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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Blaue Birke unter schwarzem Quadrat
Eingestellt am 27. 06. 2005 22:43


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ScarlettMirro
One-Hit-Wonder-Autor
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Blaue Birke unter schwarzem Quadrat




Vor Jahren hatten Sophia und Karl von Klingenstein bereits davon getr├Ąumt, an ihrem f├╝nfundzwanzigsten Hochzeitstag nicht in ihrem alten Herrenhaus G├Ąste zu empfangen. Diesen Tag wollten die beiden zusammen allein verbringen, sich an all die vielen Stunden der Aufregung und des Wartens erinnern. Die Wahl fiel auf Amsterdam, dort feierte das gereifte Ehepaar. Wie sie letztlich auf Amsterdam stie├čen, wussten sie nicht mehr, doch als das Stichwort gefallen war, wussten beide, dass sie genau in diese bewegte und lebendige Stadt wollten.

Sophia von Klingenstein sa├č in der luxuri├Âs ausgestatteten Suite des Hotels Pulitzer und starrte einen Druck des Konstruktivisten Kasimir Malewitsch an.
Als sie sich auf die Reise begaben, hatte sie insgeheim gehofft, aus ihrer Lebensstarre heraus zu finden. Sie hatte trotz all ihrer Bedenken die Feldstaffelei, spitze Bleistifte und einen jungfr├Ąulichen Zeichenblock in die gro├če Reisetasche ger├Ąumt. Alles lag tief unter ihrer Spitzenunterw├Ąsche. Manchmal zitterten bereits ihre Finger etwas, und dennoch wartete sie heimlich darauf, dass sie sich zu einer wirklichen K├╝nstlerin entwickeln k├Ânnte, dass sie ein Genie in sich entdecken k├Ânnte. Noch w├Ąhrend sie dort sa├č, auf diesem teuren Luxussofa, f├╝hlte sie in sich diesen Bewegungsunmut st├Ąrker werden als ihre Hoffnung.

"Willst du nicht auspacken?" Karl von Klingenstein hatte sich ein frisches Sakko aus dem Kleiderkoffer genommen, Sein Eau de Toilette hing wie eine Fahne in der Luft; er steckte sich ein Tuch in die Brusttasche.
"Sp├Ąter", sagte sie tonlos.
"Oh nein, nicht schon wieder, liebe Sophia. Willst du nun den ganzen Tag eine Wand anstarren? Sophia, hatten wir das nicht anders vereinbart? Wenigstens hier?" er blickte zur Wand und sah dieses schwarze Quadrat, runzelte die Stirn und wand sich ab.
"Ich wei├č, Liebling." Tr├Ąnen st├╝rzten in d├╝nnen klaren Rinns├Ąlen ├╝ber ihre Wangen, sie schlug die H├Ąnde schluchzend vors Gesicht. "Es geht nicht. Sie lassen sich nicht zur├╝ck halten!"
"Wegen so eines schlechten Bildes musst du doch nicht verzweifeln, Sophia. Allerdings, ich h├Ątte diesem Hotel schon mehr Geschmack zugetraut. Soll ich dem Portier ...?", er lie├č den Rest des Satzes in sich verhallen, denn seine Frau blickte kopfsch├╝ttelnd starr auf das Bild.
"Dann willst du also die ganze Zeit so sitzen?" In seiner Stimme lag all der Groll, den er immer wieder gegen seine Frau hegte, wenn sie in diese Stimmungen verfiel. Er blickte sie fragend an und blieb anklagend stumm. Sie verstand diesen Ausdruck als Frage, was sie nun tun wollte.
"Nichts, nat├╝rlich!", jammerte sie weiter, "ich dachte blo├č ..."
"Ja, du dachtest blo├č, lass das doch sein, dann brauchst du sicher auch keine Tr├Ąnen vergie├čen!" Verst├Ąndnis fehlte ihm schon seit langer Zeit. Es fehlte ihm, seit sie ihn sich vom Leibe hielt wie eine stinkende Krankheit. Nur wirft man nicht ein Kilo ├äpfel weg, wenn drei oder f├╝nf davon madig geworden waren. Er hoffte ungeduldig auf die n├Ąchsten guten ├äpfel zu sto├čen.
Viel hatte er sich von diesem Urlaub ertr├Ąumt; seine W├╝nsche verschwanden scheinbar in diesem schwarzen Quadrat an der Wand wie in einem schwarzen Loch.
"Ich werde mich bem├╝hen!", Sophia trocknete mit einem Spitzentaschentuch ihre Augen und setzte sich wieder aufrecht hin, ein verzerrtes L├Ącheln glimmte kurz auf wie eine entstellte Fratze, erstarb jedoch, als sie wieder zum Bild sah.
"Ich werde spazieren gehen, sehe mir Amsterdam an, vielleicht kann ich dir Tulpen besorgen!", auch er l├Ąchelte tapfer und verlie├č schnellen Schrittes die Suite.

