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Leselupe.de > Gereimtes
Bindungsangst
Eingestellt am 26. 07. 2006 11:26


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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Bindungsangst

Schleckt an den Keramik-Kronen
Schmeckt des andern Mundgeruch
SchlĂŒrft nur nach den GlĂŒckshormonen
Schlabbert ohne Unterbruch

Lippen: feucht und dennoch spröde
Abgestandnes Pfefferminz
Ihr Blick leer und seiner blöde
Sie Prinzessin, er ein Prinz

Geil und feucht sich Zungen winden
Gierig greifen HĂ€nde zu
Immer mehr die Sinne schwinden
Lippenstift verwischt im nu

Von der MĂŒnder schleimig Winkeln
Sich ein wohlig Grunzen löst
Vor dem Sex muss er zum Pinkeln
Ist danach gleich eingedöst

Sie liegt wach und fĂŒhlt die Leere
FĂŒhlt den Schmutz, der Wecker tickt
Fragt sich, ob es Liebe wÀre
HĂ€tte er sie nicht gefickt


(Neubearbeitung von "Der Kuss")
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Inu
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JoteS

Das gefĂ€llt mir nicht und ich möchte so einen Text eigentlich nicht lesen. So etwas darf/ dĂŒrfte es in keinem Leben geben. Und doch ist das Gedicht gut. Und doch ist die Aussage wahr und authentisch. Aber so negativ!
Das ist das Leben. Das kann das Leben sein.
Muss aber nicht, sag ich mit meinem ewigen Optimismus

Gruß
Inu

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Registriert: Oct 2003

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Hallo Inu

So ist das Leben aber meines zum GlĂŒck nicht. Ansonsten wĂŒrde ich es ja auch nicht aushalten, mir so etwas zu vergegenwĂ€rtigen.

Die Entstehungsgeschichte des Gedichtes ist ĂŒbrigens noch abstruser als das Gedicht selbst....

Freut mich, dass Du es fĂŒr realitĂ€tsnah hĂ€ltst. Freuen wir uns, nicht in dieser Lage zu sein.

Liebe GrĂŒsse

JĂŒrgen
__________________
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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

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quote:
So ist das Leben aber meines zum GlĂŒck nicht.

Hallo JoteS,

wie kommt man denn dazu, etwas realitÀtsnah zu beschreiben, wenn man sich gar nicht auskennt damit? Ist das Empathie? Telepathie? Oder wie nennt sich das?
Ich staune wirklich, denn ich hĂ€tte nie fĂŒr möglich gehalten, dass es Menschen mit so einer schĂ€bigen, erbĂ€rmlichen, widerlichen Sichtweise auf die Menschheit gibt, wie Du sie uns hier vorfĂŒhrst.
Ich möchte mir diesen Text nicht ein zweites Mal antun, deshalb nur ein kleiner Hinweis: Das doppelte "Lutscht" im ersten Absatz sticht ins Auge und stört daher schon rein optisch.

Schönes Wochenende, NDK

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Saurau
Guest
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pfui!

pfui!

und noch einmal pfui!

also wirklich, JoteS, da hĂ€tte ich dich doch beinah fĂŒr einen gutmenschen gehalten und jetzt sowas. wie kannst du uns und vor allem mir das antun?!?!

ĂŒbrigens muss ich NewDawnK recht geben. der doppellutscher stört tatsĂ€chlich ein bissl.

lg vom schockierten daniel

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

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Lieber JĂŒrgen,

mich stört an dem Gedicht, dass eine willkĂŒrliche Herausstellung von HĂ€ĂŸlichkeiten hier in Zusammenhang gebracht wird, mit lieblosem Sex. Das ist in meinen Augen eine menschlich unzulĂ€ssige Wertung.
Es freut mich selbstverstĂ€ndlich fĂŒr Dich, dass Du in liebevoller "sauberer" Beziehung lebst. Aber gerade das gibt Dir noch kein Recht derart herablassend zu schreiben. Das Thema lĂ€ĂŸt sich in neutralerem Ton wirksamer vermitteln.
Mit Bindungsangst hat Dein Gedicht in meiner Lesart eher wenig zu tun.

quote:
Lutscht an den Keramik-Kronen
Schmeckt des andern Mundgeruch
Lutscht nur nach den GlĂŒckshormonen
Schlabbert ohne Unterbruch

Lippen: feucht und dennoch spröde
Abgestandnes Pfefferminz
Ihr Blick leer und seiner blöde
Sie Prinzessin, er ein Prinz

Geil und feucht sich Zungen winden
Gierig greifen HĂ€nde zu
Immer mehr die Sinne schwinden
Lippenstift verwischt im nu

Von der MĂŒnder schleimig Winkeln
Sich ein wohlig Grunzen löst
Vor dem Sex muss er zum Pinkeln
Ist danach gleich eingedöst

Sie liegt wach und fĂŒhlt die Leere
FĂŒhlt den Schmutz, der Wecker tickt
Fragt sich, ob es Liebe wÀre
HĂ€tte er sie nicht gefickt

Herzliche GrĂŒĂŸe

Elke

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