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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Blind Date
Eingestellt am 18. 06. 2015 21:32


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klein lottchen
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Registriert: Jun 2015

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PrĂŒfend warf Kerstin einen Blick in den Spiegel. „Joa, geht.“ sagte sie zufrieden zu sich selbst und zupfte sich eine ihrer dunkelbraunen Locken zurecht. Sie musste sich ein bisschen ranhalten, denn sie wollte einige Minuten vor dem vereinbarten Termin dort sein. Sie schnappte sich ihre Handtasche, nahm Handy und SchlĂŒssel von der kleinen Kommode und verließ das Haus. Na ich bin wirklich gespannt, worauf ich mich da eingelassen habe, dachte sie, wĂ€hrend sie mit ihrem kleinen roten Flitzer in Richtung Innenstadt unterwegs war. Es war eigentlich mehr als ein Gag gedacht und jetzt hatte sie wirklich ein Blind Date, wie man so schön sagte. Jede Woche Samstags bekam sie die gelesene Tageszeitung ihrer Nachbarin und dann schmökerte sie beim nachmittĂ€glichen ’Entspannungstee’ schon mal gerne darin rum. So eben auch an jenem Samstag vor 3 Wochen, als sie gemĂŒtlich an ihrem kleinen KĂŒchentisch saß und in der Zeitung blĂ€tterte. Sie las die Überschriften und wenn ihr eine interessant erschien, dann auch schon mal den Artikel dazu. Sie kam zum Anzeigenteil, ĂŒberflog die Stellenanzeigen und danach, wie immer, die Kontaktanzeigen. Die Rubrik >Mann sucht Frau< bringt es in dieser Woche immerhin auf 1 Âœ Spalten, dachte sie belustigt, als ihr Blick plötzlich an einer der Annoncen hĂ€ngenblieb: ’Da ist er wieder, der wöchentliche Blick in die Kontaktanzeigen...’ Sie musste jetzt noch schmunzeln, wenn sie daran zurĂŒckdachte, wie ertappt sie sich in diesem Moment gefĂŒhlt hatte. Eigentlich war es eher ein AmĂŒsement fĂŒr sie, nicht dass sie ernsthaft auf der Suche war. Mittlerweile hatte sie auch festgestellt, dass es meistens MĂ€nner ab 45 aufwĂ€rts waren, die dort inserierten. Und sie konnte sich gut vorstellen, welche Art von MĂ€nnern das wohl war, die noch diesen, in ihren Augen altmodisch, vermoderten Weg wĂ€hlten. Wir leben im 21. Jahrhundert und da gab es schließlich Internet. 45 war ihr eh zu alt, sie war schließlich gerade 28! Sie betrachtete wieder die Anzeige. Diese hier stammte von einem Mann, der sein Alter mit 32 angab. „Wahrscheinlich so ein Muttersöhnchen.“ lĂ€sterte sie, aber auch in den kommenden Tagen ließ sie die Neugier auf den Inserenten nicht los. Und eigentlich war alles nur so als Gag gedacht, als sie dann tatsĂ€chlich auf die Anzeige antwortete.



