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Leselupe.de > Ungereimtes
Bleib noch ein wenig
Eingestellt am 03. 01. 2003 11:54


Autor
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Kraftgeber
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2003

Werke: 5
Kommentare: 5
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Der Welt entschlafen bist Du
Bist auf Deinem Weg zum Licht

Bleib noch ein wenig
Mich zu erinnern

Was es heisst
Zu liegen in ruhigen H├Ąnden
Gut aufgehoben

Weich gewiegt
Sanfte Stimme atmend

Ich erinnere mich
Ich vermisse Dich

Will Dich nicht erkl├Ąren
Will Dich nicht verkl├Ąren
Will nur Dein Selbst beleuchten

Klar und reine mich erfrischen
An der Liebe duftend Seide

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Duisburger
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 82
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Hallo,

tja, das sieht f├╝r mich aus, als h├Ąttest du pseudolyrische Schnipsel aneinander gereiht.
Nur der Sinn des ganzen erschlie├čt sich mir nicht.
Davon abgesehen liegt hier grammatisch einiges im Argen.
In der Lyrik ist so einiges erlaubt, doch auch hier gibt es Grenzen. Von Unstimmigkeiten der Logik nicht zu reden.

"Bist auf deinem Weg zum Licht"
"Bleib noch ein wenig"
Was denn nun ??

"Weich gewiegt"
Aua.

"Sanfte Stimme atmend"
????

"Klar und reine mich erfrischen"
Bitte??

"An der Liebe duftend Seide"
Sehr kontruiert !

Nix f├╝r ungut. Habe auf eine Bewertung verzichtet.
Trotz allem, lass dich nicht entmutigen.

Gru├č

Uwe


__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Kraftgeber
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2003

Werke: 5
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Hallo Duisburger,

f├╝r mich als 'Hobbypoeten' war es ein wichtiger Schritt, sich der Bewertung anderer Autoren auszusetzen. Um so mehr danke ich Dir f├╝r die ehrliche Kritik. Nein, ich lasse mich nicht entmutigen.

Na ja, schaun mer mal, was sonst noch so kommt. :-)

Gruss, Kraftgeber

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dingdoi
???
Registriert: Mar 2001

Werke: 17
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Tach Kraftgeber,

es gibt ja auch gar keinen Grund sich entmutigen zu lassen.

Ich finde diese "pseudolyrischen Schnipsel" sprechen f├╝r sich und ergeben ein Bild, welches ich vor einiger Zeit gesehen habe. Ein Leser mit ├Ąhnlichen Erfahrungen wird dein Werk verstehen.

Zur Grammatik:
Es ist offensichtlich die f├╝r dich beste Variante, deine Gedanken und Empfindungen zu Papier zu bringen. Basta!


Gr├╝├če,
Dingdoi

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Duisburger
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Registriert: Nov 2002

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basta

Tja, wie jemand ein Gedicht liest und interpretiert, ist logischerweise nur die eigene Sichtweise.
Jedem seine Meinung. Das war meine.

Aber diese Aussage l├Ąsst mir die Haare zu Berge stehen:

"Zur Grammatik:
Es ist offensichtlich die f├╝r dich beste Variante, deine Gedanken und Empfindungen zu Papier zu bringen. Basta!"

Grammatik bleibt Grammatik, da gibt es keine Varianten in Sachen Rechtschreibung. Ein Autor, der sagt, dass ihm die Aussage wichtiger ist als die Rechtschreibung, stempelt sich selber zum Idioten.

Kraftgeber, lass dich durch solche Spr├╝che nicht beeinflussen. Wenn du als Autor ernst genommen werden willst, muss beides stimmen. Grammatik und Aussage.


Gru├č

Uwe



__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Cassiopeia
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 0
Kommentare: 60
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Hm ... ich finde, dass man das Drehen der Grammatik durchaus als Stilmittel f├╝r sich nutzen kann, um bestimmte Worte zu betonen. Allerdings sollte man das besser auch k├Ânnen.

Bei dem Gedicht w├╝rde ich einiges ├Ąndern, wobei mir einiges auch gef├Ąllt.

