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Leselupe.de > Horror und Psycho
Bis der Mensch zerbricht
Eingestellt am 11. 02. 2006 16:26


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Brandner
Wird mal Schriftsteller
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Bis der Mensch zerbricht

Fredrickson lebte ein ausgesprochen wohlgeordnetes Leben. Er lebte nach der Uhr. Jeden Morgen stand er um die gleiche Zeit auf, kam um die gleiche Zeit in sein BĂŒro, aß um die gleiche Zeit zu Mittag und ging um die gleiche Zeit schlafen.
An einem Donnerstag im November verließ Fredrickson sein BĂŒro pĂŒnktlich um 17.30 Uhr.
Der Pförtner in der Empfangshalle sagte: „PĂŒnktlich wie immer, Herr Fredrickson.“
„Stimmt genau“, sagte Fredrickson. „Auf Wiedersehen.“
Nachdem er die ĂŒblichen drei Minuten an der Haltestelle gewartet hatte, stieg Fredrickson in einen Bus der Linie 40 – wie an jedem Abend. Beim Einsteigen sprach er ein paar Worte mit dem Busfahrer Willy Rickmers. Der fuhr schon immer diesen Bus.
„Schöner Abend heute“, sagte Fredrickson.
„Soll aber noch regnen“, gab Rickmers zurĂŒck.
„Dabei hatten wir doch in letzter Zeit eine ganze Menge Regen“, sagte Fredrickson.
„Da haben Sie Recht.“
Freundlich nickend ging Fredrickson weiter und setzte sich auf den gleichen Platz wie jeden Abend. Er las seine Zeitung, bis der Bus an seiner Haltestelle ankam. Dort stieg er aus und ging den gewohnten Weg: erst die Goethe- Straße entlang, dann links in die Nord- Allee und noch mal links in die Lindenstraße bis zu dem Haus, in dem er wohnte, Tannenstraße 22.
Wie gewöhnlich macht er sich selbst etwas zu essen. Nach dem Essen erledigte er den Abwasch, rĂ€umte auf und ging ins Wohnzimmer, wo er den Fernseher einschaltete. RegelmĂ€ĂŸig um 11.00 Uhr macht er den Fernseher aus und ging ins Bett.
Mit der gleichen RegelmĂ€ĂŸigkeit setzte nur Minuten spĂ€ter der ĂŒbliche LĂ€rm aus der Wohnung unter ihm ein, lautes Lachen und dröhnende Musik. Gewöhnlich seufzte Fredrickson dann laut, drehte sich auf die und versuchte, den Krach zu ignorieren, um dann etwa eine Stunde spĂ€ter einzuschlafen.
Doch an diesem Novemberabend durchbrach er seine ĂŒbliche Routine. Er lag auf dem RĂŒcken und presste seine beiden HĂ€nde gegen seine Ohren.
„Nein!“ rief er, „Nein, Nein, Nein!“
Wobei jedes „Nein“ um ein vielfaches lauter wurde, als das vorhergehende. Das letzte der Reihe hatte er heraus gebrĂŒllt.
„Ich halte es nicht mehr aus!“ schrie Fredrickson und sprang aus seinem Bett.
Mit stetig wachsendem Zorn stampfte er auf den Fußboden seines Schlafzimmers auf.
„Ruhe, verdammt noch mal!“ brĂŒllte er. „Ruhe! Ich will endlich meine Ruhe haben!“
Doch die lieben Nachbarn unter ihm schienen nicht die Absicht zu haben, seinem Begehren Folge zu leisten. Im Gegenteil, sie drehten die Musik noch lauter auf, begleitet von schallendem GelÀchter und dumpfen SchlÀgen, als sie nun ihrerseits gegen ihre Zimmerdecke klopften.
„Ah!“ brĂŒllte Fredrickson, fast außer sich vor Wut.
Er griff nach dem Stuhl, auf welchem er sonst immer akkurat die fĂŒr den nĂ€chsten Tag benötigt Kleidung hergerichtet hatte, und die jetzt flatternd zu Boden stob.