Die Stadt war an diesem Donnerstagnachmittag verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig leer. Frank machte noch einen kleinen Abstecher bei Nanu Nana, um zu schauen, ob er noch eine Kleinigkeit finden wĂŒrde, die er als Geschenk mitbringen könnte. Er entschied sich dann fĂŒr kleines Set, bestehend aus einer Duftkerze und einigen Badekugeln. Als er den Laden wieder verließ, sah er auf die Uhr. Es war allerhöchste Eisenbahn, er wollte auf jeden Fall etwas frĂŒher als seine Verabredung, von der er nicht mal den Namen kannte, in dem vereinbarten CafĂ© sein. Schnellen Schrittes durchquerte er die FußgĂ€ngerzone, bog dann rechts in Richtung Schloss ab und erreichte 5 Minuten spĂ€ter das Lokal. Das Wetter war gut und auch draußen standen jede Menge Tische, von denen ca. die HĂ€lfte bereits besetzt war. Und nun? dachte er. Er hatte keine Ahnung, ob sie sich drinnen oder draußen treffen wollten. Das CafĂ© war ziemlich groß und verfĂŒgte ĂŒber eine Menge Tische. Er beschloss, erst einmal hineinzugehen und sich einen Platz an einem der großen Fenster zu suchen. Von dort wĂŒrde er alle Tische gut im Blick haben. Es war leichter, von drinnen nach draußen zu sehen, als umgekehrt. Die Sonnenbrille, an der sie ihn erkennen sollte, ließ er vorerst in der Innentasche seiner Jacke stecken. Er wollte die Lage erst mal abchecken, bevor er sich zu erkennen gab. Er stellte die PlastiktĂŒte mit dem kleinen Geschenk offen auf den Stuhl neben sich. Eine zusĂ€tzliche Tarnung, dachte er sich. Es wĂŒrde so aussehen, als wĂ€re er nur ein Mann, der in der Stadt bummeln war und hier noch eben einen Kaffee trinkt. Wer kommt schon mit einer PlastiktĂŒte von Nanu Nana zu einem ersten Rendezvous? So konnte er in Ruhe die Lage sondieren, bevor er sich am Ende mit endlosen Versuchen sich wieder geschickt aus der AffĂ€re ziehen zu mĂŒssen, rumplagen musste. 
Er bestellte bei dem Kellner eine Cola Light und sah sich in aller Ruhe um. Drinnen waren die meisten Tische leer. Er sah auf die Uhr, noch 20 Minuten bis zur vereinbarten Zeit. Was war das auch fĂŒr eine Schnapsidee, mit der Anzeige. Eigentlich hatte sein Kumpel Matze in dazu ĂŒberredet. „Nun versuch’s doch einfach mal, wĂ€r doch schade um so ’n chicken Scheißkerl wie dich.“ Hatte er gemeint und ihm dabei in die Seite gebufft. „Die Frauenwelt weiß gar nicht, was sie verpasst.“ TatsĂ€chlich war er ganz mit sich zufrieden. Er war durchaus attraktiv und hatte auch kein Problem mit Frauen. Entscheidend war vielmehr sein Anspruch und so war nie etwas wirklich dauerhaftes dabei. Seine Traumfrau sollte attraktiv und klug sein und wenn er Frauen kennenlernte, dann waren sie bereits vergeben, oder interessierten ihn einfach nicht. Seit 4 Jahren war er nun Single und tatsĂ€chlich stellte sich mittlerweile auch bei ihm eine Art Sehnsucht nach einer festen Beziehung ein. Auch die Tatsache, dass seine Freunde um ihn herum mittlerweile alle in festen HĂ€nden waren, trug dazu bei. Auf Matzes DrĂ€ngen hin gab er also eine Anzeige auf. Es war mehr ein halbherziger Versuch, er rechnete nicht wirklich mit vielen Antworten. Die meisten sind doch heute per Internet auf der Suche nach dem Traumpartner, dachte er und wenn er es ernsthaft darauf angelegt hĂ€tte, dann hĂ€tte auch er diesen Weg gewĂ€hlt. 

Wie erwartet, war die Resonanz recht gering, genau gekommen hatte er nur eine einzige Antwort erhalten, welche ihm der Zeitungsverlag nach 10 Tagen zustellte. Schon nach einer Woche hatte er gar nicht mehr damit gerechnet, dass ĂŒberhaupt noch etwas kommen könnte. Er konnte sich heute noch gut daran erinnern, wie er den Zettel auseinanderfaltete, den das Kuvert enthielt und wie ĂŒberrascht er war, als er die Nachricht darauf las. 

Frank nahm einen krĂ€ftigen Schluck von seiner Cola und sah sich wieder aufmerksam um. Ob sie vielleicht hier schon irgendwo saß? Nein, dachte er, eher nicht. Hier kam seiner Meinung nach niemand in Frage. Er konnte hier keine Frau Ende 20, die ein rotes Halstuch trug, entdecken. 