"Der Welt entschlafen bist Du <-- unbedingt ├Ąndern! Der Welt bist du entschlafen oder Du bist der Welt entschlafen.
Bist auf Deinem Weg zum Licht <-- hier w├╝rde ich ├╝berlegen, die Doppelung von "bist" zu bereinigen. Das geht doch besser.

Bleib noch ein wenig
Mich zu erinnern

Was es heisst
Zu liegen in ruhigen H├Ąnden
Gut aufgehoben <-- ist ok, wenn du nach liegen einen Absatz machst.

Weich gewiegt <-- hei├čt es nicht gewogen?
Sanfte Stimme atmend <-- das gef├Ąllt mir

Hier bricht sich f├╝r mich das Bild. Warum? Weil du pl├Âtzlich von einem "Leichten" in ein Wiederholen f├Ąllst, was m. E. zus├Ątzlich Ausdruck verleihen soll??

Ich erinnere mich
Ich vermisse Dich

Will Dich nicht erkl├Ąren
Will Dich nicht verkl├Ąren
Will nur Dein Selbst beleuchten

Klar und reine mich erfrischen <-- Ist "reine" hier als Substantiv zu verstehen? Was k├Ânnte dich sonst erfrischen? Wenn ja, schreibe es bitte gro├č.
An der Liebe duftend Seide" <--- duftender w├╝rde mir besser gefallen. Warum abk├╝rzen? Du musst die Worte nirgends reinzw├Ąngen.

~Cassiopeia~
__________________
No Surrender

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Kraftgeber
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2003

Werke: 5
Kommentare: 5
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Vielen Dank, Ihr Lieben, f├╝r die hilfreiche Kritik. Ich lerne schon jetzt so viel.

Ihr habt alle irgendwie Recht. Dieses 'Werk' ist ziemlich spontan entstanden, weil es einfach 'raus musste'. Ich habe damit ein St├╝ck pers├Ânliche Wahrhaftigkeit aufgeschrieben. Basta! :-)

Das Erleben, das ich beim Schreiben solcher Texte habe, ist aber so stark, dass ich leicht den Abstand verliere. Da ich zudem auch noch ein absolluter Lyriklaie bin, ist es sicherlich so, dass ich auch 'pseudolyrische' Schnipsel verwende. Das ist mir wohl bewusst (sp├Ątestens nach der harschen Kritik von Duisburger). Aber die Wahrhaftigkeit bleibt.

Das zweite Bein, das ich mir vielleicht stelle, ist die Sprache, die ich zu benutze. Sie ist inspiriert von Herman Hesse und Rudolf Steiner. Deren Texte sind teilweise kaum zu verstehen und aus heutiger Sicht auch grammatikalisch falsch. Sie folgen aber auch grammatikalischen Regeln, die ich aber nicht genug kenne, um sie selbst benutzen zu k├Ânnen. Das habe ich nicht bedacht.

Das dritte 'Problem', das ich bei solchen Texten habe, ist der Rhythmus. Wenn ich schreibe, empfinde ich immer einen Ryhthmus. Daher kommen so Abk├╝rzungen wie 'duftend Seide', anstatt 'duftende Seide' zustande. Auch die Wiederholungen im zweiten Teil kommen aus solch einem Ryhthmusempfinden zustande. Aber vielleicht auch, weil ich solche Wiederholungen f├╝r besonders 'poetisch' halte. :-)

Na ja, auf jeden Fall habe ich Eure Kritik dankend aufgenommen und den Text ├╝berarbeitet.

Liebe Gr├╝sse, Kraftgeber



Du bist der Welt entschlafen
Gehst Deinen Weg zum Licht

Bleib' noch ein wenig
Damit ich mich erinnern kann

An das Wiegen
In ruhigem Arm
Gut aufgehoben
Sanfte Stimme atmend

Ich vermisse Dich

Ich will Dich nicht verkl├Ąren
Will nur Dein Selbst beleuchten

Bleib' noch ein wenig
Damit ich mich erfrischen kann

An der klaren, reinen Liebe
Die mich jetzt umh├╝llt
Wie duftende Seide




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