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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Blind Date (1)
Eingestellt am 07. 11. 2003 11:47


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Venus
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Blinde Begegnung / 1

Blinde Begegnung, I.


Da steht sie nun, die verrĂŒckte Frau, die den Mann noch nie gesehen hat, in ihrem Badezimmer und hört nicht auf sich zu widersprechen.
Aber gegen sich selbst hatte sie ja noch nie eine Chance - und genau die möchte sie jetzt endlich wahrnehmen, obwohl sie es eigentlich gar nicht richtig wahrhaben kann – „Endlich!“ „Nehmen, Geben, Genommensein...“
„Mein Gott...!“ denkt sie und schon beginnen die Gedanken wieder von vorn zu spulen, obwohl das andere Ende noch, wie ein verwickelter KnĂ€uel, an der ganz hintersten Ecke ihres Kopfes insich herumwirrt.
Bestimmt ein klein wenig selbstverliebt, hört sie auch gar nicht auf, gefĂ€llig mit sich selbst zu tadeln. Aber sie weiß, dass sie sich nicht wirklich etwas entgegen setzen will. „Mach du ruhig weiter“ sagt sie noch einmal zu sich und lacht dabei sogar ein wenig, dreht den Wasserhahn der Brause auf und testet erst einmal mit den Zehenspitzen die Temperatur, bevor sie die gerĂ€umige Duschzelle betritt.

Sie hat sich entschieden.

Versetzt in ihre beinahe schon lebendig gewordene Gedankenwelt, lĂ€sst sie das Wasser aus der Dusche ĂŒber ihren Körper regnen, streicht sich mit einer entschiedenen Geste das lange, blonde Haar in den Nacken und streckt das Gesicht dem warmen Wasser entgegen.
Sie spĂŒrt die Tropfen entlang dieser kleinen, sinnlichen Kuhle zwischen ihren BrĂŒsten, stellt sich vor, wie sie sich ihren Weg suchen „hinunter und hinaus“ denkt sie „durchs Abflussrohr und weg, so leicht geht das also...“.
Sie streichelt ihren Körper, jeder Zentimeter vertraut, und verreibt gleichmĂ€ĂŸig den samtigen Schaum des Badeöls. Leise stöhnt sie auf, als sich ihre Finger zwischen ihren Beinen verlieren. Sie schwankt ein wenig, spreizt die Beine leicht und presst den RĂŒcken an die kalten Fliesen. Sie mag ihn, diesen Schauer, der an den SchulterblĂ€ttern beginnt und ĂŒber den Po weiterprickelt in die Zehenspitzen und hinauf in ihr Gehirn kriecht, um dann, endlich, feucht und heiß, zwischen ihren Beinen auszutreten.





Lautlos stupsen Millionen kleine Gedankenwassertropfen ihre Sinne „tu es, ja, tu es“ drĂ€ngt sie sich stumm und stöhnt noch einmal etwas lauter, als sie den weichen, öligen Schaum auf ihren glattrasierten Schamlippen spĂŒrt und ein Finger sich, wie von selbst, in ihrer nassen Öffnung verliert. Mit der anderen Hand streichelt sie sanft die weibliche Rundung ihrer HĂŒften, umspielt die Wölbung ihres straffen Hinterns und spĂŒrt, wie sich ihr RĂŒcken zu einem deutlichen Hohlkreuz biegt. Die seifigen Finger gleiten in den schmalen Spalt der Backen und behutsam umkreist sie mit der Fingerspitze die schmale Öffnung ihres Anus.

„Schluss jetzt!“ sagt sie energisch zu sich selbst und ihr Körper versteift sich beinahe sichtbar. Sie dreht den Temperaturregler auf kalt und hĂ€lt fĂŒr einen kurzen Moment den Atem an, als das Wasser jĂ€h, beinahe eisig im Vergleich, auf sie herabtropft.

Sie tritt aus der Dusche und betrachtet ihr nacktes Spiegelbild. Durch das kalte Wasser stehen ihre Brustspitzen deutlich aufgerichtet und sie zittert ein wenig. Nicht nur wegen der KĂ€lte. „Du bist völlig ok und wir mögen uns, hörst du!“ mahnt sie stumm ihr Visavis im Spiegel und beginnt mit sanftem Druck ihren nassen Körper mit einem warmen Tuch zu trocknen.

