, wie soll sie ihm erklĂ€ren, dass sein bestes StĂŒck unvollstĂ€ndig ist. Sehen konnte er es noch nicht und sie fragt sich, was wohl passieren wird, wenn sie den Marmor verschwinden lĂ€sst. Also ist ihr die Ablenkung willkommen.
„Ist ok, ich mach mal Redepause und befreie deinen Arm.“
Sie setzt sich mit gespreizten Beinen auf seinen Bauch, schiebt das Kleid nach oben, rĂŒckt sich zurecht.
„Weißt du, wenn mein Arm frei ist, werde ich dir als erstes das Kleid ausziehen“, bemerkt Gola mit ruhiger Stimme, wĂ€hrend sie noch versucht alles an einen bequemen Platz zu arrangieren. Sie hebt den Kopf, schaut ihn an, strafft ihre Körperhaltung und entscheidet sich, kommentarlos zu bleiben. Stattdessen streift sie sich das Kleid, die letzte PrivatsphĂ€re in diesem öffentlichen Raum, genauso geschmeidig vom Körper wie die Bedenken, die ihr noch geblieben waren. Es ist, als wĂŒrde sie das Museum verlassen und in den Wald ihrer Kindheit gehen, dort wo es keine Sorgen aus der Vergangenheit oder fĂŒr die Zukunft gab, dort wo es keine VerstĂ€ndigungsprobleme, wo es nur das hier und jetzt gab. So wie hier und jetzt.

Ohne Kleid ist es deutlich leichter, der Aufgabe zu folgen, nicht nur, weil der Stoff nicht mehr hinderlich ist, sondern auch weil die kĂŒhle Luft ihre leicht feuchte Haut in höchstem Maß erregt. Ihre Brustwarzen werden sofort groß und hart und senden ein sĂŒĂŸes Ziehen an ihre Mitte.
Manchmal ist es ja ganz schön lĂ€stig, so schnell feucht zu werden, streift sie der Gedanke aus einem fernen Alltag, aber hier und jetzt kann es nicht besser laufen. Kari ist so mit sich beschĂ€ftigt, dass ihr gar nicht auffĂ€llt, wie Gola auf ihr Tun reagiert. Sein Erstaunen ĂŒber ihr spontanes und schnörkelloses Handeln, vielleicht auch ĂŒber ihr Verstummen, ist ihm deutlich am Gesicht abzulesen. Fast wirkt es so, als wolle er seinen Kopf nach vorne beugen, um sie besser betrachten zu können. Leider halten ihn noch die Haare und sein Nacken hinten im Stein fest, so dass er auf die Ausschnitte angewiesen ist, die sie ihm bietet.
Er flĂŒstert in sein unterdrĂŒcktes Stöhnen hinein: „Darf ich sie mal in den Mund nehmen?“
Kari ist gerade auf dem Weg mit der Hand zu seinem Arm, hat sie schon in seine Achselhöhle gelegt und sich an den Linien der Muskeln erfreut. Diese leise, aber drĂ€ngende Bitte hört sich fast wie ein Flehen an. Ja, was hatte sie sich auch gedacht? Nichts hatte sie gedacht, nur gehandelt und gefĂŒhlt.

Zeit sich kurz einen Überblick zu verschaffen: hier sitzt sie splitternackt auf einem Mann, der die Lust in seiner Natur trĂ€gt, der mitten aus einem Akt ohne Befriedigung gerissen worden war und seitdem zur Bewegungslosigkeit verdammt ist. Sie bietet ihm nun ihren hinreißenden Anblick, ohne dass er sich irgendwie zu ihr hinbewegen kann. NatĂŒrlich wird seine Lust und Erregung zu einem flehentlichen Bitten, wenn sie ihm den Genuss vorenthĂ€lt.
Sie kniet sich auf seine Leisten, macht sich lang, es reicht nicht aus, sie stellt sich vorsichtig in die schöne Kuhle die den Übergang von Bauch zu Oberschenkel bildet und beugt sich ein wenig nach vorn. So geht es: ihre Brust kann sie nun in seinen Mund legen, der sich gierig öffnet und sofort die Zunge um ihre Brustwarze schickt. Mit einem leichten Saugen nimmt Gola die Spitze und den Vorhof in den Mund, umringt sie mit der ganzen ZungenflĂ€che, atmet tief, schließt die Augen. Die gesteigerte Anspannung in seinen Lenden kĂŒndigt es an, Kari spĂŒrt es durch die Fußsohlen. Gola ĂŒberkommt die Leidenschaft: ungestĂŒm saugt er ihre Brust ein, als könnte er nicht genug davon bekommen. Kari krallt sich an seinem steinernen Arm fest, die Kraft seiner Bewegung, die Heftigkeit ihrer GefĂŒhle erschĂŒttern sie.
„Mach meinen Arm frei, bitte!“, presst er zwischen ihrer Brust und den ZĂ€hnen hervor. Er lĂ€sst sie nicht aus dem Mund, bearbeitet sie weiter mit leichtem Beißen und Saugen. Sie steht breitbeinig auf ihm und kann zumindest mit einer Hand ihrer Aufgabe nachgehen. Ihre Brust liebkost er weiter und schickt ihr damit den Saft in kleinen Rinnsalen in den Schoß. Der Arm ist schnell befreit. Am schwierigsten ist es, den Stein aus dem Haargewirr zu lösen, aber schließlich gelingt es ihr. Gola streicht ihr mit der frei gewordenen Hand ĂŒber den RĂŒcken hinab zum Po. Dort verweilt er ausgiebig und sucht schließlich den Weg in ihre ĂŒberflutete Spalte.
Er weiß genau, wo es guttut, wo es fast unertrĂ€glich schön ist und wie er eine Frau völlig willenlos machen kann. Kari wirft den Kopf nach hinten, stöhnt laut auf, droht fast zu fallen, doch sein Arm ist schnell und sicher an ihrem RĂŒcken. Er fĂ€ngt sie auf und begleitet sie in einer fließenden Bewegung nach unten, so dass sie wieder sicher zum Sitzen kommt und sich sammeln kann. Noch außer Atem keucht sie bewundernd: „Du weißt wie es geht, alle Achtung!“ Was er mit einem verschmitzten LĂ€cheln quittiert. Die kleine Verschnaufpause gibt ihr die Zeit, sich das Erreichte zu vergegenwĂ€rtigen.
Golas Kopf ist frei beweglich und fast gĂ€nzlich steinfrei. Der rechte Arm, die Schulter, die Brust und der Bauch bis zu den Schamhaaren sind freigelegt. Sie dreht sich im Sitzen um, kehrt Gola den RĂŒcken zu.
„Deine Beine benötigen noch ein wenig mehr Freiheit, finde ich.“
Mit gespreizten Beinen hockt sie nun auf seinem steinernen GemĂ€cht und macht sich daran seine Oberschenkel erst an der Außen-, dann an der Innenseite aus der Steinhaut zu befreien. Seine Muskeln geben ihr die Richtung vor und sie genießt es, sich die Zeit zu nehmen, um seine Schönheit intensiv kennen zu lernen.
Sie beugt sich vor, um die Unterschenkel, zumindest da wo sie hinreicht, einzureiben. Dabei spĂŒrt sie, wie sich sein Schambereich hart und kalt an ihrem heißen Brunnen reibt. Seine Unterschenkel sind so herrlich muskulös und offensichtlich im Moment der Versteinerung besonders angespannt gewesen, so dass sich die vielen Linien faszinierend schön nachzeichnen lassen. Kari schenkt ihnen ihre ganze Aufmerksamkeit, nimmt dabei nur entfernt wahr, dass sich unter ihrem Becken etwas bewegt. Wie durch einen Nebel drĂ€ngt sich die aufsteigende Lust des Waldgeistes in ihre Wahrnehmung und ihre Feuchtigkeit. Sie hört, wie aus der Ferne Golas heftig werdender Atmen an ihr Ohr dringt. Er legt seine Hand auf ihre Schulter und zieht sie zu sich, bedeutet ihr, dass sie sich zu ihm drehen soll. WĂ€hrend sie diesem Wunsch nachkommt streift ihr Blick das, was sich zwischen ihren Beinen abspielt: ihr Saft hat seine steinerne Mitte freigelegt und, soweit sie es erkennen kann, die unvollstĂ€ndige Stelle komplettiert.
Mit dem kurzen Blick zwischen ihre Beine hat sich bestĂ€tigt, was sie schon vermutet hatte: Golas bestes StĂŒck ist ein beeindruckendes Exemplar von stattlicher GrĂ¶ĂŸe, Festigkeit und Form. Genauso wie sie es mag: der Kopf schön rund, prall und rosa glĂ€nzend, mit demselben Umfang wie der Schaft, der dick und stabil mit einer leichten KrĂŒmmung nach oben zeigt, sich ihr neugierig und stolz entgegenstreckt.
‚Verlangen in seiner bildlichsten Form‘, denkt sie.

Nachdem sie sich umgedreht hat, sucht er ihre Aufmerksamkeit mit seinen Augen. Er schiebt seine Hand unter ihren Po, hebt sie ein wenig an, lĂ€sst sie darin ruhen, wĂ€hrend er eine stumme Frage in seinen Blick legt. Atemlose Stille. Eine kleine Unendlichkeit schwebt sie ĂŒber seiner verlockenden Erektion. Ihr schwirrt der Kopf. Diese fragenden Augen, die Lachfalten, die sich ein wenig vertiefen und ihr signalisieren, dass alles eine herrliche Leichtigkeit hat, die angespannte Brustmuskulatur, die ihr von der sehnsĂŒchtigen Erwartung berichtet, das Beben seiner Lenden, das ihren Oberschenkeln die Begierde verrĂ€t, seine Hand, die unter ihrem Po die Ruhe ausstrahlt, ihr signalisiert, dass sie frei entscheiden kann und alles gut ist wie es ist – eine unwiderstehliche Mischung.
Alle EindrĂŒcke in sich strömen lassen, sie aufnehmen, wirken lassen und tun, was sich zeigt – das war in dieser Nacht schon immer der richtige Weg. So will sie es weiter halten.
Sie spĂŒrt, wie sich die Empfindungen in ihrer Mitte versammeln und von dort, gleich einem strahlenden Stern, ihren ganzen Körper fluten. Mit einem kurzen Lidschluss gibt sie ihm das EinverstĂ€ndnis, sie auf ihn zu setzen. Er hĂ€lt seinen Blick weiter auf ihr Gesicht gerichtet, als wolle er darin lesen, wie sie empfindet. Kari fĂŒhlt sich gehalten und kann sich ihm vollkommen anvertrauen, lĂ€sst sich genĂŒsslich niedersetzen und spĂŒrt das feste Fleisch zwischen ihren Schamlippen. Seine Spitze liegt noch am Tor zu ihrer Pforte und pocht ein wenig, als wĂŒrde er um Einlass bitten. Kari erkennt, dass es an ihr ist, das Tempo zu bestimmen und ihm den Zutritt zu ihrem Inneren zu ermöglichen.
Ganz ohne Umschweife will sie es nicht geschehen lassen, rĂŒckt ein wenig weiter nach hinten und massiert seine gesamte LĂ€nge mit ihren feuchten Schamlippen. Wie eine erblĂŒhte Rose empfĂ€ngt sie ihn und hĂŒllt ihn unwiderstehlich in ihren betörenden Duft. Mit kleinen weichen Beckenbewegungen schiebt sie sich vor und zurĂŒck, beobachtet den aufsteigenden Genuss in seinem Gesicht und hört wie sein Atem schneller wird. Seine Hand unterstĂŒtzt ihre Bewegungen, hilft ihr das Tempo zu erhöhen.
Sie spĂŒrt das Verlangen nach mehr in sich aufsteigen und hebt ihr Becken an, gibt seiner Lust die Freiheit sich zu erheben und sich ihr glĂ€nzend entgegen zu recken
‚Ich will ihn
!‘, ist alles, was sich fĂŒr Kari noch denken lĂ€sst.
Im Augenblick des Eindringens scheint er am Eingang einen Widerstand zu finden, was sich Kari bei der GrĂ¶ĂŸe leicht erklĂ€ren könnte, doch offensichtlich ist sie so weich und offen, dass er mit leichtem Druck seinen Weg ungehindert fortsetzt. Das GefĂŒhl des GefĂŒlltseins, flutet in Kari wie eine heiße Quelle aus dem Becken in ihre Brustspitzen hinauf bis in ihre Wangen und hinab bis in die Zehen. Sie lĂ€sst den Pfahl langsam in sich verschwinden, nimmt ihn vollstĂ€ndig in sich auf und antwortet auf dieses Geschenk mit einem tiefen Seufzer.
Mit kleinen Bewegungen des Beckens lĂ€sst sie den Tanz der LĂŒste beginnen. Er wirft den Kopf nach hinten, lĂ€sst ihren Hintern los und greift sich ihre Brust, fest und bestimmt, als wolle er sich vor dem freien Fall retten. Noch fixiert er ihren Blick, doch in seinen Augen ist deutlich zu sehen, wie sehr er an der Schwelle zu einer reinen Innensicht ist: das Schließen der Augen, wenn das GefĂŒhl so ĂŒberwĂ€ltigend ist, dass eine Wahrnehmung der Außenwelt weder nötig noch möglich ist, sondern nur die reine, pure Existenz von Lust und Leidenschaft das Sein bestimmt. Sie sieht, dass er schon kurz davor ist, in seine Lustwelt zu entschwinden und hĂ€lt abrupt in ihrer Bewegung inne.
„Lass es uns ein wenig langsamer angehen, damit wir lĂ€nger Spaß haben, einverstanden?“
Gola beugt den Kopf zu ihr, sein Blick klĂ€rt sich. Er ist wieder da, lockert den Griff um ihre Brust und entspannt seine GesichtszĂŒge. Ihm gelingt ein LĂ€cheln, fast ein wenig verschĂ€mt, weil er gerade dabei gewesen war, so frĂŒh, ohne sie, auf den Gipfel der Wollust zu steigen.
„Ist schon lange her
“, versucht er eine ErklĂ€rung.
Sie weiß es, muss nicht antworten, Worte sind jetzt ĂŒberflĂŒssig.