Sie sa├č allein in der Suite, hatte kaum die Kraft sich ein Glas Wasser zu holen. Mit feuchten Wangen sah sie auf die Wand. Ein h├Ąsslicher Druck hing dort. Noch immer. Konstruktivismus. Die Kunstrichtung nach dem Kubismus. Sie selbst h├Ątte sicher etwas W├Ąrmeres aufgeh├Ąngt, nicht in diese d├╝stere Farbe und so kalt geometrisch. Sie schalt sich selbst eine dumme arrogante Gans, schlie├člich gelang es ihr nicht einmal, einen einzigen Strich auf ein leeres Papier zu setzen. Aber dennoch h├Ątte sie sicher eher eine Kugel gemalt, kein eckiges Gebilde, keine Linien senkrecht und waagerecht.
Wie oft hatte sie schon vor dem Blatt gesessen und sich ├╝berlegt, in welcher Ecke sie beginnen sollte und dann doch aufgegeben! Sie erhob sich und kramte zumindest all ihre Malutensilien hervor und breitete sie ordentlich wie Henkerswerkszeuge vor sich aus.

Karl ging w├Ąhrend dessen durch die Strassen. Im Foyer hatte er sich mit einer Stadtkarte ausger├╝stet und war nun unterwegs nach Haarlem. Die Neugier und die Lust waren zwei starke Antriebsfedern. Er wollte nicht wieder Sophias Animosit├Ąten aushalten, diesmal waren sie in Amsterdam. Er sog die Luft der Hafenstadt tief ein. Ein frischer Wind zog durch die Strassen.

Bevor sie sich wieder setzte, nahm sie das Bild mit den Fingerspitzen vorsichtig von der Wand und stellte es hinter das Sofa, damit sie es nicht mehr ansehen musste.
"Oh, urspr├╝nglich waren die W├Ąnde gar nicht cremefarben gestrichen gewesen!", sie lachte ├╝ber ihre Entdeckung. Deutlich war zu sehen, wo zuvor das Bild gehangen hatte. Sp├Ąter w├╝rde sie es wieder dort positionieren, aber f├╝r den Moment waren ihre Augen von der Qual befreit.

Karl von Klingenstein war inzwischen beim "Casa Rosso Oudezijds" im Milieu angekommen, m├╝hsam hatte er sich durchgefragt. Er sp├╝rte die sanfte Erregung der Erwartung in sich auflodern, denn bislang war er noch nie zu einer Professionellen gegangen. Aber was h├Ątte er tun sollen? Sophia verwies ihn schon lange des Bettes. Er tauchte in eine andere Welt ein, als er die Bar betrat. Seine Augen gew├Âhnten sich nur m├╝hsam an das fahle r├Âtliche Licht.

Sophia stand wieder auf, bef├╝hlte die Wand an der Stelle, an der der Rahmen gehangen hatte. Sie l├Ąchelte.