„NatĂŒrlich werd’ ich es tun“ spricht sie wieder lautlos zu sich selbst, als sie erneut gedankenverrissen beginnt, die weiße, milchige Hautcreme auf ihrem Körper zu verteilen. „Du bist verrĂŒckt“ folgt unmittelbar danach und sie sieht ihr Spiegelbild tatsĂ€chlich schmunzeln. Mit beiden HĂ€nden umschließt sie ihre BrĂŒste und merkt, wie sich die Spitzen sofort wieder aufrichten „Luder!“ - „nein, nein! völlig ok...“ – „egal!“ –

Aufmerksam verstreichelt sie die Lotion in jedes noch so winzige FĂ€ltchen ihres Köpers, zuckt noch einmal wohlig, als sie spĂŒrt, wie ihr Kitzler hart unter ihrem Finger erblĂŒht und genießt den samtig eindringlichen Geruch der Feuchtigkeit, die aus ihr ausfließt und sich mit dem Duft der Creme vermischt.

Sie weiß, dass sie es tun wird.

„Hast du eigentlich keine Angst?“ und dieser Gedanke lĂ€sst sie kurz innehalten und sie verharrt fĂŒr einen Augenblick in dieser Position, ein Bein auf dem Rand der großen, runden Wanne angewinkelt, den schwarzen Strumpf vorsichtig ĂŒber beide Daumen gestĂŒlpt.
„NatĂŒrlich hab’ ich keine Angst! – Obwohl...?“ –
Geschickt lĂ€sst sie die Seide ĂŒber ihr Bein nach oben gleiten, zupft den schwarzen Spitzenrand an ihrem Oberschenkel noch etwas zurecht und befestigt den Saum an dem HĂŒftgĂŒrtel, der mittlerweile ihre Taille betont.

Aufrecht steht sie noch einmal vor dem Spiegel, als sie die kleine goldfarbene Schließe ihres BHs nach hinten schiebt und die TrĂ€ger ĂŒber ihren Schultern positioniert. Das hauchdĂŒnne Etwas, das sich in die Spalte ihres Hinterns verkriecht und gerade so den leichten HĂŒgel ihrer Scham verbirgt – fertig!
Ein kleinwenig Make Up, die mittlerweile getrockneten Haare bĂŒrsten bis sie noch mehr glĂ€nzen – fertiger!
Hier und da ein winzigkleiner Tupfen des schweren Parfums, das Kleid – „hilf mir! – fertig!!“ -

Entschlossen dreht sie sich auf den langen, dĂŒnnen AbsĂ€tzen ihrer schwarzen Highheals, streift noch einmal den kĂŒhlen Stoff ihres enganliegenden Kleides mechanisch ĂŒber ihrem Körper glatt, greift nach dem Mantel und verlĂ€sst das Haus jetzt wirklich.

Da geht sie nun, die verrĂŒckte Frau, die ihren Mann noch nie betrogen hat, zu dem Anderen und irgendwie weiß sie, dass es gut ist.


© Venus
ĂŒberarbeitet, 11/12.03


__________________
den wind im rĂŒcken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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caruso
Guest
Registriert: Not Yet

Genau so

...ist es!

Jeden Tag, jede Stunde und die Sinne berauschen sich am "Verbotenen" - dem Anderen !

Favoloso !

LG caruso

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Stephanie Seelig
One-Hit-Wonder-Autor
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Hallo

Hallo,
und genau so ist es? Etwas Verbotenes? Wie sagt man doch so schön, wer einmal leckt, der weiß wie es schmeckt!

Dem Verbotenen zu trotzen, weil der andere es wert ist, finde ich persönlich interessanter.

Ich möchte nicht den Moralapostel spielen, denn jede zweite Ehe wird geschieden.

Hm....mußte ich jetzt einfach los werden. Nicht böse nehmen.