Sie legt ihre Arme um seinen Hals zieht sich ihm entgegen, bietet ihre Lippen an, öffnet sich ihm auf diese Weise. Ein kleines Ablenkungsmanöver, um die Wahrnehmung von seiner Mitte, die sich so mĂ€chtig und stolz in ihr ausbreitet, weg zu fĂŒhren und ihnen noch ein wenig Lustzeit zu verschaffen. Jede kleine Bewegung lĂ€sst ihren Atem schneller gehen. Diese Völle zwischen den Beinen, die alle ihre Reizpunkte gleichzeitig anzuregen vermag, kannte sie bislang nicht.
‚Bisher hast du ja auch noch nie einen Waldgeist in dir gehabt‘, stellt sie fĂŒr sich fest.
‚Mindestens genauso lustvoll wie seine Rute, kann er seine Zunge einsetzen, also 
.'
Weiter kommen ihre Gedanken nicht, zu sehr fordert ihr FĂŒhlen und SpĂŒren, was gerade mit ihren Lippen, ihrer Zunge, dem Gaumen, ihrem gemeinsamen Speichel geschieht. Mit einer entschlossenen Ruhe, einer angenehm drĂ€ngenden Wildheit finden sie Wege zueinander, fĂŒreinander, ineinander. Atmen wird zur Nebensache, denken völlig ĂŒberflĂŒssig. Die suchenden Bewegungen ihrer Zungen werden zu einem harmonisch kreisenden Rhythmus, der sich schließlich in ihrem Becken fortsetzt.
In stetig grĂ¶ĂŸer werdenden Bewegungen bringt sie seinen Schwengel in sich zum Schwingen, bis sie spĂŒrt, wie sie unausweichlich eine Steigerung hinnehmen mĂŒssen. Sie hebt ihr Becken an und lĂ€sst ihn ein kleines StĂŒck raus- und wieder hineingleiten. Bei den ersten Hebungen hat er seine Augen noch geöffnet, kann sich von ihr lesen lassen. Je grĂ¶ĂŸer und schneller ihre Hebungen werden, umso mehr beobachtet sie, wie sich ein Schleier ĂŒber seine Pupillen legt und er mit seiner Wahrnehmung zunehmend bei sich, in seinen Schaft und seine Spitze entschwindet. Diesem Schauspiel kann Kari nicht lange folgen. Sie spĂŒrt wie sie mit ihrem Sein vom Außen ins Innen fließt und sich alle Aufmerksamkeit auf die innige Verbindung zwischen ihnen konzentriert. Sie spĂŒrt die Hitze, die in der Bewegung liegt, die strömende Flut, die ihren ganzen Körper von der Mitte aus mitreißt, das gierige Ziehen und Zucken, das sie sĂŒĂŸ und wild zugleich fordert und mit jeder Bewegung an GrĂ¶ĂŸe gewinnt. Inzwischen sind aus den weichen Bewegungen wilde StĂ¶ĂŸe geworden, ihr Keuchen hallt im Raum. Der Punkt, dem Ganzen erneut eine andere Wendung zu geben, ist deutlich ĂŒberschritten.
Kari spĂŒrt, wie sich aus der Tiefe ihres Beckens der heiße Strom ankĂŒndigt, sich um seinen Stab sammelt, alles enger und empfindlicher erscheinen lĂ€sst und dann wie in einer spiralförmigen Explosion aus ihrer Mitte strömt, sie in Wellen erfasst und mitreißt in eine ungeahnte Weite, eine wirbelnde Farbenflut, einen elektrisierenden Sturm, der sie durch jede Empfindung dieser Welt wirft und ihren Körper in allen Facetten reizt. Fallen und fliegen zugleich, drĂ€ngen und loslassen in der Vereinigung, bedingungslose Hingabe. Einssein, Selbstsein, Sein.

OhrenbetĂ€ubende Stille, keuchende Atemlosigkeit, wilde Ruhe, völlig außer sich und doch ganz bei sich selbst - so sackt sie auf Golas Brust zusammen und spĂŒrt das Heben und Senken seines Brustkorbs, den Schweiß ihrer Haut, das weiche Gleiten aneinander. Sie genießt es, nichts tun zu mĂŒssen, das pure Erleben dessen, was im Moment zu spĂŒren ist. Sie nimmt wahr, wie er ihr langsam ĂŒber den RĂŒcken streicht und ihr sanfte KĂŒsse ins Haar drĂŒckt.
'Diese sinnliche Weichheit und zugleich der sichere Halt, das macht ihn unwiderstehlich', denkt sie, wĂ€hrend sie pochend seinen weicher werdenden Schaft an ihrer heißen Vulva spĂŒrt. Sie wendet ihren Kopf dem seinem zu, sucht seine Lippen, findet sie leicht geöffnet und freut sich an seiner weichen, streichelnden Zunge. Nichts Forderndes liegt in seinen Bewegungen, auch er hat den Höhepunkt ĂŒberschritten und lĂ€sst die Lust langsam ausklingen.
Sie öffnet die Augen, trifft mit ihrem Blick auf seine ruhenden Augen, seine entspannten GesichtszĂŒge und ein kleines, zufriedenes Grinsen.
'So siehst du also aus, wenn du befriedigt bist', denkt sie und legt sich wieder auf seine Brust. Sie lauscht seinem Atem, seinem Herzschlag, der Stille des Raumes, die sich wie ein leichtes Tuch schĂŒtzend um sie legt.

Aus der Ferne dringt an ihr Ohr ein TĂŒrenschlagen und der bayerische Dialekt des Museumsbeamten: „So, auf geht`s! Letzter Tag, morgen ist Wochenende!“.
Kari öffnet verwirrt die Augen. Ach, hier ist sie: auf der Toilette der Glyptothek. Sie fĂŒhlt sich ĂŒbernĂ€chtigt. Ist sie etwa eingeschlafen, wĂ€hrend sie gestern Abend im Dunkeln hier saß?
Oder ist sie nach dieser aufregenden Begegnung wieder hierher zurĂŒckgekehrt? Kann das sein? Wie lĂ€sst sich erklĂ€ren, dass sie ihre Jacke nicht mehr anhat? Wo ist die eigentlich?
„
und nimm die Jacke und die Trinkflasche vom Kuppelsaal gleich mit, die hat einer vergessen, versteh` ich nicht, hat da gestern keiner kontrolliert?“, hört sie den Museumsbeamten rufen.
‚Das wird wohl nicht das Einzige sein, worĂŒber sich der Museumsbeamte heute wundern wird. Seltsam wird ihm auch die Besucherin erscheinen, die schon so kurz nach der Öffnung das Museum wieder verlĂ€sst‘, denkt sie und schmunzelt ihrem GegenĂŒber im Spiegel zu.
Auf dem Weg zum Eingang flĂŒstert sie dem steinernen Waldgeist noch ein paar verheißungsvolle Worte ins Ohr und steuert mit leichtem Schritt in die Morgensonne.


__________________
Carpe diem!

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Deine lyrische Sprache, ist der Erfolg des Textes. Na klar, das Thema an sich natĂŒrlich auch. Aber es sind endlose Gedichte enthalten, die ich einfach gern entdecke und genieße.

quote:
OhrenbetÀubende Stille
Keuchende Atemlosigkeit
Wilde Ruhe
Völlig außer sich

Und doch ganz bei sich selbst

Sackt auf Golas Brust zusammen
SpĂŒrt das Heben und Senken
Den Schweiß
Weiches Gleiten aneinander

Genießt, nichts tun zu mĂŒssen

Das ist sau stark. Mehr davon...

GrĂŒĂŸe von wipfel

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Deine lyrische Sprache, ist der Erfolg des Textes. Na klar, das Thema an sich natĂŒrlich auch. Aber es sind endlose Gedichte enthalten, die ich einfach gern entdecke und genieße.

quote:
OhrenbetÀubende Stille
Keuchende Atemlosigkeit
Wilde Ruhe
Völlig außer sich

Und doch ganz bei sich selbst

Sackt auf Golas Brust zusammen
SpĂŒrt das Heben und Senken
Den Schweiß
Weiches Gleiten aneinander

Genießt, nichts tun zu mĂŒssen

Das ist sau stark. Mehr davon...

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Liebe Aina,

wahrlich ein beeindruckendes Werk, mit dem du diese Seite bereicherst. Die wesentlichen Komponenten sind gekonnt eingeflossen: Fantasie, Mystik, Esoterik und natĂŒrlich Erotik. Sogar von der feuchten Art.
Deshalb wirst du es ertragen, wenn ich jetzt einige VorschlÀge zur Optimierung anbringe.

ZunĂ€chst einmal zur LĂ€nge deiner Geschichte. FĂŒr einen Roman zu kurz, fĂŒr eine Kurzgeschichte zu lang. Das hat jetzt mit QualitĂ€t nichts zu tun, sondern mit Strategie. Leser, die hier zwischendurch nippen möchten, werden durch diese LĂ€nge abgeschreckt.
Ja, ja, die Argumente kenne ich und höre: Stimmung aufbauen, AtmosphĂ€re, wichtige Einleitungen und ÜbergĂ€nge.
Zugegeben, es bleibt subjektiv, aber ich erwischte mich dabei, Passagen zu ĂŒberfliegen und Wesentliches zu suchen. KĂŒrzungen sind zweifelsfrei möglich, ohne dass AtmosphĂ€re oder Inhalt leiden.

Ein Grund fĂŒr LĂ€nge ist auch der unnötige Gebrauch von FĂŒllworten.
Hier nur Beispiele:

Sie war (so) aufgewĂŒhlte, dass sie sich (danach) (nur) an (ganz) wenig erinnern konnte.

(Einige) Jahre sind (inzwischen) vergangen, das Bild des steinernen Mannes hat sie nicht losgelassen, sodass sie beschloss, dem Erlebnis (von damals) (noch einmal) nachzugehen.

(Denn) wer kennt das nicht, dass es den Genuss des Beobachters schmĂ€lert, (vielleicht) (sogar) zunichte macht, wenn der Beobachtete (selbst) zurĂŒckschaut.

(Einfach) einen nackten Mann anfassen, (so) was geht (doch) nicht. (Doch) die
Weißt du (eigentlich),


Es ist nicht zwingend, doch es ist zu prĂŒfen, ob ohne die Worte in Klammern die Story nicht an Aussage gewinnt. FĂŒllworte bestĂ€rken oft das, was im Text (sowieso ĂŒberhaupt sogar so) bereits steht.

Dann hat mich die hĂ€ufige Nennung des Namens „Kari“ gestört (25 mal). Bei einer vorgestellten Protagonistin ist das unnötig und störend. Die Story wirkt noch intimer, wenn du einfach „sie“ „ihr“ schreibst, probier es einfach aus.

Ansonsten, meine Sterne hast du!

Lese dich gerne
Jo

__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Albert Einstein

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Manchmal fĂ€llts brutal schwer, sich von Sachen zu trennen, die man im Schweiße seines Angesichts formuliert hat, aber es muss eben sein, wenns zu werden soll

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Ralph Ronneberger
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Hallo Aina

schlappe vier Monate treiben sich Kari und Gola nun schon auf der Lupe herum und wollten wohl gerade von der Seite 1 (unserem Schaufenster)klammheimlich verschwinden, aber ich habe sie gerade noch aufhalten können.
Ich zerre die Erotik-ErzĂ€hlung nur wieder nach oben, weil ich von Haus aus stinkenfaul bin und mich obendrein mit Kommentaren schwer tue. Gelesen sind die Geschichten relativ schnell (auch wenn sie lang sind), die Benotung ist Sekundensache, aber dann... Bei einem Autor, der schon lange hier schreibt und mit dem man vertraut ist, genĂŒgen meist auch nur wenige SĂ€tze, mit denen man seiner Kritik oder seiner Begeisterung Ausdruck verleihen kann.Und begeistert war ich von deinem Werk - und das ist nicht nur so daher gesagt.
Vor allem haben mir gefallen:

- die verrĂŒckte (besser gesagt: originelle)und wahrlich nicht einfach umzusetzende Idee,

- die Geduld (die du allerdings auch dem Leser abverlangst), mit der du dich dem "erotischen Kern" nĂ€herst. Die vorsichtige, fast schĂŒchterne AnnĂ€herung an den Marmorriesen fand ich besonders toll, weil rein menschlich in jeder Etappe nachvollziehbar,

- die von Wipfel bereits angesprochene Sprache. Er nennt sie lyrisch, aber davon habe ich keine Ahnung,

- die bereits von Jo angesprochene VerknĂŒpfung aus Fantasie, Mystik, Esoterik und Erotik ohne in dass die Geschichte in eine der genannten Richtungen kopflastig geworden wĂ€re. Alle die genannten Elemente haben ihren Platz,

- und als besonders wohltuend empfand ich es, dass selbst in der Szene, in der es schließlich heftig zur Sache geht, kein jĂ€hes Abrutschen in die "Porno-Heftchen-Sprache" zu bemerken war.

Wenn man den Text aufmerksam liest, fallen durchaus ein paar kleine SchwĂ€chen oder vermeintliche Fehler auf, aber das liegt natĂŒrlich in erster Linie im Auge des Betrachters.
Was du wirklich abstellen solltest, ist die Angewohnheit, nach einer wörtlichen Rede stets auf der gleichen Zeile weiter zu schreiben. Bei Dialogen ist das tödlich, weil es den Leser nervt. Ich habe die betreffenden Stellen mit "NZ" (fĂŒr "neue Zeile" markiert. Ich glaube aber nicht, dass ich alle erwischt habe.