Karl entschied sich f├╝r die Rothaarige mit den ├╝ppigen Proportionen. Sie war in ihrer gesamten Auspr├Ągung das ganze Gegenteil von Sophia. Die Professionelle kaute l├Ąssig einen Kaugummi, sah ihn an und fragte: "Deutsch?" Karl nickte und die Frau zog einen bunten Strau├č Pr├Ąservative aus ihrem einladenden Dekollet├ę. Dann klebte sie ihren Kaugummi unter den Tisch.
"Was soll ich f├╝r dich machen?", fragte sie ihn mit einem schweren Akzent. Scheinbar geh├Ârten lang gedehnte W├Ârter auch zum Gesch├Ąft.
"Alles!", dann beugte sich Karl leicht vor und f├╝gte hinzu "Wenn das geht?"
"Nat├╝rlich Sch├Ątzchen. Wenn du das bezahlst!", sie lachte ihn an, "zuerst Striptease?" Karl nickte, wobei er versuchte, seine Form als Adliger zu wahren.

Sophia griff zu einem weichen Bleistift, bef├╝hlte die Spitze und rieb sich etwas von dem Graphit auf die Fingerkuppe. Die ersten Striche z├Âgerte sie noch ein wenig. Noch wusste sie, dass sie streng genommen wegen Sachbesch├Ądigung eine Anzeige erwarten konnte, doch mit jedem Zug der Hand stieg ihre Erregung. Sie horchte zwischen den Strichen in den Flur hinein. Stille. Ihr Herz klopfte laut. Sie sp├╝rte die Schl├Ąge an der Halsschlagader. Es prickelte.

Die rothaarige Kurtisane entkleidete sich langsam, bis sie in roter Spitzenunterw├Ąsche l├╝stern vor ihn trat und ihm die Hose trotz langer Fingernagelattrappen m├╝helos ├Âffnete. Noch bevor Karl bemerkte, was mit ihm geschah, hatte sie seinen blaubl├╝tigen Schwanz aus der gest├Ąrkten W├Ąsche befreit und motivierte ihn nun, die Lust seines Herrn zu dispensieren.

Sophia sp├╝rte das Blut in ihren Adern schneller flie├čen und sp├╝rte, wie ihre Wangen err├Âteten. Sie malte den Stamm einer schmalen noch jungen Birke, die jugendlich ihre Zweige zu den Seiten neigte und sich in all ihren unz├Ąhligen kleinen Bl├Ąttern verlor.

Ihre warme Hand umschloss fest Karls pulsierenden Lustk├Ârper und umspielte ihn sanft saugend mit ihren roten Lippen. Er legte sich ins Hohlkreuz und lauschte nach innen, w├Ąhrend ihre H├Ąnde sanft seinen faltigen Hodensack umfassten.

H├Ârte Sophia dort Schritte? Sie hielt wieder inne. Lauschte
Sie griff zu blauer Kreide. Diese w├╝rde gut zur nikotinfarbenen Wand passen, dachte die K├╝nstlerin. Dabei dachte sie an die silberne Birke, die im Juli im Sommerwind wogte und raschelte.

Karl f├╝hlte, wie sich die Hitze und die Glut seiner Erregung in seinem Schwanz zentrierten, wie in seinem Innern sich die Explosion lang geh├╝teter Leidenschaft vorbereitete. Als er dann zu ungeahnten Wonnen kam, fing er an zu lachen und nannte die Frau mit den roten kurzen Haaren Sophia.

Sophia dachte in dem Moment, als sie mit einigem Abstand die Birke betrachtete, wie sch├Ân ihr diese auf der rauen Tapete wirkte. Leider wird sie sie h├╝ten m├╝ssen wie ein b├Âses Geheimnis aus Kindertagen. Niemand wird ihr daf├╝r Anerkennung zollen k├Ânnen.

Dann besann Karl sich, wo er war und hob seine Hose von dem dreckigen abgelatschten Teppich auf.
Die Professionelle wischte sich den Mund ab und z├Ąhlte das Geld auf den Tisch, nickte zufrieden und ging ins Bad.

