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Leselupe.de > Gereimtes
Bewegte Zeiten
Eingestellt am 22. 04. 2009 12:10


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Gerd Geiser
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2006

Werke: 243
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Es lebte im Burgundenland
ein hĂŒbsches MĂ€dchen, wie man fand.
Vom Kopf bis zu den zarten Zehn
war wunderschön sie anzusehn.
Sie diente brav als Personal
der GrÀfin und dem Herrn Gemahl.

So weit, so gut, der Laden lief
solange, bis die GrÀfin schlief
und sich der Riss im Himmelszelt
als Sichelmond herausgestellt.
Dann war es so, dass das Geschlecht
des Herren Graf von Isebrecht

sich regte, und der alte Bock
bekleidet nur im Unterrock
sich schlich im dunklen Burgengang
zur Dienstmagd hin den Flur entlang.
Das MĂ€dchen tat, als ob es schlief,
wenn Isebrecht zur Pflicht sie rief.

Doch eines Nachts drang sein Geröhr
der GrÀfin dumpf in ihr Gehör.
Sie kriegte raus den schlimmen Grund
und ward in ihrem Herzen wund.
Zutiefst gekrÀnkt rief sie zum Koch:
"Ins Burgverlies mit ihm!" Jedoch

erlag nun sie dem Reiz der Magd,
nachdem ihr Mann sich losgesagt.
So fand sein Tun zu guter Letzt
ein Happy End. Doch spukt es jetzt
im Burgenrund, denn Isebrecht
fand sich im Jenseits nicht zurecht.












__________________
Es ist schon alles gesagt. Nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Version vom 22. 04. 2009 12:10
Version vom 22. 04. 2009 12:49

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1535
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So kommt's,

mein Gerd,

auf Schlössern vor. Röhrte der Burggraf im Tenor, oder lustbrĂŒllte er als Baß? Auf Mann und Frau ist kein Verlaß.

Und enden sie im Burgverlies, weil sie der klare Blick verließ, dann ist das Anlaß hier zur Trauer.

Drum lies dies, Mensch, umso genauer, aus Beispiel wird man doch nur schlauer: Die Welt auf Burgen, die ist rauer!

Gruß W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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