Als einen Mangel nannte Jo den Gebrauch von zu vielen FĂŒllwörtern. Ich habe kaum noch welche gefunden. Aber das will nichts besagen, denn erstens hast du ja schon ausgemistet und zweitens habe ich bei meinen eigenen Texten stets mit diesen Mistviechern einen Kampf zu fĂŒhren, den ich viel zu oft verliere,

Wenn mich ein Werk mal gepackt hat, dann komme ich oft auf die blöde Idee, in den Text direkt reinzugehen, um dort meine Anmerkungen los zu werden. Mach dir nichts draus - ist ne Marotte von mir.

Also: ÄnderungsvorschlĂ€ge und Anmerkungen besitzen eine blaue Schrift. Rot sind Rechtschreib- und Grammatikfehler, die verĂ€ndert wurden. Fette Hervorhebungen sollen nur aufmerksam machen (z. B. bei unschönen Wortwiederholungen.) Was nach meiner Auffassung ganz raus könnte, ist durchgestrichen. Ich habe nur herzlich wenig Streichbares gefunden, und selbst das könnte dir vielleicht noch zu viel sein. Eine merkliche Straffung des Textes wird damit ohnehin nicht erreicht. Wozu auch?
Auf die Markierung von Zitaten habe ich verzichtet.Es wurde eh der komplette Text verwendet.

Nimm die ganze Schmierei nicht so ernst. Über viele Anmerkungen könnte man trefflich streiten. Ich möchte nur DenkanstĂ¶ĂŸe geben. Was umgesetzt wird, ist deine Sache. Wenn ich - wie schon passiert - die Autorenfrage bekomme, die da lautet, ob ich einen an der Waffel hĂ€tte, ist mir das wurscht. BeschĂ€ftigung mit fremden Texten ist fĂŒr mich nĂ€mlich so etwas wie Selbststudium.

Na denn, mal los.


Kari steht vor dem Museum, spĂŒrt die prickelnde Erwartung, die in ihr aufsteigt, wenn sie sich an Orte begibt, die SchĂ€tze der Kunst und Kultur beherbergen. Heute hat sie sich den Nachmittag fĂŒr einen Besuch in der Glyptothek frei genommen. Sie war schon einmal hier, als junges MĂ€dchen. Von ihrem ersten Besuch sind nur wenige Erinnerungen geblieben: das (ein) GefĂŒhl des (von) AufgewĂŒhltseins und der beeindruckende Anblick des großen, schlafenden Satyrs. Der Rest des Rundgangs klingt wie ein Traumwandeln nach – verschwommen und unwirklich.
Einige Jahre sind inzwischen vergangen, das Bild des steinernen Mannes hat sie nicht losgelassen, so dass (weshalb) sie beschloss, dem Erlebnis von damals noch einmal nachzugehen. Vielleicht kann sie heute entdecken, was sie daran so fasziniert hatte.

Ein kurzes Innenhalten vor der großen MuseumstĂŒr, die GerĂ€usche der Stadt hinter sich lassen, zur Ruhe kommen.
Wenn es noch so ist, wie es damals war, mĂŒsste er links vom Eingang aus zu sehen sein. Bevor der Besucher bezahlt und sich innerlich gerĂŒstet hat, fĂ€llt der Blick fast unweigerlich auf die Hauptattraktion der Sammlung. Kari zĂŒgelt sich, schaut nicht hin, erledigt zunĂ€chst die FormalitĂ€ten, atmet durch und ist dann bereit den ersten Anblick auf sich wirken zu lassen.
Oh nein, es ist tatsĂ€chlich so wie damals. Sie ist enttĂ€uscht. Der Satyr ist (Zum Beispiel könnte man schreiben:"befindet sich nach wie vor im..." oder "immer noch")im zweiten Ausstellungsraum, einem rund angelegten Kuppelsaal, in der Mitte (mittig) aufgestellt und kann vom Eingangsbereich sofort gesehen werden. (Das weiß der Leser schon. Da sich der Nackte noch an gleicher Stelle befindet, trifft zwangslĂ€ufig das eingangs Geschilderte zu. Blick fĂ€llt unweigerlich usw) Die Skulptur ist so gedreht, dass der Anblick dem Zuschauer alle Neugier und dem Satyr jegliche IntimsphĂ€re nimmt. Als hĂ€tte man versehentlich eine TĂŒr geöffnet, hinter der sich eine sehr private Szene abspielt. Erschlagend offen und nackt zeigt sich der halb sitzende Mann aus weißem Marmor mit weit gespreizten Beinen, so dass sich jeder einfĂŒhlsame Betrachter im ersten Moment beschĂ€mt fĂŒhlen muss.
Kari spĂŒrt ihr Unbehagen, wĂ€hrend sie mit schnellen Schritten und gesenktem Blick den ersten Saal mit Skulpturen durchquert und sich aus dieser schrecklich kompromittierenden Perspektive rettet. Sie stellt sich an die Wand, aus Sicht des Satyrs auf die rechte Seite, so dass sein aufgestelltes Bein seinen Genitalbereich verdeckt und sie durchatmen kann, wĂ€hrend sie versucht wieder Ruhe zu finden

(NZ)„Du wirst es nicht Ă€ndern können, also nimm es hin wie es ist und nutze die Zeit, ihn zu betrachten“, redet sie sich zu und lenkt ihre Konzentration auf den ĂŒberlebensgroßen Mann. Aus dieser Perspektive hĂ€tte sie ihn gerne zuerst gesehen, damit sie sich im NĂ€herkommen an seine Nacktheit hĂ€tte gewöhnen können und der Spannungsbogen dieser Figur nicht auf den ersten Blick entzaubert worden wĂ€re.
Sie löst sich von der Wand, reibt die HĂ€nde aneinander. Ein Ausdruck ihrer Gedanken. Der Stein hat sie neugierig gemacht. Wie mag er sich wohl anfĂŒhlen? Gerne wĂŒrde sie an den wohldefinierten Muskelpartien des Armes entlang fahren, vielleicht sogar kurz, verschĂ€mt ihre flache Hand auf den straffen Bauch des liegenden Mannes legen. Die grĂ¶ĂŸte Versuchung wĂ€re es allerdings, seinen Hals zu streicheln, den er ganz offen zeigt. Im Reich der Tiere, zu denen er als Waldgeist mit seinem Pferdeschweif am RĂŒcken wohl in gewisser Weise zu rechnen ist, ist (wird - damit umgehst du das doppelte „ist“)diese Geste als Unterwerfung zu verstehen (verstanden). Zu groß und stark ist er – eigentlich hat er es gar nicht nötig, sich irgendjemandem körperlich zu unterwerfen. (NZ)
'So etwas wĂŒrde ein Mensch nur tun, wenn er sich sicher fĂŒhlt', denkt sie. Ob Waldgeister der Antike anders einzuschĂ€tzen sind? Zumal sie sich nachsagen lassen (man ihnen nachsagt), dass sie lĂŒsterne Wesen seien, die keinem Genuss, vor allem nicht den sinnlichen GenĂŒssen, gegenĂŒber verschlossen seien.
Mit wenigen Schritten tritt sie auf die linke Seite des Satyrs und befindet sich nun auf Höhe seines Gesichts. Warum haben sie ihn den großen, schlafenden Satyr genannt? Ja, er ist groß – aber schlafend? Seine Stirn ist leicht in Falten geworfen (gelegt)und seine Augenpartie wirkt trotz der geschlossenen Lider nicht, als hĂ€tte er sich in seine TrĂ€ume fallen lassen. (Ich habe mal die "seine" fett markiert. Da du die ganze Zeit ausschließlich von dem Satyr redest, dĂŒrfte wohl kaum jemand auf die Idee kommen, du wĂŒrdest die Stirn, die Augen oder die TrĂ€ume von jemand anderem meinen. Nicht alle rausschmeißen, aber das eine oder andere) Entweder trĂ€umt er grade schlecht(Gerade noch schreibst du sinngemĂ€ĂŸ, dass er nicht so wirkt, als hĂ€tte er sich in TrĂ€ume fallen lassen. Lass es doch einfach dabei, dass er seinen Gedanken nachhĂ€ngt), dreht und wendet sich unruhig im Schlaf oder er hĂ€ngt mit geschlossenen Augen seinen Gedanken nach. Was fĂŒr Kari die wahrscheinlichere, aber auch keine richtig zufriedenstellende ErklĂ€rung ist. Die Haltung seines rechten Beines, das er angewinkelt auf sein Lager stellt, deutet ebenso wenig auf eine Schlafhaltung hin, wie der rechte Arm, mit dem er seinen zur Seite gelegten Kopf stĂŒtzt.(NZ)
'Er ist wunderschön', denkt sie, 'muskulös, wohl proportioniert, eine einzige Aufforderung angefasst zu werden. Ja, genau das strahlt er aus, das wĂŒrde auch seinen Gesichtsausdruck und seine Haltung erklĂ€ren.'
(NZ)"Ich zeige mich dir, ganz unverhĂŒllt und du darfst mich anschauen", scheint er sagen zu wollen.
(NZ)Alle seine VorzĂŒge prĂ€sentiert er seiner Betrachterin völlig ohne Scham und gibt ihr sogar die Möglichkeit in aller Ruhe seine Schönheit zu wĂŒrdigen. Wer kennt das nicht, dass es den Genuss des Beobachters schmĂ€lert, wenn der Beobachtete zurĂŒckschaut. Der Satyr weiß um seine Schönheit und genießt das GefĂŒhl angeschaut zu werden. Mit geschlossenen Augen kann er die Blicke wie ein leicht perlendes Prickeln auf der Haut spĂŒren. So wie mein Blick vom Ellenbogen den Oberarm hinunter in die geöffnete Achselhöhle streift
.'. (uff - jetzt habe ich mit wörtlichen Gedanken und wörtlicher Rede wohl verheddert) Kari verliert den Faden ihres Gedankens und genießt die Zeit des Betrachtens.

Viele Menschen sind, von ihr unbemerkt, vorĂŒber gegangen. Jetzt, wo sie sein Gesicht in Ruhe erfasst hat, scheint es ihr passend, sich von vorne, der intimen Perspektive seines Anblicks(damit mag ich mich nicht anfreunden, aber mir fĂ€llt keine Alternative ein), zu nĂ€hern. Durch seine geöffneten Beine sieht sie sein Geschlecht. (NZ)'Schade', denkt sie, 'dass einige Teile an der Skulptur beschĂ€digt wurden. Der linke Arm, der wohl locker ĂŒber die Lehne seines Lagers herunterhing, der linke Fuß und ein Teil seines Penis.(NZ) „Dies ermöglicht mir einen freien Blick auf den Hoden, der nicht so weit herunter hĂ€ngt, wie er es in entspanntem Zustand tun wĂŒrde“, bemerkt sie. „Er hat sich leicht zusammengezogen. Angeregt durch die Blicke, denen er sich aussetzte? Angeregt von seinen eigenen Gedanken?“ (bemerkt sie es im Sinne von "sehen" oder im Sinne von "Bemerkung machen? Ich tippe auf ersteres. Also denkt sie es und es gehören keine AnfĂŒhrungszeichen hin. Manchmal verfluche ich meine ErbsenzĂ€hlerei)
Die Tatsache, dass der Penis nicht in Vollendung zu sehen ist, lĂ€sst ihr den Spielraum sich vorzustellen, dass die Rute des Satyrs nicht in schlaffem Zustand ĂŒber seinen leicht zusammengezogenen Hoden herunter hĂ€ngt, sondern gerade in Begriff ist, sich zu fĂŒllen und zu prachtvoller GrĂ¶ĂŸe anzuschwellen. (NZ)'Ob es wohl das ist, was den Mann auf dem Lager so sehr anstrengt? Ist er damit beschĂ€ftigt seine beginnende Erektion, die allein durch das Betrachten seines Körpers ausgelöst wird, in den Griff zu bekommen?'
Sie geht ein paar Schritte nĂ€her, steht zwischen seinen weit geöffneten Beinen und ist versucht, ihre HĂ€nde auf seine Knie zu legen, langsam mit der flachen Hand seine Oberschenkel entlang nach oben zu streifen und auf das tiefere Einatmen zu achten, das diese lustvolle BerĂŒhrung bei ihm auslösen wĂŒrde.
Ganz offensichtlich ist die Skulptur sehr oft an den Knien angefasst worden, was die spiegelglatten, dunkleren FlĂ€chen verraten, aber so wie sie es gern tun wĂŒrde, wĂ€re es sicher in diesem Museum nicht gestattet.