Voller Wucht stieß Fredrickson die vier Beine der Sitzgelegenheit gegen die Auslegeware des Schlafzimmers.
„Seid endlich mal ruhig, ihr verdammtes, Asoziales Pack!“ kreischte er mit sich ĂŒberschlagender Stimme. „Jede Nacht das gleiche Theater – ich halte das nicht mehr aus!“
Immer dröhnender und krĂ€ftiger schlug er mit dem Stuhl zu, bis dieser endlich auseinander- und in Tausend StĂŒcke brach. Aber auch das hatte die lĂ€rmenden Nachbarn kaum beeindruckt. Immer noch drang Musik und GelĂ€chter auf die ĂŒberreizten Sinne des sonst so geordnet lebenden Mannes ein.
Schlagartig hörte dieser zu schreien auf. DafĂŒr trat ein seltsames Funkeln in seinen Blick. Wie in Trance wandelte er durch seine Wohnung, hinĂŒber zur Abstellkammer.
Der entnahm Fredrickson ein großes, rotes Feuerwehrbeil, welches er vor einiger Zeit auf einer Tombola der hiesigen, freiwilligen Feuerwehr gewonnen hatte.
„Gleich werdet ihr ruhig sein“, flĂŒsterte der Mann vor sich hin, und ein irres Kichern schloss sich diesen Worten an.
„Passt nur auf liebe Nachbarn, gleich werdet ihr ruhig sein. Sehr ruhig sogar...“.
Im Flur, an der Garderobe, stellte er das Beil kurz ab und schlĂŒpfte in seine braunen Wildlederhalbschuhe. In Seelenruhe band er sich die SchnĂŒrsenkel zu, erst den linken, anschließend den rechten, wie er es immer tat, bevor er seine Wohnung verließ. Anschließend richtete er sich wieder auf, griff das Beil, öffnete die WohnungstĂŒr, und verschloss diese nach dem Verlassen der Wohnung sorgfĂ€ltig wieder.
Gleich einem Roboter wendete er sich im dunklen Treppenhaus den abwĂ€rts fĂŒhrenden Stufen zu. Wieder entschlĂŒpfte ihm ein glucksendes Kichern, wĂ€hrend er langsam, Stufe fĂŒr Stufe, in das nĂ€chst untere Stockwerk stieg. WĂ€re ihm jetzt jemand hier an diesem Ort begegnet, er hĂ€tte Herrn Fredrickson nicht wieder erkannt. Eine StrĂ€hne des sonst so sorgfĂ€ltig gekĂ€mmten, dunkelbraunen Haares hin ihm wirr in die Stirn. Die Augen darunter glitzerten mit einem seltsamen, kalten Funkeln, die GesichtszĂŒge waren verzerrt, glichen mehr einer grinsenden Fratze. Aus einem Mundwinkel rann ein dĂŒnner Faden Speichel heraus und sammelte sich am Kinn zu einem stetig anschwellenden Tropfen. Den leicht geöffneten, zu einem grausamen LĂ€cheln verzerrten Lippen, entschlĂŒpfte wieder und wieder jenes irre, glucksend- kichernde GerĂ€usch, das einem das Blut in den Adern erstarren lassen konnte.
Ein Stockwerk tiefer hielt er vor der WohnungstĂŒr seiner lĂ€rmenden Peiniger kurz inne, wie um zu ĂŒberlegen, was er als nĂ€chstes tun wolle. Die Hand, schon auf dem Weg zur TĂŒrglocke, sank wieder nach unten. Stattdessen setzte Fredrickson die Schneide des Feuerwehrbeils als Brecheisen zwischen TĂŒr und Rahmen an. Es genĂŒgte nur eine kurze Anstrengung, ein fester Ruck, und die TĂŒr sprang mit einem knirschenden und berstenden GerĂ€usch nach Innen auf. Im Flur dahinter, der wie in seiner Wohnung parallel zum Treppenhaus verlief, brannte das Licht. Das Lachen und LĂ€rmen mehrerer Personen drang von rechts her zu Fredericksons Standpunkt hin. Da der Grundriss aller Wohnungen auf dieser Seite des Hauses nahezu identisch war, wusste der Mann, was ihn auf dieser Seite des Flurs erwartete. Am Kopfende ging es in die KĂŒche, links davon fĂŒhrte eine TĂŒr ins Wohnzimmer. Dorthin wandte er sich jetzt, das Beil hoch erhoben mit sich fĂŒhrend. Fredrickson hob das Beil wieder an und trug es in schrĂ€ger Haltung vor seiner Brust, das scharfe Ende natĂŒrlich oben. Langsam trat er in die Wohnung der Nachbarn und nĂ€herte sich Schritt fĂŒr Schritt der WohnzimmertĂŒr, hinter der die Quelle des LĂ€rms lauerte, die gleichzeitig Quelle seiner nĂ€chtlichen Qual war.