Kerstin warf noch einen kurzen Blick auf ihr Handy, bevor sie das Lokal betrat. Sie hatte es geschafft, es war noch 10 Minuten Zeit. Sie spĂŒrte Aufregung in sich aufsteigen und zwang sich selbst zur Ruhe. Dann sah sie sich um, doch nirgends war ein alleinsitzender junger Mann mit einer Sonnenbrille auf dem Kopf zu sehen. Sie atmete erleichtert durch und suchte sich dann einen Platz im Außenbereich nahe dem großen Fenster. Von hier hatte sie den Eingang gut im Blick. Ihr rotes Halstuch ließ sie vorerst in der Handtasche. Wenn ihr der Typ nicht gefiel, dann wĂŒrde sie sich nicht zu erkennen geben. Sie hatte keine Lust auf komplizierte ErklĂ€rungen, warum man kein Interesse an einem Wiedersehen hatte, blablabla. Am besten man lĂ€sst es gar nicht erst so weit kommen, also hatte sie beschlossen, sich zunĂ€chst bedeckt zu halten und erst mal die Lage zu checken. Auf keinen Fall wollte sie gleich zu Beginn zu viel von sich preisgeben. Ihre Gedanken wanderten zu der Antwort, die sie damals an diesen Typen schrieb. Sie hatte: Schick mir deine Handynummer auf einen Zettel gekritzelt und als Anschrift eine Postfachadresse angegeben. Wenn er sich nicht meldete, dann auch gut, aber so konnte immer noch sie entscheiden, wann und vor allem ob es Telefonate geben wĂŒrde. 

Sie war nun schon seit fast 5 Jahren Single. Nicht, dass sie nicht attraktiv war, doch leider gab es nicht mehr viele Gelegenheiten neue MĂ€nner kennen zu lernen. Aus dem Discoalter war sie einfach raus und die Freundinnen, mit denen sie frĂŒher durch die Stadt zog, hatten bereits Familie und waren entsprechend eingespannt. Wenn sie dann mal ein Kerl interessierte, war er bereits vergeben. Kerstin bestellte einen Cappuchino und lehnte sich entspannt zurĂŒck. Verstohlen beobachtete sie die anderen GĂ€ste. Einige Tische weiter saßen zwei MĂ€dels. Sie unterhielten sich und lachten leise. Nahe dem Eingang saß eine junge Frau in ein Buch versunken und rĂŒhrte mit dem Löffel in ihrer Tasse. Und dort noch ein PĂ€rchen und zwei Ă€ltere Damen. Ihr Blick fiel durch die große Scheibe in den Innenraum. So weit sie das ĂŒberblicken konnte, schien er weitestgehend leer zu sein. Nahe ihres Tisches hinter der Scheibe saß ein junger Mann. Bestimmt wartet der hier auf seine Freundin, die noch shoppen ist, dachte sie mit einem Blick auf die gelbe Nanu Nana-TĂŒte, die auf einem der StĂŒhle neben ihm stand. Der könnte mir sogar gefallen, sie seufzte still, es ist eben wie immer, die besten sind vergeben.

So, nun könnte sie aber langsam kommen, dachte Frank gerade, als eine hĂŒbsche Blondine das CafĂ© betrat. Anerkennend pfiff er leise durch die ZĂ€hne. Aber auch kein rotes Halstuch. Schade! Und was, wenn seine schöne Unbekannte, genauso wie er, erst mal die Lage checken wollte und das Halstuch in der Tasche ließ? Interessiert wanderten seine Blicke wieder zu der Blondine rĂŒber, die mittlerweile an einem freien Tisch Platz genommen hatte, als sich plötzlich ein junger Mann in Jeans und Sakko zu ihr gesellte. Er begrĂŒĂŸte sie mit einem Kuss und ließ sich lĂ€ssig auf den Stuhl neben ihr fallen. Okay, damit hatte sich der Fall erledigt. Eigentlich sah sie sowieso irgendwie zu billig aus in ihrem Minirock und den Stiefeletten, tröstete er sich und war nicht traurig darĂŒber, dass die Dame schon vergeben war.
Er musste wieder an die Antwort denken, die einzige, die er auf seine Anzeige bekommen hatte: Schick mir deine Handynummer! Kein Foto, kein Name, kein nix. Im ersten Moment war er schon ein bisschen enttĂ€uscht, doch dann wurde er neugierig auf die Person, die das geschrieben hatte. Eigentlich ganz schön frech und gleichzeitig auch spannend. Er gab sich einen Tag Bedenkzeit und schickte dann seine Handynummer an die angegebene Postfachadresse. 