Ein Blick auf die Uhr verrĂ€t ihr, dass sie nur noch wenige Minuten hat, um vor der Schließung des Museums schnell die Toilette zu benutzen. Sie ist enttĂ€uscht ĂŒber die Tatsache, dass die Zeit wie im Fluge vergangen ist, gleichzeitig spĂŒrt sie die Erleichterung der Blase. (NZ)„Morgen komme ich einfach noch einmal“, versucht sie sich aufzumuntern. „Trotzdem, es wird nicht dasselbe sein.“, lamentiert sie. „Jetzt war ich gerade so nah dran, hatte den Eindruck, dem Geheimnis dieses faszinierend schönen Mannes nĂ€her zu kommen.“ Ob sie (morgen)an diesem Punkt am nĂ€chsten Tag wieder anknĂŒpfen könnte?
Die TĂŒr zur Damentoilette öffnet sich, eine Stimme fragt in breitem, bayrischem Dialekt: „Ist da jemand? Wir schließen jetzt!“ und fĂ€llt wieder zu. (Hier musst du ein wenig umstellen. Sonst fĂ€llt nicht die TĂŒr, sondern die Stimme zu) Kari grinst ĂŒber das Vokalspiel des Dialektes. Ohne es irgendwie geplant zu haben oder einen bewussten Entschluss zu fassen, bleibt sie sitzen. Sie bewegt sich nicht, denkt nichts, hört nur die sich entfernenden GerĂ€usche und wird nach minutenlanger Stille gewahr, in welcher Lage sie sich befindet. Noch könnte sie schnell reagieren, um ein Eingeschlossenwerden zu verhindern, aber will sie das? Nein, dies ist eine Chance, die sich ihr nie wieder bieten wird. Sie wird diese Nacht, ungestört, ohne Aufpasser, ohne andere Besucher im Museum sein können.
Den besorgniserregenden Gedanken, dass eine Alarmanlage ihr dieses Abenteuer verderben könnte, kÀmpft sie erfolgreich nieder und wartet eine gute halbe Stunde ab.
Dunkel ist es, Kari tastet sich zum Ausgang der Toilette, horcht, öffnet vorsichtig die TĂŒr, hĂ€lt noch einmal inne, um die Stille genauestens zu prĂŒfen und sucht mit den HĂ€nden der Wand entlang (... und tastet an der Wand entlang) das(nach dem) GelĂ€nder, das die Treppe hinauffĂŒhrt.
Der besondere Umstand, dass der Satyr unter einer Kuppel mit Milchglasscheiben liegt, taucht ihn in ein fahles, von oben scheinendes Licht, das die Skulpturen drumherum im Schatten verschwinden lĂ€sst. (Der besondere Umstand taucht ihn in das Licht - ich weiß nicht. Ist es nicht vielmehr durch den Umstand ausgelöst, dass das Licht in dieser Form auf ihn fĂ€llt?) Kari raubt es beim Eintreten in den Saal fast den Atem. (NZ)„So, nur so, sollte er dargestellt werden. Als wĂŒrde er in seinem Wald auf einer Lichtung liegen, auf die das Mondlicht herab scheint. Auf diese Weise wirkte er nicht so unnatĂŒrlich prostituiert, wie heute Nachmittag. Jetzt wirkt es, als sei es das SelbstverstĂ€ndlichste ihm hier und jetzt in dieser Position zu begegnen.“

Sie fĂŒhlt sich ihm ein wenig vertrauter als zu Beginn ihres Betrachtens. (NZ)„Da bin ich wieder“, flĂŒstert sie und lehnt sich am Eingang des Raumes an die Wand. Noch ist sie sich ihrer Sache nicht ganz sicher und muss Kraft aufwenden, nicht daran zu denken, wie verboten es ist, was sie hier macht und welche Konsequenzen es haben könnte. Langsam nĂ€hert sie sich dem Satyr von der rechten Seite. Sie will ihn nicht erschrecken und seine aufreizende BlĂ¶ĂŸe zu direkt angehen. Jetzt, wo sie weiß, dass sie alleine ist, nĂ€hert sie sich ihm, bis sie das GefĂŒhl hat ihn durch ihr Kleid hindurch spĂŒren zu können. Sie hat noch eine Scheu ihn anzufassen, die sie wohl am ehesten mit einer eventuell vorhandenen Alarmanlage hĂ€tte erklĂ€ren können, was aber nicht die Wahrheit gewesen wĂ€re.(NZ) „Einen nackten Mann anfassen, das geht doch nicht!“ Die Neugier und die Besonderheit der Situation machen es ihr leichter, sich ĂŒber solche Konventionen hinwegzusetzen und geben ihr schließlich die Hand frei, um ihn ein allererstes Mal vorsichtig zu berĂŒhren. Mit den Fingerspitzen fĂ€hrt sie ganz leicht, als wolle sie ihn nicht wecken, von seinem erhobenen Ellenbogen hinab in Richtung der Achselhöhle, so wie sie es sich bereits ausgemalt hatte.
Sie zögert, beugt sich ein wenig nĂ€her zu seinem Gesicht und flĂŒstert: „Sag Bescheid, wenn es dir unangenehm ist, dann hör ich sofort auf.“ (NZ) Mit seinem stillen EinverstĂ€ndnis im RĂŒcken traut sie sich weiter mit ihren Fingern und erkundet vorsichtig seine haarlose Achselhöhle und die Flanke bis hinunter zur Beuge, wo der Oberschenkel sich anwinkelt. Die durch das Anwinkeln des Beines entstandene Rinne, die direkt zu seinem Schambereich fĂŒhrt, fĂ€hrt sie nicht entlang, obwohl es sich ganz organisch ergeben wĂŒrde.
Sie ist sich ihrer Sache noch nicht ganz sicher. Vorsichtig nĂ€hert sie ihre Hand seinem Gesicht. (NZ)Als wolle sie ihn – ganz wie ein kleines Kind – beschwichtigen, sagt sie leise: „Ich tu dir nichts, ich möchte dich nur ein wenig berĂŒhren“, und muss ĂŒber den Blödsinn kichern, den sie gerade von sich gibt. Das Reden und Kichern machen es leichter: Sie senkt die Hand auf die rechte Wange. (NZ)„Bei einem Waldgeist weiß man nie
“, aber nichts passiert, er bleibt bewegungslos und duldet ihre BerĂŒhrung immer noch mit leicht gerunzelter Stirn. Das macht sie entschieden mutiger und sie lehnt sich noch ein kleines StĂŒck nach vorne, so dass ihr Oberkörper mit der Skulptur in Kontakt kommt. Durch das Sommerkleid hindurch spĂŒrt sie die ĂŒberraschend weiche KĂ€lte und den festen Halt, der es ihr erlaubt, die Finger weiter wandern zu lassen. Sanft streicht sie ĂŒber seine SchlĂ€fen und seine Stirn, die Stirn die verrĂ€t, dass er nicht schlĂ€ft, sondern Ă€ußerst wach miterlebt, was um ihn herum geschieht. Um die linke GesichtshĂ€lfte erreichen zu können, reicht es nicht aus, auf Zehenspitzen zu stehen und sich zu strecken. Zu groß ist er. DafĂŒr kann sie nun endlich in Ruhe den Hals erkunden, den er ihr zeigt. Die Tatsache, dass er es duldet, dass sie seinen Hals streichelt, macht sie mutiger und lĂ€sst sie mit der ganzen Hand weiter Richtung Brust und Bauch wandern.
Die kleine Falte ĂŒber dem Bauchnabel verrĂ€t ihr, dass er die Muskulatur leicht anspannt, damit er das rechte Bein in seiner Stellung halten kann. (NZ)„Du schlĂ€fst ganz sicher nicht!“, stellt sie leise fest. „Wer sich nur so einen unpassenden Titel fĂŒr dich ausgedacht hat!“, empört sie sich, Sie legt den Arm um seinen Bauch und ihren Kopf auf seine Brust, als wolle sie ihn, ob der Ungerechtigkeit mit einem derart unpassenden Titel in Verbindung gebracht zu sein, trösten. (Der Satz hat mich aus dem ansonsten schönen Rhythmus geschmissen. Es wĂ€re doch einfacher zu sagen: "...als wolle sie ihn trösten, weil man ihm einen so unpassenden Titel verpasst hatte." alsBeispiel) Ein unerwartet schönes GefĂŒhl, diese Gestalt zu umarmen und die weiche KĂŒhle an ihrer (auf der Haut - das reicht. Man weiß doch, dass es "ihre" ist) Haut zu spĂŒren. WĂ€hrend sie an ihm lehnt und ihre EntrĂŒstung mit ihm teilt, streichelt sie seinen RĂŒcken, fĂ€hrt mit der Hand vom RĂŒcken weiter hinab, wo der Pferdeschweifansatz (was fĂŒr ein grösslich WortungetĂŒm!)zu tasten ist. (NZ)„Ungewöhnlich bist du schon, irgendwie ein ganz besonderer Mann“, sinniert sie. Ein wenig unwohl fĂŒhlt sie sich, wenn sie mit ihm spricht, (Hier wĂ€re ein Punkt auch nicht so ganz falsch) wer macht schon so etwas und spricht mit einem Steinmann, aber es gibt ihr trotzdem das GefĂŒhl nĂ€her zu kommen, eine Verbindung zu schaffen.
Sie löst sich von ihm, geht (um seine RĂŒckseite herum) hinten um ihn herum, streift seine halblangen lockigen Haare und bleibt an seiner linken Seite stehen. FĂŒr sie ist inzwischen die Außenwelt vergessen und es gibt nur sie und dieses Fabelwesen, diesen Halbgott, der ihr mit seiner Schönheit Herzklopfen verursacht und sie glauben macht, dass sie sich in dem Wald befinden, der seine Heimat gewesen sein muss.

Mit der HĂŒfte lehnt sie sich an den Satyr und genießt es, sein Gesicht aus nĂ€chster NĂ€he betrachten zu können. Sie legt ihre Hand zĂ€rtlich auf seine Stirn, streicht die Wange entlang und lĂ€sst ihre Fingerkuppen den Rand seiner Lippen erkunden. (NZ)„Sinnliche Lippen, wĂŒrden die Menschen heutzutage sagen. FĂŒr einen Mann aus der heutigen Zeit ein wenig zu voll, aber sie passen gut zu dir. Weißt du eigentlich, dass sie sagen, dass du betrunken seist und nach dem Tanz hier eingeschlafen bist? Ja, das mit dem Tanz ist ihnen vielleicht zu glauben, aber nur, weil deine Lippen leicht geöffnet sind, heißt das nicht, dass du zu viel getrunken hast, oder? Haben die noch nie einen Betrunkenen schlafen sehen? Ja, er wĂŒrde vielleicht durch einen geöffneten Mund schwer atmen, aber der Rest des Körpers wĂ€re genauso unkontrolliert. Nein, nein, mein Lieber, da haben sie sich gewaltig geirrt die KunstsachverstĂ€ndigen. Ob es ihnen wohl an Phantasie mangelt oder ihnen die Wahrheit zu peinlich ist? FrĂŒher hĂ€tte ich diese missverstandene Deutung deiner deine falsch interpretierte Körperhaltung noch verstanden, aber heute, in unserer aufgeklĂ€rten Gesellschaft
?“ (NZ) Sie hĂ€lt inne und wird sich bewusst, wie laut sie im Eifer ihres Monologs geworden ist. (NZ)„Entschuldige, ich wollte dich nicht langweilen“, nimmt sie sich zurĂŒck, „du weißt selbst am besten, was die richtige Version ist.“
Sie wendet sich wieder seiner ihrer (Er betrachtet ja noch nix) Betrachtung zu. „Einen schönen Mund hast du“, flĂŒstert sie. Es ist nicht mehr die Ängstlichkeit, die sie zu den leisen Tönen bewegt, sondern die ZĂ€rtlichkeit, die sie fĂŒr ihren GegenĂŒber empfindet. „Wer diesen (dich - sie redet ja mit ihm) wohl schon gekĂŒsst hat?“ Sie erschrickt, ohne nachzudenken hat sie sich mit ihren Bemerkungen in die IntimsphĂ€re des Schönlings (Ich weiß nicht. Schönling klingt zumindest in meinen Augen eher abwertend. Da fĂ€llt mir auf, bislang hast du z. B. noch nie das Wort "Riese" - oder etwas Gleichbedeutendes - fĂŒr ihn gebraucht) geplappert und kann damit zu weit gegangen sein. Aber nein, zum GlĂŒck ist keine VerĂ€nderung zu bemerken. „Zumindest bist du nicht empfindlich in diesem Punkt, was wohl Teil deines Charakters sein muss, wenn du fĂŒr den Tanz, den Wein und die Feste zustĂ€ndig bist. Viele Frauen wird es dort geben, denen es gut gehen soll, fĂŒr deren Unterhaltung du sorgst.“
In ihrem Umgang mit dem steinernen Mann liegt inzwischen etwas SelbstverstĂ€ndliches. (NZ)„Weißt du“, erklĂ€rt sie ihm, wĂ€hrend sie ihre Finger an seinem Hals entlang gleiten lĂ€sst, „ich hĂ€tte niemals gedacht, dass du dich so weich anfĂŒhlen wĂŒrdest, auch wĂ€rmer (als erwartet) – verzeih mir, das soll keine Kritik sein, aber unter Marmor hatte ich mir einfach etwas Anderes vorgestellt.“ (NZ)Hat sie sich getĂ€uscht, oder ist da ein kleines LĂ€cheln ĂŒber sein Gesicht gehuscht? Ihr Pulsschlag schnellt hoch, (Punkt) ist es möglich, dass sie im Mondlicht von ihren Augen so hinters Licht gefĂŒhrt wird und sich eine Bewegung vorgaukeln lĂ€sst oder regt sich der sinnliche Koloss (Der "sinnliche Koloss" gefĂ€llt mir - andere Begriffe natĂŒrlich auch, aber das fiel ins Auge) wirklich? (NZ)„Unsinn, so etwas gibt es nicht“, beruhigt sie sich selbst und setzt ihre Reise mit der Hand fort, ohne sein Gesicht aus den Augen zu lassen. Sicher war es nur eine Frage der Perspektive, die sein Gesicht (Antlitz) ein wenig lĂ€chelnder erscheinen ließ. Sie lehnt sich wieder entspannter an ihren GefĂ€hrten und sucht durch ihre Finger Anschluss an das vertraute GefĂŒhl zu finden, das sie vor ein paar Minuten genossen hatte. Die Welt um sich herum vergessen und sich treiben lassen.
Kari erinnert sich an den Nachmittag, als sie fast zwischen den Beinen des Satyrs stand und sich wĂŒnschte die HĂ€nde auf seine Knie legen zu dĂŒrfen. Nun, da sie sich ihm wohlmeinend gezeigt hatte, fĂŒhlt sie sich berechtigt, sich ihm intim zu nĂ€hern. (NZ)„Du kannst mir sagen, wenn du das nicht willst, aber ehrlich gesagt scheint es, als wĂŒrdest du es dir sogar wĂŒnschen“, fordert sie ihn heraus. „Mir kann kein Mensch erzĂ€hlen, dass du nur zufĂ€llig deine Beine so auseinander stellst. Du weißt genau welche Schönheit an dir ist und trĂ€gst sie genĂŒsslich zur Schau“, provoziert sie ihn weiter.
(NZ)Langsam, fast aufreizend langsam, gibt sie sich dem Genuss hin seine Oberschenkel nach oben zu streichen. (Wie streicht man Oberschenkel bei einer Skulptur nach oben? Streicht sie nicht vielmehr ĂŒber seine oder auf seinen Schenkeln aufwĂ€rts?) Je weiter (Eine kĂŒrzere Variante wĂ€re: "Je nĂ€her sie dem Zentrum kommt...)sie zu seinem (dem) Zentrum kommt, umso weiter lĂ€sst sie ihre HĂ€nde nach innen gleiten. (NZ)„Eine Frechheit!“, denkt sie sich, aber im Gesicht des Mannes , das sie unablĂ€ssig im Auge behĂ€lt, ist kein Unmut zu erkennen. Vielmehr sieht sie die Anspannung, eine Art der Anstrengung, als mĂŒsse er sich beherrschen, um auf seinem Lager still liegen zu bleiben. (NZ)„Ich quĂ€le dich, ich weiß“, flĂŒstert Kari, die nun ihrer eigenen inneren Unruhe gewahr wird. Ihr Herz klopft, ihr ist unerklĂ€rlich warm und sie spĂŒrt plötzlich wie unangenehm ihre kleine Tasche an (auf?) der Schulter drĂŒckt. (NZ)„Kleinen Moment Großer, ich komme gleich wieder und mach da weiter, wo ich aufgehört habe“. (NZ) Sie tritt zurĂŒck, streift ihre Tasche ab, wirft das SommerjĂ€ckchen hinterher und bemerkt, dass ihr auch die Sandalen hinderlich sind. Zufrieden blickt sie an sich herunter, das kleine Muster im Stoff ist durch das fahle Licht fast unsichtbar und macht aus ihrem knielangen TrĂ€gerkleid einen einfarbigen Stoff, der luftig um sie schwingt.(Bei Modefragen bin ich stets vorsichtig, aber kann man wirklich aus einem TrĂ€gerkleid wieder Stoff machen?)