Die Geschichte finde ich etwas kurz*g


In diesem Sinne......Stephanie
__________________
GesprÀche sind Leitplanken

GezÀhmte Lippen

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

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Hallo Venus,

du bist neu hier, kannst es also nicht wissen, aber der Titel "Blind Date" ist mir hier schon so oft untergekommen, dass ich ihn fĂŒr wenig originell halte. Irgendwo habe ich mal gehört, dass auch die Deutsche Sprache eine Vielzahl von Begriffen bereit hĂ€lt, mit denen sich ein Treffen von Personen, die sich nicht von Angesicht zu Angesicht kennen, auch umschreiben lassen sollen. Aber das ist gar nicht nötig. Ich weiß nicht, wie die Geschichte weitergehen wird (eigentlich mag ich solche Mini-StĂŒckelungen nicht), aber steht - was den Titel angeht - wirklich der "Blind Date" im Vordergrund? Fakt ist doch, dass die Dame - ganz profan ausgedrĂŒckt - fremd geht. Und sie findet das "gut so". Mich hĂ€tte beispielsweise interessiert, warum sie das gut findet, welche GrĂŒnde hat sie? Was fĂŒr ein Mensch ist sie?

Da steht sie nun, die verrĂŒckte Frau, die den Mann noch nie gesehen hat, in ihrem Badezimmer und mit unaufhörlicher Gewissheit purzeln Gedanken gnadenlos...

Der Satz macht neugierig. Ein schöner Auftakt und dann... nichts von gnadenlos auf sie einpurzelnden Gedanken. Statt dessen seidige Wassertropfen, die da akribisch vorgeschrieben bekommen, wo sie langzuperlen haben.
Ich sehe unter der Dusche lediglich ein selbstverliebtes Wesen, das trotz aller körperlicher VorzĂŒge und vielleicht auch sonnenstudiobrauner Haut (der Hinweis fehlt noch) reichlich blas bleibt. Da helfen auch die vielen Klischees nicht


"EntrĂŒckt lĂ€sst sie das Wasser aus der Dusche ĂŒber ihr Gesicht regnen, streicht sich mit zĂ€rtlicher Geste das lange, blonde Haar in den Nacken und verfĂ€llt in die ihr ureigene Trance unaussprechlicher TrĂ€ume."

Sie geht zum ersten Mal zu einem anderen Mann, den sie nicht einmal kennt. Das muss verdammt aufregend sein, macht Herzklopfen, lĂ€ĂŸt vielleicht auch Zweifel aufkommen und... und und...Aber nö - sie ist entrĂŒckt! Sie verfĂ€llt in ihre ureigene Trance, und ich armer Leser zerbreche mir den Kopf, worin denn dieses "ureigen" -also nur fĂŒr sie zutreffende - nun bestehen könnte.

"Mit spĂŒrbarer Lust perlen seidige Wassertropfen" falsch! Die Wassertropfen verspĂŒren nun wahrlich keine Lust. Die Dame fĂŒhlt höchstens die Tropfen und das mag ein GefĂŒhl der Lust in ihr auslösen. Doch zart kullern können sie wohl, aber spĂŒrt man das so, wenn einem die Brause das Wasser auf den Körper schleudert? Ok - vielleicht betreibt Frau Protagonistin nur ein wenig TröpfchenbewĂ€sserung, wie man es bei Erdbeeren oder Gurken macht.

"Behutsam gleiten die HÀnde an ihrem weichen Körper entlang, verreiben liebevoll den lasziven Duft ihres Badeöls - ein leises Stöhnen dringt aus (entweder aus dem Mund oder von ihren Lippen) ihren Lippen, als sich ihre Finger, ganz sanft, zwischen ihren Beinen verlieren.
Du gibst dir verdammt viel MĂŒhe, so zu schreiben, dass man das MĂ€del vor sich sieht. Es gelingt dir, sehr stilsicher zu sein und...das Lesen könnte richtig Spass machen, wenn.. ich so etwas nicht schon dutzende Male (meist allerdings weniger gekonnt) gelesen hĂ€tte. Dies werte aber - wie das Meiste andere auch - als eine sehr subjektive Meinung von mir. Schließlich bin ich durch mein Lupendasein auf diesem Forum schon ein wenig erotikgeschĂ€digt.

"Schwankend presst sie den RĂŒcken an die nassen Fliesen und spĂŒrt, wie sich der kĂŒhle Schauer elektrisierend prickelnd eines der beiden Adjektive reicht hier völlig) ĂŒber den die Rundungen ihres Pos ausbreitet.
(Über den Rundungen wĂŒrde heißen, die Schauer schweben darĂŒber)

Mit nie enden wollender, lautloser BestĂ€ndigkeit stupsen Millionen kleine Nadeltröpfchen ihre Sinne und sie weiß, dass sie es tun wird...