Als die Birke in ihrem pastellfarbenen Blau vor ihr stand, jungfr├Ąulich und zart, signierte sie das Bild mit Datum.

Karl zog sich eilig an und verschwand. Er rief sich ein Taxi, um schnell wieder bei Sophia zu sein. Vielleicht war doch alles nur ein Traum gewesen.

Sophia h├Ąngte das schwarze Quadrat wehm├╝tig zur├╝ck an seinen Platz. Nichts deutete an, dass sich darunter eine sch├Âne blaue Birke verbarg.
Sie r├Ąumte ihre Malutensilien wieder in die Tasche und starrte l├Ąchelnd auf den h├Ąsslichen Druck, also k├Ânne sie durch ihn hindurch sehen.

Dann ging die T├╝r auf und Karl von Klingenstein stand in der Suite.
"Na, hast du dir diesen Druck sch├Ân gestarrt?", fragte er sie h├Ąsslich. Er fand ihr L├Ącheln so irrsinnig, f├╝hlte sich selbst schal.
Doch sie ignorierte gro├čz├╝gig seinen Tonfall, wollte nicht weiter auf das Bild eingehen wollen und stand leichtf├╝├čig auf und ging ihm mit ger├Âteten Wangen entgegen. Er wunderte sich ├╝ber ihr Temperament.
"Wie anders du nach diesem Spaziergang aussiehst!", verkl├Ąrt sah sie ihn an. Entsetzen stieg in seinen Augen auf, er sagte nichts. Sie legte ihm behutsam einen Finger an die Lippen und schob ihn sanft und bestimmend zum Bett.

__________________
Kritik? Gern sachlich und konstruktiv, aber bitte mit Sahne!

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JuDschey
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2005

Werke: 4
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Hi Scarlett,

ganz nette Geschichte. Allerdings nix f├╝r Jugendliche.
Die Idee ist okay, die Umsetzung auch. Man kann die Beweggr├╝nde beider Protagonisten gut nachvollziehen. Die Erlebnisse klingen glaubhaft.
Das Ende ist Dir gut gelungen. Es reizt zum Schmunzeln.

Allerdings stolperte ich beim Lesen ├╝ber ein paar (unwichtige) Dinge.
Habe ein paar zusammengestellt.

Zitat: "Mit nassen Wangen sah sie auf die Wand." Zitat Ende.
Das h├Ârt sich an, als h├Ątte Karl ihr ein Glas Wasser ins Gesicht gesch├╝ttet, das daraufhin ganz nass war. Sophia hatte aber geweint. Deshalb waren ihre Wangen feucht oder benetzt (von ihren Tr├Ąnen), aber nicht nass. Wasser ist nass, aber Tr├Ąnen sind nun Mal feucht. Dieses Prinzip gibt es auch bei den Tr├Ąumen. Sie hei├čen Feuchte Tr├Ąume nicht Nasse Tr├Ąume.
Noch was anderes an dieser Stelle: Sophia weint. Sie ist also sehr emotional. W├╝rde sie dann wirklich die Wand ansehen oder w├╝rde sie in diesem emotionalen Zustand eher die Wand anstarren?

Zitat: " ..., Tr├Ąnen st├╝rzten ihr ├╝ber die Wangen, ..." Zitat Ende
Wenn Sophia die Tr├Ąnen ├╝ber die Wangen st├╝rzen, sollten sie der armen Sophia wie ein Wasserfall die Wangen hinunterst├╝rzen. Ohne den Wasserfall st├╝rzen sie ihr nicht ├╝ber die Wangen, sondern flie├čen oder kullern ihr ├╝ber die Wangen.

Zitat: " ... Groll, den er gegen seine Frau heckte, ..." Zitat Ende.
Er hegte einen Groll gegen seine Frau. Einen Streich heckt man aus. Oder war Karl etwa ein H├Ącker, der mit seinem Computer etwas hinter der Hecke ausheckte, weil er viel Groll gegen seine Frau hegte, den er schon lange pflegte?

