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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Bibi hustet nicht
Eingestellt am 14. 06. 2005 14:20


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mattes
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Bibi hustet nicht

„Denk dran, dass du Bibi noch den Saft gibst, bevor sie schlafen geht.“
Schon wieder diese Hektik, Bibi hinten, Bibi vorne. Ich habe Druck, diesen Knoten im Magen, den ich nur zu gut kenne.
„Ja, ja, mach ich.“
Ich wei├č, der Stickhusten, ich wei├č, dass ich mit dem Kind alleine bin, bis Lilo wiederkommt, ich wei├č, dass Lilo nur in der Kneipe jobben muss, weil ich meine Stelle verloren habe. Ich wei├č, dass Lilo sagt, dass ich meine Stelle nicht verloren, sondern versoffen habe. Nicht zum erstenmal, und wahrscheinlich auch nicht zum letzten Mal, ich wei├č, ich wei├č, ich wei├č.
„Bitte bleib wach, bis ich zur├╝ck bin, du wei├čt, was du machen musst, wenn Bibi einen Hustenanfall bekommt.“
Immer diese Rumrennerei, immer diese N├Ârgelei. Ich wei├č Bescheid. Viel mehr Sorgen macht mir der Druck. Er wird immer st├Ąrker. Ich sp├╝re, wie sich dieses Gef├╝hl in mir breit macht.
K├Ąmpfen, ich muss k├Ąmpfen. Sie darf es nicht merken, bitte lieber Gott hilf mir, ich will es nicht, bitte bitte lieber Gott.
„Ja, ja, ich wei├č Bescheid.“
„Gib Mami ein K├╝sschen, mein Kleines. Mami muss jetzt zur Arbeit. Papi ist bei dir. Gleich gehst du sch├Ân ins Bettchen und tr├Ąumst was Sch├Ânes.“
„Lilo, ich glaube.....“
„Ich hab jetzt keine Zeit mehr, Schatz. Pass auf die Kleine auf, ich muss los. So Bibi, ab ins Bettchen. Papi gibt dir noch deinen Saft, und dann wird sch├Ân heia gemacht, ja? Mami hat dich lieb.“
„Tsch├╝s Schatz, ich muss.“
„Tsch├╝s.“
Etwas Ruhe. Jetzt der Saft, dann Fernsehen. Nein, kein Fernsehen.
Ablenken, ich muss mich ablenken, irgendwas tun, ein Buch lesen. Die Ameisen im Bauch, dieses Kribbeln macht mich wahnsinnig.
Aus dem Fenster starren.
Einsamkeit.
Ich bin allein, f├╝hle mich verloren, nicht wahrgenommen.
Angst, ich habe Angst.
Schaffe ich es?
Oh lieber Gott, bitte hilf mir.
Im Magen w├Ąchst ein Eisklumpen. Er schickt seine kalten Pseudopodien durch den ganzen Bauch, bis in das Herz, es tut so weh. Die K├Ąlte kriecht in die Arme, in die Beine, windet sich durch alle Blutgef├Ą├če bis hinauf ins Gehirn. Sie ist ├╝berall, diese schreckliche K├Ąlte.
Mir ist schlecht.
Ich habe Angst.
Es geht nicht.
Ich muss.
Nur ein kleines Glas.
Nur die Reserve.
Nur ein kleines Glas.
Sie wird es nicht merken.
Bibi schl├Ąft! -- Schl├Ąft Bibi? -- Hustet Bibi?
Nur ein ganz kleines Glas.
Lieber Gott mach dieses Gef├╝hl weg, lieber Gott, du wei├čt doch, wie es weitergeht, lieber Gott, warum l├Ąsst du mich allein?
Ich brauche es nicht!!
Was macht Bibi? -- Bibi schl├Ąft! -- Bibi hustet nicht.
Gestern Nacht ist sie auch nur einmal wachgeworden. Es ist kein Problem. In meiner jetzigen Verfassung kann ich ihr auch nicht helfen. Ich muss fit sein, wenn was ist, wenn sie hustet.