Den Satz lass dir mal in Ruhe auf der Zunge zergehen. Das ist einfach nur wohlklingender Unsinn! Was ist lautlose BestĂ€ndigkeit? Und wieso will die nie enden? Unmittelbar nach diesem Satz trocknet sich die Frau bereits ab. Das heißt, just in dem Moment, wo du den stupsenden Nadeltröpfchen eine nie enden wollende BestĂ€ndigkeit bescheinigst, wird die Dusche bereits abgedreht.

"... ahnt sie, wie eine nie gekannte, schaurigschöne Erregung ihren Körper beben lÀsst."
Da hast du wieder aus dem Wunsch heraus, soviel wie möglich rein zu packen, einen Regiefehler begangen. Wieso ahnt sie diese schaurigschöne Erregung nur? Sie fĂŒhlt sie doch! Sogar der Körper bebt - was ich nun wieder fĂŒr leicht ĂŒbertrieben halte, da sie ja gerade noch ziemlich sinnlich posiert haben soll.


Ihre HĂ€nde suchen zitternd die harten Knospen ihrer BrĂŒste, wandern tiefer ĂŒber den leichten Flaum ihres HĂŒgels, finden, versinken im feuchten Endlos, streifen ihren hart erblĂŒhten Kitzler, streicheln, und sie weiß, dass sie es tun wird...
Die fett hervorgehobenen Begriffe sind ziemlich ausgelutscht. Der "hart erblĂŒhte Kitzler" und das "feuchte Endlos" sind nette EinfĂ€lle, wobei ich letzteren nicht lokalisieren kann, denn aus dem Ablauf ihrer Handwanderung suche ich vergeblich zwischen "HĂŒgel" und dem "HarterblĂŒhten"nach einem "feuchten Endlos".

Beinahe(wieso beinahe? Laß es sie doch liebevoll tun. Das MĂ€del scheint eh recht selbstverliebt zu sein) liebevoll gleitet die kĂŒhle Seide der schwarzen StrĂŒmpfe ĂŒber ihre Beine und endet(bezieht sich ja auf die Seide. Nachfolgend fett gedruckt noch einige Begriffe, die ebenfalls sehr hĂ€ufig verwendet werden und daher leider abgedroschen klingen) im GĂŒrtel, der anmutig ihre HĂŒften umschlingt. Zarte Spitze eines hauchdĂŒnnen Strings verschwindet zwischen den duftenden Wölbungen ihres Pos und ihre leuchtenden Knospen pressen sich hart aus dem schwarzen Stoff ihres BHs. Noch einmal gleiten ihre HĂ€nde an ihrem wohlgeformten Körper entlang, schwere Sinnlichkeit vermischt sich mit dem sanften Duft ihres Parfums und sie weiß, dass sie es tun wird...

Entschlossen dreht sie sich auf den langen dĂŒnnen AbsĂ€tzen ihrer schwarzen Highheals, streift noch einmal (ĂŒber?) den glatten kĂŒhlen Stoff ihres enganliegenden Kleides und verlĂ€sst das Haus.

Und nun kommt der Satz, der zusammen mit dem ersten Satz das Geschehen einschließt. Das gefĂ€llt mir wieder. Nur was dazwischen steht - das ist zu mager, weil fast nur auf prĂ€zise Darstellung der Äußerlichkeiten Wert gelegt wurde, wĂ€hrend das, was in ihr vorgeht, in aufgeschwĂŒlsteten und diffus bleibenden Andeutungen stecken bleibt.

Da geht sie nun, die verrĂŒckte Frau, die ihren Mann noch nie betrogen hat - zu dem anderen - und weiß, dass es gut ist...

War ich wieder mal zu harsch? Mit Sicherheit. Aber es nĂŒtzt nichts, etwas schön zu reden, was den Autor in der Sicherheit wiegt, alles richtig gemacht zu haben. Eines scheint mir sicher: Du beherrscht das Handwerk des Schreibens - und das ist nun mal das Wichtigste - ziemlich sicher. Ich kann mir vorstellen, dass ein nicht gerade gnadenlos auf Erotik getrimmter Text von dir großen Lesespass bereiten muss. Gerade weil Erotik so schwierig ist, sollte man sich eine ordentliche Kurzgeschichtenhandlung ausdenken und dann - falls erforderlich - erotische Passagen mit einfließen lassen.