„Jetzt ist es besser“, seufzt sie erleichtert und tritt zu dem geduldig Wartenden. Barfuß kann sie sich auf einen Vorsprung des Waldgeistlagers stellen und kommt nĂ€her an ihn heran.(NZ)
„Schon wieder da“, grinst sie ihn an, „Ich hoffe dir macht es nichts aus, wenn ich etwas nĂ€her komme.“ (NZ) Mit den HĂ€nden tastet sie nun ĂŒber seine Leisten, genießt die weiche Kuhle auf dem Weg zu seiner Lende mit einem langen Ausatmen. Einen beobachtenden Blick auf seine GesichtszĂŒge kann sie sich nicht verkneifen, um sicher zu stellen (gehen), dass ihr eine eventuelle Regung nicht entgeht. Es ist nichts zu sehen (bemerken). (NZ)as hatte sie sich nur gedacht. „Zu viel Fantasie
“ murmelt sie in sich hinein. Das waren die Worte, die sie seit ihrer Kindheit zu hören bekommen hatte, wenn sie vom Spielen auf der Wiese oder der Waldlichtung nach Hause kam und berichtete wie sie mit den Pflanzen geredet hatte, wie gut sie zuhörten, welche Tiere ihr zugetan waren und dass es noch kleine Wesen gĂ€be, mit denen sie spielte. Keine Kinder, kleine Menschen, die sie regelmĂ€ĂŸig traf und die ihre SpielgefĂ€hrten waren. FĂŒr Kari gab es keinen Zweifel, dass sie das alles erlebt hatte, sie lernte nur mit den Jahren es fĂŒr sich zu behalten. Ganz offensichtlich erlebten (nahmen wahr)ihre Mitmenschen die Welt anders als sie und wollten darin nicht gestört werden.
Jetzt erinnert sie sich an diese Waldbegegnungen, an die unterhaltsamen Nachmittage mit ihren Freunden, die sie in ihren ErzĂ€hlungen aussparen musste, weil sie in die Kategorie „Fantasie“ gefallen waren (fielen). Mit dem Umzug in die Stadt, weg aus dem Elternhaus hinein in das Studentenleben, hatte sich das Thema sowieso erledigt. Ihr ist bis zu diesem Moment nicht aufgefallen, dass sie schon so lange nicht mehr mit dieser Bemerkung konfrontiert worden war.
Ganz in diese Gedanken versunken, nisten sich ihre HĂ€nde wie selbstverstĂ€ndlich in seiner Leiste ein und wĂ€rmen den Marmor. Ihr Blick folgt ihren HĂ€nden und findet zu seinem Intimbereich. (NZ)„Schade, dass du nicht ganz vollstĂ€ndig bist, ich wĂ€re doch zu neugierig, wie dein bestes StĂŒck in voller GrĂ¶ĂŸe aussieht. Allerdings lassen deine Eier (Die "Eier" sind mir ein wenig zu einfallslos fĂŒr diesen einfallsreichen Text - aber bitte auch keine Hoden) auf eine stattliche GrĂ¶ĂŸe schließen.“ (NZ)Die Worte helfen ihr die Scheu zu ĂŒberwinden, ihn an diesen Stellen zu berĂŒhren. Jeder andere Mann wĂŒrde nun mit schnellen AtemzĂŒgen, einem wohligen Seufzen oder Stöhnen hörbar reagieren und sie damit zum Weitermachen ermutigen. Nicht so hier. NatĂŒrlich, wie auch?
Sie wendet sich dem Bauch und der Brust des wohlgeformten (och nööö, nicht du! Jeder Hilfs-Erotik-Schreiber verwendet "wohlgeformt" - aber vielleicht bin ich auch nur allergisch, weil ich den Mist immer lesen muss.) Mannes zu. (NZ)„Na, dann werde ich mal ein wenig mutiger, wenn bis jetzt die Alarmanlage nicht losgegangen ist, kann ich dir auch noch ein StĂŒck nĂ€her rĂŒcken. Dein Gesicht ist so weit weg, wenn ich hier stehe.“ (NZ)Sie klettert höher und setzt sich mit gespreizten Beinen auf seinen Bauch, rutscht ein wenig hin und her, um eine bequeme Position zu finden, verharrt kurz, als sie sein GemĂ€cht an ihren Pobacken spĂŒrt. Das verschafft ihr einen sicheren Halt und erinnert sie deutlich daran, wo sie sich gerade befindet. Ein wenig unwirklich: der kalte, glatte Marmor an den Innenseiten ihrer Schenkel und gleichzeitig die wohl definierten Muskeln, die weichen Linien, die lebendig wirkende Manneskraft, die sie unter sich hat. (NZ)Sie hĂ€lt inne, setzt sich aufrecht (und), spĂŒrt dabei wie kĂŒhl es an ihrem Höschen ist. Ja, sie muss richtig feucht sein, denkt sie mit einem Schmunzeln, das nicht ganz frei von Peinlichkeit ist. (NZ)„Du bist aus Stein und keiner sieht uns, was mach ich mir also Gedanken? Oder was meinst du?“, bezieht sie ihn in ihre Gedanken mit ein. „Und wenn ich lange genug an derselben Stelle sitzen bleibe, wird es warm und fĂŒhlt sich gut an.“ (NZ)Sie beugt sich nach vorne und wendet sich nun dem zu, weshalb sie sich eigentlich auf ihn gesetzt hatte.
Sein Gesicht will sie sich nĂ€her anschauen, herausfinden was der Gesichtsausdruck eigentlich aussagen will. Dabei rutscht sie auf seinem Bauch unwillkĂŒrlich hin und her und kann die Anregung ihrer Mitte nicht verhindern. Lust steigt in ihr auf, (Punkt) sie merkt wie sie nicht nur feucht, sondern richtig nass geworden ist und dadurch von der Beobachtung des Satyrs abgelenkt wird. Sie schaut nach unten, hebt ihr Kleid, um zu sehen ob diese Lustwelle ,wie vermutet, ihre Spuren auf dem Marmorbauch hinterlassen hat.(NZ) „Uuuups
“, sie kann ihre Überraschung nicht geistreicher ausdrĂŒcken. Da, wo sich ihr Lustsaft (Langsam wird es ganz schön "lustig" - aufpassen, dass es nicht zu viel des Guten wird)auf den Stein ergossen hat, hat sich der weiße Marmor in einen RosĂ©-Ton verfĂ€rbt. Sie rĂŒckt ein wenig zur Seite, um genauer anzuschauen was sich da ereignet hat. „Bist du gar nicht aus weißem Marmor? Bist du angemalt und ich löse hier gerade deine Farbe?“ Sie tastet mit den Fingern nach der verfĂ€rbten Stelle und erschrickt, zieht den Finger schnell zurĂŒck, nimmt zögerlich ihren Mut zusammen und erkundet die Stelle noch einmal grĂŒndlicher: „Das ist ja gar kein Stein, das ist weich und fĂŒhlt sich wie Haut an!“. (NZ)Sie lehnt sich zurĂŒck, schaut dem Waldgeist ins Gesicht, sucht seinen Blick und fragt ihn leise: „Liege ich hier völlig falsch oder gibt es unter dem Marmor noch einen echten Kerl? Völlig verrĂŒckter Gedanke, aber das hier fĂŒhlt sich nach Haut an. Warm und weich, es pulsiert jetzt sogar ein wenig. Okay, ich sehe ein, dass du nicht antworten kannst. Der Gedanke ist zu schrĂ€g, selbst fĂŒr eine wie mich, mit der sogenannten Fantasie, von der ich zu viel habe. Wenn ich es logisch weiter denke, also, wenn Logik das ist, was hier gefragt ist, dann
 nee, wirklich, das ist ein starkes StĂŒck.“ (NZ)Sie murmelt noch ein wenig weiter, schaut sich diese weiche Stelle im Marmor an und beginnt mit dem Finger die Feuchtigkeit von der Hautstelle weiter in Richtung des auf dem Stein zu verteilen. Und siehe da, auch dort wird langsam und fast unmerklich der Stein zu weicher, warmer Haut. Als alles verteilt ist, hat der Bauch eine HautflĂ€che von der GrĂ¶ĂŸe ihrer Hand. Sie betrachtet das Ergebnis und beschließt dieses PhĂ€nomen nicht logisch erklĂ€ren zu mĂŒssen, sondern, wie in ihrer Kindheit, die Tatsachen, die sich ihr zeigen, einfach anzunehmen. (NZ)„Also, wenn das so ist, will ich mal sehen, was sich heute Nacht fĂŒr dich tun lĂ€sst.“ (NZ)Sie klettert runter zu ihrer Tasche und holt die kleine Wasserflasche hervor. „Wenn feuchtmachen das Rezept ist, dann wollen wir mal“. Sie geht zu seinem linken Fuß und reibt ihn mit dem Wasser aus der Flasche ein. Sie wartet, Nichts geschieht, sie wartet noch ein wenig, schaut auf den Bauch, ja, da ist noch die pulsierende Haut zu sehen. Es gibt sie noch, nur am Fuß scheint es nicht zu gehen (funktionieren). Vielleicht an einer anderen Stelle? Sie versucht es am Oberschenkel, am Arm, an den Haaren
 nichts tut sich. Inzwischen ist die Wasserflasche leer. Neues braucht sie nicht zu organisieren, es hilft ja sowieso nicht.