Gleich wĂŒrde er sein Recht einfordern, sein Recht auf Ruhe, was ihm von diesen unverschĂ€mten Menschen immer und immer wieder vorsĂ€tzlich verwehrt worden war.
EiseskĂ€lte durchströmte ihn, fĂŒllte ihn aus bis ins letzte Glied, bis in die letzte Zelle. Die KĂ€lte des Hasses. Und Hass verzerrte auch sein Gesicht. Seine Augen waren weit aufgerissen, und die Pupillen darin vollfĂŒhrten einen unruhigen Tanz. Sie sprangen von einem Punkt zum anderen, verweilten nie lĂ€nger als eine Sekunde an einem Punkt, erfassten alle Einzelheiten des Flures in der fremden Wohnung. Da waren eine Kommode mit Telefon, und gleich dahinter die TĂŒr, durch die jetzt deutlich erkennbar die Stimmen von mindestens fĂŒnf Personen zu Fredrickson heraus drangen.
Nur noch drei Schritte!
Er hob sein Feuerwehrbeil noch ein wenig nÀher.
Noch zwei Schritte!
Ob die Menschen dahinter wohl sehr ĂŒberrascht sein wĂŒrden, ihn hier zu sehen? Den stummen, fĂŒgsamen Menschen? Der idiotische Herr Fredrickson, der nie aufmuckte, alles stoisch hin nahm, immer lĂ€chelte, immer VerstĂ€ndnis hatte? Oh ja, sie wĂŒrden ĂŒberrascht sein. Und wie!
Noch einen Schritt!
Plötzlich wurde die TĂŒr vor ihm aufgerissen. Ein Mann erschien ihm TĂŒrrahmen. Es war der Mieter dieser Wohnung, ein Herr Meerwert, der hier zusammen mit seiner Freundin wohnte. Erschrocken zuckte Herr Meerwert zurĂŒck, als er die Gestalt mit dem Beil vor sich auf dem Flur stehen sah.
„Was
was wollen Sie denn hier?“ fragte er dann Fredrickson mit vor Überraschung krĂ€chzender Stimme.
„Wie kommen Sie ĂŒberhaupt in meine Wohnung?“
Sein Blick fiel auf die aufgebrochene WohnungstĂŒr im Gang hinter Fredrickson.
„Haben Sie etwa die TĂŒr
? UnverschĂ€mtheit! Ich werde die Polizei rufen!“
„Was ist denn los, Henrik?“ rief eine weibliche Stimme aus dem Wohnzimmer.
„Ach nichts Schatz“, gab der Gerufene ĂŒber seine Schulter hinweg zur Antwort.
„Es ist offensichtlich dieser dĂ€mliche Typ aus der Wohnung ĂŒber uns. Und er scheint mir ein wenig Angst einjagen zu wollen!“
Meerwert kicherte bösartig und warf Fredrickson aus seinen grauen Augen einen verÀchtlichen Blick zu.
„Dem wird aber das blöde Grinsen und der irre Blick vergehen, wenn ihn die Polizei aus unserer Wohnung abfĂŒhrt!“
Der blonde, sehr schlanke Mann langte mit seiner rechten Hand an Fredrickson vorbei zur Kommode und griff nach dem Hörer des Telefons, welches auf dieser stand.