So, liebe Venus. Das soll es gewesen sein. Ich bin mir sicher, dass dein Text sehr vielen Leuten hier ausgesprochen gut gefallen wird und ich gewiss krĂ€ftige PrĂŒgel einstecken werde. Aber ich kann nun mal nicht aus meiner Haut. FĂŒr mich gilt nun mal: Nicht die Nadeltropfen unter der Dusche mĂŒssen prickeln - die Handlung muss es! Und das habe ich es vermisst.

Gruß Ralph

__________________
Schreib ĂŒber das, was du kennst!

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Venus
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Hallo Ralph,

„schreib ĂŒber das, was du kennst!“
könnte auch heißen: ".. das, was du kannst“
;o)

Danke, fĂŒr deinen Kommentar!
So, wollte ich eigentlich beginnen.
Es kann nicht eingehen, dass konstruktiv gemeinte Kritik, noch dazu in dieser LĂ€nge unbeantwortet bleibt.
Schon gar nicht von mir. ;o)
Bin ich doch hier in die Lupe gekommen, weil ich wirklich lernen möchte! Deshalb freut mich deine ausfĂŒhrliche Darlegung umso mehr.

Gleich vorab. Der Text ist beinahe auf den Tag vor einem Jahr entstanden und ich wĂŒnsche mir fĂŒr mich selbst, dass ich in dieser Zeit ein wenig dazu lernen konnte.
RĂ€tst du mir an, mit dem zweiten Teil in die Textwerkstatt zu gehen? Darf man dort auch Erotik einstellen? Ich bin ja ein „Frischling“ hier und weiß wirklich nicht so genau Bescheid. Wie dem auch sei. Deine Kritik ist mir willkommen, ich platzier ihn auch gerne hier. Lass es mich wissen, bitte.

Es ist etwas schwierig, nun tatsÀchlich Bezug auf deine Anmerkungen zu nehmen, weil sie doch in erster Linie sehr subjektiv sind. Aber das hast du ja selbst schon angemerkt und mir damit auch den Kopf ein wenig aus der Schlinge gezogen. ;o) Dankeschön!

Deine Hinweise auf „ausgelutschte“ Begriffe kann ich nachvollziehen. Hab ich fĂŒr mich auch gespeichert und gelobe Besserung ;o)

Noch kurz ein wenig Detail:

„Sie geht zum ersten Mal zu einem anderen Mann, den sie nicht einmal kennt. Das muss verdammt aufregend sein, macht Herzklopfen, lĂ€sst vielleicht auch Zweifel aufkommen und... und und...Aber nö - sie ist entrĂŒckt! Sie verfĂ€llt in ihre ureigene Trance, und ich armer Leser zerbreche mir den Kopf, worin denn dieses "ureigen" -also nur fĂŒr sie zutreffende - nun bestehen könnte.“

Glaub mir ,Ralph, ich stell es mir einfach nur geil vor. Entschuldige das böse Wort, aber erregend wĂ€r nun wirklich unpassend gewesen. Es ist nur so, dass genau die direkte Beschreibung verschiedener Um- oder ZustĂ€nde im Netz nicht immer erwĂŒnscht ist. Dies einerseits. Zum anderen macht es mir nicht wirklich etwas aus, wenn der Leser sich „den Kopf zerbricht“, oder besser, Gedanken macht, was nun wirklich gemeint ist, oder gemeint sein könnte. Ein wenig persönlichen Spielraum fĂŒr den Betrachter wĂŒnsch ich mir sogar. Also stell dir einfach nur vor, dass diese besagte „ureigene Trance“ ein schöner gewolltes Wort fĂŒr Geilheit ist. Aber du hast natĂŒrlich insofern recht, dass die Wortwahl im speziellen etwas gekĂŒnstelt wirkt. Das schreib ich mir auf die MĂŒtze und werd es auch Ă€ndern. Vielen Dank!