„Denk nicht nach, tu was sich dir gezeigt hat!“, fordert sie sich selbst auf, um ihre rationale Seite in den Hintergrund zu schieben. „Na dann, es sieht so aus, als wenn wir beide heute noch eine Menge vorhaben und dass (unschön, aber grammatikalisch nötig) das hier ein echt aufregender Spaß werden kann“, grinst sie ihn an, wĂ€hrend sie an dem Marmorblock lehnt und ihre Finger in die weiche Stelle auf seinen Bauch legt. Sie ist immer noch da und scheint sich ihr entgegen zu wölben, als wolle sie ihr etwas mitteilen. (NZ)„Das ist ("scheint" spart ein "ist") unmissverstĂ€ndlich, finde ich. Nur, wo soll ich anfangen, du bist nicht grade klein und ich fĂŒrchte, dass meine Erregung
 na egal. unterbricht sie sich, bei dem Gedanken an die GrĂ¶ĂŸe und die Unmöglichkeit der Aufgabe. Wollen wir es mal von der praktischen Seite angehen“, murmelt sie vor sich hin, streift ihr Höschen ab, erklimmt den Waldgeist zwischen den Beinen, stellt ihre FĂŒĂŸe in seine Leisten und setzt sich in die Hocke. Mit links hĂ€lt sie sich an seinem angewinkelten Oberarm fest, das gibt ihr einen sicheren Halt und mit der rechten Hand geht sie an den Ort, wo sich der Zaubersaft befindet, der diesen steinernen Menschen ganz offensichtlich zu einem lebendigen Waldgeist werden lassen kann. Noch wĂ€hrend ihre Hand langsam in der ĂŒppigen Feuchtigkeit und auf der weichen Haut hin und her gleitet, ĂŒberlegt sie laut: „Sag mal, wo fange ich jetzt am besten an? Was wĂ€re dir wohl am wichtigsten? Die Augen? Damit du sehen kannst, wer sich hier an dir zu schaffen macht?“ (NZ) Mit etwas zittriger Bewegung fĂŒhrt sie ihre feuchten Finger zu seinem Gesicht, (Punkt)ihre Anspannung ist grĂ¶ĂŸer als zu jedem anderen Zeitpunkt in dieser ungewöhnlichen Nacht. Bisher war es nur ein Abenteuer, bei dem sich die Ereignisse ĂŒberschlagen hatten, jetzt in diesem Moment wird ihr bewusst, was eigentlich vor sich geht. Wenn das hier funktioniert, wird sie einem Menschen begegnen, der sie nicht kennt, der hier völlig fremd ist, mit dem sie schon sehr intim ist, aber noch nicht ein Wort gesprochen hat, dessen Willen sie nicht kennt und, und, und
 Ihre Gedanken ĂŒberschlagen sich. Punkt ihre Hand hat sich unterdessen auf seine leicht gerunzelte Stirn gelegt. Sie unterbricht ihre wilden Gedanken, die sie nur verwirren und von dem abhalten, was ihr GefĂŒhl und ihr Abenteuergeist zuflĂŒstern. Sie seufzt und spĂŒrt gleichzeitig wie sich unter ihren Fingern die Stirn glĂ€ttet. Ob es Entspannung ist oder eine gespannte Stille, vor dem was nun kommen wird, mag sie nicht zu sagen. Aber endlich hat ihr Gedankenkarussell gestoppt (Das ist doppelt gemoppelt, denn soeben hat der Leser schon erfahren, dass sie ihre Gedanken "unterbricht". Also weg mit dem Karusell)und lĂ€sst ihre Hand frei agieren. Mit ruhigen, sicheren Bewegungen (Hut ab vor dem MĂ€del - klitschnass aber es wird mit ruhigen, sicheren Bewegungen agiert) feuchtet sich Kari ihre Finger zwischen den Schenkeln an und streicht ĂŒber die SchlĂ€fen des schönen Mannes, fĂ€hrt seitlich ĂŒber die Ohren, befreit die Augenbrauen vom Stein und benetzt den NasenrĂŒcken, die weiten NasenflĂŒgel und schließlich seine Oberlippe.
Alles wird wie von Zauberhand zu weicher, pulsierender Haut. Ach ja, die Augen, ja die sollen mit der nĂ€chsten Feuchte lebendig werden. Vorsichtig verteilt sie ihre NĂ€sse auf den Augenlidern und beobachtet wie sie sich zu bewegen beginnen. Ihr Herz klopft ihr bis zum Hals, was wird geschehen, wenn er sie sieht? Verbirgt sich hinter dem Stein auch ein waches Auge? Dieser Gedanke ist noch nicht zu Ende gedacht, als sie zwei große, braune Augen wach und freundlich anschauen. Sie beeilt sich die gesamte Augenpartie aus ihrer Versteinerung zu befreien, um den Ausdruck und die Bewegung darin (Scheiße - hier muss so etwas wie ein Auge her oder eine Satzumstellung vorgenommen werden. Dein "darin" bezieht sich gram. auf die Versteinerung) zu erkennen. Kleine Lachfalten kommen zum Vorschein, ja, die gelebte Freude, ist hier zu sehen. Und sehen kann sie nun auch, wie er ihre Bewegungen neugierig zu verfolgen versucht, wie er immer wieder versucht ihr Gesicht zu fixieren und schließlich seine Augen in (den Ihren Augen Ruhe finden. Sie hĂ€lt in ihrem Tun inne, schaut sich sein Gesicht an, beugt sich nach vorne, lehnt mit ihren Knien auf seiner Brust und nimmt sein Gesicht in ihre HĂ€nde. (NZ)„Ich bin Kari und ich weiß nicht was hier passiert. Ich bin mir bewusst, dass das hier völlig verrĂŒckt ist und (aber) ich habe Lust, das weiter zu erleben. Kannst du mich ĂŒberhaupt verstehen?“ (NZ)Seine Augen haben sie bis zu dem Zeitpunkt aufmerksam betrachtet, jetzt schließt er sie kurz, als wolle er damit nicken. (NZ)„OK, also ich habe keine Ahnung was das hier wird und ich hoffe es passt fĂŒr dich, so wie fĂŒr mich.“ Wieder dieses Augennicken. „Gut, dann der Mund als nĂ€chstes? Was fĂŒr eine Sprache sprichst du eigentlich? Also sprachtechnisch meine ich, Ich kann weder Italienisch noch Griechisch, Latein
? Oh entschuldige, ich bin ganz aufgeregt, da fange ich immer an zu Quasseln wie ein Wasserfall.“ (NZ)Sie verstummt, geht mit der rechten Hand zwischen ihre Beine, feuchtet sie in ihrer Tiefe an und fĂŒhrt sie zu seinen Lippen. Ein dankbares Flackern ist in seinen Augen unverkennbar, vielleicht auch ein wenig Ungeduld als sie sich in ihren Beobachtungen zu verlieren scheint. (NZ)'Sinnlich ist das', denkt sie. 'Stein oder nicht, unfassbar wie anregend dieses GefĂŒhl des feuchten Streichelns auf seinen vollen Lippen ist'. UnwillkĂŒrlich fĂ€hrt sie sich mit der Zunge ĂŒber die eigenen Lippen, befeuchtet sie und spĂŒrt die angenehm erregende KĂŒhle, die sich darauf bildet. Ihr Blick lĂ€sst sich gar nicht mehr von seinem Mund lösen, wie aus dem Stein die weichen, geschmeidigen Lippen werden, die mit jedem Atemzug zurĂŒck zu ihrer ursprĂŒnglichen Röte finden. 'Unwiderstehlich', geht es ihr durch den Kopf und sie neigt sich wie von selbst nach vorne. Ihre Lippen scheinen den Weg schon zu kennen, als wĂ€re es das SelbstverstĂ€ndlichste der Welt, legt sie ihre Lippen auf die des steinernen Mannes und spĂŒrt, wie er sich ihr entgegen reckt. (NZ)„Umwerfend!
.Lust!
.Mehr!“, sind die Wortfetzen, die in Karis Kopf losgelöst von allen Strukturen auftauchen, wĂ€hrend sie spĂŒrt, wie sich seine Lippen leicht öffnen und ihre Zunge Einlass findet. Das anfĂ€nglich Langsame und Tastende an ihren Lippenbewegungen weicht der drĂ€ngenden Gier, dem Getriebensein von Lust und purer Leidenschaft. Tief dringen sie in einander ein, atemlos und feucht scheinen ihre MĂŒnder zu verschmelzen, die Zungen zu einer zu werden, die Sehnsucht des Einsseins schon jetzt vorwegnehmend.

In einer heftigeren Bewegung verliert Kari kurz das Gleichgewicht und ist dadurch gezwungen neuen Halt zu suchen. Sie nutzt die Unterbrechung, lehnt sich schwer atmend zurĂŒck, der Satyr atmet nicht weniger heftig. Aber ja, er atmet und sucht mit seinem Blick Halt und Begegnung in ihren Augen. Es wird still, nur in weiter Ferne wĂ€re das GrundgerĂ€usch der Großstadt zu hören, wenn sie es hören wollten.(hĂ€tten hören wollen) (NZ)Kari durchbricht die gespannte Stille: „Kannst du mir das erklĂ€ren?“ (NZ)Er versucht zu schlucken, was aber nur in einem gurgelnden GekrĂ€chze endet. Sie fasst sich flink an ihre pochende Vulva und streicht mit ihren nassen HĂ€nden an seinem Unterkiefer und Hals entlang, damit sich die Partie aus dem Stein lösen kann. Nun fĂ€llt ihm das Schlucken leichter und seine Stimme scheint hervortreten zu können. Sie lehnt sich zurĂŒck, lĂ€sst ihm Zeit, wartet gespannt und scheint (Oh doch! Die ellenlange AufzĂ€hlung folgt doch auf dem Fuße. Sie weiß ganz genau, welchen Anblick sie bietet) sich nicht bewusst zu sein, welchen Anblick sie ihrem GegenĂŒber bietet. Allein das wĂŒrde seine Sprachlosigkeit ohne weiteres erklĂ€ren. Eine wohlproportionierte junge Frau, die Haare ein wenig durcheinander, das Sommerkleid leicht verrutscht, so dass der Ansatz ihrer ĂŒppigen Brust zu sehen ist, der Brustkorb hebt und senkt sich schnell, die Beine gespreizt, das Kleid verdeckt jedoch ihre Nacktheit, eine Hand ist unter dem Kleid und scheint selbstvergessen die Feuchtigkeit zu bewahren. Ihr Blick, das faszinierendste an dieser Frau, strahlt eine wache Neugier aus, eine Offenheit und Lebenslust wie es nur wenige Menschen können. Davon kann auch ein Satyr beeindruckt sein. Vor allem in seiner Situation. Daher durchaus verstĂ€ndlich, dass er sich nicht sofort Ă€ußern kann. Kari wartet ab, bis er sich gesammelt hat.
(Mal ehrlich: Vom "GekrĂ€chze" bis hierher - das ist der einzige Absatz in der Geschichte, der mir nicht gefĂ€llt. Vielleicht findest du noch Formulierungen, die gefĂ€lliger sind. Wenn du zu viele AufzĂ€hlungen, gespickt mit ErgĂ€nzungen einfließen lĂ€sst, wird es sprachlich leicht unsauber. Hier bekommt man den Eindruck, du hast es Fließen lassen und dem Fluss kein richtiges Bett gegeben. Zumindest ist das mein Eindruck)
„Ich weiß es nicht.“ Seine Stimme ist warm und tief, entspricht seiner GrĂ¶ĂŸe und seiner Ausstrahlung, denkt sie. „Ähm, also, auf deine Frage was hier passiert. Auf die anderen Fragen (Ich muss vergessen haben, welche Fragen sie gestellt hatte. Die letzte lautete: Kannst du mir das erklĂ€ren?) habe ich aber Antworten. Ich heiße Gola, ich war ein Waldbewohner bis eines unserer Feste zu wild wurde, also bis ich mit einer Frau
 also, das ist eine lange Geschichte. Am Ende bin ich verzaubert worden, verdammt ein Stein zu sein.“ (NZ) Kari grinst: „Und jetzt bist du hier in diesem Museum und wirst, weil du dich nicht beherrschen konntest, jeden Tag von vielen Menschen betrachtet (begafft) wie du da liegst und gerade noch eine Frau bei dir war. Von wegen schlafen
! Wie war das, kurz bevor du verzaubert wurdest? War die Frau gerade bei dir, hat der Zauberer dich mit ihr zusammen erwischt?“ (NZ) Gola schließt kurz die Augen, als mĂŒsse er nachdenken und sich die Ereignisse wieder zurĂŒckholen (ins GedĂ€chtnis holen) (NZ)„Ja, wir hatten mit anderen getrunken und gefeiert und uns dann zurĂŒckgezogen. Es war eine wilde Nacht. Ich wusste, dass wir ein großes Risiko eingehen und doch war die Verlockung so groß, dass ich nicht widerstehen wollte. Als ihr Mann hereinkam, kniete sie gerade zwischen meinen Beinen und hatte meinen Stab in ihrem Mund.“ (NZ)Kari lacht leise. (NZ)„Was ist so komisch daran? Machst du sowas nicht?“ (NZ)„Äh, doch das mach ich auch“, purzelt es aus Kari und ihr wird bewusst, wie intim sich diese Unterhaltung in der kurzen Zeit entwickelt hat. „Ich muss nur lachen, weil sie dich den schlafenden Satyr nennen und ich das schon immer unpassend fand. Nichts an deiner Haltung und deinem Gesichtsausdruck weist drauf hin. Es sieht eher so aus, als wenn die Frau zwischen deinen Beinen gerade ihre Hand an der sehr empfindlichen Stelle unter deinem Hoden leicht hin und her streicht und dir damit quĂ€lende Lust verursacht. Gleichzeitig hat sie vermutlich deine volle LĂ€nge tief in ihrem Mund und massiert die Spitze mit der Zunge. So wirkte zumindest dein steinernes Gesicht.“ Kari lehnt sich an Golas aufgestellten Oberschenkel und kann das Erstaunen in seinem Gesicht erkennen. (NZ)„Wie weißt du? (Wie weißt du? - ich weiß nicht, was damit gemeint ist, oder sollte am Anfang ein "was" stehen?) Warst du dabei?“ (Auch hier Kopfkratzen. Warum stellt er diese Fragen? Er hat doch dem MĂ€del bereits erzĂ€hlt, was vor oder wĂ€hrend der Verzauberung abgegangen ist) (NZ)„Nein, aber ganz unerfahren bin ich nun auch nicht und die MĂ€nner haben sich ganz offensichtlich in diesen Dingen seit ein paar hundert Jahren nicht allzu sehr verĂ€ndert“, schmunzelt sie. „Aber egal, ich schĂ€tze wir haben nicht allzu viel Zeit zusammen oder was denkst du?“ (NZ)„Ich weiß gar nichts, mir passiert das hier zum ersten Mal und mit dem Zaubern habe ich mich damals nicht nĂ€her beschĂ€ftigt. War mir nicht wichtig. Eines noch: du hast vorher etwas von einer Sprache gesagt, keine von denen kann ich, wir haben uns im Wald mit unserer eigenen Sprache unterhalten, ob die einen Namen hat, weiß ich nicht.“ Da dĂ€mmert es Kari, hier spricht sie gerade gar nicht Deutsch, hier spricht sie gerade in der Sprache ihrer Kindheit im Wald. Wozu solche „Fantasiewelten“ in der Kindheit gut sein können, denkt sie kurz.
(Um den Kunstgriff mit den Faltasien und Erlebnissen aus der Kindheit beneide ich dich. Ohne ihn wĂŒrde die ganze Geschichte so nicht funktionieren. Ich frage mich allerdings, ob diese Kindheitserlebnisse auch nur Bestandteil von Karis Traum sind),
Doch viel drĂ€ngender erscheint ihr die Gegenwart. Sie wird sich ihrer Hand an ihrem Geschlecht bewusst und schaut auf die Fleckenlandschaft von Marmor und Haut vor sich. „Wie soll es nun weitergehen?“ (NZ) Gola zwinkert verschmitzt: „Ich denke, wir können an der Stelle weitermachen, wo es sich zwischen uns beiden so angenehm angefĂŒhlt hat.“ (NZ)Kari beugt sich nach vorne, nimmt ihre feuchte Hand und setzt ihren Verwandlungsakt auf der Brust von Gola fort, der genĂŒsslich wieder seine Augen schließt. (NZ)
„Ich weiß nicht, ob mein Saft fĂŒr dich ausreichen wird und was wir machen, wenn es nicht reicht. Was, wenn du vollstĂ€ndig aus dem Marmor ausgelöst bist, wie lange wird das wohl dauern?“ (NZ)Gola öffnet die Augen trĂ€ge: „Denkst du immer so viel ĂŒber die Zukunft nach? Weder du noch ich kennen irgendwelche dieser Antworten, wollen wir nicht einfach erleben was gerade geschieht? Machst du mir als nĂ€chstes bitte den Arm und die Hand frei oder nein 
.“ Er atmet hörbar lange aus, weil Kari inzwischen an seinen Leisten angekommen ist und sich seinem GemĂ€cht nĂ€hert. „ Àhm, vielleicht bleibst du doch lieber an dieser Stelle.“ (NZ)Kari ist ganz froh ĂŒber diese Unterbrechung (welche Unterbrechung?), wie soll sie ihm erklĂ€ren, dass sein bestes StĂŒck unvollstĂ€ndig ist. Sehen konnte er es noch nicht und sie fragt sich, was wohl passieren wird, wenn sie den Marmor verschwinden lĂ€sst. Also ist ihr die Ablenkung (Welche Ablenkung? Er möchte doch, dass sie sich die Leistengegend vornimmt. Sie ist es doch, die ihn im nachfolgenden Satz von diesem Wunsch weglenkt) willkommen.
„Ist ok, ich mach mal Redepause und befreie deinen Arm.“ Sie setzt sich mit gespreizten Beinen auf seinen Bauch, schiebt das Kleid nach oben, rĂŒckt sich zurecht.
„Weißt du, wenn mein Arm frei ist, werde ich dir als erstes das Kleid ausziehen“, bemerkt Gola mit ruhiger Stimme, wĂ€hrend sie noch versucht alles an einen bequemen Platz zu arrangieren. Sie hebt den Kopf, schaut ihn an, strafft ihre Körperhaltung und entscheidet sich, kommentarlos zu bleiben. Stattdessen streift sie sich das Kleid, die letzte PrivatsphĂ€re in diesem öffentlichen Raum, genauso geschmeidig vom Körper wie die Bedenken, die ihr noch geblieben waren. Es ist, als wĂŒrde sie das Museum verlassen und in den Wald ihrer Kindheit gehen, dort wo es keine Sorgen aus der Vergangenheit oder fĂŒr die Zukunft gab, dort wo es keine VerstĂ€ndigungsprobleme, wo es nur das hier und jetzt gab. So wie hier und jetzt.