Im gleichen Moment kam Leben in Fredricksohn, der, seit die WohnzimmertĂŒr geöffnet worden war, in seinen Bewegungen erstarrt verharrt hatte. Mit einer einzigen, fließenden Bewegung lies er das große, rote Feuerwehrbeil einen weiten Bogen beschreiben und gleich darauf schlug es mit lautem Krachen die Deckplatte der Kommode ein. Meerwart schrie gepeinigt auf, sein Arm zuckte zurĂŒck, und der Mann blickte mit Entsetzen auf den glatten Stumpf, denn wo sich eben noch seine Hand befunden hatte, war nun nur noch eine glatte SchnittflĂ€che, aus der im Rhythmus des Blutdruckes Schwall fĂŒr Schwall das Blut herausspritzte.
„Was haben Sie getan!“ schrie er Schmerz erfĂŒllt und Kreide bleich Fredrickson an.
Dieser stand nur da, grinste satanische Weise teilnahmslos, und wischte sich seelenruhig Blut aus dem Gesicht.
Als mit einem dumpfen Plumps die abgehackte Hand Meerwerts, welche immer noch den Telefonhörer umklammert hielt, auf dem Boden neben der Kommode aufschlug, stieß er ein meckerndes Lachen aus. Meerwert taumelte Ă€chzend rĂŒckwĂ€rts, den Blutspritzenden Stumpf seines rechten Armes umklammernd. Nach wenigen Schritten knickten seine Beine weg, und er fiel mit einem lauten Poltern nach hinten in das Wohnzimmer hinein. Das erregte Stimmengewirr dort wurde umgehend zu einem vielstimmigen Schreien und Kreischen, als die dort Anwesenden sahen, was geschehen war.
„Ich hatte Euch doch gebeten ruhig zu sein!“ rief Fredrickson mit tadelnder Stimme in den Raum hinein.
Mit schleppendem Schritt setzte er sich in Bewegung und er betrat das Wohnzimmer.
Sein umher zuckenden Augen erfassten den stöhnenden, halb Bewusstlos an Boden liegenden Meerwert. Neben ihm kniete eine brĂŒnette, schlanke Frau, die seinen Kopf in ihren HĂ€nden hielt. Das war wohl seine LebensgefĂ€hrtin. Daneben hatte sich ein ihm unbekannter Mann ĂŒber den blutenden Armstumpf gebeugt, in dem Versuch, den Blutstrom mit einem Tuch abzubinden. Einige Schritte hinter den dreien stand ein PĂ€rchen. Sie hatte ihren Kopf mit dem Gesicht an seine Brust gedrĂŒckt, er hielt sie in schĂŒtzender Umarmung. In seinen Augen stand grenzenloser Schrecken geschrieben.
Der ĂŒber Meerwert stehende Mann erhob sich, als er Fredrickson erblickte.
„Sie Wahnsinniger!“ schrie er ihm entgegen und bewegte sich auf ihn zu.
„Wissen Sie eigentlich, was Sie da getan haben?“
Fredrickson kicherte irr.
„Er sollte doch nur ruhig sein, doch er wollte unbedingt telefonieren. Das konnte ich doch nicht zulassen“.
Mit einem wĂŒtenden Aufschrei wollte sich der unbekannte Mann auf Fredrickson stĂŒrzen. Doch dazu kam es nicht. Erneut beschrieb die Feuerwehraxt einen fatalen Kreis und mit einem grĂ€sslichen Knirschen und Knacken spaltete sie dem Mann mit einem Schlag den SchĂ€del. Der Körper des Getroffenen stand noch einen Moment regungslos da. Dann knickten die Beine weg und er sackte im Zeitlupentempo zu einem grauenhaften, toten BĂŒndel Mensch zusammen. Die Schreckensschreie der zwei Frauen und des anderen Mannes steigerten sich zu einem Stakkato der Panik.