So bin ich keine Hilfe. Ich brauche einen kleinen Schluck, um fit zu sein. Nur ein kleiner, nur einer.
Aber wenn es dann weitergeht?
Aber es geht nicht weiter!!
Ich habe das heute unter Kontrolle. Ich darf ja auch gar nicht, weil, wenn Bibi hustet, muss ich ja fit sein. Das wird mir helfen. Das wird mir helfen, wirklich nur einen kleinen Schluck zu nehmen. Das hilft, der kleine Schluck wird mir schon helfen, und au├čerdem bin ich dann fit, wenn ich helfen muss, wenn Bibi hustet. Bei nur einem kleinen Schluck kann nichts passieren.
Dieses Gef├╝hl macht mich... lieber Gott, mach dieses entsetzliche Gef├╝hl weg. Ich kann das nicht ertragen, das wei├čt du, bitte, bitte hilf mir. Ich kann das nicht ertragen, ich werde schwach, ich habe keine Kraft mehr. Alles wird ganz schwer. Das Atmen wird schwer, ich muss immer tief Luft holen, um zu pr├╝fen, ob ich noch atmen kann. Alles wird entsetzlich schwer, der ganze K├Ârper, die Gedanken, vor allem die Gedanken. Die Gedanken wiegen Tonnen, sie dr├╝cken mich zu Boden. Du wei├čt, dass ich mit einem kleinen Schluck die Gedanken zum Schweben bringe. Luft str├Âmt durch jede meiner Zellen und ich f├╝hle mich leicht und gut, so gut, so unwahrscheinlich gut.
Bibi hustet nicht! -- Bibi wird schlafen! -- Bibi wird nichts merken!
Ich bin allein und habe Angst.
Nur ein ganz kleiner.
Ganz wenig.
Es wird mir sofort besser gehen, und dann ist Schluss, dann bin ich fit, dann bin ich auch wieder klar und kann aufh├Âren. Dann kann ich auch helfen, falls Bibi hustet, so wie ich jetzt drauf bin, kann ich nichts tun. So wie jetzt kann ich das nicht, nicht in dem Zustand.
Der Kleine wird helfen.
Lilo wird nichts merken, Lilo wird stolz auf mich sein. Ich will Lilo nicht entt├Ąuschen. Schon allein deshalb nur einen ganz kleinen aus der Reserve.
Ich wei├č auch gar nicht, warum es alle so entsetzlich finden.
Alle saufen!
Wenn ich nur einen oder zwei Kleine trinke, kann das nicht so schlimm sein.
Ist auch nicht so schlimm!
Ich tue es ja nicht, weil ich mich zusch├╝tten will, sondern weil ich helfen m├Âchte. Ich will das Kind ja nicht alleine lassen, wenn es einen Hustenanfall bekommt. Ich tue es ja nur f├╝r die Kleine. Wenn sich die Gedanken kl├Ąren, geht es mir besser und ich bin fit. Ich sehe auch nichts Schlimmes, ich habe mich total in der Gewalt.
Wenn das Schlimmste vorbei ist, wird es schnell besser. Dann sind es auch nur noch kurze Attacken. Wenn die Angst geht und die Gedanken leicht werden, brauche ich nicht mehr so viel. Dann geht es gut und ich bin gut drauf.
Ich sehe die Gedanken schweben, ich kann sie sehen. Sie schweben unter der Decke, - Korktapete. Wahnsinn, diese Korktapete. Ich wollte sie gar nicht, diese Korktapete. Lilo wollte sie, diese Korktapete, diese Korktapete, diese Korktapete.