Ohne Kleid ist es deutlich leichter, der Aufgabe zu folgen, nicht nur, weil der hinderliche Stoff nicht im Weg ist, die kĂŒhle Luft erregt ihre leicht feuchte Haut in höchstem Maß, ihre Brustwarzen werden sofort groß und hart, werden mit jeder Bewegung erregter und senden ein sĂŒĂŸes Ziehen an ihre Mitte. (Der Absatz reicht fĂŒr mindestens zwei SĂ€tze) Manchmal ist es ja ganz schön lĂ€stig, so schnell feucht zu werden, streift sie der Gedanke aus einem fernen Alltag, aber hier und jetzt kann es nicht besser laufen. Kari ist so mit sich beschĂ€ftigt, dass ihr gar nicht auffĂ€llt, wie Gola auf ihr Tun reagiert. Sein Erstaunen ĂŒber ihr spontanes und schnörkelloses Handeln, vielleicht auch ĂŒber ihr Verstummen, ist ihm deutlich am Gesicht abzulesen. Fast wirkt es so, als wolle er seinen Kopf nach vorne beugen, um sie besser betrachten zu können. Leider halten ihn noch die Haare und sein Nacken hinten im Stein fest, so dass er auf die Ausschnitte angewiesen ist, die sie ihm bietet. (NZ)Er flĂŒstert in sein unterdrĂŒcktes Stöhnen (hinein): „Darf ich sie mal in den Mund nehmen?“ (NZ)Kari war gerade auf dem Weg mit der Hand zu seinem Arm, hatte sie schon in seine Achselhöhle gelegt und sich an den Linien der Muskeln erfreut. Diese leise, aber drĂ€ngende Bitte hörte sich fast schon wie ein Flehen an. Ja, was hatte sie sich auch gedacht? Nichts hatte sie gedacht, nur gehandelt, gefĂŒhlt, existiert.(Das "existiert" wirkt mir in diesem Zusammenhang zu pathetisch . Bis jetzt ist Kari doch viel lockerer als man annehmen möchte)
Zeit sich kurz einen Überblick zu verschaffen: hier sitzt sie splitternackt auf einem Mann, der die Lust in seiner Natur trĂ€gt (Ein Schmunzeln und die Erkenntnis, dass normalen MĂ€nnern die Lust wohl doch nicht naturgegeben ist, wer weiß wie viele Jahre er keinen fleischlichen GenĂŒssen (Na, endlich mal was abgedroschenes. Keiner ist davor gefeit) nachgehen konnte und mitten aus einem Akt ohne Befriedigung gerissen worden war. Sie bietet ihm nun ihren hinreißenden Anblick, ohne dass er sich irgendwie zu ihr hinbewegen kann. NatĂŒrlich wird seine Lust und Erregung zu einem flehentlichen Bitten, wenn sie ihm den Genuss vorenthĂ€lt.
Sie kniet sich auf seine Leisten, macht sich lang, es reicht nicht aus, sie stellt sich vorsichtig in die schöne Kuhle die den Übergang von Bauch zu Oberschenkel anbietet (bildet) und beugt sich ein wenig nach vorne. So geht es: ihre Brust kann sie nun in seinen Mund legen, der sich gierig öffnet und sofort die Zunge um ihre Brustwarze schickt. Mit einem leichten Saugen nimmt Gola die Spitze und den Vorhof in den Mund, umringt sie mit der ganzen ZungenflĂ€che, atmet tief, schließt die Augen. Die gesteigerte Anspannung in seinen Lenden kĂŒndigt es an, Kari spĂŒrt es durch die Fußsohlen. Gola ĂŒberkommt die Leidenschaft: er saugt ihre Brust mir ganzer Kraft ein, als könnte er nicht genug davon bekommen. Kari krallt sich in (an)seinem steinernen Arm fest, die Kraft seiner Bewegung, die Heftigkeit ihrer GefĂŒhle erschĂŒttern sie. Ihr stoßender (stoßweiser)Atem geht im Gleichklang (womit?), verkĂŒndet (kĂŒndet von der) die gemeinsame Erregung und fĂŒllt den Raum. (Der Atem fĂŒllt den Raum?)
„Mach meinen Arm frei, bitte!“, presst er zwischen der (ihrer) Brust und den ZĂ€hnen hervor. Er lĂ€sst sie nicht aus dem Mund, bearbeitet sie weiter mit seinem leichtem Beißen und Saugen. Sie steht breitbeinig auf ihm und kann zumindest mit einer Hand ihrer Aufgabe nachgehen. Ihre Brust lĂ€sst er unterdessen nicht los, liebkost er weiter und schickt ihr damit den Saft in kleinen Rinnsalen in den Schoß. Der Arm ist schnell befreit. Am schwierigsten ist es, den Stein aus dem Haargewirr zu lösen, aber schließlich gelingt es ihr und Gola streicht ihr mit der frei gewordenen Hand ĂŒber den RĂŒcken hinab zum Po, verweilt ausgiebig und sucht schließlich den Weg in ihre ĂŒberflutete Spalte. (42 Wörter in einem Satz! Leider breiten sich solche SatzungetĂŒme, die ja nicht einmal als Schachtelsatz gelten können, weil sie eigentlich nur AufzĂ€hlungen aneinander reihen, zumindest auf der Leselupe immer mehr aus. Schade, denn der Leser sollte eigentlich nicht merken, wie atemlos man geschrieben hat)
Dort fĂŒhlt er sich offensichtlich sehr wohl. Er weiß genau, wo es guttut, wo es fast unertrĂ€glich schön ist und wie er eine Frau völlig willenlos machen kann. Kari wirft den Kopf nach hinten, stöhnt laut auf, droht fast zu fallen, doch sein Arm ist schnell und sicher an ihrem RĂŒcken. Er fĂ€ngt sie auf und begleitet sie in einer fließenden Bewegung nach unten, so dass sie wieder sicher zum Sitzen kommt und sich sammeln kann. Noch außer Atem keucht sie bewundernd: „Du weißt wie es geht, alle Achtung!“ Was er mit einem verschmitzten LĂ€cheln quittiert. Die kleine Verschnaufpause gibt ihr die Zeit, sich das Erreichte zu vergegenwĂ€rtigen.
Golas Kopf ist frei beweglich und fast gĂ€nzlich steinfrei. (vom Marmor befreit. [Einen steinfreien Kopf sollte man voraussetzen. Der klappert doch sonst])Der rechte Arm, die Schulter, die Brust und der Bauch bis zu den Schamhaaren sind freigelegt. Sie dreht sich im Sitzen um, kehrt Gola den RĂŒcken zu. (NZ)„Deine Beine benötigen noch ein wenig mehr Freiheit, finde ich.“ (NZ)Mit gespreizten Beinen hockt sie nun auf seinem steinernen GemĂ€cht, kehrt ihm den RĂŒcken zu (siehe oben) und macht sich daran seine Oberschenkel erst an der Außen-, dann an der Innenseite aus der Steinhaut zu befreien. Seine Muskeln geben ihr die Richtung vor und sie genießt es sichtlich, sich die Zeit zu nehmen, um seine Schönheit intensiv kennen zu lernen und mittels ihren BerĂŒhrungen zu erkunden.
Sie beugt sich vor, um an die Knie zu gelangen und die Unterschenkel, zumindest da wo sie hinreicht, einzureiben. Dabei spĂŒrt sie, wie sich sein Schambereich hart und kalt an ihrem heißen Brunnen reibt. Seine Unterschenkel sind so herrlich muskulös und offensichtlich im Moment der Versteinerung besonders angespannt gewesen, dass (wodurch)sich die vielen Linien faszinierend schön nachzeichnen lassen. Kari schenkt ihnen ihre ganze Aufmerksamkeit, nimmt dabei nur entfernt wahr, dass sich unter ihrem Becken etwas bewegt. Wie durch einen Nebel drĂ€ngt sich die aufsteigende Lust des Waldgeistes in ihre Wahrnehmung und ihre Feuchtigkeit. Sie hört, wie aus der Ferne Golas heftig werdender Atmen an ihr Ohr dringt. Er legt seine Hand auf ihre Schulter und zieht sie nach oben zu sich, bedeutet ihr, dass sie sich zu ihm drehen soll. Unterwegs WĂ€hrend sie diesem Wunsch nachkommt streift ihr Blick das, was sich zwischen ihren Beinen abspielt: ihr Saft hat seine steinerne Mitte freigelegt und, soweit sie es erkennen kann, die unvollstĂ€ndige Stelle komplettiert.
Mit dem kurzen Blick zwischen ihre Beine hat sich bestĂ€tigt, was sie schon vermutet hatte: Golas bestes StĂŒck ist ein beeindruckendes Exemplar von stattlicher GrĂ¶ĂŸe, Festigkeit und Form. Genauso wie sie es mag: der Kopf schön rund, prall und rosa glĂ€nzend, mit demselben Umfang wie der Schaft, der dick und stabil mit einer leichten KrĂŒmmung nach oben zeigt, sich ihr neugierig und stolz entgegenstreckt. (NZ) „Verlangen in seiner bildlichsten Form“, denkt sie.

