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Leselupe.de > Gereimtes
Bis in den Tod
Eingestellt am 15. 06. 2002 20:23


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Ferry
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

Werke: 6
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Bis in den Tod

So viele Jahre stets vereint,
Ein Bund wird uns auf ewig Fassen,
Noch nie hab ich so sehr geweint,
Als Du mich hast dann doch verlassen.

Du bist für mich ein schöner Stern,
Der golden wirft sein Licht zu mir,
Ich hab Dich doch noch viel zu gern,
Am Himmel sein möchte ich bei Dir.

Dein Licht, daß jetzt zur Erde fällt,
Schon viele Jahre ist es alt,
Was es verspricht noch immer hält,
Ich denk daran und mir wird kalt.

Du könntest schon ein Fixstern sein,
Nur noch zu sehn am Firmament,
Ganz tief im Herzen bleibst Du mein,
Und doch sind wir so weit getrennt.

Nur ein Gedanke tröstet mich,
Er tröstet mich in größter Not,
Einst stell ich mich nah neben Dich,
Und liebe Dich bis in den Tod

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Haget
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MoinMoin Ferry
und herzlich willkommen in der Lupe. Wir „Reimer“ freuen uns über Zuwachs und helfen/beraten gegenseitig – wenn es sich lohnt.
Dein Gedicht ist gut gereimt. Nach meiner EINZELmeinung ein paar Tipps.
Für den Rhythmus oft als erste Hilfe: Silben der sich reimenden Zeilen zählen – obwohl sie nicht immer gleich sein müssen!
Es wurde früher Du – nur in Briefen! – groß geschrieben. Neue Rechtschreibung: Immer klein! (In direkter Anrede wie hier an Dich schreibe ich weiterhin groß.) Manche Gedichte sind wie Briefe – Deines auch.

Bis in den Tod

So viele Jahre stets vereint,
Ein Bund wird (sollt‘?) uns auf ewig Fassen, (fassen)
Noch nie hab ich so sehr geweint,
Als Du mich hast dann doch verlassen.
- als Du mich dann doch verlassen.
(HAST etwas unschön. Bindestrich kann als Silbe zählen.)


Du bist für mich ein schöner Stern,
Der golden wirft sein Licht zu mir,
Ich hab Dich doch noch viel zu gern,
Am Himmel sein möchte ich bei Dir. möcht'

Dein Licht, daß jetzt zur Erde fällt, das
Schon viele Jahre ist es alt,
Was es verspricht noch immer hält,
Ich denk daran und mir wird kalt.

Du könntest schon ein Fixstern sein,
Nur noch zu sehn am Firmament,
In den Gedanken bist Du mein,
Und doch sind wir so weit getrennt.
2 x „Gedanken“ dicht hintereinander?
Nicht schlimm, aber schöner wäre dafür etwas wie z. B.
Ganz tief im Herzen bleibst Du mein,
(Anschließend 2 x „tröstet“ ist OK – es steigert die Aussage!)


Nur ein Gedanke tröstet mich,
Er tröstet mich in größter Not,
Einst stell ich mich nah neben Dich,
Und liebe Dich bis in den Tod .

Dein Gedicht gefällt mir – sonst hätte mich damit nicht so intensiv befasst! Aber NIE ändern, weil es jemand anders will - nur wenn auch Du der Ansicht bist!
Willst Du mal nachträglich etwas ändern: KLicken auf das Buch (edit) unter Deinem Werk.
Für fett, schräg oder zentriert: Siehe "vB-Code" im Kleingedruckten auf dieser Seite.


Liebe Grüße
Haget

__________________

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peto-berlin
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Reime

Hallo Ferry, ich finde dein Gedicht sehr schön und viel Gefühl ausdrückend. Ich hätte nur eine kleine Änderung, die aber nicht unbedingt sein muss. Statt Bund würde ich Band schreiben. Meist ist es doch ein Band was Menschen in Liebe verbindet. Einen Bund kann ich eingehen und lösen. Aber meines Erachtens ist es ein inneres Band, wie eine Leitung, über die sich Gedanken und Gefühle übertragen, über die wir Informationen erhalten. Und damit zum Beispiel ein Bund hält, nimmt man ein Band, das fest verbindet, wie zum Beispiel ein Bund Blumen auch mit einem Band gebunden werden, um in ihrer Gesamtheit die Pracht zu entfalten.
Nun noch eine Anmerkung. Ich selbst schreibe auch in Reimform, was mir meist Kritik einbrachte. Doch ich finde gerade diese Form eigent sich sehr gut, auch Gedanken Gefühle und Wahrnehmungen auszudrücken. Egal wie man schreibt, wichtig ist seine Gefühle, seinen Schmerz, seinen Kummer, seine Trauer zu verarbeiten. Deshalb mach weiter so.

peto
__________________
Ich nehme nicht in für mich in Anspruch perfekt zu sein. peto-berlin, anno 2002

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Haget
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MoinMoin Peto,
Deine Worte:
>>Egal wie man schreibt, wichtig ist seine Gefühle, seinen Schmerz, seinen Kummer, seine Trauer zu verarbeiten.<<

JA, es ist wichtig, seine Gefühle zu verarbeiten. Aber wir alle streben doch auch in Richtung "Künstler", selbst wenn wir es vielleicht nicht gerne offen eingestehen. Dann sollten wir in vergnüglicher Stimmung ein trauriges Werk verfassen können - und umgekehrt - also nicht NUR die eigene Stimmung und eigenes Erleben verarbeiten.
Egal wie man schreibt? Klar - dazu hat jeder das Recht! Aber wie in Sport und Beruf, wie im Leben und in Beziehungen: Auch beim Verfassen von Gedichten wollen wir doch nach Vollendung streben - zumindest uns laufend verbessern.
Kritik einbrachte? Die meisten Autoren wünschen sich Kritik (= Meinungsäußerung zum Gedicht, Verbessungsvorschläge usw.). Auch Dein Bund/Band ist Kritik - sehr gute und hilfreiche! Natürlich entscheidet dann der Autor nach eigenem Geschmack und Empfinden. Aber schon das Nachdenken darüber kann weiterbringen!
Auch in diesem Text ist Kritik enthalten - die aber niemals schmerzen oder schaden soll. - Wer solches nicht möchte, darf es unter sein Werk schreiben und wird dann wohl nicht "belästigt".
__________________

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Ferry
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Danke für die Anregungen !

Hallo.

Vielen Dank für die Anregungen. Ich hatte bislang noch keine Möglichkeit eine "Beurteilung" zu bekommen um etwas neues zu lernen. Wie Ihr seht habe ich fast alle Anregungen umgesetzt, weil ich sie für sehr sinnvoll halte.
Gerne werde ich noch ein, zwei Sachen veröffentlichen. Ich wäre dann über weitere Tips und Anregungen sehr dankbar.

Viele Grüße

Ferry
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Tränen lassen nichts gelingen, wer schaffen will muß glücklich sein.

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Haget
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...noch 'ne ANREGUNG:
Wenn Du ein Gedicht änderst, zeige es "neu" in ANTWORT. Wenn es sich nur um Mini-Berichtigungen handelt: Direkt in der Veröffentlichung (darunter das Buch = EDIT anklicken).
Wird die Original-Veröffentlchung aber nachträglich zu sehr geändert, können nachträgliche Leser die gegebenen Antworten nicht verstehen.
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