Sch├Ânes Wort: Korktapete. Man kann es ganz langsam sagen, dann klingt es am besten. Wenn ich ganz langsam Korktapete sage, dann kann ich sehen, wie das Wort aus meinem Mund schl├╝pft und langsam zur Decke hochsteigt, langsam und majest├Ątisch, wie ein Rauchring. Meine Mutter hat fr├╝her immer Rauchringe mit ihrer Zigarette gemacht. Sch├Ân, diese Rauchringe. Sie sahen ein bisschen so aus wie das Wort Korktapete, was jetzt zur Decke hochschwebt. Vielleicht geht das auch mit anderen Worten. Zum Beispiel mit, na komm schon, jetzt f├Ąllt mir kein Wort ein, zum Beispiel mit, na mit `Wort`. Das Wort `Wort` kann man schon wieder nicht so gut sehen. Bibi kann man wieder gut sehen. Wenn ich ganz langsam Biiiiibiiiii sage, schwebt das Wort ganz sanft nach oben. Ganz sanft und langsam.
Das ist so eine Sache mit den Worten. Es sind auch die Gedanken und die Gef├╝hle. Man kann sie auch manchmal sehen. So wie vorhin. Die Gedanken kamen an und wollten in mein Zimmer. Sie standen vor der T├╝r, sie haben geklopft und gerufen. Dann kam die Angst und hat gesagt, ich soll die Gedanken vor der T├╝r lassen.
`Lass sie nicht rein`, sagt die Angst, und ich stemme mich gegen die T├╝r. Die Gedanken machen ein h├Âllisches Spektakel und dr├╝cken und treten gegen die T├╝r. Die T├╝r ist in meinem Kopf und sie dr├╝ckt, und die Angst wird ganz gro├č und hilft mir, die T├╝r zu versperren, so dass die Gedanken drau├čen bleiben m├╝ssen. Und dann ein kleiner Schluck, und schwups sind sie alle weg. Die Gedanken haben keine Kraft mehr. Sie machen keinen L├Ąrm mehr, und die Angst wird ganz klein, weil sie nicht mehr gebraucht wird, und schwups, geht es mir gut. Wie mit dem Wort Korktapete, das ist auch gut.
Es ist feucht. Der Eisklumpen in meinem Magen ist getaut und ausgelaufen. Alles ├╝ber meine Hose gelaufen. Alles ├╝ber die Hose. Ist ja nur geschmolzenes Eis, ganz warm, aber nicht schlimm, kann ich gleich wegmachen, gleich wegmachen, wegmachen, Eiswarmwasserwegmacheneis.
Ganze Menge Worte schon unter der Decke. Schweben alle rum und gucken auf mich runter, alle Worte auf einmal. Wei├č gar nicht, dass ich soviel geredet habe, sind bestimmt auch Gedanken dabei. Will die Gedanken lieber nicht sehen, ist lustig, will Gedanken nicht sehen. Ist lustig, glaube ich, weil man Gedanken nicht sehen kann, ich glaube, Worte auch nicht, muss Lilo fragen. Ob sie lacht?
Lilo schwebt auch nach oben, ist sch├Ân. Ich sage `Liiiiloooo`, sieht sch├Ân aus. Sind die zwei sch├Ânsten Worte unter der Decke, Korkdeckentapete.
Sie leuchten, die Worte. Wollen was sagen, wollen zur├╝ck. Wollen zur├╝ck in meinen Kopf. Hab ich alles nur f├╝r euch getan, ihr zwei sch├Ânen Worte. Wei├čt du, du `Wort`, du bist nett, du willst wieder zu mir zur├╝ck, du magst mich wohl. Sonst mag mich kaum einer, nur Liiiiloooo und Biiiibiiii. Sch├Âne Worte.