Fredrickson Blick flackerte. Es schien nichts Menschliches mehr in ihm zu liegen, als er mit fast mechanisch erscheinenden Bewegungen Axt schwingend auf Meerwerts LebensgefĂ€hrtin zuschritt. Seine Mundwinkel zuckten, und Speichel troff daraus hervor, als er die Frau mit zwei schwungvollen Hieben zu Boden streckte. Auch das ĂŒbrig gebliebene Paar hatte keine Chancen mehr. Nach wenigen Minuten erstarben auch ihr Kreischen und Flehen in einem röchelnden Gurgeln. Ruhe breitete sich in der Wohnung aus.
Als die Polizei, von besorgten Nachbarn alarmiert, die von den Schreien geweckt worden waren, etwa 15 Minuten spÀter eintraf, bot sich ihnen ein Bild des Grauens.
FĂŒnf schrecklich zerstĂŒmmelte Leichen lagen in ihrem Blut auf dem Boden des Wohnzimmers, dessen Einrichtung ebenfalls ĂŒber und ĂŒber mit Blutspritzern besudelt war. Mitten unter den leblosen Körpern kniete mit vor und zurĂŒck wiegendem Oberkörper Fredrickson. Das Haar hing ihm wirr um den Kopf, sein Blick war starr in die Ferne gerichtet. Aus dem leicht geöffneten Mund lugte die Zunge ein StĂŒck heraus. Speichel tropfte ihm vom Kinn auf die Blut triefende Klinge der roten Feuerwehraxt, die vor dem Mann auf dem Boden lag.
Der erste Beamte, der das Wohnzimmer betrat, stieß ein unglĂ€ubiges, entsetztes Stöhnen aus. Mit einem wĂŒrgenden GerĂ€usch musste sich der Polizist ĂŒbergeben.
„Mein Gott!“ rief er Ă€chzend und wischte sich Erbrochenes vom Mund ab, „was ist denn hier passiert?“
Fredrickson hob den Kopf, als er die Frage vernahm, aber sein Blick verlor sich weiterhin in unbekannte Fernen.
„Ich habe sie nur gebeten, ruhig zu sein“, flĂŒsterte er halblaut.
Dann ließ er seinen Kopf wieder sinken und verstummte, eine tragische Figur, in einem entsetzlichen Drama. Ein zerbrochener Geist.

__________________
W. Berner / FRX

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Black
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Hi Brandner,

der Anfang erinnert mich stark an eine Aufgabe, die mir
in einer Schreibschule gestellt wurde ;-))
Da dies hier eine gute Horror-Story ist, wĂŒrde mich interessieren, wie sie beim Lektor angekommen ist.
Bißchen blutrĂŒnstig, aber gut zu lesen, finde ich..
Gruß,
B.
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tomorrow never knows

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Brandner
Wird mal Schriftsteller
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Hallo B.

Erwischt! ;-)
Ja, die Ausgangssituation war tatsĂ€chlich die Aufgabe, aus einer faden, kurzen Alltagsbeschreibung etwas anderes zu machen. Der ursprĂŒngliche Aufgabentext endete allerdings, als der HaupthandlungstrĂ€ger das Beil in die HĂ€nde nahm, um seine Wohnung zu verlassen und fĂŒr "Ruhe" zu sorgen.
Die Ausarbeitung des Themas an sich kam beim Kursleiter sehr gut an. Er animierte mich auch dazu, die Geschichte weiter zu entwickeln, was dann schließlich zum vorliegenden Text fĂŒhrte. Auch das Endergebnis fand eine gute Beurteilung, obwohl er das gar nicht hĂ€tte machen mĂŒssen, denn die Aufgabe an sich war ja abgeschlossen.
Sicher, ein wenig 'BlutrĂŒnstig' ist diese Sache ausgefallen. Wenn ich mir aber so in den Nachrichten ansehe, was alles zwischen Menschen geschieht und auch schon geschehen ist, dann jagt es mir selbst einen Schauer ĂŒber den RĂŒcken, wenn ich daran denke, das die geschilderte Szene so durchaus passieren könnte.
Jedenfalls danke ich dir sehr fĂŒr deine Meinung!
Gruß
Brandner
__________________
W. Berner / FRX

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