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Leselupe.de > Feste Formen
Bis zur Erlösung (sapphische Ode)
Eingestellt am 24. 01. 2011 18:14


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Bis zur Erlösung

Grauen breitet weit seine Flügel gleitend
aus und läßt sich nie von den Menschen meiden.
Glück verrät uns, stets folgen Hochgefühlen
Depressionen.

Manisch nenne dies, ist's romantisch, lyrisch?
Schon im Paradies folgte Freude Trauer.
Sieh, Münchhausen zog sich aus Sumpfgestänken
rettend am Schopfe.

Merke: Schwefel riecht, weil der Teufel strauchelt
durch zu feinen Duft, welcher Imageschaden!
Rosenwasser passt für die Engel besser,
Flügel verwehn es.

Doch die Nase trügt, denn es gibt den Rache-
engel. Den, der straft, der die Sünde bannte
mit Vertreibung! Schluss mit der eitel Freude,
bis zur Erlösung.


__________________
© herberth - all rights reserved


Version vom 24. 01. 2011 18:14

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Bernd
Foren-Redakteur
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Registriert: Aug 2000

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Es ist ein interessantes Thema. Die Vergänglichkeit und Veränderung - und Sein und Schein - werden in der sehr strengen antiken Form dargestellt.

In jeder Strophe haben wir Kontraste, die Parallelstrukturen ergeben eine besondere übergeordnete Rhythmik innerhalb des Gedichtes.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Bernd
Foren-Redakteur
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Hallo, Herbert,
da wir an anderen Stellen zur Zeit über die genauen Formen antiker Strophen disputierten, habe ich hier eine Frage:
Sprichst Du "Deppresjonen" oder "Deppressijonen"? (Ich habe nicht IPA verwendet.)
Anders gefragt: Hat "Deppressionen" vier oder fünf Silben?

Ich habe das Versmaß der letzten Verse verglichen, danach hat es 5 Silben.


__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Lieber Bernd,

hier muss es vom Metrum her

De-pres-si-o-nen
X-x-x-X-x

gelesen werden, wie Du schon richtig vermutet hast.

Liebe Grüße

Herbert
__________________
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gitano
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Herbert!
Allerhöchsten Reschpekt mein Lieber...da Du Dich an derlei Formen übst. Dies zeugt wirklich von groe rLiebe zu den Spielarten der Lyrik...zumal die Ode nun nicht gerade zu den leichtesten Diziplinen gehört..und dann noch die mit dem "Adonis"...
Ich wünsche Dir, dass so viele Leser wie möglich dies bemerken und wertschätzen!
...auch Deine persönliche Note...den Stilgestus der Schönheitsverehrung etwas zu kontakarieren...Das ist ist nicht einfach das Auffüllen einer antiken Form.
Kleine Sauertropfen im Versschlauch ist der etwas unausgewogene Klang...die Verse haben wenig Bindung miteinander. Die Enjabments finde ich mehrmals eher klangstörend als denn förderlich für die "Flüssigkeit"...

Ich hoffe noc einige Oden von Dir zu lesen!
Liebe Grüße
gitano

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