"Mit spĂŒrbarer Lust perlen seidige Wassertropfen" „falsch! Die Wassertropfen verspĂŒren nun wahrlich keine Lust. Die Dame fĂŒhlt höchstens die Tropfen und das mag ein GefĂŒhl der Lust in ihr auslösen“

Da hast du recht! Die dummen Tröpfchen spĂŒren natĂŒrlich nichts!
Ich dummer Tropf habs ja auch nicht gemerkt, beim Schreiben ;o)

„Doch zart kullern können sie wohl, aber spĂŒrt man das so, wenn einem die Brause das Wasser auf den Körper schleudert? „

Oh! Vorsichtig! Da sei dir mal nicht so sicher, ich bin bestimmt nicht die einzige Frau, die eine gewisse Erotik unter/mit der Dusche nachvollziehen kann (und dein Wörtchen schleudern hat mich zu Recht zum Lachen gebracht) – aber das nun hier explizit zu diskutieren wĂ€re bestimmt fehl ;o)

„"Schwankend presst sie den RĂŒcken an die nassen Fliesen und spĂŒrt, wie sich der kĂŒhle Schauer elektrisierend prickelnd eines der beiden Adjektive reicht hier völlig) ĂŒber den die Rundungen ihres Pos ausbreitet.
(Über den Rundungen wĂŒrde heißen, die Schauer schweben darĂŒber)“

Besten Dank! Und du hast natĂŒrlich in beiden FĂ€llen recht!

„Mit nie enden wollender, lautloser BestĂ€ndigkeit stupsen Millionen kleine Nadeltröpfchen ihre Sinne und sie weiß, dass sie es tun wird...
“Den Satz lass dir mal in Ruhe auf der Zunge zergehen. Das ist einfach nur wohlklingender Unsinn! Was ist lautlose BestĂ€ndigkeit? Und wieso will die nie enden? Unmittelbar nach diesem Satz trocknet sich die Frau bereits ab. Das heißt, just in dem Moment, wo du den stupsenden Nadeltröpfchen eine nie enden wollende BestĂ€ndigkeit bescheinigst, wird die Dusche bereits abgedreht.“

Lieber Ralph, manche Frauen sind nun mal ab und zu unlogisch ;o)
Es kann wirklich vorkommen, dass eine Frau in der einen Minute denkt „hör bloss nie auf“ und im gleichen Augenblick ĂŒberlegt, was sie zum Abendessen kochen könnte, oder dass der schwarze Fleck, da oben an der Decke, nun einfach schon zwei Jahre zu lange dort ist.
Also, wĂ€hrend die Gute da unter der Dusche vor sich hin erotisiert (ich sag das böse Wort nicht mehr ;o)), kann ihr wirklich ganz plötzlich klar werden, dass sie nun aber husch husch raus muss, aus dem GeplĂ€tscher, weil sonst ihr „unbekanntes Treffen“ womöglich keinen Bock mehr auf Warten hat und Leine zieht und die ganze Wascherei umsonst war.

„Nur was dazwischen steht - das ist zu mager, weil fast nur auf prĂ€zise Darstellung der Äußerlichkeiten Wert gelegt wurde, wĂ€hrend das, was in ihr vorgeht, in aufgeschwĂŒlsteten und diffus bleibenden Andeutungen stecken bleibt“

Ja, ich hab mich wirklich auf die Darstellung der Äußerlichkeiten festgelegt.
Weil, Ralph, das wollte ich auch so.
Ich wollte wirklich nicht erzÀhlen, was in ihr vorgeht. Auch, wenn dich das jetzt mehr interessiert hÀtte.
Aber ich kann da ja mal drĂŒber nachdenken. Dir zu Liebe.
Und diffus wollte ich damals auch sein. Weil es eben Unterschiede gibt, im Netz, und nicht jeder Text so „frei“ willkommen ist, wie hier, wie mir scheint.


Viele deiner Anmerkungen waren letztendlich konstruktiv, weil ich nun exakte Möglichkeiten sehe, wo ich mich verbessern kann. DafĂŒr noch einmal recht herzlichen Dank.

Und zu harsch warst du nicht. Ich bin ja schon „groß“ ;o)
Sollte dich also jemand prĂŒgeln wollen, gar meinetwegen, dann sag mir Bescheid und ich helf dir, mit denen werden wir schon fertig
;o)

Bitte um Info, ob du den zweiten Teil noch ertragen kannst
und mir vielleicht sogar noch einmal behilflich bist.
Mit genau der Haut, die du behalten sollst!


GrĂŒĂŸe,
Venus

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Liebe Stephanie,
liebe Caruso,

recht herzlichen Dank fĂŒr's Lesen und eure Kommentare

lg.
Venus

ps:
du hast natĂŒrlich Recht, Stephanie, in Wirklichkeit soll man natĂŒrlich ganz bestimmt nicht betrĂŒgen ;o)
und dies hier ist ja auch nur ein Geschichtchen
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