Das war nun gut eine Woche her. Seine Blicke schweiften wieder durch das Lokal und blieben bei der dunkelhaarigen Schönheit hĂ€ngen, die in der NĂ€he seines Tisches, auf der anderen Seite der Scheibe saß. Weil er gerade mit seiner GetrĂ€nkebestellung beschĂ€ftigt gewesen war, hatte er nur im Augenwinkel bemerkt wie sie das Lokal betreten hatte. Ich glaube, die könnte mir gefallen, dachte er nun und tastete nach der Sonnenbrille. Da war sie! Er ĂŒberlegte, ob er es wagen sollte und beschloss dann aber, die Dunkelhaarige erst noch ein wenig unauffĂ€llig zu beobachten. 



Kerstin ließ ein StĂŒck Zucker in ihren Cappuchino gleiten und hing dann wieder ihren Gedanken nach.
Vor 5 Tagen traf dann tatsĂ€chlich ein Brief mit der Handynummer des großen Unbekannten ein. Nur eine Handynummer sonst nichts, kein Foto, kein Name, keine Adresse und auch kein „Ich freue mich“ oder Ă€hnliches. Hatte sie das erwartet? Sie hatte den Zettel auf die Kommode gelegt und 2 Tage spĂ€ter schickte sie dann eine SMS: „Treffen am 18. September um 18:00 Uhr im Schloss-CafĂ©. Du trĂ€gst eine große Sonnenbrille und ich ein rotes Halstuch.“ Ja und nun saß sie hier und wartete. Ein junger Mann betrat gerade das Lokal. Kerstin musterte ihn, er trug eine Sonnenbrille. Klar, warum nicht, dachte sie, so ĂŒbel ist er nicht. Vorsichtig fuhr sie mit der Hand in ihre Tasche und tastete nach dem Tuch. Sollte sie oder sollte sie nicht? Doch wĂ€hrend sie noch ĂŒberlegte, steuerte der sportliche JĂŒngling geradewegs auf den Tisch der Blondine zu, die kurz zuvor hereingekommen war. Vergeben. Dieses Wort schien sie zu verfolgen. Statt des Halstuchs zog sie nun ihr Handy aus der Tasche und sah auf das Display. Es war bereits 8 Minuten ĂŒber der Zeit und sie hasste VerspĂ€tungen. Ziellos begann sie auf dem Handy herum zu tippen und blieb bei der SMS hĂ€ngen, die sie dem Unbekannten geschickt hatte. Der Status zeigte eindeutig gesendet. Sie musste davon ausgehen, dass er die Nachricht auf jeden Fall bekommen hatte. Warum kam er also nicht? Schon ziemlich verĂ€rgert, sah sie von ihrem Handy auf und ihr Blick fiel auf den Typen jenseits der Scheibe. Was glotzte der so doof, dachte sie wĂŒtend. Sie zog eine Grimasse in seine Richtung und wandte sich wieder ihrem Handy zu. 



Oh, die Dunkelhaarige schien schlechte Nachrichten bekommen zu haben, dachte Frank. Gerade hatte sie ihr Handy aus der Tasche geholt und darin gelesen. Ihr Gesichtsausdruck, als sie sich in seine Richtung wandte, sah nicht gerade so aus, als hĂ€tte sie Lust auf einen Flirt. Vielleicht hatte eine Freundin sie versetzt, aber bei so einer attraktiven Frau war es wahrscheinlich sogar ihr Freund, der sich wohl verspĂ€tete. Beim Schauen ertappt sah er verlegen rasch in eine andere Richtung und tat so als wĂŒrde er die Bedienung suchen. Ein Blick auf seine Armbanduhr sagte ihm, dass seine Verabredung nun schon gut 10 Minuten ĂŒber der Zeit war. Er holte sein Handy aus der Jackentasche und las noch mal die Nachricht. Sie war eindeutig. Er checkte noch mal den Eingang. Nein, eine Absage hatte er nicht bekommen. Die Nachricht war mit unterdrĂŒckter Nummer verschickt, so dass er nicht antworten konnte. Nachdenklich schaute er auf sein Handy. Wie lange sollte er noch warten? Er beschloss, sich noch eine Cola zu bestellen und der Dame noch eine Frist von 10, maximal 15 Minuten zu geben, dann wĂŒrde er die Sache abhaken.