WĂ€hrend sie sich zu ihm umdreht (Nachdem sie sich umgedreht hat, denn das ist ja schon weiter oben passiert), sucht er ihre Aufmerksamkeit mit seinen Augen. Er schiebt seine Hand unter ihren Po, hebt sie ein wenig an, lĂ€sst sie darin ruhen, wĂ€hrend er eine stille Frage in seinen Blick legt. Atemlose Stille. Eine kleine Unendlichkeit schwebt sie ĂŒber seiner verlockenden Erektion. Kari (ihr) schwirrt der Kopf. Diese fragenden Augen, die Lachfalten, die sich ein wenig vertiefen und ihr signalisieren, dass alles eine herrliche Leichtigkeit hat, die angespannte Brustmuskulatur, die ihr von der sehnsĂŒchtigen Erwartung berichtet, das Beben seiner Lenden, das ihren Oberschenkeln die Begierde verrĂ€t, seine Hand, die unter ihrem Po die Ruhe ausstrahlt, ihr signalisiert, dass sie frei entscheiden kann und alles gut ist wie es ist – eine unwiderstehliche Mischung.(Uff - Satz geschafft - wie war gleich der Anfang?) Alle EindrĂŒcke in sich strömen lassen, sie aufnehmen, wirken lassen und tun, was sich zeigt – das war in dieser Nacht schon immer der richtige Weg. So will sie es weiter halten. Sie spĂŒrt, wie sich die Empfindungen in ihrer Mitte versammeln und von dort aus, gleich einem strahlenden Stern, ihren ganzen Körper fluten (PĂŒnktchen, das wĂŒrde gut tun - Lies mal gaaanz langsam. Da stimmt was nicht. Komplett entschlackt hieße es nĂ€mlich: "Sie spĂŒrt, sie ihm das EinverstĂ€ndnis geben kann)
und sie ihm mit einem kurzen Lidschluss das EinverstĂ€ndnis geben kann, sie auf ihn zu setzen. Er hĂ€lt den Blick weiter auf ihr Gesicht gerichtet, als wolle er darin lesen, wie sie empfindet. Kari fĂŒhlt sich durch seinen Blick gehalten und kann sich ihm vollkommen anvertrauen, lĂ€sst sich in seinem Tempo genĂŒsslich niedersetzen und spĂŒrt das feste Fleisch zwischen ihren Schamlippen. Seine Spitze liegt noch am Tor zu ihrer Pforte und pocht ein wenig, als wĂŒrde er um Einlass bitten. Kari erkennt, dass es an ihr ist, das Tempo zu bestimmen und ihm den Zutritt zu ihrem Inneren zu ermöglichen.
Ganz ohne Umschweife will sie es nicht geschehen lassen, rĂŒckt ein wenig weiter nach hinten und massiert seine gesamte LĂ€nge mit ihren feuchten Schamlippen. Wie eine erblĂŒhte Rose empfĂ€ngt sie ihn und hĂŒllt ihn unwiderstehlich in ihren betörenden Duft. Mit kleinen weichen Beckenbewegungen schiebt sie sich vor und zurĂŒck, beobachtet den aufsteigenden Genuss in seinem Gesicht und hört wie sein Atem schneller wird. Seine Hand unterstĂŒtzt ihre Bewegungen, hilft ihr das Tempo zu erhöhen.
Sie spĂŒrt das Verlangen nach mehr in sich aufsteigen und hebt ihr Becken an, gibt seiner Lust die Freiheit sich zu erheben und sich ihr glĂ€nzend entgegen zu recken. „Ich will ihn
!“, ist alles, was sich fĂŒr Kari noch denken lĂ€sst. Im Augenblick des Eindringens scheint er am Eingang einen Widerstand zu finden, was sich Kari bei der GrĂ¶ĂŸe leicht erklĂ€ren könnte, doch offensichtlich ist sie so weich und offen, dass er mit leichtem Druck seinen Weg ungehindert findet (fortsetzt?). Das GefĂŒhl des GefĂŒlltseins, der VollstĂ€ndigkeit, flutet in Kari wie eine heiße Quelle aus dem Becken in ihre Brustspitzen hinauf bis in ihre Wangen und hinab bis in die Zehen. Sie lĂ€sst den Pfahl langsam in sich verschwinden, nimmt ihn vollstĂ€ndig in sich auf und antwortet auf dieses Geschenk mit einem tiefen Seufzer.
Mit kleinen Bewegungen des Beckens lĂ€sst sie den Tanz der LĂŒste beginnen. Er wirft den Kopf nach hinten, lĂ€sst ihren Hintern los und greift sich ihre Brust, fest und bestimmt, als wolle er sich vor dem freien Fall retten. Noch fixiert er ihren Blick, doch in seinen Augen ist deutlich zu sehen, wie sehr er an der Schwelle zu einer reinen Innensicht ist: das Schließen der Augen, wenn das GefĂŒhl so ĂŒberwĂ€ltigend ist, dass eine Wahrnehmung der Außenwelt weder nötig noch möglich ist, sondern nur die reine, pure Existenz von Lust und Leidenschaft das Sein bestimmt. Sie sieht, dass er schon kurz davor ist, den Kontakt zu ihr abreißen lassen zu mĂŒssen (das klingt ein bisschen umstĂ€ndlich. Vielleicht fĂ€llt dir da noch etwas Eleganteres ein. Seinen nahenden Orgasmus als Kontaktabriss zu bewerten, weiß nicht - ist das Empfinden so?)und hĂ€lt abrupt in ihrer Bewegung inne. (NZ)„Lass es uns ein wenig langsamer angehen, damit wir lĂ€nger Spaß haben, einverstanden?“ (NZ)Gola kann den Kopf wieder zu ihr beugen, sein Blick klĂ€rt sich. Er ist wieder da, lockert den Griff um ihre Brust und entspannt seine GesichtszĂŒge. Ihm gelingt ein LĂ€cheln, fast ein wenig verschĂ€mt, dass (weil) er gerade dabei gewesen war, so frĂŒh, ohne sie, auf den Gipfel der Wollust zu steigen. „Ist schon lange her
“, versucht er eine ErklĂ€rung. Sie weiß es, muss nicht antworten, Worte sind jetzt ĂŒberflĂŒssig.

Sie legt ihre Arme um seinen Hals zieht sich ihm entgegen, bietet ihre Lippen an, öffnet sich ihm auf diese Weise. Ein kleines Ablenkungsmanöver, um die Wahrnehmung von seiner Mitte, die sich so mĂ€chtig und stolz in ihr ausbreitet, weg zu fĂŒhren und ihnen noch ein wenig Lustzeit zu verschaffen. Jede kleine Bewegung lĂ€sst ihren Atem schneller gehen,(Punkt) diese Völle zwischen den Beinen, die alle ihre Reizpunkte gleichzeitig anzuregen vermag, kannte sie bisher (bislang noch nicht- damit vermeidest du eine Wortwiederholung) nicht. „Bisher hast du ja auch noch nie einen Waldgeist in dir gehabt“, stellt sie fĂŒr sich fest. „Mindestens genauso lustvoll wie seinen Schwanz, kann er jedoch seine Zunge einsetzen, also 
.' Weiter kommen ihre Gedanken nicht, zu sehr fordert ihr FĂŒhlen und SpĂŒren, was gerade mit ihren Lippen, ihrer Zunge, dem Gaumen, ihrem gemeinsamen Speichel geschieht. Mit einer entschlossenen Ruhe, einer angenehm drĂ€ngenden Wildheit finden sie Wege zueinander, fĂŒreinander, ineinander. Atmen wird zur Nebensache, denken völlig ĂŒberflĂŒssig. Die suchenden Bewegungen ihrer Zungen werden zu einem harmonisch kreisenden Rhythmus, der sich schließlich in ihrem Becken fortsetzt. (Das finde ich saustark - Kompliment. Da gibt es noch mehr Stellen, aber hier fiel es mir besonders auf) In stetig grĂ¶ĂŸer werdenden Bewegungen bringt sie seinen Schwengel in sich zum Schwingen, bis sie spĂŒrt, wie sie unausweichlich eine Steigerung hinnehmen mĂŒssen. Sie hebt ihr Becken an und lĂ€sst ihn ein kleines StĂŒck raus- und wieder hineingleiten. Bei den ersten Hebungen kann er seine Augen noch geöffnet lassen, sich von ihr lesen lassen. Je grĂ¶ĂŸer und schneller ihre Hebungen werden, umso mehr kann sie beobachten, wie sich ein Schleier ĂŒber seine Pupillen legt und er mit seiner Wahrnehmung zunehmend bei sich, in seinen Schaft und seine Spitze entschwindet. Diesem Schauspiel kann Kari nicht lange folgen. Sie spĂŒrt wie sie mit ihrem Sein vom Außen ins Innen fließt und sich alle Aufmerksamkeit auf die innige Verbindung zwischen ihnen konzentriert. Sie spĂŒrt die Hitze, die in der Bewegung liegt, die strömende Flut, die ihren ganzen Körper von der Mitte aus mitreißt, das gierige Ziehen und Zucken, das sie sĂŒĂŸ und wild zugleich fordert und mit jeder Bewegung an GrĂ¶ĂŸe (ItensitĂ€t?) gewinnt. Inzwischen sind aus den weichen Bewegungen wilde StĂ¶ĂŸe geworden, ihr Keuchen hallt im Raum, der Punkt, dem Ganzen (erneut) eine andere Wendung zu geben, ist deutlich ĂŒberschritten.
Kari spĂŒrt, wie sich aus der Tiefe ihres Beckens der heiße Strom ankĂŒndigt, sich um seinen Stab sammelt, alles viel enger und empfindlicher erscheinen lĂ€sst und dann wie in einer spiralförmigen Explosion aus ihrer Mitte strömt, sie in Wellen erfasst und mitreißt in eine ungeahnte GrĂ¶ĂŸe, eine wirbelnde Farbenflut, einen elektrisierenden Sturm, der sie durch jede Empfindung dieser Welt wirft und ihren Körper in allen Facetten reizt. Fallen und fliegen zugleich, drĂ€ngen und loslassen in der Vereinigung, bedingungslose Hingabe. Einssein, Selbstsein, Sein. (Siehe oben - ebenfalls kursiv )

OhrenbetĂ€ubende Stille, keuchende Atemlosigkeit, wilde Ruhe, völlig außer sich und doch ganz bei sich selbst (Na dafĂŒr haste ja zu Recht schon Lob bekommen) - so sackt sie auf Golas Brust zusammen und spĂŒrt das Heben und Senken seines Brustkorbs, den Schweiß ihrer Haut, das weiche Gleiten aneinander. Sie genießt es, nichts tun zu mĂŒssen, das pure Erleben dessen, was im Moment zu spĂŒren ist. Sie nimmt wahr, wie er ihr langsam ĂŒber den RĂŒcken streicht und ihr sanfte KĂŒsse ins Haar drĂŒckt.
'Diese sinnliche Weichheit und zugleich der sichere Halt, das macht ihn echt unwiderstehlich', denkt sie, wĂ€hrend sie pochend seinen weicher werdenden Schaft an ihrer heißen Vulva spĂŒrt. Sie wendet ihren Kopf (dem) seinem zu, sucht seine Lippen, findet sie leicht geöffnet und freut sich an seiner weichen, streichelnden Zunge. Nichts Forderndes liegt in seinen Bewegungen, auch er scheint(NĂŒscht gemerkt?) den Höhepunkt ĂŒberschritten zu haben und lĂ€sst Ruhe einkehren, die Lust langsam ausklingen.
Sie öffnet die Augen, trifft mit ihrem Blick auf seine ruhenden Augen, entspannten GesichtszĂŒge und ein kleines, zufriedenes Grinsen.
'So siehst du also aus, wenn du befriedigt bist', geht es ihr durch den Kopf ("denkt sie" - ist nicht nur KĂŒrzer, sondern passt zum Satz, der sonst lauten wĂŒrde "geht es ihr durch den Kopf und legt sich wieder...) und legt sich wieder auf seine Brust. Sie lauscht seinem Atem, seinem Herzschlag, der Stille des Raumes (im Raum), die sich wie ein leichtes Tuch schĂŒtzend um sie legt.

Aus der Ferne dringt an ihr Ohr ein TĂŒrenschlagen und der bayerische Dialekt des Museumsbeamten: „So, auf geht`s! Letzter Tag, morgen ist Wochenende!“. (NZ)Kari öffnet verwirrt die Augen. Ach, hier ist sie: auf der Toilette der Glyptothek. Sie fĂŒhlt sich ĂŒbernĂ€chtigt an. Ist sie etwa eingeschlafen, wĂ€hrend sie gestern Abend im Dunkeln hier saß?
Oder ist sie nach dieser aufregenden Begegnung wieder hierher zurĂŒckgekehrt? Kann das sein? Wie lĂ€sst sich erklĂ€ren, dass sie ihre Jacke nicht mehr anhat? Wo ist die eigentlich?(NZ) „
und nimm die Jacke und die Trinkflasche vom Kuppelsaal gleich mit, die hat einer vergessen, versteh` ich nicht, hat da gestern keiner kontrolliert?“, hört sie den Museumsbeamten rufen.
„Das wird wohl nicht das Einzige sein, worĂŒber sich der Museumsbeamte heute wundern wird. Seltsam wird ihm auch die Besucherin erscheinen, die schon so kurz nach der Öffnung das Museum wieder verlĂ€sst“, denkt sie und schmunzelt ihrem GegenĂŒber im Spiegel zu.
Auf dem Weg zum Eingang flĂŒstert sie dem steinernen Waldgeist noch ein paar verheißungsvolle Worte ins Ohr und steuert mit leichtem Schritt in die Morgensonne.

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So, nun sind wir durch!
Eines noch, was ich eingangs meines Kommentars glatt vergessen habe.
Ich mag den Schluss nicht. "Alles nur getrÀumt!" Das finde ich so einfallslos (weil so hÀufig verwendet), aber eine andere Lösung will mir auch nicht einfallen.
Dabei hast du so glaubhaft fabuliert, dass mir an keiner Stelle die Idee kam, das könnte nur getrĂ€umt sein. Allein dieser Wahnsinnsorgasmus, der muss doch real gewesen sein!!! Das sich die arme Kari mitten im Schlaf (und dann noch auf der KloschĂŒssel) von ihm ĂŒberraschen ließ, will ich mir nicht vorstellen mĂŒssen. Da muss irgendwann eine andere Lösung her - wenn es sein muss auch eine rein mystische.


Gruß Ralph
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Susi M. Paul
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Liebe Aina, meine herzlichen GlĂŒckwĂŒnsche zum Werk des Monats. Du hast es wahrhaftig verdient, weil du eine ganz eigene Sprache und Stimmung hier in die Erotikecke gebracht hast. Hoffentlich hast du bald was Neues fĂŒr uns.

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