Husten, ich muss husten. Als ich klein war, hatte ich eine schlimme Krankheit mit Husten, hat Lilo mir heute Abend gesagt. Ich soll aufpassen, hat sie gesagt, dass ich die schlimme Krankheit mit Husten heute nacht nicht wieder kriege. Wenn ich die schlimme Krankheit mit Husten wieder kriege, muss Biiiibiiii vielleicht sterben, hat Liiiiloooo gesagt. Das habe ich nicht verstanden. Warum muss Bibi sterben, wenn ich eine schlimme Krankheit mit Husten habe? Jetzt sieht die Deckenkorktapetendecke nicht mehr so sch├Ân aus, weil ├╝berall neben Biiiibiiii und Liiiiloooo der bl├Âde Husten steht. ├ťberall steht `Husten`. Man kann das Wort fast h├Âren. F├╝r jedes `Husten` gibt es ein Ger├Ąusch. Komisch. F├╝r Korkdeckentapete gibt es kein Ger├Ąusch. Nur das Wort wird immer l├Ąnger und schwerer. Ich muss die Hustenger├Ąusche verscheuchen, indem ich Liiiiloooo und Biiiibiiii sage. Das muss ich tun, sonst stirbt Bibi vielleicht, weil soviel Husten unter der Korkdeckentapetendecke schwebt. Sieht auch b├Âse aus, der Husten, aber wenigstens ist er jetzt still. Ich muss aufstehen und das geschmolzene Eiswasser aus meinem Magen von der Hose und vom Boden wischen. Es ist nicht mehr so warm wie vorhin, sieht aber komisch aus, gelb. Gelbes Eis? Mageneis ist vielleicht gelb. Muss Lilo fragen, ob Mageneis gelb ist und beim Schmelzen auf die Hose laufen kann. ├ťberall Flaschen. Muss Lilo sagen, dass sie aufr├Ąumen muss. So geht das nicht. Wenn Bibi Flaschen sieht, muss sie husten und stirbt vielleicht, weil ich fr├╝her schlimme Hustenkrankheiten unter der Korkdeckentapete hatte und dann mein gelbes Mageneiswasser nicht mehr trinken konnte. Dann haben die Gedanken die Angst gedr├╝ckt und es war alles so leicht, viel leichter als heute, obwohl es mir gut geht heute.
Lilo ist da.
Ganz viele Worte kommen aus Lilo.
Sie steht vor mir. Warum sch├╝ttelt sie mich?
Ganz viele Worte, nein, auch ganz viele Leute sind mit Lilo hier. Was wollen die alle hier? Mir geht es doch gut, Lilo, mir geht es doch so gut, nur ein bisschen Mageneiswasser ist ausgelaufen.
Komisch, ich sage was, aber ich h├Âre nichts. Lilo sagt was, und ich verstehe sie nicht. Alle sagen was, und ich kann immer noch nichts verstehen. Alle k├╝mmern sich um mich, alle fassen mich an, alle sind lieb, alle sch├╝tteln mich, ich mag das.
Bei Lilo sind Wassertropfen im Gesicht. Ich habe das Wort f├╝r `Wassertropfen im Gesicht` vergessen, obwohl es bestimmt einfacher war als `Wassertropfen im Gesicht`, das k├Ânnte ich schw├Âren.
Ich werde Lilo die Worte an der Korkdecke zeigen, sie wird sich freuen, das Liiiiloooo und Biiiibiiii so sch├Ân aussehen, aber die vielen Leute haben die Worte verscheucht, wie wir Kinder fr├╝her die Rauchringe meiner Mutter weggeblasen haben.
Die Leute tragen Bibi herein. Sie schl├Ąft doch. Ich muss den Leuten sagen, dass das Kind schl├Ąft, und dass, wenn es wach wird und ich husten muss, das Kind vielleicht stirbt.
Lilo hat den Mund ganz weit auf, aber ich h├Âre immer noch nichts. Die Wassertropfen in ihrem Gesicht machen mich etwas traurig, und ich wei├č gar nicht warum.
Aber Bibi schl├Ąft ganz fest. Bibi wird nicht wach und braucht nicht husten.
Bibi schl├Ąft ganz fest.
Bibi wird niemals mehr husten m├╝ssen. Das Kind hat gro├čes Gl├╝ck.
Bestimmt!