Kerstin klickte sich wieder durch ihr Handy. Diesmal blieb sie in dem MenĂŒ mit den Telefonnummern hĂ€ngen. Unter ’U’ war nur ein einziger Eintrag und der lautete auf ’Unbekannter’. Soll ich vielleicht doch noch mal eine SMS schicken, einfach mal nachfragen, ob er unsere Verabredung vergessen hatte? Nein, das kommt nicht in Frage, dachte sie und schĂŒttelte vehement den Kopf. Er konnte ihr ohnehin nicht antworten, denn ihre Nummer wĂŒrde sie nicht preisgeben. Auf lĂ€stige Stalk-SMS konnte sie gut verzichten. Ihr Leben war ruhig und zufrieden und sie hatte keine Lust auf Komplikationen oder Stress. Sie wollte einfach jemanden kennenlernen, wobei die Betonung eindeutig auf ’einfach’ lag. Die ganze Geschichte war von vornherein bekloppt. Sie klickte die Nummer an und wĂ€hlte das Löschen-Symbol. „Wollen Sie wirklich löschen?“ kam sofort die Meldung zurĂŒck und sie zögerte kurz. Dann tippte sie entschlossen „Ja“. Damit hatte sich die Sache erledigt, dachte sie und schob ihr Handy wieder in ihre Handtasche.



Frank hielt nun tatsĂ€chlich Ausschau nach der Bedienung um sich eine neue Cola zu bestellen. Als er den Kellner entdeckte, war er gerade auf dem Weg zu seiner schönen Dunkelhaarigen. Sein ’Vielleicht-Flirt’ machte sich gerade daran, zu zahlen. Aufmerksam geworden durch sein Winken nach dem Kellner, sah sie ihn noch einmal an und schenkte ihm ein strahlendes LĂ€cheln. Dann stand sie auf und verließ das Lokal.

Frank bestellte sich noch eine Cola. Entschlossen, seinem GlĂŒck doch noch eine Chance zu geben, holte er die Sonnenbrille aus der Tasche und setzte sie auf.


Version vom 18. 06. 2015 21:32
Version vom 19. 06. 2015 17:13

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herziblatti
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Hallo klein lottchen, gern gelesen, gut erzĂ€hlte Geschichte. Bis zum Schluss hatte ich gehofft, die beiden kriegen sich Eine handwerkliche Anmerkung: bei der RĂŒckblende/Einschub wĂŒrde dem Leser ein direkter Hinweis und/oder Zeitenwechsel in die Vorvergangenheit helfen.

quote:
So eben auch an diesem Samstag vor x Wochen. Sie war saß gemĂŒtlich an ihrem kleinen KĂŒchentisch gesessen, hatte blĂ€tterte in der Zeitung geblĂ€ttert ...
So ungefÀhr, nur um zu verdeutlichen, was ich meine. Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen. LG - herziblatti
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Warten, was der Fluss so bringt - Fritz Popp

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klein lottchen
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Blind Date

Hallo herziblatti,
vielen lieben Dank. Es freut mich sehr, dass du dir die Zeit genommen hast meine Geschichte zu lesen. Da kann man mal sehen, was passiert, wenn man seine Chancen nicht nutzt
Danke fĂŒr deine Hinweise zu den RĂŒckblenden, da hattest du vollkommen Recht. Ich hab es etwas abgeĂ€ndert und hoffe es wird dadurch etwas klarer
LG klein Lottchen

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