Zitat: "Die ersten Striche z├Âgerte sie noch ein wenig." Zitat Ende.
Das klingt ein bisschen schief. Richtig w├Ąre hier: Bei den ersten Strichen z├Âgerte sie ...
Oder nat├╝rlich so: Die ersten Striche gingen ihr nur z├Âgerlich von der Hand.
Oder auch: Die ersten Striche kamen nur z├Âgernd.
Oder: Noch z├Âgernd setzte sie die ersten Striche.

Zitat: "... schob ihn sanft aber bestimmend zum Bett her├╝ber." Zitat Ende.
her├╝ber bedeutet: von dort dr├╝ben hierher.
hin├╝ber bedeutet: von hier nach dort
Also muss Sophia ihren Karl zum Bett hin├╝berschieben. Sophia wei├č nicht, dass ihr Karl praktisch von der Hure her├╝bergeschoben wurde.

Bis auf solche Lappalien fand ich die Story v├Âllig okay.

Viele Gr├╝├če
JuDschey

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ScarlettMirro
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2003

Werke: 23
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Danke f├╝r das positive Feedback; ich denke, blumigeren Beifall von dir zu bekommen ist schwer
Nix f├╝r ungut...

Habe mir deine Verbesserungsvorschl├Ąge angesehen u einige machen wirklich Sinn. Dankr f├╝r die Anregungen!

und ich habe noch einige andere Geschichten, du kannst sie gerne a├║ch kommentieren, denn mir ist jede Kritik lieber, als nur eine anonyme Abstimmung Bis bald wieder

LG
Scarlett
__________________
Kritik? Gern sachlich und konstruktiv, aber bitte mit Sahne!

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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

Werke: 185
Kommentare: 2033
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...seltsam...hast du ├╝berhaupt etwas ge├Ąndert oder war die Kritik von JuDschey mehr oder weniger f├╝r die F├╝├če?

Ich stolperte beim Lesen auch ├╝ber das "heckte", auch die "nassen Wangen" fand ich unver├Ąndert. Ich m├Âchte jetzt nicht die ganze Liste durchgehen und sicher k├Ânnte man ├╝ber das eine oder andere debattieren, im gro├čen und ganzen sind aber alle Kritikpunkte nachvollziehbar.

Schade, denn die Geschichte ist nicht schlecht.

Gr├╝├če von Maren

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Estella
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2005

Werke: 21
Kommentare: 29
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Hallo Scarlett, Deine Geschichte hat mich ganz wunderbar unterhalten. Danke! Witzig und charmant die Erotik, die Du gekonnt in Worte zu kleiden verstandest und die zu keiner Zeit ins Peinliche abrutschte. Geschickt der Wechsel von Ihm zu Ihr, unverkennbar die Absicht, die sich dahinter verbirgt.
Deine Sprache ist genauso fl├╝ssig und bildhaft wie in all den anderen Geschichten, die wir von dir kennen.

Gl├╝ckwunsch!
Estella
__________________
"Es macht die W├╝ste sch├Ân", sagte der kleine Prinz, "dass sie irgendwo einen Brunnen birgt."

(Saint-Exup├ęry)

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Zefira
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 14
Kommentare: 1113
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Hallo zusammen,

eine Bemerkung zu der Wendung "Groll hecken": Ich finde das nicht unbedingt fehlerhaft. Gebr├Ąuchlicher ist nat├╝rlich, dass man Groll hegt. Das Wort hecken gibt es indessen nicht nur mit der Bedeutung "etwas aushecken", sondern auch "etwas pflegen und vermehren"; zb hecken Kaninchen ihren Wurf - vielleicht ist es J├Ągersprache; jedenfalls habe ich es hin und wieder in dieser Bedeutung gelesen. In Verbindung mit Groll finde ich es nicht schlecht gew├Ąhlt, denn Groll, den man hegt, wird nicht unbedingt mehr - heckt man ihn, vermehrt er sich.

lG
Zefira, die selbst Kaninchen zwar hegt, aber nicht heckt
__________________
schmollfisch

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