__________________
Mattes

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Bluomo
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo mattes,

einige Anmerkungen in K├╝rze- meine Meinung und nur meine Meinung:

Du hast einen sehr sch├Ânen Sprachrhythmus und dazu einen einfachen, sehr pr├Ązisen Stil, die ich beide ehrlich gesagt sehr sch├Ątze. Dazu gelingt es dir an den richtigen Stellen deinen Stil um einige sch├Âne Extras zu erweitern und so den Exzess klar zu machen.
Dazu kommt auch ein wunderbarer Umgang mit dem Inhalt, wo du gerade gegen Ende wunderbar Vergangenheit, Wirkung des Alkohols mit der wirklichen Situation und anderes zu sehr eindringlichen Augenblicken verbindest.
Dementsprechend muss ich dir f├╝r deine Geschichte ein Kompliment machen! Wirklich ziemlich gut.

Einige Dinge gefallen mir aber weniger:
1. Mir ist immer nicht ganz klar, welcher Teil deiner Geschichte nur in Gedanken, und welcher Teil auch in Taten stattfindet. Wann denkt er ├╝ber das Trinken nur nach, wann trinkt er auch. Hier k├Ânntest du mit einem Satz auch noch viele kleine Details einbauen, die seinen Alkoholismus verdeutlichen.
2. Insgesamt fehlt bei deiner Geschichte ein wenig der r├Ąumliche Hintergrund, und die Figuren k├Ânnten auch kurz eine Anskizzierung vertragen.
3. Das Ende w├╝rde m. Meinung nach noch st├Ąrker wirken, wenn du am Anfang den Husten genauer erl├Ąutern w├╝rdest- was f├╝r ein Husten,... usw..
4. Mir sind zu viele Standarts├Ątze in deinem Text drin, also S├Ątze, die sich in vielen Texten immer wieder finden.

Gruss

Bluomo

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Henry Lehmann
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Mattes,

zun├Ąchst einmal Kompliment! Ein sehr guter, stimmungsvoller Text. Den Alkoholiker nimmt man dir ab! Mir geht es machmal so, wenn ich keine Zigaretten mehr habe, aber das kann man wohl nicht vergleichen. :-/

Genial fand ich den ersten Teil. Die Verabschiedungsszene und dann die ersten Minuten alleine mit der schlafenden Bibi. Etwas genervt hat mich allerdings der immer wieder auftauchende "liebe Gott". Als Zeichen der Ohnmacht ok, aber f├╝r meinen Geschmack taucht er zu h├Ąufig auf.

Ich bin nicht der Meinung von Bluomo, dass du die Personen noch weiter anskizzieren musst. Sie Sache mit dem Husten hab ich allerdings auch nicht so richtig verstanden.

LG

Henry




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mattes
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2005

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Hallo Bluomo, hallo Henry,

vielen Dank f├╝r die Reaktion auf meine Geschichte, hat mich sehr gefreut.

Bluomo, Dein Punkt 1 - der ├ťbergang vom Denken an das Trinken zur tats├Ąchlichen Trinkerei - hat mir auch schon einiges Nachdenken beschert, habe aber noch keine vern├╝nftige L├Âsung gefunden. Ich werde das besser herausstellen m├╝ssen, Du hast recht.

Ansonsten vielen Dank f├╝r Kritik und Anregungungen an Euch beide, das ist genau das, was mir bisher gefehlt hat.

Gru├č
mattes
__________________
Mattes

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Amadis
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

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hallo mattes,

wirklich eine interessante und eindringliche skizze!

ich bin nur ├╝ber einen ausdruck gestolpert: die pseudopodien. das wort ist mir in diesem gedanklichen umfeld zu hart, zu wissenschaftlich. da w├╝rde ein einfacherer ausdruck imho besser passen. nat├╝rlich keine gro├če sache, aber vielleicht nachdenkenswert.

gru├č
amadis

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hwg
???
Registriert: Dec 2003

Werke: 53
Kommentare: 42
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Pseudopodie

├ťber die "Pseudopodie" bin ich gleichfalls "gestolpert", im Textor habe ich das Wort vergeblich gesucht, im Medizinischen Lexikon dann gefunden, die Erkl├Ąrung jedoch im Zusammenhang mit der Story nicht kapiert. Sorry, bin eben kein Medizinier...*g*.
Der sehr gut gelungene Text l├Ąsst der Phantasie breiten Spielraum, die "Lieber-Gott"-Wiederholungen verst├Ąrken den Eindruck zunehmender Verzweiflung. Eventuell w├Ąren behutsame K├╝rzungen angebracht, sind aber keinesfalls unbedingt erforderlich, denke ich...
Bin schon neugierig auf weitere Texte von Mattes!
__________________
-hwg-

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